Nvidia Shield: TV schauen für KD / Vodafone-Kunden

Es gibt heutzutage viele Wege, um TV ohne den klassischen Anschluss zu schauen. Zahlreiche Apps erlauben das Abfangen von Streams, Kodi kann dies beispielsweise, aber auch der VLC Media Player eignet sich seit Jahren zum Schauen von TV. Aber es gibt Nischen-Bereiche, die auch ich beackere. So habe ich derzeit meine Nvidia Shield vermehrt in der Mache, die allerdings nicht an einem TV angeschlossen ist, sondern an einem Monitor, der keinen Eingang für Kabel TV hat. Nun könnte ich da sicherlich Kodi nebst IPTV-Listen nehmen, aber es geht auch direkt legal, sofern man Kunde von Vodafone, beziehungsweise Kabel Deutschland ist.

Nutzer von Vodafone haben Zugriff auf eine Android- und iOS-App, mit dem das Streamen der unverschlüsselten Sender möglich ist. Diese Android-App kann man auch auf der Nvidia Shield nutzen. Diese muss erst einmal installiert werden, hier führen ganz viele Wege nach Rom, wie ich in meinen letzten Beiträgen auch beschrieb. Ich selber realisiere das für den flotten Zugriff grundsätzlich via Google Drive und dem ES Explorer, ist für mich die bequemste Art.

>>Nvidia Shield Tipps & Tricks<<

Falls ihr das Ganze durchspielen wollt, ist dieser Beitrag „Nvidia Shield APK-Sideload ohne Smartphone“ erst einmal die Voraussetzung. Dann muss man „nur“ noch die Android-APK der Vodafone TV-App auf die Shield bekommen. Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten, habt ihr ein Android-Smartphone, so installiert die App auf diesem und schiebt die APK danach via ES Explorer oder Solid Explorer in den Google Drive. Diese Vorgehensweise beschrieb ich auch in diesem Beitrag: Nvidia Shield: FTP-Server installieren„.

tv shield

Nutzer eines iPhones bekommen die App als APK über Dienste wie APKPure. Nun wird die App wie beschrieben auf die Nvidia Shield geschoben uns installiert. Man kann sie über Einstellungen > Apps starten oder man nutzt zum schnellen Zugriff den HALauncher oder den Sideload Launcher. Nun kommt das große Frickeln: die App startet, ist aber mit Controller und Fernbedienung absolut unbenutzbar, weil man nicht sieht, wohin geklickt wird.

Es empfiehlt sich in diesem Falle der Einsatz einer Maus, da die Nvidia Shield native Unterstützung für die Maus und den Mauszeiger bietet. Die Lösung mit dem Schauen ist nur dann sinnvoll, weil man sicherlich auch umschalten will. Inwiefern hier drahtlose Lösungen greifen, müsst ihr mal via Bluetooth und eurer Geräte ausprobieren. Die bei Fire TV-Nutzern beliebte Logitech K400 macht wohl bei Shield-Nutzern Probleme, während das Microsoft All-in-One Media Keyboard laut Berichten besser abschneidet.

Die App ist also gestartet und das macht sie im Hochformat. Das wirkt erst einmal schräg, ist aber nur initial so, sie schwenkt nach der Eingabe eurer Zugangsdaten in den normalen Modus. Ist dies erledigt, so können – wie auch am Smartphone oder Tablet – über die Seitenleiste ganz normal die Sender angesprungen und geschaut werden.

Wie initial erwähnt: nur eine von vielen Lösungen, dafür eine ohne Nutzung irgendwelcher IP-Listen, die sicherlich im bequemer zu bedienenden Kodi eingebunden werden können. Aber eben eine schnell zu erledigende Alternative. Übrigens: falls ihr Kodi zum TV-Schauen nutzen und ein bisschen basteln wollt: man kann die Open Source-Software Kabel Deutschland Streaming Proxy auch in Kodi einbinden und deren Senderliste nutzen. Und weil viele fragten, aufgrund von Screenshots in älteren Beiträgen. Sky Go lässt sich auf der Nvidia Shield auch installieren und starten. Allerdings ist nach dem Start eines Filmes auch direkt Feierabend. Navigieren und Co funktioniert halt, nur spielt kein Film ab – weder mit der alten, noch mit der neuen APK.

Continue reading “Nvidia Shield: TV schauen für KD / Vodafone-Kunden”

Lampster: Der leuchtende Roboter #Crowdfunding #Video

 Lampster: Der leuchtende Roboter

Wer es bei seiner Schreibtischlampe nicht so mit klein und dezent hat, sondern lieber was Großes und Beeindruckendes hätte, kann jetzt bei Kickstarter zuschlagen und Lampster unterstützen.

Lampster erinnert vom Design her an einen Roboter, ist ca. 45 cm hoch, verfügt über zwei LED-Lampen und kann in unterschiedlichen Varianten eingesetzt werden.

Welches Licht man verwendet, kann man manuell oder per App bestimmen; neben einer regulären LED-Leuchte gibt es auch noch eine RGB-Version.

Die Gestaltung von Lampster (Farbe, Dekorierung mit Symbolen etc.) kann man individuell festlegen; bei den Preisen geht es ab 149 Dollar für die Standardversion los.

 Lampster: Der leuchtende Roboter

 Lampster: Der leuchtende Roboter

 Lampster: Der leuchtende Roboter

+ Link: kickstarter.com/the-lampster-a-lamp-with-attitude

Continue reading “Lampster: Der leuchtende Roboter #Crowdfunding #Video”

Google Glass Enterprise Edition: FCC zeigt sie in voller Pracht

Anfang des Jahres stellte Google das Google Glass Explorer-Programm ein. Die smarte Brille sollte überarbeitet werden, der Fokus auf den Einsatz in Unternehmen gelegt werden, aber auch eine Variante für den Normalo soll in der Mache sein. Die Enterprise Edition tauchte nun bei der Zulassungsbehörde FCC auf, Google selbst hat bisher kein neues Modell offiziell vorgestellt. Während das Design grundlegend an das der Google Glass Explorer Edition erinnert, gibt es doch ein paar Auffälligkeiten, die neu sind. Die Enterprise Edition lässt sich zum Beispiel zusammenklappen, jeder Brillenträger weiß, wie essentiell das eigentlich ist, sei es zum Transport oder auch zu einfachen Ablegen.

glassEE_06

Die neue Version der Google Glass besitzt zudem ein größeres Prisma, was natürlich für ein größeres sichtbares Bild sorgen sollte. Andere Änderungen sind eher kleiner Natur, der Powerbutton ist an eine besser erreichbare Stelle gewandert und Google Glass ist auch gegen Stöße geschützt, also robuster verarbeitet als die Explorer Edition. Bei der Nutzung der Kamera leuchtet sich ein Licht zu, unklar ist hier, ob zur zusätzlichen Beleuchtung oder als „Aufnahmesignal“ für andere.

Im Inneren des Gadgets hat Google auch Hand angelegt. Ein stärkerer Akku ist vorhanden, außerdem gibt es ein besseres Hitzemanagement. Der Prozessor stammt nun von Intel, ein Atom-Modell wird eingesetzt. Google hat die Enterprise Edition noch nicht offiziell vorgestellt, 9to5Google geht davon aus, dass Glass for Work-Partner ihre eigene Software noch vor der Auslieferung von Google auf die Brille spielen können. Google soll die Enterprise Edition auch ausschließlich an diese Partner verkaufen. Zu welchem Preis, ist nicht bekannt.

Die Diskussion um Google Glass hat ja mit der Einstellung des Explorer Programms ein schnelles Ende gefunden. Die einen waren enttäuscht, die anderen froh. Dass Google es hier nun langsam angehen lässt – das Explorer Programm hat ja eigentlich gezeigt, dass die Menschen noch nicht bereit für ein solches Gadget sind – ist meiner Meinung nach die beste Lösung, um das Projekt nicht komplett auf Eis legen zu müssen.

