
Microsoft schraubt am OneDrive-Client für Windows. Bisher galt die Marke von 300.000 Dateien als Grenze für eine reibungslose Synchronisation, doch das gehört bald der Vergangenheit an. Noch diesen Monat rollt Microsoft eine Version in die Public Preview aus, die bis zu eine Million Elemente pro Gerät verarbeiten kann. Wer also riesige Bibliotheken in OneDrive oder SharePoint hortet, bekommt endlich mehr Spielraum.
Die Sache hat allerdings einen Haken, denn die Kiste muss auch mitspielen. Microsoft setzt für die hohe Anzahl an Dateien bestimmte Hardware voraus. Reicht die Leistung von Prozessor und Arbeitsspeicher nicht aus oder ist das Betriebssystem zu alt, bleibt alles beim Alten und die Grenze verharrt bei den bekannten 300.000 Dateien. Das passiert ohne Störungen im laufenden Betrieb. Wer das Limit ausreizen möchte, muss sich im Insiders Ring befinden.
Optimiert ist der Spaß laut Microsoft noch nicht für jeden Fall. Wer massenhaft schreibgeschützte Dateien synchronisiert oder Konten unter rechtlicher Aufbewahrung nutzt, muss mit Performance-Einbußen rechnen. Da wird im Hintergrund noch gefeilt. Wer nicht am Insider-Programm teilnimmt, merkt von der Umstellung erst einmal nichts. Im Grunde eine gute Nachricht für alle, die das Cloud-Laufwerk als echtes Datengrab nutzen und bisher an die Grenzen des Clients gestoßen sind. Fehlt nur noch, dass der OneDrive mal flotter wird. Derzeit wäre der echt meine letzte Wahl, müsste ich irgendwo etwas online lagern.
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