Indiegogo führt eine Auslieferungs-Garantie ein

Indiegogo ist eine Crowdfunding-Plattform, die unter anderem mit Kickstarter konkurriert. „Legendär“ ist die Plattform für ihr „Flexible Funding“ geworden. Was für Anbieter eine tolle Sache ist, hat schon manchen Schwarmfinanzierer Geld für nichts gekostet. Denn bei dieser Art der Kampagne erhalten die Ersteller so oder so ihr Geld – auch wenn die angesetzte Summe nicht zustande kommt und dann häufig auch kein Produkt entsteht. Um etwas Ruhe in die Community zu bringen, führt man jetzt aber etwas Neues ein: die Auslieferungs-Garantie.

Man tauft diese Initiative offiziell „Shipping Guarantee“. Kampagnen, die sich mit diesem Label schmücken, verpflichten sich, das feilgebotene Produkt am Ende auch im angegebenen Zeitraum auszuliefern. Andernfalls erhalten die Schwarmfinanzierer ihr Geld auf Wunsch vollständig zurück. Mit diesem Konzept will man das Vertrauen der Crowdfunding-Community stärken. Allerdings werden die Option natürlich nur ausgewählte Kampagnen auch wirklich nutzen.

Als erste wird das die Finanzierungskampagne zur HoverAir X1 Pro sein. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Drohne und Actionkamera. Steuert ihr diese Kampagne bei Indiegogo an, dann seht ihr dort bereits das Label „Shipping Guarantee“.

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Immer wieder sonntags KW 35: Gerüchte um die PS5 Pro, Apple-Event am 09.09.2024

Ich wünsche allen Frühaufstehern zunächst einen guten Morgen – und allen, die später hereinlesen natürlich einen angenehmen Tag! In diesem Beitrag findet ihr, wie jeden Sonntag, eine kurze Übersicht über einige bemerkenswerte Neuigkeiten der (fast) verstrichenen Woche. Außerdem erwartet euch am Ende dieses Beitrags ein Einblick in die zehn meistgelesenen Posts der 35. Kalenderwoche.

Beispielsweise verdichten sich die Gerüchte um eine offizielle Ankündigung der Sony PlayStation 5 Pro im September 2024. Je nach Quelle soll die neue Konsole entweder Anfang oder Ende September 2024 das Licht der Welt erblicken. Ich selbst bin durchaus gespannt, rechne aber mit einem saftigen Verkaufspreis. Offenbar soll das Design der PS5 Pro, die wohl ohne ein Disc-Laufwerk erscheint, dem Slim-Modell stark ähneln.

Gute Nachrichten gab es von Weltbild. Das Unternehmen ist ja insolvent und es liegt nun in eurer Verantwortung, beim Anbieter gekaufte E-Books rechtzeitig zu sichern, bevor ihr für immer den Zugriff verliert. Genau dafür bleibt euch glücklicherweise etwas länger Zeit: bis 30.09.2024. Ursprünglich sollte schon gestern der Hammer fallen.

Vielleicht auch für ältere Semester unter unseren Lesern einen Blick Wert: Der Retro-Computer aus den 1980er-Jahren, der ZX Spectrum, kehrt als Neuauflage zurück. The Spectrum erscheint mit 48 vorinstallierten Spielen zum Preis von 99,99 Euro Ende November 2024 im Handel. Coole Sache: Ihr könnt auch per USB-Stick weitere Games nachrüsten.

Die Reviews vom letzten Wochenende und das kommende Apple-Event

Apple legt ebenfalls bald wieder los: Das Unternehmen aus Cupertino hat für den 9. September 2024 ein Event angekündigt. Da wird man natürlich seine neuen iPhone-Modelle vorstellen, aber sicherlich auch neue Apple Watches, AirPods und mehr in der Hinterhand haben. Ich bin schon sehr gespannt.

Und am letzten Wochenende? Da hatte Caschy sich für euch das Fleischthermometer Meater Pro XL in einem Kurztest angeschaut. Ich selbst widmete mich dem SFF-PC Geekom Mini Fun 11. Interessanter Rechner, der aus dem Dickicht der sonstigen Mini-PCs des Unternehmens heraussticht.

