Start11 Version 1.2 bringt „Nie Gruppieren“-Funktion zurück

Stardock hat eine neue Version seiner aktuellen Start11 Beta veröffentlicht. Mit dem Release von Version 1.2 kommt ein bitterlich vermisstes Feature für die Windows 11-Taskleiste zurück.

Noch unter Windows 10 war es möglich, mehrere Instanzen eines Programms als separate Icons darzustellen in der Taskleiste. Hattet ihr also mehrere Edge-Fenster offen, wurden diese allesamt als eine Schaltfläche auf der Taskleiste angezeigt. Mit dem Programm Start11 können Nutzer nicht nur das alte Startmenü in verschiedenen Formen zurückbringen, sondern nun auch die „Nie Gruppieren“-Funktion erneut nutzen. Der Hersteller hat auch die Drag & Drop-Unterstützung zurückgebracht, sodass Dateien nun mit der App aus der Taskleiste geöffnet werden, wenn gewünscht.

Start11 ist ab 7,99 Euro erhältlich über die offizielle Webseite des Herstellers. Wer eine Vorgängerversion nutzt, bekommt per Upgrade-Lizenz das Tool etwas günstiger.


Quelle: Stardock

Google Play Games kommt auf PC, aber von Google selbst

Logo von Google Play Games

Microsoft arbeitet an einer Funktion für Windows 11, mit der es möglich sein wird, Android-Apps unter Windows auszuführen. Dazu sind die Redmonder eine Partnerschaft mit Amazon eingegangen, die ihren App-Store zur Verfügung stellen. Somit kommt das Android-System innerhalb von Windows komplett ohne Google aus.

Nun hat Google überraschenderweise angekündigt, den Google Play Store für Spiele zu Windows zu bringen. Allerdings steht dieses Vorhaben in keinerlei Zusammenhang mit Microsoft. Stattdessen entwickelte Google eine komplett eigene Lösung, deren Funktionsweise ähnlich zum Android-Subsystem für Windows ist.

Ob Google dieses Vorhaben schon länger verfolgt, oder dies eine Antwort auf Microsofts Lösung ist, das wissen wir nicht. Sinn macht dieser Schritt allemale, denn die Mobile-Gaming-Branche ist finanziell sehr lukrativ. Durch die Tatsache, dass die Android-Spiele über den Play Store bezogen werden, erhält Google mit jedem gekauften Spielgegenstand eine Provision. Deswegen ist es Google auch egal, ob man die Spiele über Windows spielt, oder über ein Smartphone. Mit beiden Nutzergruppen kann man gute Gewinne erzielen.

Schlussendlich wird sich entscheiden, wer mehr Kunden für sich gewinnen kann. Microsofts Implementation könnte besser in Windows integriert sein und erlaubt die Installation jeder beliebigen App. Google hingegen fokussiert sich erstmal nur auf Spiele, was je nach Titel eine gute Emulation und GPU-Zuweisung benötigt.

Falls Google erste Erfolge mit dem Projekt erzielt und sich dazu entscheidet, den gesamten Play Store unter Windows zur Verfügung zu stellen, dann könnte man Microsoft sogar den Rang ablaufen. Denn einige Apps benötigen die Google-Dienste, um vernünftig zu funktionieren, wodurch Googles eigene Lösung kompatibler wäre. Außerdem bietet der Play Store deutlich mehr Apps an, als es Amazon könnte. Wir können uns also auf einen spannenden Kampf zwsichen zwei starke Konkurrenten freuen.

Was allerdings unumstritten fest steht, ist die Tatsache, dass es BlueStacks gar nicht gut geht.


Quelle: The Verge

Minecraft Dungeons jetzt auf Steam verfügbar

Minecraft Dungeons ist ein Minecraft-Ableger, der nicht viel mit dem eigentlichen Minecraft zu tun hat. Statt in pixeligen Welten seiner Kreativität freien lauf zu lassen, kämpft man sich im Action-Rollenspiel durch riesige Wellen an Gegnern.

Außerdem erkundet man zufallsgenerierte Dungeons, um Loot zu sammeln. Wahlweise alleine oder mit seinen Freunden. Das Lösen von Rätseln sowie das Abschließen von Quests spielen ebenso eine wichtige Rolle. Dabei blickt man von oben auf seinen Charakter herab.

Das Ziel des Spiels ist es einen versklavten Dorfbewohner zu befreien, doch mehrere Endbosse stellen sich dagegen.

Wie ihr also seht, dass Spiel hat nicht viel mit dem Spielprinzip von Minecraft gemein, sondern steht komplett für sich selbst. Einflüsse von Minecraft lassen sich überwiegend im Art-Style wiederfinden.

Das Spiel war bislang nur im Microsoft Store sowie im Minecraft Launcher zu erwerben. Jetzt ist es ebenfalls auf Steam verfügbar. Dadurch könnten sich zukünftig attraktive Deals ergeben sowie die Popularität des Spiels steigen. Selbstverständlich kommt es auch Sammlern zugute, die ihr Steam-Profil vervollständigen möchten.

Klickt hier um auf die Steam-Seite zu gelangen und mehr über Minecraft Dungeons zu erfahren.

Microsoft Office 2021 erscheint am 5. Oktober 2021

Microsoft Office Live-Kacheln im Windows 10 Startmenü

Microsoft Office 2021 ist die nächste große Office-Version, welche abseits des Microsoft 365-Abonnements zu erwerben ist. Sie erscheint am 5. Oktober 2021 zeitgleich mit Windows 11.

Mit diesem Release bricht Microsoft den Drei-Jahres-Zyklus. Denn nur zwei Jahre nach seinem Vorgänger steht Office 2021 vor der Tür. Somit dürfte der Versionssprung noch kleiner sein, als von der Bürosoftware onehin schon gewohnt.

Immerhin geht Microsoft einen technischen Sprung nach Vorne. Während bislang die 32-Bit-Version empfohlen wurde, soll in Zukunft endlich die 64-Bit-Fassung zum Standard werden. Ebenfalls optimiert ist die Kompatibilität zu anderen Office-Suites wie LibreOffice, denn Microsoft baute eine Unterstützung für das OpenDocument Format in der Version 1.3 ein.

Zudem könnten die Anwendungen moderner aussehen. Zwar liegen uns keine genauen Informationen vor, doch es ist sehr wahrscheinlich, dass die neuste Office-Version ein für Windows 11 optimiertes Design besitzen könnte. Jenes, welches wir bereits aus dem Office 365 Insider-Programm kennen. Dies würde auch das überschneidene Erscheinungsdatum erklären.

Screenshot der optisch überarbeiteten Office-Anwendungen

Verkürzter Support-Zeitraum

Bislang startete jede große Office-Version mit einer Update-Unterstützung von sieben Jahren. Zwar erhielt man keine neuen Funktionen, doch man konnte sich darauf verlassen, dass Microsoft einem sieben Jahre lang bei Problemen unter die Arme greift sowie kritische Sicherheitslücken schließt.

Der Suport-Zeitraum wurde nun auf fünf Jahren verkürzt. Möchte man also keine unsichere Office-Version nutzen, falls man häufig Dateien aus fremden Quellen öffnet, empfiehlt sich der Kauf einer neueren Version deutlich früher als bisher.

Durch diese Änderung erscheint das Microsoft 365-Abonnement preislich attraktiver.

Hätte man für 149€ die Basis-Version ohne Outlook erworben (Home & Student), beträge der Preis umgerechnet auf sieben Jahre 21,29€ pro Monat. Nun sind es 29,80€. Setzt man als E-Mail-Lösung auf Outlook, dann erhöht sich der monatliche Preis von 42,71€ auf 59,80€. Dies ist eine Preiserhöhung von rund 17€, welche sich allein durch die Verkürzung des Support-Zeitraums ergibt.

Somit befindet man sich bei letzterem bereits beim Abo-Preis, welches neben einem größeren Software-Katalog auch diverse Cloud-Funktionen anbietet. Darunter eine genauere Rechtsschreibkorrektur oder den PowerPoint-Designer.

Selbstverständlich gibt es auch häufig Deals, bei dem Office reduziert ist, die ich für dieses Beispiel nicht beachtet habe.

Microsoft Office 2021 LTSC ab heute verfügbar

Für Unternehmenskunden ist die LTSC-Version jetzt schon verfügbar. Eine Fassung von Office 2021, die auf ihrem Status Quo verweilt. Beworben wird sie für Computer ohne Internet-Zugriff oder für kritische Umgebungen, die keine Funktionsupdates erhalten sollen.

Outlook Web als Standard E-Mail-Programm festlegen

Titelbild: Werbung für die Outlook Webseite geöffnet im Webbrowser

Die Web-Version von Outlook kann jetzt als Standard-E-Mail-Programm agieren. Klickt man auf eine verlinkte E-Mail-Adresse in einem beliebigen Programm, dann öffnet sich Outlook im Web statt als Programm.

Beim Aufruf von Outlook.de blendet sich eine Meldung ein, die es ermöglicht, die Webseite von Outlook als E-Mail-Handler festzulegen. Ein Klick auf Jetzt ausprobieren setzt die nötigen Vorgänge in Gang.

Ein Screenshot der Meldung, um Outlook als Standard E-Mail-Handler festzulegen.

Anschließend öffnet sich oben links eine Berechtigungsabfrage eures Web-Browsers, die ihr mit einer Zulassung bestätigen müsst. Daraufhin öffnet sich ein weiteres Fenster, eines der Windows-Einstellungen. In diesem besteht die zusätzliche Möglichkeit, euren Webbrowser noch als Standard-E-Mail-Programm festzulegen. Somit öffnet sich App übergreifend im ganzen System immer die Web-Version von Outlook sobald ihr auf einen Mailto-Link klickt. Selbst wenn sich dieser in Word befindet.

Getestet mit Microsoft Edge 93 funktioniert alles fehlerfrei. Ebenso sollte es mit allen Chromium-Browsern ab Version 92 sein.

Änderung rückgängig machen

Das Rückgängig machen dieser Änderung gestaltet sich schwieriger, als nur das E-Mail-Programm in den Windows-Einstellungen umzuändern. Denn die App-Auswahl darin ändert nicht das Verhalten für Links innerhalb des Webbrowsers. Möchte man den Mailto-Händler bspw. unter Microsoft Edge deaktivieren, muss man wie folgt vorgehen:

  1. Klickt oben rechts auf die drei Punkte und öffnet anschließend die Einstellungen.
  2. Wählt in der linken Menüleiste den Menüpunkt Cookies und Webseitenberechtigungen.
  3. Scrollt runter zu Protokollhandler.
  4. Entfernt Outlook aus der Mailto-Handler-Liste.

Outlook Web kann ein E-Mail-Programm ersetzen

Durch diese Ergänzung wird die Webseite von Outlook noch ein Stück mächtiger. Jetzt schon kann sie Desktop-Benachrichtigungen beim E-Mail-Eingang senden, unterstützt Kontextmenüs und bietet Schnellansichten für den Kalender sowie OneNote-Notizen an. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie Webseiten in Zukunft native Software ersetzen könnten. Hand in Hand mit der stetig wachsenden Anzahl an Browser-APIs.


Quelle Dr. Windows

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