Samsung: KI-Boom sorgt für volle Kassen und Chipmangel

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Samsung schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle, die vor allem vom massiven Hunger nach Speicherchips für künstliche Intelligenz getrieben wird. Der Gewinn im ersten Quartal ist im Vergleich zum Vorjahr um satte 756 Prozent auf 57,2 Billionen Won (38,6 Milliarden Dollar / 36 Milliarden Euro) nach oben geschnellt. Der Umsatz kletterte derweil auf 133,9 Billionen Won (90,5 Milliarden Dollar / 84,4 Milliarden Euro). Fast der gesamte operative Gewinn stammt dabei aus der Halbleitersparte, die mit einer Marge von 66 Prozent arbeitet.

Die Kehrseite der Medaille ist ein sich verschärfender Engpass bei der Hardware. Laut Kim Jae-june, dem Chef der Speichersparte, gehen bereits jetzt erste Bestellungen für das Jahr 2027 ein. Kunden versuchen händeringend, sich Kapazitäten zu sichern, da der Bau neuer Fabriken lange dauert und das Angebot mit dem strukturellen Bedarf kaum Schritt hält. Samsung erwartet laut Bericht, dass die Versorgungslücke im Jahr 2027 noch größer ausfällt als im kommenden Jahr. Besonders komplexe KI-Systeme, die eigenständig Aufgaben planen und ausführen, fressen enorme Mengen an Bandbreite und Speicher.

Der durchschnittliche Verkaufspreis für DRAM ist innerhalb weniger Monate um mehr als 90 Prozent gestiegen. Das freut zwar die Halbleiter-Abteilung, setzt aber andere Bereiche im eigenen Haus unter Druck. Die Mobilfunksparte meldete bereits sinkende Gewinne, weil die Kosten für den Einkauf von Speicherchips massiv ansteigen. Zusätzlich belasten höhere Frachtkosten durch die Lage im Nahen Osten und gestiegene Ölpreise die Logistik. Samsung versucht hier mit langfristigen Verträgen bei Reedereien und Airlines gegenzusteuern, um die Lieferfähigkeit zu sichern. Das Thema Knappheit wird den Markt also noch eine ganze Weile begleiten. Wohl dem, der nicht auf- oder umrüsten muss.

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