
Google bohrt seine Kartendienste auf und bringt neue KI-Funktionen für Google Maps und Google Earth an den Start. Das Unternehmen nutzte die Cloud Next um Werkzeuge vorzustellen, die vor allem Stadtplanern, Firmen und Kreativen das Leben leichter machen sollen. Ein Punkt ist das sogenannte Maps Imagery Grounding. Damit lassen sich KI-generierte Bilder direkt mit echten Aufnahmen aus Street View verknüpfen. Wer etwa für einen Film eine Szene in New York plant, kann sich per Texteingabe ein Raumschiff vor dem Washington Square Arch anzeigen lassen. Das System sorgt dafür, dass die Umgebung exakt der Realität entspricht. Bisher läuft das als private Vorschau in den USA und lässt sich über die Gemini Enterprise Plattform steuern. Das ist also nichts für uns Normalos.
Auch bei der Analyse von Luftaufnahmen und Satellitenbildern gibt es Fortschritte. Wo Analysten früher mühsam Bilder sichten mussten, übernehmen das nun neue Geospatial-Modelle in Google Earth. Diese erkennen automatisch Veränderungen in der Landschaft. Über Google Clouds BigQuery lassen sich solche Datenmengen jetzt in Minuten statt in Wochen auswerten. Das hilft Städten zum Beispiel dabei, Baustellen im Blick zu behalten und die Infrastruktur passend zu planen.
Zusätzlich landen zwei neue KI-Modelle im Model Garden der Google Cloud, die speziell auf das Erkennen von Objekten wie Brücken, Straßen oder Stromleitungen trainiert sind. Firmen müssen ihre eigenen KIs also nicht mehr bei Null anfangen zu bauen. Das ist besonders nach Naturkatastrophen nützlich. Die Firma Vantor nutzt diese Technik bereits in ihrer Sentry-App, um zerstörte Straßen auf Satellitenbildern schnell zu identifizieren und Hilfseinsätze besser zu koordinieren. Interessierte finden hier alle Infos.
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