Auch am frühen Morgen wünsche ich wie immer allen Lesern im Namen des kompletten Teams einen angenehmen Restsonntag und für Montag schon einmal vorab einen guten Start in die Woche! Caschy, Benny, Olli, Felix, Mike und ich freuen uns, wenn ihr dem Blog treu bleibt und auch gerne einmal einen Kommentar hinterlasst. Jetzt folgen zum Schluss natürlich noch die zehn meistgelesenen Posts der letzten Woche.

eBike Flow: Update bringt neue Funktionen für E-Bikes

Video Station fliegt raus: Synology DSM 7.2.2-72803 veröffentlicht

Google Gemini: Start von zwei neuen Funktionen in Deutschland

Amazon Alexa: Kostenpflichtige Version soll im Oktober starten

Ubiquiti UniFi PowerAmp vorgestellt

Disney : Diese Filme und Serien starten im September

Amazon Visa Kreditkarte: Punktegutschriften erst zum Monatsende

Sonos: App-Update 80.07.03 für iOS und 80.07.05 für Android veröffentlicht: Das steckt drin

Microsoft Remote Desktop wird zur Windows App

Google Play Store: Aktualisierung mehrerer Apps parallel

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Konsumklima erlebt im August 2024 einen Rückschlag

Die GfK erhebt monatlich das Konsumklima und attestiert dem August 2024 nach einer Erholung im Vormonat einen deutlichen Einbruch. Die Einkommens- und Konjunkturerwartungen müssen spürbare Einbußen hinnehmen. Auch die Anschaffungsneigung sei etwas zurückgegangen. Hingegen sei die Sparneigung angestiegen. Das verschlechtert auch die Prognosen für September 2024.

Das Konsumklima sinkt in der Prognose für September im Vergleich zum Vormonat (revidiert -18,6 Punkte) um 3,4 Zähler auf -22,0 Punkte. So geht man bei der GfK davon aus, dass es zur Fußball-Europameisterschaft ein Aufflackern gegeben habe, das bereits wieder verfliege. Leicht steigende Arbeitslosenzahlen, eine Zunahme der Unternehmensinsolvenzen sowie Personalabbaupläne diverser Unternehmen in Deutschland verstärken bei vielen Menschen die Sorge um ihren Arbeitsplatz.

Der Indikator Einkommenserwartung verliert 16,2 Punkte und rutscht auf 3,5 Punkte. Ein größerer Rückgang der Einkommensstimmung innerhalb eines Monats wurde zuletzt vor knapp zwei Jahren, im September 2022 gemessen. Damals gab es hohe Inflationsraten von ca. 8 %.

Das Auf und Ab der Konjunkturaussichten, das seit Mai 2024 zu beobachten ist, setzt sich auch im August 2024 fort. Nach dem Zuwachs von 7,3 Zählern im Vormonat verliert der Indikator wieder 7,8 Punkte. Er weist derzeit 2,0 Punkte auf. Der Befragungszeitraum für die aktuelle Analyse lief dabei vom 1. bis zum 12. August 2024. Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK Konsumklima powered by NIM“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.

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Google Workspace: Business Starter bekommen geteilte Ablagen

Im letzten Jahr hat Google das Speicher-Modell für die Business-Starter-Abonnenten von Google Workspace verändert. Business Starter kostet 5,75 Euro pro Nutzer und Monat und ist das kleinste Abo in dem Bereich. Seit der Änderung gibt es keinen Speicher pro Nutzer mehr, sondern einen gemeinsamen Speicherplatz, der allen Nutzern zur Verfügung steht.

Google verkündet, dass ab Mitte September auch die geteilten Ablagen für Business Starter verfügbar sein werden. Das sind spezielle Ordner in Google Drive, mit denen man zusammen Dateien speichern, danach suchen und damit arbeiten kann. Die Ablage gehört also dem gesamten Team. Somit wird sichergestellt, dass Dateien auch nicht gelöscht werden, sollte ein Mitglied das Team verlassen.

Admins haben die Kontrolle darüber, ob Nutzer neue geteilte Ablagen erstellen dürfen oder nicht.

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Google Meet: Automatischer Bild-im-Bild-Modus für Tab-Wechsel

Google Meet hat eine neue Funktion für Nutzer erhalten, die während eines Meetings zwischen Tabs wechseln. Der neue Bild-im-Bild-Modus aktiviert sich nun automatisch, wenn man den Tab wechselt. Bislang war es notwendig, diese Funktion manuell zu aktivieren, was gelegentlich zu Verwirrung führen konnte, vor allem wenn wichtige Informationen verloren gingen.

Picture-in-picture in Google Meet will now open automatically when switching tabs

Mit dieser Änderung wird sichergestellt, dass das Meeting immer sichtbar bleibt, auch wenn Nutzer beispielsweise Notizen machen oder Dokumente prüfen. Google weist darauf hin, dass diese Funktion nur in Google Chrome auf Desktop-Computern zur Verfügung steht.

Ihr könnt die automatische Aktivierung des Bild-im-Bild-Modus in den Chrome-Einstellungen abschalten. Dazu muss das „Website-Info“-Symbol in der URL-Leiste von Chrome ausgewählt und die Option „Automatisches Bild-im-Bild“ deaktiviert werden. Die Neuerung wird ab sofort nach und nach an alle Nutzer verteilt.

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