 

Continue reading “Google Glass Enterprise Edition: FCC zeigt sie in voller Pracht”

Hands-On | Apple iPad Pro im Test – leider kein Laptop-Killer

«Warum sollte man sich noch einen PC kaufen?» Für Apple-Boss Tim Cook scheint das Ende des Personal Computers schon fast beschlossene Sache zu sein. «Ich reise mit dem iPad Pro. Und außer dem iPhone habe ich kein weiteres Gerät dabei», sagte Cook kürzlich, als er zur Vorstellung des neuen Mega-Tablets in Großbritannien war.

Allein von den Maßen her, spielt das iPad Pro in der Liga der Notebooks mit. 12,9 Zoll (32,8 Zentimeter) misst der Bildschirm in der Diagonalen. Das ist mehr als beim aktuellen Macbook-Modell und nur ein Hauch weniger als bei der 13-Zoll-Variante des MacBook Air. Die Auflösung von 2732 mal 2048 Bildschirmpunkten ist höher als die des 15-Zoll-Macbook mit Retina Display.

Auch bei der Leistung des Hauptprozessors muss sich das große iPad nicht hinter herkömmlichen PCs verstecken. Zwar gilt die von Apple im iPhone und iPad verwendete Chip-Architektur von ARM generell als weniger leistungsstark als die herkömmlichen PC-Chips der x86er-Architektur. Der im iPad Pro verbaute Apple-Chip A9X (zwei Kerne, bis 2,2 GHz) erreicht auf dem Messstand die Werte eines Mittelklasse-Notebooks, bei der Grafik-Leistung eilt das große iPad sogar dem MacBook Pro davon. Continue reading “Hands-On | Apple iPad Pro im Test – leider kein Laptop-Killer”

Kickstarter Fulfillment Report: jedes zehnte erfolgreiche Projekt liefert keine Belohungen aus

artikel_kickstarterPlattformen wie Kickstarter sind aktuell eine sehr interessante Methode, um Projekte zu verwirklichen. Mit den Finanzmitteln der Masse lassen sich Dinge realisieren, für die man auf normalem Weg vielleicht keinen Investor gefunden hätte. Auf jeden Fall nehmen Crowdfunding-Plattformen sehr viel vom Finanzierungsdruck, während sie gleichzeitig einen sehr gute Einblick in den Bedarf für ein Produkt geben. Oft hört man von den Erfolgsgeschichten solcher Plattformen, ebenso oft aber von Projekten, die scheitern, deren Backer um ihr Geld gebracht werden. Wie häufig dies tatsächlich passiert, hat Kickstarter nun untersuchen lassen und im Fulfillment Report veröffentlicht.

500.000 Backer wurden in der Studie von Professor Ethan Mollick befragt, um mehr über die Zufriedenheit mit Projekten herauszufinden. Es gibt eine gewisse Ausfallrate bei Kickstarter, das ist nicht überraschend. Diese ist meiner Meinung nach mit 9 Prozent allerdings doch recht hoch. Diese 9 Prozent sind Projekte, die zwar erfolgreich finanziert wurden, aber dann keine Backer-Rewards ausgeliefert haben. Bedeutet, dass eins von zehn erfolgreich finanzierten Projekten keine Belohnungen liefert.

Ähnlich sieht es auch bei den Summen an sich aus. 8 Prozent der Gelder, mit denen Projekte finanziert werden, fließen in Projekte, die dann keine Backer-Rewards ausliefern, bei Kickstarter als „fehlgeschlagenes“ Projekt geführt werden. So kommt es, dass 7 Prozent der befragten Backer keine Belohnung erhalten haben. Aber, die Befragung zeigt auch, dass ein Großteil der Kickstarter-Nutzer durchaus zufrieden mit der Plattform ist. 65 Prozent gaben an, dass die Belohnung im versprochenen Zeitrahmen erhalten zu haben.

KS_Fail_Kategorien Continue reading “Kickstarter Fulfillment Report: jedes zehnte erfolgreiche Projekt liefert keine Belohungen aus”

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies