Google will Nutzer noch besser vor Phishing und schädlichen Apps schützen

Google führt neue Maßnahmen ein, die sowohl Entwickler als auch Nutzer betreffen und besser Phishing und anderen Missbrauch verhindern sollen. So weist man Nutzer noch deutlicher darauf hin, wenn eine neue Web App ihren Dienst verrichten möchte, welche bei Google noch nicht verifiziert wurde. So geht Google auch mit App Scripts vor. Für Entwickler will Google zudem in den kommenden Monaten den Verifizierungsprozess erweitern und optimieren.

Ruft der Nutzer eine unverifizierte Web App online auf, erscheint ein Hinweis, der den Anwender darauf hinweist, dass die jeweilige App noch nicht verifiziert ist und dass die Verwendung möglicherweise Risiken mit sich bringt. Bisher tauchte stattdessen eine Error-Meldung auf, die für viele User unklarer in ihrer Bedeutung blieb.

Obiges Procedere wird eingeleitet, wenn Zugriff auf eine unverifizierte Web App erfolgen soll. Der Nutzer wird also quasi zu seinem Glück gezwungen und muss erst in mehreren Schritten die Verwendung bestätigen. Dadurch wird stark das Risiko minimiert mal eben eine schädliche Anwendung zu öffnen. Auf die gleiche Weise will Google auch bei neuen App Scripts verfahren, welche Nutzerinformationen abfragen wollen.

Google will außerdem seinen neuen, erweiterten Verifizierungsprozess nicht mehr nur für neue Web Apps anwenden, sondern auch für bereits veröffentlichte. Das heißt für Entwickler auch, dass möglicherweise einige ihrer bestehenden Apps den Verifizierungsprozess durchlaufen müssen. Google rät Entwicklern deswegen auch schon einmal sicherzustellen, dass ihre Kontaktinformationen noch aktuell sind, sollte es zu jenem Fall kommen.

Es ist kein Geheimnis, dass Google die Nutzer besser vor Missbrauch schützen will – erst im Mai hatte das Unternehmen den Review-Prozess für Web-Apps verschärft. Dem waren nämlich Phishing-Attacken vorausgegangen, die viele Gmail-Nutzer betrafen. Mit den neuen Maßnahmen will man es sowohl den Nutzern als auch ehrlichen Entwicklern einfacher machen.


Continue reading “Google will Nutzer noch besser vor Phishing und schädlichen Apps schützen”

KI: Erfundene Gesichter im Bann des Mauszeigers

Man nehme ein neuronales Netz, das Gesichter erfindet, und verleihe diesen mittels Künstlicher Intelligenz (KI) Lebendigkeit: Genau das hat der Google-Entwickler Mike Tyka getan.

Die spannenden, aber teils auch etwas gruseligen Ergebnisse seiner Arbeit sind online zu sehen. Mit der linken Maustaste kann sich der Betrachter durch die Fantasie-Porträts klicken, während Augen und Köpfe stets den Mauszeiger verfolgen, wenn dieser bewegt wird.

Das funktioniert mit Hilfe des KI-Verfahrens DeepWarp, was Tyka auf einer anderen Seite auch anhand von Porträtfotos echter Menschen und Gemälden demonstriert. Auf einer Seite des Entwicklers Yaroslav Ganinkönnen Nutzer auch selbst mit DeepWarp experimentieren und Porträts von Menschen hochladen, die sie vielleic Continue reading “KI: Erfundene Gesichter im Bann des Mauszeigers”

eBay führt Tiefpreisgarantie für seine Wow!-Angebote ein

eBay läutet ab Mitte / Ende Juli eine Tiefpreisgarantie für mehr als 15.000 Artikel in Deutschland ein. Nein, der Online-Marktplatz diktiert nun nicht für euch als Privatverkäufer die Preise. Auch Händlern schreibt man jene nicht allgemein vor. Allerdings will eBay garantieren, dass die Preise seiner Wow!-Angebote mindestens genau so günstig sind wie die großer Wettbewerber. Damit meint eBay z. B. Amazon, Otto oder auch Zalando.

Sollten die Preise eines Wow!-Angebots laut eBay trotz dieses Versprechens einmal zu hoch sein, passe eBay den Preis nachträglich an. Die neue Tiefpreisgarantie greift dabei in Deutschland im Verlauf des Monats Juli für alle Wow!-Angebote. In den USA hatte eBay die Tiefpreisgarantie ebenfalls kürzlich eingeführt und geht den gleichen Schritt eben nun auch bei uns.

Der Vizepräsident von eBay Deutschland, Eben Sermon, erklärt nochmal: „Die große Mehrheit unserer mehr als 15.000 WOW! Angebote ist bereits preisgünstiger oder zum gleichen Preis wie bei unseren Wettbewerbern erhältlich. Nun gehen wir noch einen Schritt weiter: Wenn ein Käufer einen im Rahmen der eBay WOW! Angebote erhältlichen Artikel bei einem der definierten Wettbewerber zu einem günstigeren Preis findet, passen wir für diesen Kunden unseren Preis dem des Wettbewerbsangebots an.

Das Wettbewerbsangebot wird durch eBay aber vorher noch verifiziert. Wird der günstigere Preis bestätigt, erhaltet ihr als Käufer des Wow!-Angebots anschließend einen Gutschein über die Preisdifferenz, den ihr direkt für das Wow!-Angebot einlösen könnt, das euch zunächst zu teuer erschien. Es gibt aber ein paar Einschränkungen. Denn die Tiefpreisgarantie greift nur für Neuwaren und nur wenn der Artikel bei dem konkurrierenden Händler absolut identisch und auch lieferbar ist. Dabei nennt eBay als Konkurrenzanbieter, an deren Preisen man sich orientieren wird:

Amazon.de
Douglas.de
Notebooksbilliger.de
Obi.de
Otto.de
Zalando.de

So eine riesige Auswahl ist das freilich nicht. Explizit schließt eBay außerdem direkt „Angebote von Dritten über Marktplätze“ aus, womit natürlich auch der Amazon Marketplace gemeint ist. Trotzdem ist die Tiefpreisgarantie für Wow!-Angebote an sich eine gute Sache für Käufer. Allerdings dürfte die Frage sein, ob sich dann wirklich jeder Interessent die Mühe macht erst den Kundenservice anzuschreiben, das günstigere Angebot zu melden und auf die Verifizierung zu warten. Gerade bei sehr guten Preisen dürfte der Artikel bis dahin dann vermutlich eh bei der Konkurrenz vergriffen sein.

Da sehe ich also schon Debatten kommen, in denen Besteller mit dem eBay-Kundendienst Streits ausfechten, weil der Artikel bei Meldung noch bei einem Konkurrenten lieferbar gewesen ist, aber wenige Minuten später nicht mehr, als der Mitarbeiter die Verifizierung einleiten wollte. Gut, wie gesagt aber an sich ist das eine gute Sache und ich bin gespannt auf die Umsetzung.


Continue reading “eBay führt Tiefpreisgarantie für seine Wow!-Angebote ein”

Facebook sucht Terror-Inhalte mit künstlicher Intelligenz im Social Network


Social Network gegen Terror-Content: Facebook setzt künstliche Intelligenz ein, um terroristische Inhalte auf seiner Plattform zu entdecken. Dabei gehe es unter anderem darum, bereits bekannte Bilder und Videos beim erneuten Hochladen zu stoppen, erklärte die zuständige Facebook-Managerin Monika Bickert heute in einem Blogeintrag.

Zugleich experimentiere das weltgrößte Online-Netzwerk aber auch mit Software, die automatisch eine terroristische Einstellung in Texten erkennen solle. Aktuell würden dafür Einträge ausgewertet, die wegen der Unterstützung von Terror-Organisationen wie Isis oder Al-Kaida bereits gelöscht wurden.

Mit den Ergebnissen dieser Analyse wird ein Algorithmus gefüttert, der gerade lerne, Posts mit solcher Ausrichtung selbst zu erkennen. Neben Englisch laufe die Arbeit auch in weiteren Sprachen, auch aus dem arabischen Raum, sagte Bickert.

„Wir wollen terroristische Inhalte sofort entdecken, bevor Menschen in unserer Community sie zu sehen bekommen“, betonte die Managerin, die zuvor unter anderem Staatsanwältin in den USA war. Das gelinge jetzt in einigen Fällen, sagte Brian Fishman, der sich beim Online-Netzwerk mit Terrorbekämpfung beschäftigt.

„Wir arbeiten daran, diese Systeme schneller und verlässlicher zu machen.“ Zugleich sei es Katz-und-Maus-Spiel: „Wenn wir verhindern, dass Terroristen unsere Plattform erreichen, versuchen sie, neue Wege zu finden.“ Es gebe „keinen Schalter, mit dem man Terrorismus einfach abstellen kann“.

Inzwischen werde mehr als die Hälfte der wegen Terror-Propaganda gelöschten Facebook-Accounts vom Netzwerk selbst entdeckt, sagte Bickert. Normalerweise ist Facebook auf Hinweise von Nutzern auf illegale oder beim Netzwerk untersagte Inhalte angewiesen. Eine Ausnahme ist Kinderpornografie, gegen die unter anderem mit automatisierter Software gekämpft wird.

„Auch wenn unsere Software immer besser wird, hängt sehr viel auch vom Kontext ab“, schränkte Bickert ein. Wenn zum Beispiel in einem Video Isis-Symbole zu sehen seien, könne es um Terror-Propaganda oder auch aber einen Nachrichtenbeitrag handeln. Hier seien im Moment Entscheidungen von Menschen unverzichtbar.

Die Erkenntnisse aus der Facebook-Plattform sollen auch verwendet werden, um Profile mit terroristischen Inhalten bei anderen Diensten des Online-Netzwerks wie Instagram und WhatsApp zu finden. Auch deshalb sei es wichtig, dass einzelne Apps Daten an Facebook weiterreichen könnten, hieß es in dem Blogeintrag. Facebooks Versuch, Zugriff auf einige Informationen von WhatsApp-Nutzern zu bekommen, wurde im vergangenen Jahr in Europa von Datenschützern blockiert.

Vor allem in Europa stieg zuletzt der politische Druck auf Facebook und andere Online-Dienste, härter gegen terroristische Propaganda vorzugehen. So erklärte die britische Premierministerin Theresa May nach dem jüngsten Attentat auf der London Bridge, Extremismus finde im Netz eine sichere Brutstätte – und die großen Internetunternehmen ließen dies zu.

Continue reading “Facebook sucht Terror-Inhalte mit künstlicher Intelligenz im Social Network”

Neue Sony 4K HDR Fernseher: BRAVIA XE70-Serie

Here we go – neue scharfe 4K-Flachmänner braucht das Land: Gleich vier neue TV-Geräte gehören zur neuen Bravia XE70-Serie von Sony. Alle vier bieten erstklassige Bildqualität mit detailgenauen, kräftigen Farben, viel Helligkeit und dem hohen Kontrastumfang HDR („High Dynamic Range“).

4K HDR ist auf dem Weg, sich als neuer Standard für das Heimkino zu etablieren. Schließlich gibt es bei Amazon und Netflix bereits neue Filme, Klassiker und Konzerte in bestmöglicher Bildqualität. Kein Wunder, denn maximale Details, Farben und ein hoher Kontrast stehen bei 4K HDR an erster Stelle.

In den TV-Geräten der BRAVIA XE70-Serie vereint Sony die neusten Technologien für bestmöglichen Heimkinogenuss: ein 4K HDR Bild plus lebensechten Sound. Egal, ob Filme, Konzerte oder Online-Clips: Dank des 4K X-Reality PRO Prozessors holen die Geräte der XE70-Serie stets das Bestmögliche aus dem Inhalt heraus.

Dabei analysiert der Fernseher einzelne Teile einer jeden Szene und vergleicht sie mit einer eigens angelegten Bilddatenbank, um so individuell Strukturen, Kontrast, Farben und Kanten anzupassen.

Das Ergebnis sind realitätsnahere Bilder. Die Motionflow XR Technologie garantiert zudem stets weiche Übergänge auch bei noch so schnellen Bewegungen im Bild. Sie berechnet Zwischenbilder zu den Originalbildern, indem sie Bewegungen zwischen zwei Bildern im Film komplett neu berechnet.

Damit auch der Ton mithalten kann, sind die Geräte der XE70-Serie mit verschiedenen Sound-Technologien ausgestattet. ClearAudio+ gibt dem Sound den letzten Schliff, so dass Stimmen, Effekte und Musik im Film klar unterscheidbar bleiben.

Die Digital Sound Enhancement Engine (DSEE) rekonstruiert fehlende Tonfrequenzen für einen natürlichen Klang. Das hilft besonders bei niedrig aufgelösten Online-Clips. Für die nötige Power sorgt Cinematic S-Force Front Surround. Ihm gelingt es, dank Phasenverschiebung aus nur einem linken und rechten Lautsprecher ein echtes, dreidimensionales Klangbild zu erzeugen.

WiFi, ein direkter Zugriff auf Netflix und Amazon Video oder YouTube gehören ebenfalls zum Standard bei den neuen Fernsehern. Wer frei im Internet surfen möchte, nutzt den Opera Browser. Letztlich können so Inhalte kabellos auf den Fernseher gestreamt werden. Die Fernseher der XE70-Serie verfügen über drei seitlich angebrachte USB Anschlüsse.

Das Design der BRAVIA XE70-Serie ist unaufdringlich und elegant mit schmalem Aluminium-Rahmen. Dank des cleveren Kabelmanagements verschwinden die lästigen Kabel ungesehen auf der Rückseite der TVs.

Preise und Verfügbarkeit

Ab Juli 2017 werden die TV-Geräte der neuen Serie in Deutschland erhältlich sein. Preise sind leider noch nicht bekannt.

Continue reading “Neue Sony 4K HDR Fernseher: BRAVIA XE70-Serie”

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies