Windows 12 CorePC: Gerüchte deuten auf neues, modulares Windows

Microsoft soll aktuellen Gerüchten zufolge an einer „modernen“ Version von Windows arbeiten, welche unter dem Codenamen „CorePC“ entwickelt werde. Es verfolgt ähnliche Ziele wie einst das Windows Core OS und soll als Basis für ein modernes, von Altlasten befreites und immer noch Win32-kompatibles Windows-Betriebssystem dienen.

Seit Jahren verfolgt Microsoft das Ziel, sein Windows-Betriebssystem zu modernisieren und mit neuen Formfaktoren kompatibel zu machen. Die Wahrheit ist ganz einfach, dass Windows ein altes, kaum skalierbares Betriebssystem ist mit unzähligen Altlasten, welche aus Kompatibilitätsgründen noch Teil des Systems sind.

Trotz zahlreichen Unternehmungen in der Vergangenheit, angefangen bei Windows RT, über UWP bis hin zum Windows Core OS und Windows 10X, war der Konzern nie in der Lage, ein solches abgespecktes System auch nur ansatzweise Kunden schmackhaft zu machen oder es überhaupt auf den Markt zu bringen. Installiert man heute allerdings Windows 10 ARM mit der MobileShell auf ein Lumia 950 XL und benutzt mehrheitlich UWP-Apps, so offenbaren sich die Vorteile eines skalierbaren Windows-Betriebssystems sofort.

Windows 12 CorePC: Neuer Versuch für ein modulares Windows

Laut einem Bericht von WindowsCentral, welcher sich auf ungenannte Quellen bezieht, soll Microsoft intern erneut ein Projekt aufgesetzt haben, das die Windows-Plattform modernisieren soll mithilfe vieler Innovationen, welche bereits in das Windows Core OS eingeflossen sind. Konkret geht es dabei nicht nur um die modularen Komponenten, die CorePC effizienter und sicherer gestalten sollen, sondern auch die Win32-Kompatibilität sei für den Konzern nun eine Priorität. Das ist diesmal allerdings kein Wunder, denn die Universal Windows Plattform, die das erheblich erleichtert hätte, wurde im Grunde eingestellt.

CorePC soll eine modulare und anpassungsfähige Variante von Windows sein, womit Microsoft neue Formfaktoren mit dem Windows-Betriebssystem ermöglichen will. Win32-Kompatibilität soll es laut dem Bericht für jene Formfaktoren geben, „wo es Sinn ergibt.“ CorePC wird demnach verschiedene Editionen von Windows (12?) ermöglichen, welche unterschiedliche Level an Kompatibilität bieten.

Die große Neuerung von CorePC (und einst auch CoreOS) im Vergleich zu Windows 11 ist die „State Separation“, womit gewisse Teile des Systems auf schreibgeschützte Partitionen ausgelagert werden, auf die gewisse Apps und Prozesse nicht zugreifen können. Tatsächlich hatte Microsoft dies technisch bereits in Windows 10X umgesetzt. Anstatt allerdings von unten zu beginnen mit dem Wiederaufbau von Windows, wie das einst beim Windows Core OS der Fall war, wählt Microsoft bei CorePC die umgekehrte Herangehensweise: Man beginnnt mit einem vollumfänglichen Windows-System und baut es auseinander, um ein modulares, konfigurierbares System zu kreieren, das weiterhin native Unterstützung für jene Funktionen und Programme bietet, die Windows ausmachen.

Welche Systeme kommen auf Basis von CorePC?

Die Hoffnung des Windows Phone-Fans, Microsoft würde uns ein volles Windows-System geben für 6-Zoll Smartphones und darauf einfach nur den Windows Phone 8.1-Homescreen klatschen, wird auch mit CorePC wohl nicht in Erfüllung gehen.

EdgeOS

Die größere Gefahr sieht Microsoft in Form von ChromeOS und mit Windows 11 SE hat der Konzern in Wahrheit keine Antwort darauf geliefert. CorePC soll dies allerdings ermöglichen: Laut Gerüchten arbeitet Microsoft momentan an einer kleinen Version von Windows, welche nur den Edge-Browser, Web-Apps, Android-Apps und Office-Programme wird ausführen können. Es heißt, diese Version sei intern bereits in der Testphase und immerhin 60 bis 75 Prozent kleiner als Windows 11 SE. Damit will Microsoft eine eigene Windows-Edition für leistungsschwache Computer anbieten, welche vor allem im schulischen Bereich eingesetzt werden.

Spannend wäre in dieser Hinsicht nur, welche Vorteile „EdgeOS“ gegenüber ChromeOS überhaupt bieten soll. Werden Office-Programme als einziges Unterscheidungsmerkmal gegenüber ChromeOS reichen, wenn ansonsten kein anderes traditionelles Windows-Programm ausgeführt werden kann? Zudem ist das Windows Subsystem für Android derart ineffizient, dass Microsoft aktuell 16 GB Arbeitsspeicher und moderne Core-/Ryzen-Prozessoren empfiehlt. Definitiv nicht Hardware für einen 300-Euro-Laptop.

Polaris Part II

Die zweite Sache, die Microsoft auf Basis von CorePC entwickeln möchte, ist eine modernisierte Version des traditionellen Windows-Desktop. Mit integrierter „State Separation“ sollen schnellere Updates und zahlreiche Verbesserungen für die Sicherheit ermöglicht werden. Der Konzern will angeblich eine eigene Ebene schaffen im System für traditionelle Desktop-Programme, welche ein „Shared State“-Betriebssystem erfordern.

Zu Windows Core OS-Zeiten hatte Microsoft dafür den Codenamen Polaris benutzt, allerdings wurde dieses Projekt zusammen mit Windows 10X eingestellt. Polaris sollte allerdings die Universal Windows Plattform nutzen, um Windows von Altlasten zu befreien.

Unabhängig von Architketur AI

Zuletzt soll der Konzern auch an einer CorePC-Variante arbeiten, welche das Windows-System unabhängiger gestalten soll von der traditionellen x86-Architektur. Gleichzeitig sollen AI-Fähigkeiten tief ins System integriert sein, um einige neue Funktionen wie optische Zeichenerkennung und Objekterkennung direkt ins System zu integrieren.

All das sind aktuell jedoch nur Gerüchte, die auf einem unbestätigten Bericht basieren. Es ist klar, dass sich Microsoft im nächsten Jahr immens auf AI-Funktionen fokussieren möchte, aber, ob CorePC tatsächlich ein Teil dieser Entwicklungen sein wird, muss die Zukunft uns noch offenbaren.


Quelle: Windows Central

Eine „neue Ära“ für Microsoft Teams: Was ist neu?

Microsoft hat ein „Neues“ Teams für die Preview veröffentlicht und wir haben alle wichtigen Neuerungen für euch zusammengefasst.

Leistung:

Microsoft hat die neue Teams-Version von Grund auf überarbeitet, um „die Daten-, Netzwerk-, Chat- und Videoarchitektur auf Geschwindigkeit und Leistung zu optimieren“. Die neue Teams-Version, soll laut Microsoft doppelt so schnell sein, und auch nur die Hälfte an Speicherverbrauch im Gegensatz zu der alten Version vorweisen.

Mehr KI

In der neuen Version wird der bereits bekannte „Microsoft 365 Copilot“ und die neue „Intelligente Zusammenfassung“ vorhanden sein, die es ermöglicht verpasste Meeting Inhalte wieder aufzuholen.


Microsoft plant aber dennoch, in Zukunft mehr KI-Funktionen in Teams, und den anderen Microsoft 365 Produkten zu integrieren.

Einfachere Bedienung

Mit einem neuen Dropdown Menü, sollen nun alle Benachrichtigungen und andere Konten vereint sein. Dies ermöglicht alles Wichtige direkt auf einem Blick zu sehen.


Die neue Teams-Version, ist jetzt auch im Windows 11 Design, was die Software viel nativer aussehen lässt.


Es wird jedoch weniger von dem Lila Akzent benutz, der sonst in den Alten Teams Versionen zu sehen war. Stattdessen wird nun auf ein mehr einheitlich Weißes/oder Schwarzes (im Dark Mode) Design geachtet.

Es kommt noch mehr

Insgesamt gab es in der Version über 50 Neuerungen, das soll es aber noch nicht gewesen sein. Bis zum Release, sollen noch weitere Features in Teams integriert werden, welche neuen Features es aber noch geben wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Preview Downloaden

Das neue Team ist seit gestern (dem 28.03.2023) in der Teams Preview verfügbar, die ihr als Privatperson installieren könnt. Unternehmen, müssen da noch etwas abwarten.

Was ist eure Meinung zu der neuen Teams Version?

Xbox GamePass: 1-Euro-Angebot offiziell gestrichen

Manche kennen vielleicht das GamePass-Angebot, bei dem der erste Monat für den Ultimate sowie den PC-Plan nur einen Euro kostet, sodass der Nutzer entscheiden kann, ob er auf den Ultimate Plan für 12,99 € oder den PC-Plan für 9,99 € im Monat umsteigen will.


Auf der GamePass-Website wurden die Erwähnungen von dem Angebot mittlerweile entfernt, wie in den Screenshots zu sehen ist.

Änderungen auf der Website

Statement von Microsoft

In einem Statement gegenüber „The Verge“ sagte die Leiterin der globalen Kommunikation bei Xbox, Kari Perez, dass sie in der Zukunft verschiedene Marketing-Aktionen für neue Mitglieder evaluieren. Was Microsoft mit „Marketing Aktionen“ meint, ist im Moment noch nicht bekannt.

Anleitung: Windows 11 mit dem neuen Snipping Tool eine Bildschirmaufnahme macht

Windows 11 bietet viele neue Funktionen und Verbesserungen für die Nutzer, darunter auch ein neues Snipping Tool. Das Snipping Tool ist eine praktische Anwendung, mit der man schnell und einfach Screenshots oder Bildschirmaufnahmen erstellen kann. In dieser Anleitung zeigen wir euch, wie ihr das neue Snipping Tool in Windows 11 nutzen könnt, um eine Bildschirmaufnahme zu machen.

Was ist das neue Snipping Tool?

Das neue Snipping Tool ist eine überarbeitete Version der bisherigen Screenshot-Tools von Windows, dessen Screenshot-Tools mit der Tastenkombination Win Shift S aufgerufen werden. Das neue Snipping Tool vereint die Funktionen dieser Tools in einer modernen und intuitiven Benutzeroberfläche. Mit dem neuen Snipping Tool kann man nicht nur Screenshots von einem Teil oder dem gesamten Bildschirm machen, sondern auch Videos aufnehmen oder den Bildschirm abzeichnen.

Das neue Snipping Tool ist standardmäßig in Windows 11 installiert und kann über das Startmenü oder die Taskleiste aufgerufen werden. Alternativ kann man auch die Tastenkombination Win Shift S drücken, um das Werkzeug direkt zu öffnen.

Wie macht man eine Bildschirmaufnahme mit dem neuen Snipping Tool?

Um eine Bildschirmaufnahme mit dem neuen Snipping Tool zu machen, muss man folgende Schritte befolgen:

  1. Öffne das neue Snipping Tool über das Startmenü.
  2. Wähle im oberen Menü die Option „Aufzeichnen“ aus.
  3. Klicke daraufhin auf „Neu“ und wähle den gewünschten Bildschirmbereich aus.
  4. Drücke nun auf den blauen Knopf „Start“ mittig am oberen Bildschirmrand.
  5. Die fertige Aufnahme wird automatisch im Ordner „VideosAufzeichnungen“ gespeichert.
  6. Du kannst nun deine Aufnahme bearbeiten, teilen oder löschen.

Was sind die Vorteile des neuen Snipping Tools?

Das neue Snipping Tool bietet einige Vorteile gegenüber den bisherigen Screenshot-Tools von Windows:

  • Es hat eine einheitliche und benutzerfreundliche Oberfläche für alle Arten von Screenshots und Bildschirmaufnahmen.
  • Es ermöglicht es dir, deine Screenshots und Aufnahmen direkt im Werkzeug zu bearbeiten, z.B. mit Stift oder Textmarker.
  • Es bietet dir verschiedene Möglichkeiten zum Teilen deiner Screenshots und Aufnahmen mit anderen Apps oder Personen.
  • Es unterstützt mehrere Monitore und hohe Auflösungen für bessere Qualität.

Wir hoffen, dass diese Anleitung dir geholfen hat, das neue Snipping Tool in Windows 11 besser kennenzulernen und zu nutzen. Wenn du Fragen oder Feedback hast, kannst du uns gerne einen Kommentar hinterlassen.

Microsoft Loop: Twitter-Account für eigenen Notion-Konkurrent nun online

Microsoft Loop wurde im Zuge der Ignite-Konferenz noch im November 2021 offziell angekündigt: Seitdem rückt der Start des Online-Kollaborationstools im Stile von Notion immer näher und das Warten könnte schon bald ein Ende haben.

Die offizielle Twitter-Account von Notion ist nämlich seit 20. März online und verspricht im ersten Tweet bereits, dass „etwas kommt.“ Es deutet sich ein breiterer Release von Microsoft Loop an, das bislang nur intern bei Microsoft getestet wird. In typischer Manier könnte das Unternehmen zuerst eine Vorschauversion ankündigen, zu der Nuter erstsmal eingeladen werden müssen, bevor man den Dienst an weitere Kunden bereitstellt. Ähnlich verläuft es derzeit mit Microsofts Designer, welcher Nutzern das Erstellen von AI-unterstützten Medien erlaubt.

Loop ist momentan als private Vorschau verfügbar, welche das Unternehmen schon seit Oktober 2022 intern testet. Microsoft könnte schon in dieser Woche einige Ankündigungen im Zusammenhang mit Loop machen. Loop ist das Kollaborationstool des Unternehmens, das aus drei Hauptkomponenten bestehen wird:

  • Loop-Arbeitsbereiche: Gruppieren Sie alle wichtigen Projektelemente in Loop-Arbeitsbereichen, um zu sehen, woran alle arbeiten, und verfolgen Sie den Fortschritt in Richtung gemeinsamer Ziele.
  • Loop-Seiten: Organisieren Sie Ihre Loop-Komponenten und wichtige Elemente in Ihrem Projekt wie Links, Dateien und Daten in Loop-Seiten – flexible Leinwände, die mit der Größe Ihrer Ideen wachsen können.
  • Loop-Komponenten: Arbeiten Sie mit Loop-Komponenten im Arbeitsablauf zusammen. Arbeiten Sie gemeinsam an Listen, Tabellen, Notizen oder sogar einer Verkaufschance eines Kunden aus Dynamics 365 auf einer Loop-Seite oder in einem Chat, einer E-Mail, einem Meeting oder einem Dokument.

Im Grunde dürfte es wie Notion ein Tool zum Organisieren von Ideen und Projekten sein, das insbesondere effizienz ist, wenn es mit mehreren Office 365 Nutzern geteilt wird.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies