Value Model Canvas: Erweiterung des Business Model Canvas

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Value Model Canvas – Unternehmensidentität clever definieren

Seit rund zehn Jahren hat sich das Business Model Canvas (BMC) als Hilfsmittel für das Entwickeln und Verbessern von Geschäftsmodellen in der Praxis bewährt. Entwickelt von dem Schweizer Alexander Osterwalder, erreicht das BMC mittlerweile Millionen von Unternehmern und Entrepreneurs weltweit. Während das BMC hilft, grundsätzliche Fragen nach dem Was und Wie eines Projekts zu beantworten, unterstützt das Value Model Canvas dabei, die Antwort auf das Warum zu finden.

Werte und Verantwortung gewinnen an Bedeutung

Osterwalder definiert im Business Model Canvas neun Themenfelder, denen Beachtung geschenkt werden muss, um Geschäftserfolg zu erzielen. Diese sind auf einem Projektpapier logisch in Beziehung zueinander gesetzt. Diese Anordnung ermöglicht es, ein Brainstorming sinnvoll zu strukturieren und bei aller Begeisterung für Ideen nie die eigentlichen Fragen aus den Augen zu verlieren. Im Endergebnis geht es denn dort auch darum, Umsatz und Kosten in Relation zu setzen, kurzum: zu erwartende Gewinne möglichst zuverlässig zu ermitteln.

In der modernen Gesellschaft aber machen Konsumenten ihre Entscheidungen häufig nicht mehr allein vom besten Preis-Leistungs-Verhältnis abhängig. Sie möchten wissen, von wem sie Waren oder Dienstleistungen einkaufen. [easy-tweet tweet=“Viele Kunden möchten aus weltanschaulichen Gründen darüber informiert sein, ob beispielsweise Umweltschutz ernst genommen wird und wie die Unternehmenskultur etwa mit Gleichberechtigung und Minderheitenschutz umgeht.“ user=“MirkoPeters8″ url=“https://bit.ly/3emihSR“ template=“user“] Hier setzt das Value Model Canvas an, welches sich als Zusatzmodul an das eigentliche BMC anlegen lässt.

Das ist das Value Model Canvas

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Value Model Canvas – verantwortlich Erfolg erzielen

Der Druck von Kundenseite hat bereits Großunternehmen zum Umdenken bewegt. McDonalds bietet mittlerweile kalorienarme Mahlzeiten an, Amazon versucht, unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden, die Bahn fährt mit Ökostrom. Im Bereich von Klein- und Mittelunternehmen feiern gerade solche Firmen Erfolge, die ihre Identität auf Nachhaltigkeit aufbauen. „Sharing is caring“ ist ein Beispiel dafür, von Wohnfläche bis Mobilität. Restaurants punkten mit Produkten aus der Umgebung, Handwerker mit umweltfreundlichen Materialien. Wie aber können solche Kriterien definiert und nach außen kommuniziert werden?

Das Value Model Canvas gibt sechs Fragen vor: In welchem Themenfeld bewegt sich das jeweilige Projekt. Davon ausgehend gilt es nun, den individuellen Markt und Wettbewerb zu definieren und Einfluss von industrie sowie Politik und Gesellschaft zu beschreiben. Aus diesem Spannungsfeld ergibt sich eine Antwort darauf, wie die erstrebe Unternehmenskultur erreicht werden kann und auszusehen hat. Mit dieser Identität, durch das Value Model Canvas gewonnen, kann dann an das gewohnte Business Model Canvas angedockt werden.

Value Model Canvas eine Erweiterung des Business Model Canvas
Vorstellung des Value Model Canvas eine Erweiterung des Business Model Canvas

Beispiel aus der Praxis für das Value Model Canvas

Gesunde Ernährung rückt immer mehr ins Bewusstsein der Bürger. Ein Start-up oder bereits existierender Anbieter in diesem Geschäftsfeld kennt sich vermutlich aus damit, welche Regeln Vegetarier und Veganer befolgen, auf welche Öko-Siegel die Verbraucher achten, woher die Produkte zu beziehen sind und vieles mehr. Mit diesen Standards kann das Business Model Canvas wichtige Hinweise auf Geschäftsoptimierung geben. Außer Acht lässt das klassische BMC allerdings, dass gesunde Ernährung eben auch ein Lebensstil ist. Der Verbraucher möchte nicht nur das Ei vom frei laufenden Huhn oder die ungespritzte Zitrone, den Burger aus Ökofleisch oder den Smoothie aus saisonalen Früchten. Er möchte mehr über die Hintergründe wissen.

Wenn der Händler beziehungsweise Dienstleister sich mithilfe des Value Modell Canvas deutlich macht, wo er im Wettbewerb steht, was ihn von Mitbewerbern unterscheidet, was er selbst über gesetzliche Regelungen denkt, ist er bereits einen Schritt weiter. Denn ab hier kann er nicht nur das eigentliche Produkt bewerben, sondern zudem mit seiner Unternehmensidentität überzeugen. So steht ihm beispielsweise die Möglichkeit zur Verfügung, darauf hinzuweisen, dass seine Ware aus einer Lieferkette stammt, die in jedem Schritt auf Fair-Trade setzt. Er kann Mitarbeiter beschäftigen, die sich etwa durch Alter, Ethnie oder Vorgeschichte vom Durchschnitt entscheiden. Er kann einen Teil des Gewinns für gemeinnützige Zwecke spenden. All solche Aktionen definieren Unternehmensidentität und liefern wichtige Argumente in der Kommunikation mit dem Kunden.

Unternehmensidentität intelligent präsentieren

Machen Sie doch mal den Selbstversuch und füllen für Ihr eigenes Projekt nicht nur den Business Model Canvas aus, den Sie vielleicht schon kennen und schätzen gelernt haben. Nehmen Sie einfach das Value Modell Canvas hinzu und tragen Ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Ziele in das Papier ein. Plötzlich wird aus einer Fülle von ungeordneten Ideen ein in sich schlüssiges Bild deutlich, das Sie direkt zum Kern von Unternehmensidentität führt. Nun sind Ihre Überlegungen nicht mehr allein auf Gewinnabsicht fokussiert, sondern erhalten vom anderen Ende aus einen Überbau, der Werte und nachhaltiges Projektprofil betont. Mit dieser Erkenntnis wird es Ihnen wesentlich leichter fallen, auf die Anforderungen zu reagieren, die Kunden stellen und über reine Ware oder Dienstleistung hinausgehen.

Ihnen selbst dürfte das Value Model Canvas zudem dabei helfen, auch für sich das Warum eines Projekts zu klären. Mit dem Wissen darüber fällt es einfacher, Investoren zu überzeugen oder Fehlschläge zu vermeiden. Denn wenn als Ergebnis der Suche nach der Unternehmensidentität nur ein diffuses „Weltverbesserer“ erscheint, ist es wahrscheinlich, dass das gesamte Geschäftsmodell nicht trägt. Die Kombination von Value Model Canvas mit dem BMC ist ein mächtiges Hilfsmittel, um Entscheidungen strukturiert zu fällen.

Wie das Value Model Canvas das BMC ergänzt

BMC-Erfinder Osterwalder hatte in seinem Model bereits die Themenfelder Kundenbeziehungen, Alleinstellungsmerkmale und Werbeaktivitäten einbezogen. Seinem Tool fehlte aber bislang eben der Teil, mit dem diese Ziele nachhaltig definiert werden. Ist die Unternehmensidentität klar umrissen – und genau dafür ist das Value Modell Canvas gedacht -, ergeben sich weitere logische Schlussforderungen im Grunde von ganz allein. Dutzende von Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre basieren etwa auf charismatischen Gründern oder Chefs. Hier wird Unternehmensidentität durch Personen gebildet. Werte und Verantwortlichkeit sind oft genauso gut geeignet, um dem Unternehmen den besonderen Touch zu geben. Oder das Produkt selbst, die einzigartige Dienstleistung machen die Firmenidentität aus. Die perfekt aufeinander abgestimmte Verzahnung von Value Model Canvas und Business Model Canvas hilft ihnen effektiv, solche Fragestellungen zu beantworten.

Wie eingangs erwähnt: Das Business Model Canvas ist aus Management und Start-up-Szene nicht mehr wegzudenken und wird täglich global genutzt, übrigens von Osterwalder kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das Value Modell Canvas nun trägt den Entwicklungen und Erfahrungen der letzten Jahre Rechnung und erweitert das BMC, ohne den eigentlichen Ansatz zu verändern. Mit wenigen, dafür aber gut geordneten Überlegungen Projekte planen und zum Erfolg führen ist gar nicht so schwer. Testen auch Sie ohne Risiko das Value Model Canvas, das moderne Upgrade für Osterwalders Modell.

Mit SMART, FISH & Content Radar das Content Marketing optimieren

Content Marketing ist immer noch das Wort der Stunde. Doch es reicht längst nicht mehr, „irgendwelchen“ Content mit dem viel beschworenen Mehrwert zu erstellen – denn die Konkurrenz ist ebenfalls mit guten Inhalten am Start. Heute braucht es eine ausgeklügelte Strategie und Möglichkeiten, die Erfolge messen zu können. Wie kann eine effektive Content Marketing Strategie aussehen und welche Ziele muss sie verfolgen?

Mit Content Marketing Strategien ans Ziel kommen – Tipps für die Praxis

Es gibt verschiedene Methoden der Optimierung von Content Marketing Strategien. Grundlage ist natürlich, dass eine solche Strategie erst einmal erarbeitet wird. Damit hier nicht „aus der Hüfte geschossen wird“ und durch intuitive Entscheidungen Potenzial verspielt wird, braucht es Fahrpläne, die knallhart durchgezogen werden. Content Marketing ist eine ganzheitliche Methode, die mit den Unternehmenszielen Hand in Hand geht und an diesen ausgerichtet sein muss. Durch verschiedene Workflows wird das Erreichen zuvor definierter Ziele ermöglicht. Drei der besten Methoden werden im Folgenden vorgestellt.

Die u003cstrongu003eS.M.A.R.T. Methode u003c/strongu003e- welche Ziele lassen sich mit Content verfolgen?

u003cstrongu003eSmart bedeutet:u003c/strongu003eu003cbru003eu003cbru003eu003cstrongu003eSu003c/strongu003e wie u003cstrongu003espezifischu003c/strongu003eu003cbru003eu003cstrongu003eMu003c/strongu003e wie u003cstrongu003emessbaru003c/strongu003eu003cbru003eu003cstrongu003eAu003c/strongu003e wie u003cstrongu003eausführbaru003c/strongu003eu003cbru003eu003cstrongu003eRu003c/strongu003e wie ru003cstrongu003eelevantu003c/strongu003eu003cbru003eu003cstrongu003eTu003c/strongu003e wie u003cstrongu003eterminiertu003c/strongu003e

An diesen Anhaltspunkten sollte sich eine Content Strategie orientieren.

Spezifisch bedeutet, dass jeder Content gezielt produziert werden sollte. Einerseits geht es dabei natürlich um die Zielgruppe, andererseits auch um die Plattformen, auf denen die Inhalte dann publiziert werden. Sinnvoll ist in vielen Fällen, sich zu fokussieren, um nicht in die Beiläufigkeit zu rutschen. Welche Inhalte werden von der Zielgruppe geteilt, und wo ist diese online zu finden?

Messbar sollten die Ergebnisse jeder Content Strategie in jedem Fall sein. Dafür ist es nötig, dass zuerst einmal Ziele definiert werden – diese sollten mit den Unternehmenszielen konform gehen. Welche Art von Konversion nutzt dem Unternehmen also am meisten? Content kann zum Beispiel eingesetzt werden, um Abonnenten für einen Newsletter zu gewinnen, Anmeldungen zu generieren oder sonstige Leads zu erzielen. Ob eine Content Marketing Strategie erfolgreich ist, lässt sich anhand der gesetzten Ziele leicht herausfinden.

Ausführbar muss eine Content Strategie sein, denn sie kann nur mit der verfügbaren Manpower und den vorhandenen Ressourcen geplant werden. Ist kein Videoequipment da, dann werden Videos hintenangestellt. Steht nur ein Texter zur Verfügung, dann wird sich der Output an Texten nach dessen Möglichkeiten richten. Aufstocken lässt sich immer noch, doch zunächst einmal muss man mit dem Vorhandenen arbeiten.

Relevant muss der Content einerseits für die Zielgruppe sein und andererseits für das Unternehmen. Besser man versucht nicht, das Rad neu zu erfinden, sondern hält sich bei der Zielgruppe zunächst an bewährte Formate. Dabei sind die anvisierten Ziele stets im Auge zu behalten.

Terminiert (oder: zeitlich basiert) ist die Produktion und die Veröffentlichung von Content. Die Produktion hängt mit der Machbarkeit zusammen. die Veröffentlichung wieder von der Zielgruppe.

Die S.M.A.R.T. Methode ist eine sinnvolle Richtschnur bei einer Strategie für das Content Marketing.

Der Content FISH: Welche Inhalte werden gebraucht?

Die FISH Methode beschäftigt sich mit den Sorten bzw. Ausrichtungen von Content. So, wie ein Fisch sowohl den Kopf als auch die Flosse braucht, um leben zu können, ist eine u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/E-Commerce-content-marketing/u0022u003eContent Marketingu003c/au003e Strategie erst dann komplett, wenn sie alle Aspekte in der richtigen Gewichtung in sich vereint.u003cbru003eu003cbru003eu003cstrongu003eFu003c/strongu003e für u003cstrongu003eFollow Contentu003c/strongu003eu003cbru003eu003cstrongu003eIu003c/strongu003e für u003cstrongu003eInbound Contentu003c/strongu003eu003cbru003eu003cstrongu003eSu003c/strongu003e für u003cstrongu003eSearch and Sales Contentu003c/strongu003eu003cbru003eu003cstrongu003eHu003c/strongu003e für u003cstrongu003eHighlight Contentu003c/strongu003eu003cbru003eu003cbru003eFollow Content ist unterhaltsam und höchstens zurückhaltend mit weiblichen Aussagen angereichert. Er wird regelmäßig veröffentlicht und soll nachhaltig eine Bindung zur Zielgruppe aufbauen.u003cbru003eu003cbru003eInbound Content erzeugt eine konkrete Nachfrage zu einem komplexen Problem und soll messbare Leads generieren.u003cbru003eSearch and Sales Content beantwortet bestimmte Fragen von Nutzern und generiert Abverkäufe. Der Nutzer nimmt den Anbieter als Experten wahr und schöpft vertrauen. Werbliche Angebote können gezielt gemacht werden.u003cbru003eu003cbru003eHighlight Content erzeugt eine große Aufmerksamkeit und wird gern und freiwillig geteilt. Steigerung von Bekanntheit, Klicks und Traffic, die allerdings monetisiert werden muss.u003cbru003eBei näherer Betrachtung wird deutlich, dass sich die Content Arten deutlich unterscheiden und teilweise konträr verhalten. Ihre Eigenschaften hängen immer eng mit der Zielsetzung zusammen. Eine ausgewogene Mischung ist die gesündeste Methode für eine erfolgreiche und nachhaltige, umfassende Strategie für das u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/E-Commerce-content-marketing/u0022u003eContent Marketingu003c/au003e.

Content Radar – wie und wie lange wirken Inhalte?

Ein weiteres spannenden Werkzeug, um Content zu betrachten, ist der sogenannte Content Radar. Dieser unterscheidet Inhalte in funktional und emotional und kurzfristig und langfristig.u003cbru003eFunktionale und kurzfristige Inhalte können zum Beispiel aktuelle Nachrichten sein, während emotionale und langfristige von Sinnhaftigkeit und Beziehungen handeln. Dabei kann es sich zum Beispiel um die Geschichte handeln, die über ein Unternehmen mittels u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/Schlagwort/storytelling/u0022u003eStorytelling u003c/au003eerzählt wird.u003cbru003eu003cbru003eFunktional und langfristig sind Inhalte, die ausführlich sind Orientierung und Entscheidungshilfe bieten, emotional und kurzfristig können unterhaltsame, witzige News sein, welche die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.u003cbru003eIn den seltensten Fällen wird ein Unternehmen alle diese Bereiche gleich stark abdecken. Hier gilt es, die eigenen Stärken zu identifizieren und sich darauf zu konzentrieren.

Wie können die genannten Methoden bei einer Content Marketing Strategie helfen? S.M.A.R.T. Methode, FISH Konzept und der Content Radar dienen dazu, den eigenen Content anhand objektiver Kriterien genau einordnen zu können. Eine klare Zielsetzung und Abgrenzung der Methoden ist so möglich. Dadurch wird verhindert, dass die Produktion von Content in die Beliebigkeit abrutscht oder an der Zielgruppe vorbei geplant wird.

Die richtige Content Marketing Strategie entwickeln

Der Wunsch, im Internet mit einer eigenen Idee richtig durchzustarten, wird von vielen Verbrauchern gehegt. Hört und liest man doch immer wieder, dass das World Wide Web die besten Möglichkeiten für einen privaten wie auch beruflichen Erfolg bereithält. Es bedarf lediglich einer griffigen Idee, einer optimal abgestimmten Strategie, Durchhaltevermögen und im besten Falle auch einem Quäntchen Glück.

Content Marketing – Theorie und Praxis

Doch so einfach und plausibel die Theorie auch klingen mag – die Praxis gestaltet sich meist etwas beschwerlicher. Mehr als 1 Milliarde Internetseiten gibt es. Tendenz steigend. Google verzeichnet zudem über 50.000 Suchanfragen pro Sekunde und 7.000 Tweets werden verfasst. Ebenfalls pro Sekunde. Wie soll man da als kleiner Neuling auf sich aufmerksam machen und sicherstellen, dass man in der breiten Masse nicht untergeht?

Das Zauberwort in diesem Zusammenhang heißt Content Marketing. Was es damit auf sich hat und wie die perfekte Content Marketing Strategie ein jedes E-Commerce Unternehmen perfekt unterstützt, möchten wir in diesem umfangreichen Ratgeber etwas genauer beschreiben.

Damit eine gewisse Übersicht gegeben ist, haben wir den Ratgeber in verschiedene Bereiche unterteilt. Zuerst soll geklärt werden, was Content Marketing überhaupt ist und welche Komponenten dazugehören. Im Anschluss soll es darum gehen, die einzelnen Komponenten aufzuschlüsseln und so zu präsentieren, dass diese ihren Nutzen für E-Commerce Unternehmen darstellen können. Zu guter Letzt geht es im Ratgeber darum, Empfehlungen auszusprechen und aufzuzeigen, wie die optimale Content Marketing Strategie gefunden werden kann.

Was bedeutet Content Marketing?

Content Marketing ist ein noch relativ junges Instrument im Bereich des Online Marketings. Eine feste Definition für diesen Begriff gibt es nicht. Trotz alledem lassen sich die Inhalte, Aufgaben und damit verbundenen Wünsche recht gut beschreiben und darlegen.u003cbru003eu003cbru003eSo handelt es sich dabei um eine Marketing Technik, die verschiedene Bereiche miteinander verbindet. Sie bilden den Kern beim Aufbau einer Internetpräsenz und sorgen unter anderem dafür, dass das geplante oder bereits vorhandene u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/ecommerce/u0022u003eE-Commerceu003c/au003e Unternehmen erfolgreich geführt werden kann.

Grob beschrieben soll Content Marketing erreichen, dass sich die Zielgruppe des Unternehmens auf der entsprechenden Internetpräsenz nicht nur unterhalten und informiert fühlt, sondern auch beraten und zum Kauf animiert. Ein Ziel beziehungsweise ein Fakt, den eigentlich alle Internetseiten pauschal erst einmal erfüllen sollten. Denn die Wenigsten erstellen eine Internetseite aus Jux, sondern verfolgt damit ein festes Ziel: Interessenten anzusprechen, zu unterhalten und zu informieren. Warum daher also eigens ein Aufgabenfeld kreieren, welches sich Content Marketing nennt und mit einer festen Strategie verbinden?

So trivial die Beschreibung der Aufgabe von Content Marketing auch klingen mag, so schwierig ist es, diese in die Tat umzusetzen. Denn der Wille, eine spannende und verkaufsfördernde Internetseite zu erstellen, reicht schon lange nicht mehr aus, um dieses Ziel zu erreichen. Zu groß ist die Konkurrenz im Netz, um sich dort mit einfachen Mitteln durchsetzen zu können. Vielmehr ist es so, dass alles sehr genau geplant und erarbeitet werden muss. Und wie dies geht und welche Wege dafür beschritten werden müssen, zeigt die Content Marketing Strategie auf, die für jedes Unternehmen und für jedes Vorhaben im Internet explizit erstellt werden muss.

Was umfasst Content Marketing?

u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/mit-content-marketing-und-online-pressemitteilungen-mehr-sichtbarkeit-fuer-onlineshops/u0022u003eContent Marketingu003c/au003e besteht aus verschiedenen Komponenten, die geschickt miteinander verknüpft werden sollten. Um Erfolg damit haben zu können, reicht es somit nicht nur aus, viel Text auf eine Internetseite zu bringen und dann abzuwarten, was passiert. Selbst wenn der Text dem Thema entspricht und gut recherchiert ist.u003cbru003eu003cbru003eEs muss eine perfekte Mischung gefunden werden, damit der Leser nicht nur von einer Wand aus Buchstaben empfangen wird, sondern einen roten Faden erkennt und auch ohne das vollständige Lesen des Textes den Inhalt erfassen kann. Möglich ist dies unter anderem mit:u003cbru003eu003cbru003eu003cstrongu003eu003cemu003eBlogbeiträgen, die nicht nur informieren, sondern auch unterhalten und aus der Praxis berichtenu003cbru003eInfografiken, die das Geschriebene noch einmal zusammenfassen und übersichtlich darstellenu003cbru003eSoftwareprodukte, die als Empfehlung vorgestellt werdenu003cbru003eSpiele oder andere Unterhaltungsmöglichkeiten, die ebenfalls auf das Thema hinauszielen und es vertiefenu003cbru003eFotos – zum Thema der Internetseite passendu003cbru003eVideosu003cbru003eTests – Leser lassen sich leichter überzeugen, wenn Testberichte die Wertigkeit der dargelegten Äußerungen unterstreichenu003cbru003eUmfragen – die Meinung anderer Nutzer ist sehr wichtig – das Einbinden einer Umfrage daher durchaus empfehlenswertu003cbru003eStudien unterstreichen ebenfalls sehr gut die Wertigkeit und werden das Vertrauen der Leser weckenu003cbru003eRatgeber – immer gerne gesehen, da sie nicht nur blanke Fakten liefern, sondern viele Dinge auch umfassend beschreiben und erläuternu003cbru003eE-Books sind bei größeren Themen ein sehr probates Mittel, auch über die Internetseite hinaus bekannt zu werden und das eigene Wissen in die weite Welt zu tragenu003c/emu003eu003c/strongu003e

Diese Liste ließe sich durchaus noch erweitern, da Content Marketing nicht auf einige wenige Bereiche begrenzt ist, sondern immer voraussetzt, dass man sich breit aufstellt. Hinzu kommt, dass wir bezüglich der Möglichkeiten im Internet noch lange nicht an unseren Grenzen nagen. Vielmehr werden immer weitere Möglichkeiten auftauchen, die wir heute noch gar nicht erkennen können und die diese kleine Liste immer wieder erweitern werden.

Was sind die Hauptziele einer guten Content Marketing Strategie?

Im Prinzip ist es so, dass man mit einer guten u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/E-Commerce-content-marketing/u0022u003eContent Marketingu003c/au003e Strategie drei wichtige Hauptziele verfolgt. Diese wären:u003cbru003eu003cbru003eu003cstrongu003eu003cemu003eDie Positionierung einer Marke am Marktu003cbru003eDie Kundengewinnungu003cbru003eDie Kundenbindungu003c/emu003eu003c/strongu003e

Jedes Unternehmen und jeder Selbständige möchte mit seinem Namen beziehungsweise mit seinem Unternehmen Geld verdienen. Damit dies gelingt, ist es wichtig, den eigenen Namen, das Unternehmen beziehungsweise die daraus resultierenden Produkte zu einer Marke zu machen.

Wer einen Wiedererkennungswert hat, hat es deutlich leichter, am Markt zu bestehen. Denken wir nur einmal an Coca Cola oder Nutella. Wer diese Namen hört, verbindet damit eine Marke, eine Geschichte und eine gewisse Wertigkeit.

Nun kann der Weg bis zur Marke recht lang und steinig sein. Daher sollte bei der Entwicklung der passenden Content Marketing Strategie daran gedacht werden, dass es nicht immer entscheidend ist, ganz oben zu stehen, sondern dafür zu sorgen, mit der entwickelten Marke Qualität und Beständigkeit in zu symbolisieren. Gelingt dies, dann gelingen auch die Kundengewinnung und die Kundenbindung. Und daraus kann dann der langfristige Erfolg entstehen.

Warum auf Content Marketing setzen?

Es mag einige Verbraucher geben, die das Thema Content Marketing als kurzfristigen Hype ansehen und ihm daher nicht allzu viel Bedeutung schenken. Aber das haben viele früher auch vom Internet, vom Handy und von vielen anderen Dingen gedacht. Und daher ist es wichtig, dass dem Content Marketing die Bedeutung zugesprochen wird, die es verdient hat und die ihm gerecht wird.

Die Menschen werden seit Jahrzehnten mit Werbung regelrecht bombardiert. Die privaten Fernsehsender schaffen es, bis zu einer Stunde Werbung in einen Film zu packen. Dies nervt und treibt viele dazu, während der Werbung den Sender zu wechseln.

Auch im Internet gab und gibt es immer noch Seiten, die eine Fülle an Bannern enthalten und einzig darauf ausgerichtet sind, die Leser zu einem Kauf zu drängen. Solche Seiten werden aber immer mehr von den Suchmaschinen abgestraft, da eben der informative Content fehlt und es nicht nur darum gehen darf, Werbung zu machen, sondern auch zu unterhalten und zu informieren. Denn dafür wurde das Internet eigentlich erfunden.

Mit dem Content Marketing wird „die alte Form der Werbung“ abgelöst. Heute wird mit guten Inhalten geworben und nicht mit blinkenden Bannern und Links. Selbst das E-Mail Marketing funktioniert deutlich besser, wenn die Mail einen guten Inhalt mit sich bringt, als lediglich auf einen Verkaufslink verweist.

Und auch das Social-Media Marketing funktioniert nur dann, wenn gute Inhalte dahinterstehen. „Ich bin toll und ihr könnt es auch werden“ reicht nicht mehr aus.

Selbst beim guten alten SEO, was immer als Grundlage für eine gute Platzierung in den Suchmaschinen gewertet wurde, kommt man ohne eine gute Content Marketing Strategie und somit sehr guten Inhalten nicht mehr aus. seo Texte, in denen Keywords so eingesetzt werden, dass diese den Lesefluss stören oder gar bezüglich der Grammatik überhaupt nicht passen, schaffen es schon lange nicht ehr, zu begeistern. Die Leser lassen sich solche Dinge nicht mehr gefallen, erkennen recht schnell, dass es sich dabei lediglich um plumpe SEO Werbung handelt und wechseln zur Konkurrenz.

Daher gilt stets die Devise: Erst muss der Kunde begeistert werden, bevor ihm was verkauft werden kann.

Die Einteilung in Zielgruppen

Um die passende Content Marketing Strategie finden zu können, muss die Zielgruppe analysiert werden, die damit angesprochen werden soll. Es bringt nichts, eine Strategie zu entwickeln, die keinen festen Ansprechpartner kennt. Jedes Produkt, jede Dienstleistung und jedes Unternehmen zielt auf eine bestimmte Zielgruppe ab. Dabei geht es nicht unbedingt um das Alter der Leser beziehungsweise Kundschaft. Es geht auch um das Geschlecht, die Interessen und die fachlichen Voraussetzungen.

Soll eine Internetpräsenz erstellt werden, die ein Unternehmen aus der Baubranche vorantreiben soll, dann werden in der Regel Männer zwischen 25 und 60 angesprochen, die ebenfalls auf dem Bau tätig sind oder sich für handwerkliche Leistungen interessieren. Attribute, die Frauen oder auch die ältere Generation ansprechen, sind daher deplatziert.

Welche Ziele sollen verfolgt werden?

Beim Content Marketing gibt es die kurzfristigen und die langfristigen Ziele. Angestrebt werden jedoch immer die langfristigen Ziele. Die kurzfristigen Ziele dienen lediglich als Zwischenschritte auf dem Weg zum Endprodukt.

Als wichtigstes kurzfristiges Ziel kann die Gewinnung neuer Interessenten angesehen werden. Je mehr Menschen die Internetseite des E-Commerce Unternehmens frequentieren, umso größer auch die Chance auf einen finanzielle Erfolg. Zudem sollte kurzfristig auch immer eine Erhöhung der Reichweite angestrebt werden, was mit der Gewinnung neuer Interessenten gleichgesetzt werden kann.

Langfristig gesehen müssen folgende Ziele angestrebt werden:

  • Aufbau einer Community mit regelmäßigen Lesern und Kunden
  • Erstellung eines eigenen Kommunikationssystems (E-Mail, Chat, Social Media Kanäle, Telefon usw.)
  • Aufbau der eigenen Marke
  • Aufbau von Vertrauen und Sicherheit
  • Aufbau einer guten Listung in den Suchmaschinen
  • Bindung von sogenannten Influencern an die Internetpräsenz

Bei der langfristigen Zielsetzung wird immer von mehreren Jahren gesprochen. Denn Erfolg stellt sich nun einmal nicht sofort ein. Vor allen dann, wenn dieser sich kontinuierlich aufbauen und auch noch in vielen Jahren bestehen soll, ist es wichtig, dass die Content Marketing Strategie entsprechend langfristig angelegt wird.

Ziele richtig definieren

Es reicht nicht aus, die eigenen Ziele zu kennen und zu benennen. Sie müssen auch fest definiert werden. Denn nur dann können sie auch gezielt angestrebt werden.

Geklärt werden muss daher, welcher Weg eingeschlagen werden soll. Wird verstärkt auf Social Media gesetzt? Oder doch eher auf Backlinks? Beide Aspekte sollten natürlich parallel laufen. Doch wer sich einen Weg heraussucht und diesen als Kaiserweg nutzt, wird höchstwahrscheinlich schneller zum Ziel kommen:

Tipp: Die Auswahl des richtigen Weges sollte vom Klientel abhängen, welches angesprochen werden soll. Junge Kundschaft erreicht man eher über die Sozialen Medien als ältere Kundschaft. Es gilt daher, den Kunden da abzuholen, wo er steht und nicht darauf zu warten, dass dieser auf einen draufzukommt.

So führt der Weg zum Ziel

Eine gute Content Marketing Strategie verläuft nach einem festen Plan. An dessen erster Stelle steht immer die Strategiefindung, die möglichst detailliert erfolgen sollte. Danach gilt es, ein Konzept und die dazugehörige Planung zu erstellen. Ist dies gelungen, kann es an die Umsetzung gehen. Während dieser Phase sollte immer wieder ein QualitätsManagement stattfinden. Alle Abläufe müssen in einer gewissen Regelmäßigkeit hinterfragt und überprüft werden, um die Zielführung nicht aus den Augen zu verlieren und auf einem gleichbleibend hohen Level arbeiten zu können.

Zu guter Letzt geht es dann darum, aus den Errungenschaften den entsprechenden Profit zu ziehen. Niemand macht etwas umsonst. Daher ist es wichtig, dass sich die Bemühungen am Ende des langen Weges auch auszahlen.

So sieht ein gutes Konzept aus

Die Erstellung von einem Konzept ist einer der wichtigsten Bausteine auf dem Weg zu einer guten Content Marketing Strategie. Ohne Konzept kein Weg und ohne Weg kein Ziel beziehungsweise Erfolg.

Für die Erstellung des passenden Konzeptes sollten folgende Fragen beantwortet werden können:

  • Welche Ziele sollen erreicht werden?
  • Welche Zielgruppe wird benötigt, um die angestrebten Ziele erreichen zu können?
  • Wer soll sich vom Content angesprochen fühlen?
  • Wie soll die angestrebte Zielgruppe angesprochen werden?
  • Welche zusätzlichen Bausteine kommen neben einem guten Content für die Gestaltung und Umsetzung in Frage?
  • Welche zusätzlichen emotionalen Trigger werden benötigt, um die Strategie optimal umsetzen zu können?
  • Wird ein Storytelling benötigt?
  • Wie sollen die Leser angesprochen werden?
  • Wie sieht der passende Plan für die Umsetzung aus?
  • Welcher zeitliche Rahmen ist gegeben?
  • Wer wird alles in die Umsetzung der Content Marketing Strategie eingebunden?
  • Welche Kosten entstehen?

Zum letzten Punkt möchten wir etwas ausführlicher arbeiten, da dieser für viele E-Commerce Unternehmen ein wichtiger Knackpunkt ist. Die lieben Kosten. Keiner mag sie jeder will sie umgehen – doch lassen sie sich eigentlich umgehen?

Fakt ist, dass Qualität seinen Preis hat. Und Fakt ist auch, dass nicht jeder alles kann. Eine ausgereifte Content Marketing Strategie zu entwickeln und dann auch erfolgreich umzusetzen verlangt nach Ausdauer, Fachwissen und Gespür für den Markt. Viele Unternehmer sind in ihrem Fachgebiet Spitze. Doch was Online Marketing betrifft, fehlen oftmals die grundlegenden Kenntnisse, um ein gutes Ergebnis erzielen zu können. Daher ist es in vielen Fällen wichtig, einen Fachmann hinzuzuziehen, der nicht nur berät, sondern auch für die Umsetzung verantwortlich ist.

Bewegt sich das Unternehmen in einem kleinen regionalen Rahmen und hat es wenig Konkurrenz innerhalb dieses Rahmens, dann ist eine Content Marketing Strategie nicht nur schneller gefunden, sondern auch umgesetzt. Soll jedoch überregional oder sogar global gedacht werden, dann gestaltet sich die Content Marketing Strategie deutlich umfangreicher und deren Umsetzung verlangt nach viel Know-How.

Empfehlenswert ist es daher immer, einen Fachmann hinzuzuziehen, wenn größere Ziele ins Auge gefasst werden. Wie bereits zu Beginn geschrieben, ist das Internet inzwischen die Heimat von mehr als 1 Milliarde Internetseiten. Und täglich werden es mehr.

Wer hier überleben will, muss sich besonders gut aufstellen, um irgendwie aus der breiten Masse herausstechen zu können. Ein kleiner Handwerker, der nur in seiner Ortschaft und in der Umgebung aktiv sein will, wird bei Google mit den entsprechenden Suchbegriffen schneller zu finden sein als ein E-Commerce Unternehmen, welches sich beispielsweise auf Geldanlagen oder ähnliche Dinge spezialisiert hat. Das Gewerbe bestimmt somit, wie umfangreich die Content Marketing Strategie ausfällt und welcher Aufwand betrieben werden muss, um diese umzusetzen.

Eine pauschale Zahl bezüglich der Kosten kann nicht genannt werden. Einerseits, weil das Umsetzen der Strategie ein langer Prozess ist und sich die Kosten entsprechend über einen langen Zeitraum erstrecken. Auf der anderen Seite aber auch, weil jedes Projekt anders ist und daher keine pauschalen Zahlen empfehlenswert sind.

Diese Fehler gilt es im Content Marketing zu vermeiden

Nun wurden inzwischen viele Erläuterungen, Tipps und Tricks zum Thema „Content Marketing Strategie“ genannt und ausführlich abgehandelt. Der letzte Teil dieses Ratgebers soll sich daher mit den Fehlern beschäftigen, die das Content Marketing mit sich bringen kann. Denn auch wenn alles genau geplant, strukturiert und durchgeführt wurde, kann es immer wieder passieren, dass kleine Fehler zu großen Schäden führen. Daher an dieser Stelle die 10 schlimmsten Fehler, die unbedingt vermieden werden sollten.

1. Keine richtige Strategie

Klingt komisch, kommt aber immer wieder vor – Unternehmen, die nicht in der Lage sind, eine griffige Content Marketing Strategie zu entwickeln. Sie gehen zwar davon aus, dass ihre Strategie gut ist und das Unternehmen voranbringt. Bei näherer Betrachtung kann jedoch schnell festgestellt werden, dass die geplante Strategie nicht den erhofften Erfolg bringen wird.

Oftmals liegt der Fehler schon in den Kinderschuhen. Es wird einfach eine Internetseite oder ein Blog ins Leben gerufen, der „einfach nur“ informieren und dafür sorgen soll, dass man im World Wide Web vertreten ist. Schließlich heißt es ja: „Dabeisein ist alles.“

Doch schon hier liegt der größte Fehler, der gemacht werden kann: Wer einfach loslegt, ohne sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, welches Ziel verfolgt werden soll und mit welchen Mitteln dieses Ziel erreicht werden kann, der wird dem Erfolg immer hinterherrennen. Daher ist es wichtig, dass immer ein Ziel definiert wird.

Gibt es dieses Ziel nicht, dann verrennt man sich schnell in den vielen kleinen Dingen, die den Weg zum Erfolg säumen. Der Inhalt der Seite schweift ab und konzentriert sich nicht mehr auf den eigentlichen Kern. Schnell wird dann festgestellt, dass eine zu breite Aufstellung auch nicht gut ist. Aber bis dahin sind schon viele Stunden Arbeit in die Internetpräsenz geflossen, die im Endeffekt als vergeudet bezeichnet werden können.

Daher folgender Rat: Ohne Strategie kein ordentliches Ziel und keine ordentliche Reichweite. Eine gute Content Marketing Strategie zeigt den Weg konkret auf, ist aber so gestaltet, dass Anpassungen jederzeit möglich sind.

2. Kein Plan

Eine Strategie ist gut und schön. Sie taugt aber nur dann etwas, wenn diese nicht nur im Kopf, sondern auch auf dem Papier vorhanden ist. Wer als E-Commerce Unternehmen richtig durchstarten will, muss seine Strategie auf dem Papier verankert haben. Dies kann auf die gute alte Weise in Form von einem Heft oder einem Block erfolgen, wo alles notiert wird. Es ist aber auch möglich, den Plan in digitaler Form zu hinterlegen.

Im Plan müssen nicht nur die Ziele genau definiert werden, sondern auch, wann diese erreicht werden sollen. Zudem müssen Kompetenzen und Verantwortungen verteilt werden. Wer nicht alleine an einem Projekt arbeitet, sollte die Last gleichmäßig auf allen Schultern verteilen. Teamwork ist auch im Internet unverzichtbar und der Schlüssel zum Erfolg.

3. Content Marketing ist keine Werbung

Content Marketing hat das Ziel, ein E-Commerce Unternehmen bekannter zu machen. Es soll auf die Erfolgsspur gebracht und dort gehalten werden.

Viele Unternehmer verwechseln Content Marketing jedoch mit Werbung. Sie bewerben gnadenlos ihr Produkt, ohne zu merken, dass die Unterhaltung und die allgemeine Information fehlen. Kunden wollen aber nicht nur umworben werden. Sie wollen auch etwas lernen, wollen sich über das Thema im Allgemeinen informieren und werden dann, wenn sie sich wohl und gut aufgehoben fühlen, aus dieser Stimmung heraus auch aktiv werden. Das heißt, sie werden Kaufabschlüsse oder andere wünschenswerte Handlungen anstreben.

Wichtig ist daher, dass die eigenen Leistungen und Produkte nicht allzu sehr im Vordergrund stehen. Sie sind wichtig, sollten aber nicht überdecken, dass eigentlich der Leser, aus dem einmal ein Kunde werden soll, immer im Vordergrund stehen muss.

4. Keine feste Zielgruppe definiert

Wie wichtig die Zielgruppe für die Ausrichtung einer Internetpräsenz ist, wurde bereits ausführlich im entsprechenden Kapitel abgehandelt. Es gibt jedoch Seitenbetreiber, die gar nicht genau wissen, wer ihre Zielgruppe ist. Sie wollen die breite Masse ansprechen, vergessen aber dabei, dass es viel schwieriger ist, mit der breiten Masse Erfolge zu verzeichnen als mit der Zielgruppe.

Wer weiß, wen er ansprechen kann und muss, kann den kompletten Internetauftritt auf die entsprechende Zielgruppe hin ausrichten. Sollen Senioren angesprochen werden, muss die Seite völlig anders gestaltet werden als bei einer jungen Zielgruppe. Und dies bezieht sich nicht nur auf die Gliederung, die Schriftgröße und den allgemeinen Inhalt. Auch die Bedienbarkeit, die Wortwahl und die Möglichkeiten für den Kontakt müssen der Zielgruppe entsprechend hin ausgerichtet werden.

5. Content Marketing nur kurzfristig einsetzen

Content Marketing ist nichts, was man für ein paar Wochen mal ausprobiert und dann wieder verwirft. Wer Erfolg haben will, muss die ganze Aktion als langfristigen Prozess ansehen. So wie alles im Internet, benötigt auch Content Marketing seine Zeit, um seinen Nutzen optimal entfalten zu können. Daher darf nicht in kleinen Zeiträumen gedacht werden.

Content benötigt Zeit, bis er „arbeitet“. Alleine die Tatsache, dass Suchmaschinen die Seiten erst einmal finden und listen müssen, darf nicht vergessen werden. Zudem muss der der Content erst aufbauen. Ein einzelner Text reicht nicht aus, um Erfolg zu haben. Daher ist es sehr wichtig, dass immer langfristig gedacht und gehandelt wird und die Strategie nicht nur für das Hier und Jetzt entsteht.

6. Es geht nicht ohne Kontrolle

Selbst die beste Idee und Strategie kann Fehler aufweisen. Auch beim Content Marketing. Daher ist es unerlässlich, die eigene Strategie immer wieder zu hinterfragen und nachzubessern. Wer dies vergisst, verpasst den Anschluss an die Konkurrenz und wird den Erfolg an sich vorbeiziehen sehen.

Jeder Schritt sollte daher immer kritisch hinterfragt und kontrolliert werden. Und zwar nicht erst dann, wenn der Erfolg nachlässt, sondern in regelmäßigen Abständen. Im besten Falle mit Hilfe von einem Plan, der genau regelt, wann was kontrolliert wird.

7. Nichtssagende Worte

Experten empfehlen, die Internetseiten mit vielen Worten zu füllen. Je mehr Content, umso interessanter für die Suchmaschinen. Doch was nützen noch so viele Worte, wenn es sich dabei nur um belanglose Phrasen handelt, die weder für den Leser, noch für die Suchmaschinen einen Nutzen mit sich bringen?

Qualität ist das A und O bei jeder Aktion, die angeschoben werden soll. Wer seine Texte nur halbherzig verfasst, der muss sich nicht wundern, wenn das Interesse daran auch nur halbherzig ist.

8. Der Leser wird nicht animiert

Auch wenn die Werbung nicht im Vordergrund stehen soll, so ist es doch wichtig, dass der Leser zu einer Handlung animiert wird. „Call to Action“ nennt dies der Fachmann. Das bedeutet, dass der Leser aufgerufen werden muss, etwas zu tun, nachdem er den Content gelesen hat.

Beispielsweise kann er seine Meinung hinterlassen, etwas kaufen oder weitere Informationen beziehen. Je nachdem, welches Ziel die Internetseite verfolgt und welche Handlungen damit verbunden werden können.

Geschieht dies nicht, dann sind zwar vielleicht ausreichend Leser vorhanden, der Umsatz stimmt aber nicht. Und eine gute Idee, die im Internet umgesetzt werden soll, benötigt auch Umsatz. Denn dieser stellt sicher, dass die Idee weiterverfolgt werden kann und am Ende zu einem Erfolg wird.

9. Die sozialen Medien werden ignoriert

„Ich habe doch schon eine Internetseite. Warum soll ich denn dann auch noch in den sozialen Medien aktiv sein?“

Ein Satz, der sehr oft verwendet wird und sehr deutlich aufzeigt, dass die entsprechenden Unternehmen keine Ahnung haben, wie eine gute Content Marketing Strategie funktioniert.

Es reicht nicht aus, „nur“ eine Internetseite zu erstellen und dann zu hoffen, dass die Leser in Scharen angerannt kommen. Man muss sie animieren, dies auch zu tun. Und dafür ist es wichtig, breit aufgestellt zu sein. Nicht bezüglich des Inhaltes der Internetseite, sondern immer in Bezug auf den Internetauftritt.

Soziale Medien wie Facebook, Xing, Twitter und andere Ableger sollten für Unternehmen in unserer heutigen Zeit keine Fremdworte mehr sein. Sie haben eine enorme Reichweite. Wer denkt, dass er dort nichts zu suchen hat und nur seine Zeit verschwendet, sollte sein ganzes Vorhaben noch einmal überdenken und gegebenenfalls auf Eis legen. Auch wenn dies hart klingen mag.

Aber wer die sozialen Medien als wichtige Chance für den Erfolg nicht erkennt, ist nicht reif für das Internet und sollte sich anderweitig betätigen. Daher ist es sehr wichtig, dass alle wichtigen Kanäle bedient werden, die allesamt eine Richtung einschlagen. Nämlich die Richtung, die zum Erfolg führt.

10. Die Seite besteht nur aus Text

Content Marketing bedeutet nicht, dass nur viel SEO Text auf eine Internetseite gebracht werden muss und dann läuft der Hase. Content Marketing bedeutet, dass der Text auch um Bilder, Grafiken, Videos und Präsentationen eingebunden werden müssen. Alles in den gängigen Formaten, gut beschriftet und mit einem aussagekräftigen und zum Thema passenden Inhalt. Wer dies nicht tut, wird seine Leser auch nicht langfristig fesseln können und der Umsatz wird sich nicht so entwickeln, wie dies gewünscht wird.

Fazit:

Eine ausgereifte Content Marketing Strategie zu finden, ist nicht einfach. Sie wird jedoch benötigt, um ein E-Commerce Unternehmen wettbewerbsfähig zu machen und um die unternehmerischen Ziele verfolgen zu können, die angestrebt werden.

Eine gute Content Marketing Strategie besteht aus vielen Bausteinen, folgt einem strikten Plan und lässt sich trotz alledem beliebig anpassen und verfeinern, damit diese am Ende die gewünschte Reichweite erreicht.

Vertrieb: Unterschied zwischen Upselling, Cross-Selling und After-Selling

Unternehmen und Dienstleister sind in der Regel immer dann besonders erfolgreich, wenn sie gute Überzeugungsarbeit bei ihren Kunden leisten können. Dabei geht es nicht nur darum, Käufer von einem bestimmten Produkt oder einer Dienstleistung zu überzeugen, sondern sie idealerweise auch für andere Angebote im Sortiment zu begeistern. Um dies zu erreichen, gibt es eine Reihe unterschiedlichster Bestrebungen, bei denen Upselling, Cross-Selling und After-Selling zu den wichtigsten gehören.

Die Verkaufts- und Selling-Methoden

Was ist Upselling

Beim u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/6-einfache-tipps-zur-optimierung-ihres-up-selling/u0022u003eu003cstrongu003eUpsellingu003c/strongu003eu003c/au003e geht es darum, die Kunden davon zu überzeugen, ein hochwertigeres Produkt beziehungsweise eine hochwertigere Dienstleistung zu kaufen, als sie eigentlich geplant hatten. Dazu muss der u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/digitale-transformation-in-der-praxis-kunden-kaufen-erlebnisse-nicht-produkte/u0022u003eKunde durch gute Argumente auf die Vorzüge dieses Produktesu003c/au003e oder der Dienstleistung besonders hingewiesen werden. Sehr gut eignen sich dabei Produktpräsentationen, in denen man den u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/vergleichsportale-wollen-nutzer-besser-verstehen/u0022u003ebesseren Nutzenu003c/au003e oder den größeren Komfort aufzeigen kann. Ein recht einfaches Beispiel dafür sind Fast-Food-Ketten: Anstatt eines einzelnen Burgers empfehlen deren u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/kunden-und-mitarbeiter-muessen-besser-verstanden-werden/u0022u003eMitarbeiter dem Kundenu003c/au003e bei der Bestellung meist direkt ein Menü mit Getränk und Pommes zu nehmen, wodurch sie versuchen ein hochwertigeres Essen zu verkaufen. Auch in vielen Hotels findet oft Upselling statt, in dem Gäste zum Beispiel davon überzeugt werden, eine Zimmerkategorie höher zu nehmen oder Zusatzleistungen wie u.a. Frühstück hinzu zu buchen.


Allerdings besteht dabei auch die Gefahr, dass der Kunde aufgrund dieser Vorgehensweise gar kein Interesse mehr am Produkt hat und auf den Kauf gänzlich verzichtet. Zudem wird ein zu deutliches Upselling von vielen Kunden als negativ beziehungsweise aufdringlich wahrgenommen und führt nicht selten zu einem Kaufabbruch.

Cross-Selling

Was ist Cross-Seeling

Dem u003cstrongu003eu003ca href=u0022https://digital-magazin.de/7-tipps-zur-optimierung-ihres-Cross Selling/u0022u003eCross-Sellingu003c/au003e (deutsch: Querverkauf)u003c/strongu003e liegt der Gedanke zugrunde, dass Kunden, die sich für ein Produktangebot oder eine Dienstleistung eines Unternehmens interessieren, Eventuell auch Interesse an weiteren Angeboten im Sortiment haben. Der u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/unternehmen-und-arbeiten-der-cloud-vorteile-und-gefahren/u0022u003eVorteil für Unternehmenu003c/au003e liegt meist darin, dass die Kunden häufig bereit sind, bekannten Anbietern stärker zu vertrauen. Gleichzeitig muss das Unternehmen selbst häufig weniger Aufwand betreiben, da der Kunde bereits gewonnen ist. Nicht zu unterschätzen ist zudem die Bindewirkung durch mehrere Produkte und Dienstleistungen. e mehr Produkte ein Kunde beim selben Unternehmen kauft oder deren Dienstleistung in Anspruch nimmt, desto aufwendiger ist in der Regel der Wechsel zur Konkurrenz. Ein gutes Beispiel dafür sind Banken oder Sparkassen. Diese bieten meist günstige Girokonten an und u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/secucard-wie-stationaere-haendler-mit-gutscheinkarten-das-weihnachtsgeschaeft-ankurbeln-und-kunden-binden/u0022u003ebinden auf diese Weise ihre Kundenu003c/au003e. Die Girokonto-Kunden nehmen daraufhin häufig auch weitere Leistungen und Angebote ihrer Bank in Anspruch, da sie bereits ein Vertrauensverhältnis aufgebaut haben.

Was ist After-Selling

Beim u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/4-einfache-tipps-zur-optimierung-ihres-after-selling/u0022u003eu003cstrongu003eAfter-Sellingu003c/strongu003eu003c/au003e geht es darum, Kunden nach dem Verkauf eines Produktes an ein Unternehmen zu binden. Zum einen können dabei klassische Kundendienstleistungen eine wichtige Rolle spielen. Reparaturen, Ersatzteile oder Beratungen sind wichtig, damit der Kunde auch nach dem u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/social-media-viele-unternehmen-kaufen-externe-expertise-ein/u0022u003eKauf mit dem Unternehmenu003c/au003e zufrieden ist. Gleichzeitig geht es aber auch darum, möglichst weitere Käufe zu initiieren. Hier spielt das u003cstrongu003eCross-Sellingu003c/strongu003e ebenfalls eine entscheidende Rolle; bedeutsam sind aber auch neue Produkte und Dienstleistungen. Nachfolgeprodukte oder Neuentwicklungen sind wichtige Angebote, die für Bestandskunden eines Unternehmens relevant sein können. Ähnlich wie beim u003cstrongu003eCross-Sellingu003c/strongu003e besteht der Vorteil darin, dass der Kunde bereits ein Vertrauensverhältnis zum Unternehmen aufgebaut hat. Ist es im Vorfeld gelungen, eine hohe Zufriedenheit mit dem gekauften Produkt oder der Dienstleistung zu erzielen, steigen die Chancen auf einen erneuten Kauf.

Erklär-Video: Unterschied zwischen Up-Selling, Cross-Selling und After-Selling

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4 einfache Tipps zur Optimierung Ihres After-Selling

Viele Unternehmen konzentrieren sich darauf, Kunden zu gewinnen und Kaufabschlüsse zu tätigen – doch was passiert eigentlich nach dem Kauf? Welche Maßnahmen setzen Unternehmen ein, um eine langfristige Kundenbindung aufzubauen oder erfolgt überhaupt nach dem Kauf eine weitere Kundenbetreuung?

Mit all diese Fragen befasst sich das After-Selling-Management, bei dem es darum geht, nach dem Kaufabschluss, den Kunde weiter zu betreuen und regelmäßig mit neuen Angeboten zu werben.

Nach dem Kauf ist vor dem Kauf

After-Sales-Services ist nicht nur ein wichtiges Instrument um Kunden zu binden. Es gilt zudem als Teilbereich des Customer-Relationship Managements (CRM), also der Pflege sämtlicher Kundenbeziehungen. Professionelles After-Sales-Management kann nachhaltig zur Steigerung des Kundenwertes und der Profitabilität des Unternehmens beitragen. Erfolgreich ist es dann, wenn sich Kunden immer wieder für den Kauf bei einem Unternehmen entscheiden, weil sie mit der Abwicklung des Verkaufes und der späteren Betreuung zufrieden waren.

Der After-Sales-Services konzentriert sich in seinen Aufgaben zum einen auf den Kundendienst und zum anderen auf sämtliche Marketingmaßnahmen für eine dauerhafte Kundenbindung. Gerade der Kundendienst ist von vielen Unternehmen ein unterschätzter Faktor mit dem die Kundenzufriedenheit erhöht,und damit eine dauerhafte Beziehung aufgebaut werden kann. Daher wird in der Regel oftmals zu wenig in diesen Bereich investiert, um konkrete Maßnahmen zur Optimierung setzen zu können. Eine Ist-Analyse ist hier die Voraussetzung.

Wie zufrieden sind Kunden mit Dienstleistungen?

In einem ersten Schritt sollte ein Unternehmen alle jene Maßnahmen auflisten, die eine Nachbetreuung des Kunden betreffen. Dies umfasst beispielsweise den Kundendienst, Schulungsprogramme oder auch regelmäßige Kundeninformationen zu Upgrades oder Produktneuheiten. In einem nächsten Schritt werden die Kunden konkret zu den angebotenen Leistungen befragt, wie zufrieden sie damit sind/waren und in welchem Bereich sie sich evtl. mehr wünschen würden. Bei den Befragungen ist Mut des Unternehmens gefragt, denn Kunden sollten auch Leistungen der Konkurrenz befragt werden (wie zufrieden sie damit sind/waren bzw. ob diese besser oder schlechter sind.) Mindestens dieselben Leistungen wie die der Konkurrenz anzubieten – im günstigsten Falle sogar noch mehr bzw. bessere Dienstleistungen – ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, um konkurrenzfähig zu bleiben. Im Falle von qualitativ gleichwertigen u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/kaeufer-produkte-und-shoppingverhalten-so-nutzen-die-deutschen-den-E-Commerce/u0022u003eProdukten zählt letztendlich die Serviceleistung rund um den Kauf, um sich dann für ein Unternehmen zu entscheiden. Immer häufiger sind Kunden auch bereit sogar mehr für ein Produkt zu bezahlen, wenn für sie die Betreuung nach dem Kauf zufriedenstellend ist.u003c/au003e

Wie u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/shopping-weltweit-so-kaufen-kunden-in-unterschiedlichen-laendern-ein/u0022u003ekaufen Kunden ein?u003c/au003e

Damit u003cstrongu003eAfter-Selling-Servicesu003c/strongu003e optimiert werden kann, muss das Kaufverhalten von Kunden genauer analysiert werden. Wie u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/shopping-weltweit-so-kaufen-kunden-in-unterschiedlichen-laendern-ein/u0022u003ekaufen Kundenu003c/au003e ein? Bevorzugen sie ein Verkaufslokal oder u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/lebensmittel-online-bestellen-viele-deutsche-haben-noch-vorbehalte/u0022u003ebestellen sie lieber online? Wünschen Sie im Falle von Problemen direkt mit einem Angestellten persönlich zu sprechen oder bevorzugen sie eine telefonische Auskunft? Selbst bevorzugte Einkaufszeiten, wann Kunden kaufen bzw. wann sie sich an ein Unternehmen wenden, beeinflussen u003cstrongu003eAfter-Selling-Angeboteu003c/strongu003e insofern, dass eine 24-h-Serviceline eingerichtet werden muss oder die Öffnungszeiten verlagern sich weiter nach hinten, falls überwiegend am Nachmittag bzw. kurz vor Ladenschluss eingekauft wird. Um die Kaufgewohnheiten besser im Auge behalten zu können, bietet es sich auch an, Kundenkarten auszugeben. Mit deren Hilfe können diese wichtigen Informationen nebenbei gesammelt und ausgewertet werden.u003c/au003e

Wie gut sind Kommunikations- und Vertriebswege?

Die Kommunikation zwischen Kunden und dem Unternehmen bzw. dem Vertrieb spielt im u003cstrongu003eAfter-Sales-Managementu003c/strongu003e eine entscheidenen Rolle. Im Rahmen des After-Selling-Managements lassen sich gute Vertriebswege sogar vermarkten, z.B. durch eine rasche und effiziente Distribution der bestellten Waren. Nachhaltigkeit im Umgang mit der Waren/den Produkten wird dabei immer wichtiger, z.B. werden Waren umweltfreundlich verpackt und möglichst auf dem kürzesten Wege umweltschonend transportiert. Falls bei Bestellungen der Kunde vom Lieferanten nicht angetroffen wird, müssen für solche Situationen adäquate Lösungen geschaffen werden (wie die Abholung bei Verteilerlagern). Kunden sind meist nicht begeistert, wenn ihr Paket vor der Tür im Garten abgelegt wird. Welche Kommunikationswege genutzt werden, hängt einerseits von der angebotenen Ware bzw. Dienstleistung ab, andererseits auch von der Altersgruppe. Zwar nutzen beispielsweise junge Konsumenten das Internet, jedoch weichen sie immer häufiger auf u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/soziale-netzwerke-kunden-gezielt-ansprechen/u0022u003esoziale Netzwerkeu003c/au003e aus, die spezielle Angebote haben oder nur Jugendliche mit bestimmten Interessen ansprechen und große bzw. weitverbreitete Netzwerke werden von der u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/E-Commerce-fuer-die-generation-50/u0022u003eGeneration 50 u003c/au003e gestürmt, die darüber ihre Informationen bezieht, aber auch mit Unternehmen kommuniziert. Zur u003cstrongu003eOptimierung der After-Sales-Servicesu003c/strongu003e ist es daher wichtig zu analysieren welche bestehen Kommunikationswege genutzt werden und welche Kommunikationsformen neu aufgenommen bzw. ausgebaut werden sollten.

Was wird gekauft?

Im Rahmen des u003cstrongu003eAfter-Selling-Managementsu003c/strongu003e ist es wichtig, u003ca href=u0022https://digital-magazin.de/mit-predictive-analytics-wahrscheinliche-trends-erkennen/u0022u003eTrends im Absatz zu erkennenu003c/au003e und darauf zu reagieren. Den Kundengeschmack zu treffen, rechtzeitig auf Trends zu reagieren und gegenüber Kunden zudem mitzuteilen, dass genau diese Trendprodukte von Ihnen vertrieben werden, erfordert Fingerspitzengefühl. Denn oft entwickeln sich aus diesen Trends wahre Absatzfluten. Dies ist zwar gut für die Verkäufe, es kann jedoch zu einer Katastrophe für das u003cstrongu003eAfter-Selling-Managementu003c/strongu003e werden. Grund dafür ist u.a., wenn nicht genügend Waren gelagert werden können oder man nicht schnell genug mit der Produktion nachkommt. Um auf solche Trends reagieren zu können, sollte ein gut funktionierendes Produktions- bzw. Zulieferungsnetz für das Unternehmen vorhanden sein, damit auf erhöhte Nachfragen rasch reagiert werden kann.

Zum Erfolg von Marketingmaßnahmen

Ein großer Teil der Budgets fließt bei jedem Unternehmen in Marketingmaßnahmen. Nur die wenigsten jedoch evaluieren diese Maßnahmen. Damit Kaufabschlüsse überhaupt zustande kommen bzw. diese auch Kunden anziehen, müssen die vorhandenen Ressourcen zur Werben optimal ausgenutzt werden. Oft greifen gezielte Werbemaßnahmen viel besser, bei dem eine exklusive Kundengruppe beworben wird, anstelle große Kampagnen in TV oder den Printmedien. Hinzu kommt der Umstand, dass viele Unternehmen noch immer nicht den hohen Stellenwert des Internets für Werbekampagnen erfasst haben. Über das Netz können beispielsweise kostengünstig breit gestreute Werbeaktionen getätigt werden. Außerdem ist das Internet auch ein wichtiges Instrument im After-Sales-Management; darüber können Kunden stetig mit Informationen zeitunabhängig versorgt werden oder zusätzliche Anleitungen (wie Tutorial-Videos zur Benützung von Geräten) bereitgestellt werden.

Strategische Planung und Zielsetzung

Bei der Optimierung des After-Sellings ist es wichtig, einzelne Bereiche Schritt für Schritt zu optimieren. Zu Beginn sollte tatsächlich direkt nach dem Verkauf angesetzt werden. Dies beginnt unmittelbar nach Abschluss einer Bestellung. Zum Beispiel können direkt neue Zahlungsmethoden angeboten werden, bei der das Unternehmen rasch sein Geld erhält und dadurch auch eine schnellere Auslieferung an den Kunden erfolgen kann. Außerdem lohnt es sich von Zeit zu Zeit neue Angebote von Vertriebspartner einzuholen, um die Absatzwege zu verbessern. Gerade das Tätigkeitsfeld der Kommunikation stellt für viele Unternehmen eine sehr große Aufgabe und Herausforderung dar. Hier lohnt es sich, einen Profi zur Optimierung Ihrer Kommunikationsstrategie zu beauftragen, denn gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist es oft schwierig am Puls der Zeit zu bleiben, wodurch Kaufabschlüsse ausbleiben können. Je besser ein Unternehmen auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen kann, die sich nicht direkt auf das Produkt beziehen, je stärker wird ein Kunde an einen Betrieb gebunden (Ziel Kundenbindung). Einen Großteil des Absatzes verdanken die meisten Unternehmen einer Stammkundschaft, weshalb es für jede Firma wichtig sein sollte, eine möglichst gute und umfangreiche Betreuung selbst nach einem Kaufabschluss zu gewährleisten.

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