Tracking von Facebook

Das Google Tracking ist weitreichend bekannt. Schon seit längerer Zeit ist dieses Instrument verfügbar und erleichtert es Webmastern und Seitenbetreibern, einen tiefen Einblick in die Klickgewohnheiten der Besucher zu bekommen. War es bisher schwierig bestimmte Informationen über die Gäste einer Seite zu sammeln und auszuwerten, haben Trackinginstrumente dieses Verfahren sehr vereinfacht und ermöglichen es auch einfacher gestrickten Anwendern den Erfolg der eigenen Homepage zu bewerten.




Facebook entwickelte sich in der Vergangenheit prächtig. Milliardenumsätze und ein ständiger Zuwachs an Mitgliedern. Danach folgte die Facebook App, um auch den mobilen Sektor abzugreifen. Die Schaltung von Anzeigen ist auf der Social Community Plattform nur ein weiterer konsequenter Schritt in Richtung Monetisierung des Angebots gewesen. Das Ergebnis bestätigt eindeutig, dass Facebook weitaus mehr als nur ein Treffpunkt für Menschen ist, die sich mitteilen und per Chat unterhalten wollen.

Firmen anfangs zurückhaltend gegenüber Facebook

Unternehmen haben sich anfangs eher bedeckt gehalten, als es um die Nutzung von Facebook ging. Zu schwammig waren die Ergebnisse erster Studien, die eine Aussage über das Nutzerverhalten von Usern abgeben sollten. Man hatte als Unternehmen Angst, Kunden mit einem schlecht gestalteten Auftritt eher zu vergraulen, als zu binden. Hinzu kam, dass kaum eine Firma Mitarbeiter hatte, die sich mit der Thematik auskannten oder auch nur ansatzweise wussten, wie man eine langfristige Kundenbindung realisieren konnte.

Wie kontrolliert man als Marketer den Erfolg einer Werbekampagne bei Facebook?

Irgendwann kam die Wende. Erste Firmen gingen mit eigenen Profilen an den Start und zeigten, wie man es richtig macht. Landingpages und Vorteilsaktionen trugen dazu bei, dass viele Facebook User Likes vergaben und dies auch weiterhin bei schönen Aktionen tun. In Kombination mit einer Annoncenkampagne ließ sich durch die Community nun Einiges bewirken. Doch wie kontrolliert man als Marketer den Erfolg einer Werbekampagne und wie ermittelt man den ROI, den Return of Invest? Aus diesem Grund hat man den Facebook Tracker eingeführt. Ähnlich wie bei Google Tracking ist es mit diesem Tool möglich, den Erfolg einer Werbekampagne zu bewerten und diesen darzustellen. Es lässt sich ablesen, was der Besucher einer Internetseite nach dem Klick auf eine Facebook Werbeannonce getan hat. Wo hat er hingeklickt, was hat ihn letztendlich zum Kauf oder zum Verlassen der Webseite animiert? Dies alles sind wichtige Informationen für Werbetreibende, denn auch hier geht es wie an vielen Stellen im Web größtenteils um Optimierung des Investions- und Ertragsverhältnisses. Wie funktioniert also dieses Tool und wie richte ich es ein?

Facebook Tracking Tag erstellen

Auf Facebook gibt es im Menü der Werbeannoncen einen Punkt, der es dem Nutzer erlaubt, ein Tracking Tag zu erstellen. Im Prinzip handelt es sich hierbei um eine Informationsübergabe an Facebook Tracking. Der Nutzer erstellt eine persönliche ID, die einer bestimmten Werbekampagne bzw. einer Annonce zugeordnet wird. In diesem Tracking Tag können Angaben gemacht werden, die eine spätere Selektion einfacher gestaltet. Man muss dem Tag einen Namen geben. Dieser sollte entsprechend Aussagekräftig sein und außer der eigentlichen Kampagne auch noch Zusatzinformationen enthalten, die etwas über die Art der conversion aussagen. Handelt es sich um eine Sale, Lead oder Klick Ad? Diese Angabe wird es dem Marketer später erleichtern, bestimmte Werte besser filtern zu können. Weiterhin kann man noch eine Kategorie und den Konversionswert hinzufügen. Der Konversionswert bietet dem Marketer an, hier den Wert eines Leads einzutragen. Wieviel ist ein Neukunde Wert? 15 Euro? 20 Euro? Hier kann der Betrag hinterlegt werden. Facebook gibt dann im Tracking automatisch den ROI an. Sehr praktisch.

Facebook Tracking-Code an die richtige Stelle der eigenen Internetseite einbauen

Hat man den Code erstellt, ist es nun an der Zeit, diesen an die richtige Stelle der eigenen Internetseite einzubauen. Je nachdem, welche Konversionsrate man beobachten bzw. filtern möchte, gibt es hier verschiedene Herangehensweisen. Jedes Mal, wenn der Tracking Code aufgerufen wird, löst Facebook eine Conversion aus, daher ist es zwingend erforderlich, die Platzierung der Kampagne anzupassen. Möchte man seine Page Views tracken, sollte man den Code in jeder verfügbare Seite und Unterseite einbauen. Handelt es sich um eine Kampagne für einen Onlineshop, einen newsletter oder ähnlich gelagerte Vorhaben, ergibt es nur Sinn, den Tracking Code in die Bestätigungsseite einzubauen. Schließt jemand einen Kauf ab oder meldet er sich erfolgreich zu einem Newsletterversand an, erscheint eine Bestätigunspage. Genau an dieser Stelle muss die Konversion ausgelöst werden. Auch wenn von einer Seite aus verschiedene Einkäufe getätigt werden können, ist eine Aufzeichnung mit Facebook Tracking durchaus möglich. Das Tool bietet an, verschiedene Werte für SKUs (Stock keeping Units) zu erstellen. Diesen Wert kann man nutzen, um verschiedene Seiten damit über einen Tracking Code zu erfassen, von denen aus ein Kauf getätigt wurde. So lässt sich erkennen, welche Seiten besucht wurden, bevor eine Aktion durchgeführt worden ist. Damit der Nutzer auch weiß, dass sein Tracking funktioniert und der Code richtig platziert wurde, gibt es nach der ersten Übersendung der Daten eine Bestätigung durch Facebook. Da die Konversionsdaten zeitversetzt angezeigt werden, dient dies als Absicherung.

Conversion messen

Möchte man die Ergebnisse der Aufzeichnungen einsehen, kann man dies innerhalb seines Facebook Accounts jederzeit tun. Wie bei Facebook Ads werden die Daten im Report der Kampagne angezeigt. Hier ist es möglich, verschiedene Filter einzusetzen, um gezielte Informationen zu erlangen. Der Conversion Time Report zeigt die Zugriffe innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens an. Dies eignet sich hervorragend für kurzfristige Aktionen, die nur für eine bestimmte Dauer verfügbar sind. Grundsätzlich wird bei den Analysen unterschieden, ob der User eine Werbeannonce nur gesehen (Post Impression) oder auch geklickt hat (Post Click). So hat man einen Überblick über die Wirkung des Banners selbst. Sind die Impressionen ausufernd höher als die Klickrate, sollte man darüber nachdenken, ein anderes Werbemittel zu entwerfen und das Banner auszutauschen. Weiterhin lässt sich auslesen, wann eine Konversion stattfand, nachdem eine Werbeanzeige geklickt wurde. Facebook bietet den Nutzern hier 3 verschiedene Zeiträume. 24 Stunden, 1-7 Tage und 8 – 28 Tage.

Mit dem Facebook Tracking hat man definitiv ein starkes Instrument in seinen Händen, welches bei entsprechender Pflege und Nutzung Aufschluss über viele verschiedene Aspekte des Marketings gibt. Wie erfolgreich ist eine Werbekampagne wirklich? Wieviele Menschen klicken einen Banner im Verhältnis zur Zahl derer, die die Annonce nur gesehen haben? Welche Seiten wurden besucht, bevor eine Aktion durchgeführt wurde und wie lange lässt sich der Besucher durchschnittlich Zeit, um einen Kauf abzuschließen, nachdem er die Ad geklickt hat?

Conversion-Optimierung in Webshops während des Bestellprozesses

Die Zahl der Webshops im Internet steigt stetig und somit auch der Konkurrenzkampf. Jeder Webshop Betreiber sollte permanent damit beschäftigt sein, den eigenen Webshop zu optimieren und ständig kundenspezifische Anpassungen umzusetzen. Genau hier beginnt die Conversion Optimierung in einem Webshop, welche sich in Abhängigkeit mit der Conversion Rate analysieren lässt. Jeder Webshop Besucher (Interessent) kann zu einem potenziellen Kunden werden, wobei im Zusammenhang zwischen Besuch und Kauf im Webshop, die Conversion Rate steigt und eine Conversion Optimierung erfolgreich war.

Conversion Rate erhöhen

Um dies zu erreichen und die Besucher der Website in den eigentlichen Webshop zu führen, mit dem Ziel auch einen Bestellprozess auszulösen, gilt es viele Schwachpunkte zu erkennen und zu beseitigen. Keinesfalls sollte ein abgeschlossenes Webprojekt allein gelassen werden, denn es bedarf öfter größeren Aufwandes, aktuell auf die Kundenwünsche einzugehen, beziehungsweise die Besucher zu einem Kaufkunden werden zu lassen. Besonders Webshops erfordern ständige Beobachtung und Optimierung, da hier die Besucher animiert werden müssen, eine Kaufabwicklung aktiv bis zum Ende durchzuführen und somit die Conversion Rate erhöhen. Der Weg von der Auswahl der Produkte bis hin zur Bezahlung, kann für den Kunden sehr langwierig sein und um kein Desinteresse zu wecken, gilt es diesen ständig zu optimieren.

Eine spezifische Startseite ist das Tor in jeden Webshops, welche mit einem ansprechenden und Interesse weckenden Layout, die Besucher auf der Website halten soll und über wenige Klicks in den Webshop führt. Mithilfe von diversen AnalyseTools lassen sich, anhand des Surfverhaltens der Besucher, verschiedene Schwachstellen aufspüren. Eine Vermeidung von schwerwiegenden Fehlern schon vor dem Betreten des Webshops, ist eine grundlegende Voraussetzung, um überhaupt analytische Statistiken über die Besucher des Webshops aufzustellen. Aber oft sind es auch kleine unscheinbare Dinge, welche einen Besucher dazu Bewegen könnten, einem Webshop den Rücken zu kehren. Hier erfordert es viel Zeit und Geduld, um mithilfe von AnalyseTools diese Schwachpunkte aufzuspüren.

Bestellprozess einen kundenorientierten Ablauf geben

Hat sich ein Webshop Besucher für ein Produkt entschieden und möchte einen Bestellvorgang auslösen, beginnt bereits der Weg zu einer Geschäftsbeziehung zwischen ihm und dem Webshop Betreiber. Und um diese erfolgreich zu Gestalten und auch aufrecht zu erhalten, erfordert es dem Bestellprozess einen kundenorientierten Ablauf zu geben und sämtliche Schwachpunkte zu eliminieren. An dieser Stelle beginnt die Conversion Optimierung während dem Bestellprozess, welche einen Kunden dazu verhilft den Bestellprozess erfolgreich zu beenden und nicht dazu animiert, frustriert zur Konkurrenz zu wechseln.

In der Regel setzt sich kaum ein Kunde über den Kontakt mit dem Webmaster in Verbindung, wenn er durch technische Mängel der Website und des Bestellablaufes, diesen nicht erfolgreich beenden kann. Ein Wechsel zum optimierten Webshop der Konkurrenz ist dann jedenfalls der schnellere Weg. Für die Erfolgsrate eines jeden Webshop, ist besonders der Bestellprozess entscheidend, wobei Funktionalität und Kundenfreundlichkeit an vorderster Stelle stehen.

Mit angenehmer Atmosphäre und Kundenfreundlichkeit Besucher zu einem längeren Aufenthalt bewegen

Ähnlich den Einkaufsbedingungen im wirklichen Leben sollte sich jeder Webshop seinen Kunden präsentieren. Das Layout und Eingabeinterface für jeden Webshop, lässt die Kunden in einer virtuellen Umgebung einkaufen und bezahlen. Jedes reale Geschäft, welches kundenorientiert auftreten möchte, besitzt einen eigenen und oft auch markanten Stil. Mit einer angenehmen Atmosphäre und Kundenfreundlichkeit werden so die Besucher zu einem längeren Aufenthalt bewegt. Die Kunden sollen sich wohlfühlen und ihren Besuch bestenfalls mit einem Einkauf beenden. Jeder wiederkehrende Kunde ist ein gutes Zeichen für ein erfolgreiches Verkaufskonzept. Neben einem übersichtlichen Layout und ausreichenden Produktbeschreibungen, ist es auch wichtig eine komfortable Navigation und Suche in einem Webshop einzusetzen. Bei unseren Einkäufen im realen Leben sind wir nicht selten auf die Hilfe der Verkäufer angewiesen, das richtige Produkt zu finden. In einem Webshop werden diese durch die Navigation und Suche ersetzt. So erhält auch die eigentliche Kasse eine virtuelle Funktion, welche als Bestellprozess bezeichnet wird. Dieser Bestellprozess sollte ebenfalls so kundenfreundlich, wie möglich gestaltet sein. Sind wir doch besonders empfindlich, wenn es an unser Geld geht und speziell an dieser Stelle führt jede Unsicherheit schnell zu einer negativen Kaufentscheidung.

Bezahlprozess optimieren

Sehr oft wird über AnalyseTools festgestellt, dass immer wieder einige Kunden den Webshop im Bestellprozess verlassen, was wiederum eine niedrige Conversions Rate bedeutet. Haben sich die Kunden bei ihrem Einkauf bisher wohlgefühlt und ihren Warenkorb gefüllt, aber kurz vor der Kasse entscheiden sie anders und verlassen auf direktem Wege den Webshop, müssen die Fehler oder Schwachstellen im Bestellprozess gesucht werden.

Dabei ist es sinnvoll sich in einen Kunden zu versetzen, welcher den Webshop das erste Mal besucht. Während wir einkaufen befinden wir uns in dem vertrauten Layout des jeweiligen Webshops. Der Warenkorb wird meistens permanent als Symbol mit Anzahl und Gesamtsumme an einer bestimmten Stelle der Website gezeigt. Betreten wir aber diesen Warenkorb um zum Bestellprozess zu gelangen, ändert sich nicht selten das gesamte Layout, da dieser Bestellprozess meist auf Formulare mit einem eigenem Layout beruht.

Genau an dieser Stelle fühlt sich der Kunde verunsichert und ganz besonders, wenn in dem aktuellen Layout des Bestellprozesses absolut kein Bezug mehr zu dem Webshop zu sehen ist. Jeder Kunde fühlt sich hier allein gelassen und dazu kommt, dass in dem Bestellprozess mit den Formularen, viele Informationen gefordert werden, welche den Kunden weiter verunsichern. Für eine Conversion Optimierung sollte ein Bestellformular auf das Nötigste beschränkt werden, sodass zwischen Kunden und Webshop Betreiber lediglich eine Kommunikation möglich ist, welche gleichfalls Voraussetzung für ein erfolgreiches Geschäftsverhältnis ist.

In Abhängigkeit der Möglichkeiten bei der Bezahlung sind natürlich Angaben zur Identifikation des Kunden notwendig. Diverse Bestellformulare erfordern meist zu viele Eingaben von nicht notwendigen Fragen und viele Kunden fühlen sich dabei zu sehr hinterfragt und verlassen den Bestellprozess. Diese Situation auf die Realität projiziert, würden die Kunden ebenfalls diese Geschäfte verlassen. In einem realen Geschäft befinden wir uns während dem Bestellprozess oder während der Bezahlung der Produkte an einer Kasse und in gleicher Umgebung. Würden wir in einen separaten (sterilen) Raum geführt und dazu noch viele Fragen beantworten müssen, wäre das sicher nicht kundenfreundlich und somit geschäftsschädigend.

In einem Webshop darf der Kunde ebenfalls nicht das Gefühl bekommen, diesen während einem Wechsel auf die Formulare des Bezahlvorganges zu verlassen. Jede Website besitzt ein bestimmtes Layout, welches auch beim Betreten des Warenkorbes nicht verloren gehen sollte. Die Identifikation des Webshops, die Navigation und markante Eigenschaften im Layout sollten beibehalten werden. Je nach Aufbau einer Website mit einem Webshop, lassen sich die Bestellformulare in den Content (Inhalt im Hauptfenster einer Website) einbinden und der Kunde bekommt auf diese Weise nicht das Gefühl den Webshop bei der Bezahlung zu verlassen. Kein gut aufgebauter und optimierter Webshop verdient es, seine Kunden in den letzten Zügen einer Kaufabwicklung zu verlieren. Besonders nicht, wenn für einen Webshop auch Investitionen für Suchmaschinenoptimierung oder Werbung auf anderen Websites eingesetzt wird.

Fazit

Bei einer Conversion Optimierung in einem Webshop werden sämtliche Schwachpunkte beseitigt, welche einen Kunden bei seinen Kaufaktionen widersprüchlich vorkommen oder sogar behindern. Besonderes Augenmerk verlangt dabei der Bestellprozess, da dieser meist auf Formularen beruht, welche auf den jeweiligen Webshop optimiert werden müssen. Jede Conversion Optimierung kann die Conversion Rate erhöhen und somit viele erfolgreiche Geschäftsbeziehungen aufbauen. Diese bilden wiederum die Grundlage für eine Kundenbindung und den Aufbau eines festen und ständig wachsenden Kundenstammes.

Online Shop: diese Backendprozesse sollten Sie besonders bedenken

Ein umfassendes DatenManagement im Rahmen der betrieblichen Informationstechnologie und Digitalisierungsstrategie zählt heutzutage zu den komplexesten und bedeutendsten Anforderungen im Hinblick auf die unternehmerische Entwicklung eines Online-Shops. Viele Shop-Betreiber setzen diesbezüglich auf dezentralisierte Backend-Systeme, zum Beispiel für die Teilbereiche Warenwirtschaft, Einkauf, RetourenManagement, Kundenservice, Controlling oder Finanzbuchhaltung. Dieser Artikel zeigt einige der wichtigsten Backendprozesse in Online Shops.

Den Kauf im Frontend abwickeln – das Backend steht für die Optimierung von Geschäftsprozessen

Es kann in Bezug auf das DatenManagement, allein schon aufgrund unterschiedlicher Kennzeichnungen und einer gewissen Sprachverwirrung babylonischer Art, zu Schwierigkeiten kommen. Um ein etwaiges Schreckensszenario rund um Chaos im Backend und unabsehbare Folgen für die Entwicklung des eigenen Unternehmens zu vermeiden, sollten daher grundsätzlich die unterschiedlich gelagerten Systeme in einem integrierten Backend vereint werden. Durch diese Maßnahme kann ein genereller Durchblick im Datenchaos geschaffen werden.

Unterschied zwischen Online Shop und klassischem Versandhandel

Ein Online-Shop nutzt natürlich, im Gegensatz zum einschlägigen Versandhandel, grundsätzlich das Internet als explizite Kommunikationsform. Dabei wird das installierte Shop-System in die Bereiche Frontend sowie Backend untergliedert. Im eigentlichen Sinne zählt ein Online-Shop auch zur Kategorie Versandhandel. Allerdings ist das Verzichten auf „Print-Kataloge“ eines der wesentlichen Unterscheidungsmerkmale. Der Erfolg hängt stattdessen oft von einem strategisch wirkungsvollem Online Marketing ab, wobei dabei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine besondere Bedeutung zukommt.

Was ist ein Online-Shop Backend?

Innerhalb des Shop-Systems ist das Backend, auf das ausschließlich der Betreiber und seine Bevollmächtigten (Admins, Produktmanager, Shopmanager) Zugriff haben, von besonderer Wichtigkeit. In diesem Bereich werden zum Beispiel sämtliche Daten über Kunden, Versandaktivitäten, Zahlungsabwicklungen und auch Bestellungen oder Reklamationen erfasst und verwaltet.

Zudem lassen sich alle Produktdaten, zuzüglich der entsprechenden Beschreibungen, Preise und anderer Produkt-Informationen, in diesem Bereich finden. Das Backend ist dabei grundsätzlich auf die stetige Eingabe von Daten angewiesen, wobei bestimmte Eingaben automatisiert werden können. Der unter anderem so bezeichnete CSV-Import ist für diese Automatisierung sicherlich ein explizites Beispiel.

Vorteile der Trennung der beiden Bereiche Frontend und Backend

Der Fokus, in Bezug auf die zu tätigenden Eingaben, liegt in der Regel auf den Rubriken Produkt-, Bestellung-, Vertrieb- und ZahlungsManagement. Die Kunden können demgegenüber über das Internet mittels eines Webbrowsers auf die entsprechende Shopseite zugreifen. Die Trennung der beiden Bereiche Frontend und Backend generiert dabei den Vorteil, dass Kunden ungestört im Online-Shop einkaufen können, während im Backend gleichzeitig Daten gepflegt werden können. So gesehen definiert sich ein Online-Shop prinzipiell über zwei unterschiedliche Facetten: Während im Frontend der Kunde bzw. Nutzer der Seite zu einer positiven Kaufentscheidung bewegt werden soll, gewährleistet das Backend optimierte Geschäftsprozesse zum Beispiel rund um die logistik, eine effiziente Bestell-Abwicklung, den Versand und instrumentalisierte Maßnahmen für das Cross-Selling (Veräußern von verwandten Produkten). Als Erfolgsfaktoren für ein optimal eingerichtetes Backend gelten:

  • Das Erreichen einer starken Kundenbindung
  • Das Erfassen von Daten zum Beispiel für Besuchs- und Kaufstatistiken
  • Das Initiieren einer funktionellen Logistik und von Modalitäten rund um eine zuverlässige und vor allem sichere Zahlungsabwicklung
  • Eine ständige Überarbeitung des Produktportfolios, um stets zielgruppenorientierte Zusatzangebote präsentieren zu können

Systemnahe Backend-Prozesse: unabdingbar für die Funktionalität eines Online Shops

ERP System (Enterprise Ressource Planning)

Systemnahe Backend-Prozesse

Das Einfügen eines beliebigen Online-Shops in ein ERP-Backend ist dabei, in Bezug auf das Thema E-Commerce, unabdingbar. Bei der Nutzung von ERP (Enterprise Ressource Planning) zur Planung der Unternehmensressourcen sollte das jeweilige System eine fachliche Ausrichtung auf die Zielbranche, eine hohe Skalierbarkeit im Hinblick auf differenzierte Unternehmens- bzw. Shopgrößen sowie alle benötigten Funktionen und Technologien rund um unterstützende Betriebssysteme, Schichtarchitekturen, Datenbanken oder zum Beispiel auch Programmiersprachen aufweisen. Auf dem Markt sind diesbezüglich zahlreiche Programme verfügbar, die als Quasi-Standard bei der Integration des Shops in ein ERP-Backend gelten. So kann eine entsprechende Kommunikation zwischen ERP und Online Shop zeitnah realisiert werden.

In diesem Zusammenhang kommt es insbesondere auf folgende analytische Prozessdaten an, die für die Transparenz und Beurteilung von Daten quasi unerlässlich sind:

  • Gegenüberstellung und Auswertung der Ist- und Soll-Situation.
  • Darstellung, Beurteilung und Optimierung von spezifischen ERP-Prozessen.
  • Überprüfung und Analyse aller zum Einsatz kommenden technischen Systemkomponenten.
  • Definieren von stimmigen und zur Unternehmensentwicklung beitragenden Umsetzungsmöglichkeiten.
  • Integration von etwaig zusätzlich benötigter Systeme.

In Bezug auf ERP-Systeme muss daher ein Unterbau (Backend) verwendet werden, der als Verbindungsglied innerhalb der Informationstechnik und einer entsprechenden Schichteinteilung dient.

Unterschied zwischen ERP-Systemen und der allgemeinen Warenwirtschaft

Dabei ist das sogenannte Backend grundsätzlich systemnah ausgerichtet und ist gerade für die optimierte Verarbeitung oder komplexe Ausgabe von eingegebenen Daten verantwortlich. Allerdings kommt es erfahrungsgemäß vielerorts zu Schwierigkeiten zum Beispiel zwischen den verwendeten Begrifflichkeiten sowie unterschiedlicher Verfahrenstechniken von ERP-Systemen und der allgemeinen Warenwirtschaft.

Während diesbezüglich die Warenwirtschaft zum Beispiel einen Kunden einer bestimmten Zahlenfolge zuordnet und diese Information als Kunden-ID im System abspeichert, wird dieser Begriff innerhalb des ERP-Systems als Kundennummer abgelegt. Zudem kann es zu Irritationen bei der Kundenzuordnung und Verwaltung kommen. Während das Shop-System in der Regel Straße und zugehörige Hausnummer in lediglich einer Formularzeile vermerkt und diese Adressdaten somit zusammenhängend aufbewahrt, speichert das ERP-System diese beiden Informationen jeweils an unterschiedlichen Orten.

Auch in Bezug auf die Erfassung von Preisen verwenden die jeweiligen tools verschiedenartige Darstellungen. So wird einerseits der komplette Bruttosatz aufgeführt, während das andere Tool lediglich den Nettopreis erfasst und den anhängigen Steuersatz getrennt auflistet. Für eklatante Fehler können auch die verwendeten Rundungsverfahren sorgen. Dabei kommt es häufig vor, dass die entsprechenden Systeme nicht die gleichen Komma-Stellen auflisten: Das eine System zeigt vier Stellen hinter dem Komma an, während das andere System lediglich mit zwei Stellen hinter dem Komma agiert. Irgendwann kann bei einem Online Shop – unabhängig der Größe – das Chaos in Bezug auf die Datenerfassung und -aufgabe nicht mehr verhindert werden.

Da ein Backend-Prozess aber gerade für die Logik und Funktionalität sozusagen im Hintergrund zuständig ist und vom Nutzer bzw. Kunden zwar nicht eingesehen werden kann, aber sämtliche Anwendermöglichkeiten steuert, sowie alle relevanten Daten verwaltet, kann es hier zu Einbußen der Anwenderfreundlichkeit, beim Kundenservice oder generell bei der Abwicklung von Aufträgen bzw. Kaufvorgängen kommen.

Prozesse in Backend-Integration bündeln

Nach den neuesten Erkenntnissen ist es hier ratsam, diese immer komplexer werdenden Backend-Prozesse im Rahmen einer Backend-Integration zu bündeln. Eben durch diese Bündelung kann ein entsprechender Online Shop Betreiber eine umfassende und auswertbare Sichtweise auf jeden einzelnen Kunden sicherstellen. Gerade wenn ein Unternehmen bzw. ein Online Shop die bisherigen Geschäftstätigkeiten erweitern möchte oder eine Internationalisierung in Form von Cross- oder Multi-Channel anstrebt, stören gerade nicht integrierte Prozesse die Umsetzung eines diesbezüglichen Vorhabens und somit eine möglichen Expansion des Unternehmens respektive des Online Shops.

Von der Warenwirtschaft über die Finanzbuchhaltung bis hin zum RetourenManagement

Von der Warenwirtschaft über die Finanzbuchhaltung bis hin zum RetourenManagementIm Gegensatz zum reinen Versandhandel ist bei einem Online Shop insbesondere die Integration eines effizienten Warenwirtschaftssystem als Erfolgsfaktor anzusehen. Schließlich basiert erfolgreiches E-Commerce auf der optimalen Vernetzung von wirtschaftlichen Backend-Prozessen, einem professionellem Vertriebsaufbau sowie allgemein gut organisierte und strukturierte Geschäftsprozesse.

Der diesbezügliche Grundstock wird dabei zweifelsfrei von einer professionellen Warenwirtschaft gelegt, welche einerseits die Wirtschaftlichkeit erhöht und andererseits manuelle Abläufe drastisch reduziert. Allerdings ist der Übergang zwischen einem ERP-System und einem Warenwirtschaftssystem (WWS) nicht eindeutig definiert. Wenn zum Beispiel die Bereiche Materialwirtschaft und Controlling innerhalb einer entsprechenden Lösung modular integriert sind, wird eher von einem ERP-System als von einem WWS-System gesprochen.

Bewegungs- und Stammdaten professionell verwalten

Ein entsprechend systematisierter Backend-Prozess, der die Funktionalität der Warenwirtschaft eines Online-Shops sicherstellt, kann dabei immer in andere Systemumgebungen integriert werden. Bei dem eigentlichen Backend-System in Bezug auf die Warenwirtschaft kommt es in erster Linie darauf an, dass sämtliche Logistik- und Versandprozesse weitestgehend automatisiert, Zahlungen systemgesteuert abgewickelt und alle Kommunikationsabläufe vernetzt werden. Zudem sollten innerhalb eines Backend-Prozesses intelligente Kommissionierungsverfahren Platz finden, anhand dessen Lagermengen kontrolliert und Umschlagzeiten optimiert werden können. Eine diesbezüglich angelegte Datenbank im Backend-Bereich, welche Bewegungsdaten und Stammdaten pflegt und verwaltet, ist hier sicherlich der Schlüssel für einen professionell und funktionell ablaufenden Backend-Prozess.

Dabei sollten Datensätze über verwaltete Objekte, Lieferanten, vor allem Kunden, Artikel bzw. Waren oder auch Stücklisten im Stammdaten-Verzeichnis berücksichtigt werden. Zu den zu erfassenden Datensätzen in Bezug auf Bewegungsdaten zählen demgegenüber in erster Linie alle getätigten oder abzuwickelnden wirtschaftlichen Transaktionen rund um das Rechnungs- und Mahnwesen oder zum Beispiel auch EingangsRechnungen von Lieferanten. Zudem müssen selbstverständlich alle Informationen bezüglich der Waren (Lieferscheine, Lagereingang etc.) in entsprechenden Datensätzen erfasst werden. So kann ein Online-Shop innerhalb eines funktionellen Backend-Systems im Rahmen eines umfassenden WWS-Prozesses einen zentralen Informations- und Datenpool generieren.

Da alle diesbezüglich ablaufenden Prozesse auf einer gemeinsamen Datenbasis beruhen, können zum Beispiel Warenbestände unterschiedlicher Vertriebskanäle automatisiert werden, was eine Abgleichung eminent vereinfacht und Überverkäufe nahezu ausschließt. Diese Art von Automatismen innerhalb eines Backend-Prozesses schaffen nachhaltig Freiräume und erhöhen zudem maßgeblich die Produktivität bzw. die Effizienz eines Online-Shops. Des Weiteren können so durch manuelle Arbeiten bedingte Fehlerquellen vermieden und Auftragsabwicklungen deutlich beschleunigt werden. Diese Faktoren führen wiederum zu einer stetig steigenden Kundenzufriedenheit, die in der Regel dem Umsatz zu Gute kommt.

Automatisierte Prozesse für die Finanzbuchhaltung

Eminent wichtig ist auch ein funktionierendes Backend-System mit selbständig ablaufenden Prozessen für den Teilbereich der Finanzbuchhaltung im Rahmen des betrieblichen Rechnungswesens. Hier kommt es vor allem auf eine umfassende und detaillierte Datenerfassung rund um Stamm- und Bewegungsdaten an. Die akkurate Eingabe aller relevanter Daten bildet hier die Basis zum – größtenteils automatisierten – Abwickeln aller auf den jeweiligen Online-Shop bezogenen Vorgänge, die sich in irgendeiner Form durch Zahlenwerte darstellen und ausdrücken lassen.

Dabei sorgen die im Backend gepflegt und verwalteten Datenstämme, die als Grundvoraussetzung sachlich und zeitlich geordnet erfasst werden müssen, für eine korrekte Buchung auf die jeweils zuständigen Konten und für eine Dokumentation aller Vorgänge im Rahmen der typischen Methodik der Buchführung. Anhand der erfassten Daten kann ein Online-Shop zum Beispiel eine Gewinn- und Verlustrechnung (GUV) sowie eine Bilanz erstellen und so Verluste und Gewinne gegenüber externen Stellen wie beispielsweise der Finanzbehörde nachweisen. Da die Erfassung sowie die Auswertung entsprechender Vorgänge bzw. des kompletten Datenmaterials im EDV-Backend-Bereich erfolgt, werden innerhalb der Prozesse Kontrollen durchgeführt und zudem kommt es zu einem Exportieren der relevanten Daten rund um Buchungen in explizite Kontrollprogramme.

In optimal konfigurierten Backend-Systemen sollten demzufolge zum Beispiel prinzipiell Buchhaltungsbelege, Materialbelege, Profit-Center-Belege, Kostenberechnungsbelege und spezielle Ledger gepflegt und gewartet werden. Zudem sollte ein entsprechendes System selbständig die Konten aufrufen, die aufgrund der jeweiligen Rechnung bebucht werden müssen. Die Kontenfindung basiert dabei eben auf den entsprechend getätigten Eingaben bei der Rechnungserfassung, aber auch auf erfasste und gespeicherte Informationen wie zum Beispiel dem bekannten Kreditorkonto zuzüglich der zugehörigen Sachkonten sowie Netto- oder Bruttobuchungen.

Bewertungsklassen und Preissteuerung

Des Weiteren sollte der Betreiber des Online-Shops im Materialstamm weitere Informationen rund um die Bewertungsklasse (Abgleich von Artikel und Konto) oder auch die Preissteuerung (Standardpreis, Vorzugspreis, Rabattierungen, gleitender Durchschnittspreis etc.) erfassen. Außerdem sollten grundsätzlich im Backend die Konten innerhalb eines so bezeichneten Kontenplans definiert sein. Dies ist insbesondere für den Umstand förderlich, dass im Backend vielfach die Prozesse rund um finanzbuchhalterische Themen automatisiert werden können.

Ratsam ist es in diesem Zusammenhang, dass bei den initiierten Backend-Prozessen eine explizite Kontenunterteilung zwecks transparenter und von der Zuweisung her vereinfachter Buchungsvorgänge erfolgt. Diesbezüglich gelten gemeinhin das Anlegen eines Kreditorenkontos, Bestandskonto oder auch Verrechnungskontos als wichtig. Letzteres Konto fungiert dabei besonders in Bezug auf einen Online Shop als Bindeglied zwischen Warenlieferung und Rechnungseingang. So wird beispielsweise bei Warenlieferungen, für die noch keine Rechnung vorliegt, eben ein Verrechnungskonto bemüht. Erst wenn der Rechnungseingang feststellbar ist oder ein entsprechender Zahlungseingang verbucht werden kann, wird das Verrechnungskonto wieder entlastet. Speziell für die Rechnungsprüfung ist ein Konto dieser Art von eminenter Bedeutung.

Effizientes RetourenManagement

Auch in Bezug auf ein effizient ausgerichtetes RetourenManagement ist ein funktionsfähiges Backend-System die Grundvoraussetzung. Nur so können sämtliche Versandretouren im System erfasst, in die jeweiligen Prozesse integriert und nahtlos auf die gewünschte Shop-Seite eingebunden werden. Dank einer solchen Einbindung in das System wird diesbezüglich einerseits der Retourtenaufwand für den Betreiber des Online-Shops minimiert und andererseits verbessert sich das Angebot für das Klientel deutlich, was die Verweildauer auf den entsprechenden Seiten erhöht. Wenn möglich, sollten dabei im Backend bestimmte Automatismen für Anwenderfreundlichkeit und eigene Arbeitserleichterung installiert werden. Hier bieten sich vor allem eine automatische Erstellung von Rücksendescheinen sowie eine umfassende Retoure-Verwaltung an.

Das Erstellen bzw. die Anfrage in Bezug auf eine Versandlabel sollte dabei im Backend sowohl seitens des Betreibers per E-Mail möglich sein als aber auch durch den Kunden im Frontend. Explizite Aufgabenstellungen im Backend-Bereich können den Prozessablauf zudem deutlich vereinfachen. Wenn im Backend zum Beispiel zwei Versandadressenzugänge initialisiert werden, erhalten die Zugangsberechtigten des Online-Shops die Möglichkeit Rücksendungsadressen gezielt zu steuern. So können dann im Gegensatz zu „normalen“ Retouren Eventuelle Umtauschanfragen an eine alternative Versandadresse verschickt werden.

Aufgrund der automatisierten Prozessabläufe und der integrierten Zusatzfunktionen können die entsprechenden Mitarbeiter im Online Shop mit nur geringem Zeitaufwand alle zur Verfügung stehenden Adressdaten aus dem jeweils angelegten Kundenstamm bezüglich der Bestellung ermitteln, das passende Versandlabel automatisiert erzeugen lassen und dieses letztendlich an den Käufer versenden. Lässt sich ein Backend-Prozess mit Automatismen dieser Art so einfach und übersichtlich darstellen, verringert dies deutlich den administrativen Aufwand seitens des Online-Shops.

Einbindung von Controlling-Maßnahmen

Ähnlich verhält es sich bei der Einbindung von Controlling-Maßnahmen in verschiedenartige Backend-Systeme respektive Backend-Prozesse. Dabei sollte jeder Online-Shop-Besitzer bestehende und autark agierende Tracking- und Controllingsysteme in einen ganzheitlichen Controlling-Prozess überführen.

Aufgrund einer parallel im Backend zu erfolgenden Erfassung der Userdaten, Datenanalyse, Wirtschaftlichkeitsanalyse pro Vertriebs- oder Werbekanal sowie stetigen Kontrolle des Ist-Zustands und aller eingeleiteten Maßnahmen können stets zielgerichtete Reportings zur Trafficverteilung und Erfolgsmessung erstellt werden. Dadurch kann ein Shop-Betreiber schnell erkennen, wo sich Fehlerquellen verbergen und welcher Bereich einer dringenden Optimierung bedarf.

Wertschöpfung liegt in der Prozessorganisation des Backends

Ein einwandfrei funktionierender und abgestimmter Kundenservice wird optimalerweise in Backend-Systemen als programmierte Prozessfragmente dargestellt. Diese werden nach dem jeweiligen Bedarf regelbasiert wieder neu zusammen gefügt. Dadurch entsteht eine Art individualisierter  Serviceprozess mit sämtlichen relevanten Umsetzungsfunktionen und Möglichkeiten, um eine Kundenanfrage zu generieren. So kann im Grunde genommen durch explizit mit entsprechenden Daten gefütterte Backend-Prozesse ein origiärer Service-Ablaufplan bzw. -Leitfaden entwickelt werden. Die maßgeblichen Erfolgsfaktoren für das Realisieren von echter Wertschöpfung im Kundenservice-Bereich liegt demnach also in der Prozessorganisation im Backends.

Neben ERP-Systemen, der Warenwirtschaft, der Finanzbuchhaltung und dem RetourenManagement sind insbesondere der Einkauf, das Controlling und ein auf Qualität bedachter Kundenservice Elemente, die innerhalb von Backend-Systemen in verschiedene Prozesse involviert sind.

Dabei sollte viel Wert auf den eigentlichen Beschaffungsprozess (Einkauf) gelegt werden, da ohne einen zielorientierten Einkauf das eigene Produktportfolio zu keiner Zeit optimiert werden kann. Grundlage für einen systemgestützten und professionellen Beschaffungsprozess sind grundsätzlich die im Backend erfassten Stammdaten zum Beispiel von Dienstleistungen, Materialien, Anbietern, Lieferanten sowie Preisen. Dank dieser Backend-Basisdaten können Abläufe und vor allem die Qualität der Beschaffung innerhalb eines komplett vernetzten Bestellprozesses umfassend optimiert werden. Während im reinen Versandhandel hier in der Regel auf elektronische Katalogsysteme zurück gegriffen wird, bietet die Gestaltung des Beschaffungsprozesses bei einem Online Shop im Rahmen von professionalisierten Backend-Prozessen weiterführende Zielsetzungen:

  • Integration des ganzheitlichen Beschaffungsprozesses in ein bereits in der Regel bestehendes Backend-System.
  • Initiieren von workflowgesteuerten Teilprozessen, die größtenteils automatisiert werden. Dank des automatischen Ablaufs können so weniger wertschöpfende Tätigkeiten vermieden werden.
  • Durch die Optimierung der entsprechenden Backend- und Teilprozesse soll die Wirtschaftlichkeit im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtungsweise des Beschaffungsprozesses deutlich erhöht werden.
  • Von der Beschaffungsanbahnung bis zur Einkaufsabwicklung sollte der gesamte Beschaffungsprozess elektronische Unterstützung zuteil werden.

Gamification Techniken im SEO nutzen

Bei der Gamification (Spielifizierung) werden spieltypische Elemente in einem spielfremden Zusammenhang verwendet. Bei Online Shops, Autoherstellern, im Bildungsbereich und bei Logistikdienstleistern zählt die Gamification zu den großen Trends der letzten Jahre. Auf diese Art bringen Unternehmen einem potenziellen Kunden ein Produkt auf spielerische Art näher. Der Einsatz von Gamification Techniken macht in vielen Bereichen Sinn. Bei der Search Engine Optimization (SEO) entfalten die Techniken der Gamifizierung ebenfalls ihre Wirkung.

Gamification – Eigenschaften und Vorteile

Die Gamification wird von einigen Unternehmen in Amerika erfolgreich eingesetzt. Besonders beliebt in den USA sind Techniken, die im Zusammenhang mit spielerischen Elementen in den sozialen Netzwerken stehen. In diesen Bereichen werden die Menschen für die Verwendung von Angeboten und Diensten entlohnt. Durch spielähnliche Elemente werden langweilige Tätigkeiten und Prozesse aufgelockert. Die Gamification kommt in einigen Bereichen zum Einsatz. Die Techniken machen immer dann Sinn, wenn die interne und externe Motivation spielerisch verbessert werden soll. Experten sind der Meinung, dass Computer- und Videospiele in jeder sozialen Gruppe gut akzeptiert werden. Bei der Suchmaschinen-Optimierung und im Online-Marketing entstehen durch spielerische Elemente neue Kundenbindungen. Über Ranglisten, virtuelle Auszeichnungen, Fortschrittsanzeichen und ähnliche Elemente werden die Webseiten „spielifiziert“. Durch verschiedene Motivationselemente für neue Kunden und wichtige Lernerfolge für bestehende Kunden, verbessert sich der Marketingerfolg von Unternehmen und deren Marken.

Die wichtigsten Vorteile:

  • durch die Generierung von Daten werden aus Konsumenten neue Kunden
  • die Kundenzufriedenheit erhöht sich
  • Unternehmen erhalten detaillierte Einblicke in das Verhalten ihrer Kunden
  • durch die Verbreitung eines Spiels wird die Kundenakquise angekurbelt

Gamification spricht die Instinkte der Menschen an

Die „Spielifizierung“ ist ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Psyche. Sie funktioniert, weil die Techniken die Bedürfnisse und die Instinkte von Menschen ansprechen. Die wichtigsten Bestandteile sind Belohnungen, der Fortschritt, der Wettbewerb, die Unterhaltung, die Anerkennung und der Altruismus. Jeder Mensch liebt Geschenke, Belohnungen und Preise. Bereits als Kinder machen wir Hausaufgaben viel lieber, wenn wir von unseren Eltern ein Geschenk bekommen. Dieses angeborene menschliche Verhalten ist einer der Grundpfeiler, auf denen die Gamification Techniken aufbauen. Durch unterschiedliche Belohnungen werden Menschen dazu motiviert, viele Aufgaben zu erfüllen. Jeder Mensch will in seinem Leben vorankommen. Tag für Tag wollen Menschen das Gefühl haben, dass ihr Verhalten sie schneller zu ihren Zielen bringt. Die Gamification nutzt das humane Bedürfnis nach Progress, um Menschen mitzureißen und zu motivieren.

Jeder gewinnt gern. Schon als Kinder wollen viele Menschen die Besten und Schnellsten sein. Auch im weiteren Lebensverlauf, wie während des Studiums oder am Arbeitsplatz, wollen sie hervorragende Leistungen erbringen. Das Wettbewerbsgefühl wird verstärkt, wenn die Menschen ihre direkten Konkurrenten kennen. Die Gamification nutzt das angeborene Wettbewerbsgefühl, um Menschen zu höheren Leistungen anzutreiben. Es ist ein zentraler Teil der menschlichen Natur, dass wir stolz auf unsere erreichten Leistungen sind. Aus diesem Grund sind die sozialen Netzwerke so erfolgreich, denn sie basieren auf der Zurschaustellung von Anerkennung und Status.

Die Nutzer stellen in den sozialen Netzwerken ihre Fähigkeiten unter Beweis und zeigen stolz ihren letzten Urlaub an einem paradiesischen Strand. Die Gamification nutzt den Drang nach Anerkennung für ihre Zwecke aus. Sie stellt den Nutzern Mittel und Wege zur Verfügung, damit sie ihre Leistungen mit anderen teilen können. Menschen haben ein starkes Bedürfnis nach Solidarität und Altruismus. Einige Menschen helfen anderen Menschen nur, weil sie sich danach besser fühlen. In Spielen geht es meistens darum, jemanden zu befreien oder die Welt zu retten. Eines der wichtigsten Bedürfnisse von Menschen ist das Vergnügen. Jeder liebt es unterhalten zu werden, Spaß zu haben und entspannen zu können. Aus diesen Gründen ist die Unterhaltungsbranche so erfolgreich und verdient genügend Geld. Diese Bedürfnisse macht sich die Gamification zunutze und sorgt dafür, dass sich die Menschen amüsieren und Spaß haben.

Die wichtigsten Gamification Techniken in der Übersicht

Damit die menschlichen Instinkte angesprochen werden, wurden einige spezielle Techniken entwickelt. Die Techniken sind der Grund und Beleg, weshalb die Gamification funktioniert und in vielen Bereichen erfolgreich eingesetzt wird.

Geschichte

Menschen lieben Geschichten. Durch einen Handlungsstrang, der einfach, komplex oder anspruchsvoll sein kann werden die Spieler gefesselt. Dadurch entsteht eine Motivation, die jeweilige Aktivität fortzuführen. Die Geschichte kann zum Beispiel von der Rettung der Erde, von einer drohenden Zombie Apokalypse oder von einer Prinzessin handeln. In einigen amerikanischen Schulen wurde die Zombie-Bedrohung erfolgreich beim geografischen Lernen eingesetzt.

Levels

Die meisten Spiele beginnen damit, dass die Spieler die Levels angezeigt bekommen. Auf einer Karte oder etwas Ähnlichem sehen die Spieler den Weg bis zum Ende. Dadurch entsteht beim Spielen ein nachhaltiger Eindruck von Erfolg, Anerkennung und Fortschritt. Die Spieler wollen das nächste Level erreichen und werden dauerhaft zum Weiterspielen animiert.

Zeitmangel

Diese Gamification-Technik kommt in vielen Bereichen zum Einsatz und findet Verwendung in Videospielen, Marketing-Kampagnen und Fernsehshows. Mehr und mehr mobile Anwendungen nutzen spannende Aussagen, wie zum Beispiel „Ihnen bleiben nur noch 60 Sekunden“. Diese sind ein wichtiges Motivationselement und bringen die Spieler oder Teilnehmer schnell dazu, die nächste Aufgabe zu erledigen.

Medaillen

Abzeichen, Badges oder Embleme sind effektiv, um den jeweiligen Status darzustellen und Anerkennung auszusprechen. Bei der Gamification kommen diese Belohnungen auf unterschiedliche Arten zum Einsatz. Bei Spielen in sozialen Netzwerken können die Teilnehmer mit ihren goldenen Medaillen neben ihrem Profil gegenüber ihren Freunden und Bekannten auftrumpfen.

Ranking

Das Ranking (Platzierung) gehört zu den zentralen Elementen der Gamifizierung. Es spornt das Konkurrenzdenken der Teilnehmer oder Spieler an und motiviert jeden Anwender zum Weitermachen. Sobald Menschen ihre eigene Platzierung sehen, werden sie das Ergebnis mit den anderen vergleichen und nachsehen, wer vor ihnen liegt. In den meisten Fällen wollen die Menschen ihre Platzierungen weiter verbessern und ganz nach oben.

Virtuelle Belohnungen

Virtuelle Punkte, Sterne oder Geld sprechen die materialistischen Instinkte der Menschen nach kleineren Belohnungen sofort an. Sie werden verliehen, damit die Anwender motiviert und gefesselt werden. Zwar handelt es sich um relativ einfache Belohnungen, jedoch funktioniert deren psychologische Wirkung tadellos. Jeder will seine vorhandene Punktzahl steigern und mehr Sterne oder Leben sammeln. Selbst wenn diese virtuellen Belohnungen für nichts Weiteres gut sind.

Verbesserungen

Zu Spielbeginn verfügen die Spieler über geringe Befugnisse und wenige Werkzeuge. Je weiter sie im Spiel voranschreiten, umso mehr Waffen, Fähigkeiten oder Befugnisse erhalten sie. Durch Upgrades bzw. Power-ups kommen die Spieler schneller voran und werden zum Weiterspielen animiert. Diese Gamification Technik spricht das menschliche Bedürfnis nach Fortschritt an und sorgt für eine äquivalente Belohnung.

Fortschrittsbalken

Es reicht bereits ein schlichter Balken in Kombination mit einem Prozentsatz aus, um eine effektive Wirkung zu erzielen. Solange die Teilnehmer oder Spieler sehen, dass sie noch nicht bei 100 % sind, wollen sie dies so schnell wie möglich ändern. Der Fortschrittsbalken funktioniert nicht nur bei Spielen, sondern auch auf diversen Webseiten. Ein bekanntes Beispiel ist das LinkedIn-Konto. Bei diesen gibt es ebenfalls einen Fortschrittsbalken und dieser informiert über die Vollständigkeit des eigenen Profils. Laut Angaben von LinkedIn wurden die Profile seit der Einführung dieses Balkens um einiges vollständiger.

Teamwork

Die Bildung von Teams oder Gruppen fördert die Wettbewerbsfähigkeit. Jeder Mensch liebt das Gefühl, zu einem größeren Team oder Stamm zu gehören. Dabei möchte er selbstverständlich besser sein als andere. Teilt man Menschen in mehrere Lager oder Gruppen ein, dann wirkt sich dies positiv auf die Beteiligung aus. Die Menschen motivieren sich besser zusammen mit ihren Teamkollegen und möchten ihre Rivalen übertreffen.

Empfehlungen und Likes

Diese Gamification Technik spielt vor allem in den sozialen Netzwerken eine zentrale Rolle. Likes und Empfehlungen wurden erfolgreich als Motivationselemente eingeführt und sorgen für eine aktivere Beteiligung in den Netzwerken. Bei diesen Motivationselementen geht es nicht nur einfach darum die erhaltenen Erfolge mit anderen Teilnehmern zu sharen, sondern auch die Mitspieler zu belohnen. Die meisten Menschen, die auf Facebook etwas posten, erhoffen sich viele Likes und nehmen die als eine Form der Anerkennung oder Zustimmung wahr. Ein passendes Beispiel für diese Gamification Technik ist der Google Local Guides Service. Durch ein gamifiziertes System werden die Benutzer dazu angeregt Fotos und Bewertungen zu ihren besuchten Restaurants und Bars zu veröffentlichen. Per E-Mail erhalten die Nutzer Informationen zu der Anzahl der Aufrufe ihrer Beiträge und werden motiviert, spielerisch am Ball zu bleiben.

Spielfiguren auswählen

Menschen lieben es, etwas auswählen zu können und sich mit einer Figur oder einem Avatar identifizieren zu können. Aus diesem Grund ist die Auswahl und Verwendung von einer Spielfigur eine wichtige Gamification Technik. Zum Einsatz kommen die Figuren zum Beispiel bei neuen Unternehmensprojekten oder auf Community-Webseiten. Durch die Spielfiguren identifizieren sich die Nutzer auf eine spaßige Art und Weise. Je besser sich die Spielfiguren an die eigenen Vorlieben anpassen lassen, desto höher die Motivation.

Die Gamification Techniken effektiv bei der SEO nutzen

Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung können die Gamification Techniken erfolgreich eingesetzt werden. Der standortbasierter Empfehlungsdienst Foursquare ist ein Paradebeispiel dafür, dass die Techniken im Rahmen der seo große Vorteile mit sich bringen. Das Soziale Netzwerk besteht seit 2009 und ist im Laufe der Jahre kontinuierlich gewachsen. Mittlerweile ist Foursquare weltweit in 7 unterschiedlichen Sprachen verfügbar und hat mehr als 20 Millionen Mitglieder.

Case Study Foursquare Gamification
Quelle: Amy Jo Kim / slideshare.net

Jeder SEO-Experte weiß, dass Inhalte (Content) auf Webseiten neu und einzigartig sein und einen Mehrwert bieten müssen. Webseiten mit hochwertigen Inhalten profitieren in der Regel von einem besserem Ranking bei Google und anderen Suchmaschinen. Mittels der Gamification Techniken lässt sich eine Online-Spieleanwendung, wie beispielsweise Foursquare, umsetzen. Diese sorgt dafür, dass die Nutzer durch Kommentare, Bewertungen und multimediale Inhalte wie Bilder und Videos selbst attraktive und aktuelle Inhalte für die Webseite schaffen. Zur gleichen Zeit liefern die Benutzer auch hochwertigen Content für die Suchmaschinen.

Ein vergleichbares Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung dieser Techniken sind die Hotelbewertungsportale. Welcher Mensch geht heute überhaupt noch in den Urlaub, ohne vorher einen Blick auf die aktuellen Hotelbewertungen geworfen zu haben? Nicht der steif inszenierte Artikel in einem Reisekatalog, sondern der ehrlich geschriebene Content sorgt für ein steigendes Interesse und letzten Endes für eine Buchung.

Die Gamification Techniken unterstützen diese wichtige Erkenntnis und locken durch hochwertigen Usercontent zahlreiche neue Besucher auf die Webseite. Aufgrund des verrückten Hypes um Abzeichen, Embleme und Errungenschaften, posten die Nutzer freiwillig in sozialen Netzen und Foren Links zu der Webseite. Im Idealfall erhält die Webseite zahlreiche Backlinks und es entsteht ein regelmäßiger Strom an neuen Besuchern. Durch den großen Erfolg gibt es mit Sicherheit das ein oder andere Online-Magazin, welches über die aufstrebende Website mit ihrem spannenden Spiel berichtet. Wer einmal das oben genannte Beispiel „Foursquare“ bei Google eintippt, enthält mehr als 115.000.000 Ergebnisse.

Der zeitliche und finanzielle Aufwand für die Einbindung und Umsetzung der Gamification Techniken wird sich in den meisten Fällen bereits nach kurzer Zeit amortisieren. Durch die effektiven SEO-Maßnahmen erhalten die Webseiten automatisch immer wieder neue Besucher und profitieren von hohem Traffic und einem guten Ranking bei den Suchmaschinen. Funktioniert das Online-Spieleerlebnis, werden die Nutzer ständig zum Weiterspielen animiert und halten die Seite von alleine am Leben.

Die menschlichen Grundbedürfnisse im Webdesign befriedigen:

Menschen lassen sich ganz einfach motivieren, indem man ihre Grundbedürfnisse befriedigt. Dies trifft im realen Leben und genauso im Internet zu.

Die Neugier befriedigen:

Durch eine in die Hand nehmen der Einführung, relevante Verlinkungen, Überraschendes und Weiterführendes wie beispielsweise „Dies könnte Sie ebenfalls interessieren“. Mit diesen Maßnahmen wird die Neugier zuverlässig befriedigt.

Unabhängigkeit erhalten:

Durch die Individuellen Anpassungsmöglichkeiten eines Avatars und die optische Anpassung des Designs der Webseite. Auf diese Art können Sie Nutzer ihr virtuelles Alter Ego ganz nach ihren persönlichen Vorlieben gestalten.

Den Status verbessern und zeigen:

Über das sammeln von Abzeichen oder eine Rangliste können sich die Nutzer der Website mit anderen vergleichen und sich mit ihnen messen.

Sozialen Kontakt mit anderen Nutzern herstellen:

Über Freundeslisten, ein integriertes Nachrichtensystem, durch eine Kommentarfunktion und ein ausführliches Chat-System können die Nutzer miteinander kommunizieren und sich austauschen. Die Interaktionsmöglichkeiten wirken sich positiv auf das Nutzererlebnis aus und sorgen für höhere Besuchzeiten.

Das Bedürfnis der Rache:

Ist bei Spielen oft stark ausgeprägt und kann beim Webdesign eine Rolle spielen. Am besten umsetzen lässt sich dies über Wettbewerbe und über das sammeln von Karmapunkten.

Romantik schaffen:

Über intelligente Funktionen, wie beispielsweise Freundeslisten, integrierte Nachrichtensysteme und Kommentare können sich die Nutzer kennenlernen und vielleicht zueinander finden.

Für Akzeptanz sorgen:

Durch das sammeln von Ruhmpunkten, ein ausgeklügeltes Levelsystem mit Erfahrungspunkten und über Abzeichen lässt sich diese Gamification Technik effektiv im Webdesign umsetzen.

Ruhe schaffen:

Das Bedürfnis nach Ruhe haben viele Internetnutzer und dieses kann im Rahmen der SEO-Maßnahmen über einen ausführlichen Hilfe-Bereich, eine Einführung für neue Nutzer und über einen FAQ-Bereich umgesetzt werden.

Effektive Gamification-Maßnahmen für das Online-Marketing

  • ein Punktesystem einführen, welches die Nutzer für ihre Aktivität belohnt
  • Ranglisten in die Webseite implementieren und in diesen die aktivsten User zeigen
  • eine virtuelle Währung einführen, mit der sich die Nutzer Verschiedenes kaufen können
  • VIP-System für besondere Leistungen implementieren
  • Belohnungen in Form von Stickern, Emblemen und Auszeichen hinzufügen
  • die Profile der Nutzer mit einem Fortschrittsbalken samt Prozent-anzeige versehen
  • die User für die Generierung von neuen Inhalten und Ideen aktiv belohnen
  • die Nutzer motivieren, regelmäßig neuen Nutzer für die Webseite zu werben
  • über E-Mails die Nutzer in regelmäßigen Abständen über Neuigkeiten informieren und sie zu einem aktiven Verhalten auffordern
  • durch Pop-Ups den Benutzerfokus auf auffallende und werbende Botschaften legen
  • das übersichtliche User-Interface weist die Nutzer auf alle wichtigen Ereignisse und Aktionen hin
  • durch den Einsatz von Sounds werden die Benutzer auf besondere Neuigkeiten hingewiesen
  • auffällige Überschriften, die einfach zu verstehen sind und zum Handeln auffordern

Interview mit Marcus Reischmann von Amazon

Amazon ist auf mich zugekommen und hat angefragt ob ich nicht ein Interview mit Marcus Reischmann führen möchte. Marcus Reischmann ist Associates Manager bei Amazon.de in Deutschland und damit für das Partnernetzwerk des Handelsriesen in Deutschland zuständig. Natürlich ist das nicht uninteressant, deswegen hier das Interview. Natürlich sind für die Veröffentlichung keine Geld- oder Sachbeträge geflossen.

Wie wichtig ist für Amazon das Affiliate Programm? Wie viele Partner hat Amazon in Deutschland?

Mit unserem Affiliate Programm bieten wir Website-Betreibern weltweit – von der kleinen Website eines privaten Nutzers bis hin zu großen Portalen – die Möglichkeit Amazon-Produkte und Inhalte einzubinden und für die Verkäufe eine Werbekostenerstattung von bis zu 10% zu verdienen. Wir bieten eines der ältesten Partnerprogramme in Internet an: In den USA gibt es das Amazon-Partnerprogramm seit 1996 und in Deutschland seit 1998. Weltweit haben wir derzeit mehrere hunderttausende von Partnern. Durch die Einbindung unseres Produktangebotes auf Partner-Websites ermöglichen wir Internetnutzern sich über unser Produktangebot im spezifischen Kontext zu informieren und schaffen zusätzliche Aufmerksamkeit für unsere Angebote. Und dies nicht nur für Produkte, die Amazon selbst verkauft, sondern auch für neue und gebrauchte Produkte, die Drittanbieter im Rahmen von Marketplace über unsere Website verkaufen.

Amazon als einer der größten und ältesten Anbieter von Affiliate Programmen bietet seinen Partnern nun ein neues Tool. „Self-Optimizing-Links“ sollen nun die Konversionsrate für Amazon und den Werbepartner steigern. Erklären Sie uns wie das System funktioniert.

Amazon.de bietet mit „Self-Optimizing-Links“ Partnern die Möglichkeit, genau die Produkte an, für die sich ihre Zielgruppe interessiert sind, einzubinden. Die angezeigten Produkte werden auf Basis eines von Amazon entwickelten Algorithmus ausgewählt. Der Algorithmus beruht sowohl auf den Erfahrungen von Amazon als weltgrößter Onlinehändler als auch auf den Erfahrungen von A9.com.

Der Partner kann die Self-Optimizing-Links beinahe beliebig an das Erscheinungsbild seiner Website anpassen. Damit zielen die Self-Optimizing-Links nicht mehr nur auf traditionelle Bannerplätze ab, sondern eignen sich besonders gut auch dazu, die Produkte im Content einer Website zu platzieren. Die angezeigten Produkte können dadurch von einem Websitebetreiber so eingesetzt werden, dass Produktinformationen (Produktabbildung, Produkttitel, ständig aktualisierte Preise) weiterführende Inhalte für die Nutzer darstellen. Diese Art der Einbindung empfiehlt sich natürlich vor allem für Websites die produktnah sind (z.B. Blogs rund um Produktneuheiten, Seiten mit Produktreviews, etc).

Der erstellte Code der Self-Optimizing-Links muss vom Partner nur einmalig in ein Template eingefügt werden und in Abhängigkeit des im Template angezeigten Inhaltes werden dann auf der aufgerufenen Seite automatische Produktempfehlungen von Amazon.de angezeigt. Damit kann eine Website mit hunderten von DVD-Rezensionen zu jeder Filmbesprechung die passende DVD, den Soundtrack und weitere Produkte zum Film anbieten – innerhalb von nur wenigen Minuten. Neben der besprochenen DVD wird hier auch das Buch zu Film bzw. der Soundtrack in Rotation angezeigt.

Die Self-Optimizing-Links wurden von uns speziell für Websites konzipiert, die mit möglichst wenig Aufwand oder eigenem IT-Know-How die passenden Produkte zum Inhalt Ihrer Website anzeigen möchten. Es wird aber auch weiterhin Spezialisten Websites geben, die ein ganz spezifisches Produkt Ihren Nutzern empfehlen möchten (z.B. Eine ganz spezifische Produktempfehlung rund um das Thema Suchmaschinenoptmierung). Hier empfehlen wir dann den Einsatz eines Einzeltitellinks (Direkverlinkung zu einem ausgewählten Amazon.de Produkt).

Wohin geht die Entwicklung im Affiliategeschäft?

Unser Ziel ist es, unsere tools kontinuierlich zu verbessern und unseren Partnern eine möglichst einfache und umfangreiche Einbindung unserer Produkte zu ermöglichen. Mit dem neuen Tool „Self-Optimizing-Links“ können Partner Produktlinks dem Look-and-Feel ihrer Website anpassen und neben der klassischen Bannerplatzierung auch in den redaktionellen Content einbinden. Eine wichtige Entwicklung ist die Automatisierung, das heißt Partner können einmalig einen Link auf ihrer Website einbinden und erhalten dann in Echtzeit aktuelle Informationen wie Produktpreise von der Amazon.de-Website überspielt. Ein Blogbetreiber muss sich durch den Einsatz der Self-Optimizing-Links jetzt nicht mehr mit der technischen Integration auseinandersetzen, sondern kann vom IT Know-How von Amazon profitieren. Im Beispiel einer Blogsite muss sich der Blogger auch nicht mehr um die Auswahl der angezeigten Produkte kümmern sondern kann sich ganz auf die Beiträge konzentrieren.

Neben dieser Einbindung gibt es selbstverständlich auch einen steigenden Bedarf an Partnern, die eigene Applikationen entwickeln möchten. Hierfür bieten wir die Amazon E-Commerce Services (ECS) an (www.Amazon.de/webservices). Mit den Amazon E-Commerce Services können unsere Partner auf eine Vielzahl unsere Katalogdaten (z.B.: Produktinformationen, Reviews, etc.) und auch auf Funktionalitäten der Amazon Website (z.B.: Anzeige von ähnlichen Artikeln, Warenkorbfunktionalität auf der Website des Partners, etc) zugreifen. Ein Beispiel das kürzlich mit den Amazon ecommerce Services erstellt wurde ist das Amazon.de Widget von Labpixies (siehe ).

Es geht gerade ein neuer Trend unter dem Schlagwort Web 2.0 durch das Internet. Wieweit wird das Affiliategeschäft durch die Web 2.0 Diskussion beeinflusst?

Wir bieten seit Jahren unseren Kunden an, selbst Inhalte zu generieren und auf unserer Website einzustellen: die Amazon Kundenrezensionen. Hier kann jeder Internetnutzer seine Meinung zu einem Buch, CD, DVD, aber auch Spielwaren und anderen Artikeln einstellen. Die innovativen Anwendungen die sich hinter Schlagwörtern wie Tagging, Soccial Commerce, Shopblogs, User Generated Content verbergen können unsere Partner mit den Tools von Web Services entwickeln. Die Website www.single.de bietet zum Beispiel eine Anwendung an, bei der Partnersuchende sich ein persönliches Profil an Hand ihrer Lieblingsmedienprodukte anlegen können. Partnersuchende können gezielt nach Personen mit dem gleichen Literatur- oder Buchgeschmack suchen. Die Amazon.de Medienprodukte werden hier als Tags (Produkt-Tags) verwendet, mit denen ein Nutzer sein eigenes Profil anreichern kann und dann auch Nutzer gesucht werden können, die dasselbe Medienprodukt bei Ihren Favoriten mit aufgeführt haben (siehe beigefügte Screenshots). Die Applikation von Single.de basiert wiederum auf den Amazon WebServices.

Aber auch bei der Entwicklung neuer Tools für unsere Affiliates orientieren wir uns stark am Web 2.0. So haben wir die Self-Optimizing-Links vor wenigen Wochen als Betaversion eingeführt und ziehen hier konsequent das Feedback unsere Partner mit in die Weiterentwicklung ein. Wir haben in den ersten Wochen einige sehr konstruktive Anregungen erhalten und sind ständig dabei die Self-Optimizing-Links auf Basis des Partnerfeedbacks weiter zu optimieren. Partner können uns Ihre Feedback jederzeit per Mail ([email protected]) an uns senden.

Was sind die größten Vorteile für den Merchant an dem Amazon Partner Programm?

Mit dem wachsenden Produktangebot von Amazon.de – im Juli haben wir mit „Sport & Freizeit“ unsere dreizehnte Produktkategorie gelauncht – wachsen die Möglichkeiten für Partner, Amazon.de-Produkte einzubinden. Bei Millionen von Produkten im Angebot von Amazon.de ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass für die User der Partner-Website genau das richtige Produkt angezeigt werden kann. Dazu kommt die hohe Verfügbarkeit der Produkte, sodass Kunden ihre bestellten Produkte schnell und zuverlässig erhalten.

Amazon.de ist eine bekannte Marke im E-Commerce und verfügt über Millionen von Kunden in Deutschland – Kunden vertrauen Amazon.de und nutzen gern die schnelle und bequeme Möglichkeit einzukaufen. Darüber hinaus verfügt Amazon.de über einen erstklassigen Kundenservice und ein sehr gutes LogistikManagement – einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren im E-Commerce. Die positiven Erfahrungen, die ein Kunde beim Einkauf bei Amazon.de macht, verbindet er natürlich auch mit der Website, die ihn zu Amazon.de geleitet hat.

Noch drei Fragen zu Ihrer Person:

Welche Webseiten lesen Sie regelmäßig?

Berufskrankheit: Alexa.com – hier entdecke ich immer wieder spannende neue Websites.

Welche Webseiten surfen Sie zur Entspannung an?

Webseiten rund um das Thema Windsurfen, Mountainbiken und (im Winter) Snowboarden.

Was haben Sie wann und wo zuletzt im Web gekauft?

Das ist sehr einfach zu beantworten, da das erst gestern war: Das waren 20 Powerbars (Sporternährung) aus unserem neuen Sport & Freizeit Shop und eine elektronische Schall-Zahnbürste aus unserem Küche, Haushalt und Garten Shop.

Zur Person:

Marcus Reischmann ist seit Januar 2005 bei Amazon.de tätig und ist als Associates Manager DE verantwortlich für das Partnerprogramm bei Amazon.de. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Weiterentwicklung der Amazon.de Partnerprogrammplattform und die Entwicklung neuer Online-Werbeformen für Amazon.de, u.a. für die kontextbezogenen Produktbanner (Self-Optimizing-Links), die im Mai 2006 bei Amazon.de eingeführt wurden.

Vor seinem Start bei Amazon.de war Marcus Reischmann von 2000 bis 2004 als Manager und Senior Consultant bei der SinnerSchrader AG für die Konzeption und Realisierung von E-Commerce-Projekten im Bereich Handel und Finanzdienstleistungen tätig. Davor arbeitet er 2 Jahre für die ReSEArch International GmbH im Bereich Werbewirkungsforschung. Marcus Reischmann ist Diplom-Kaufmann (Universität Siegen).

Vielen Dank für das Interview.

Update: 14.8. 16:46


Neben dem E-Commerce-Blog sind auch noch Exciting Commerce und Basic Thinking angefragt worden.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies