Muse Image: Meta bringt eigene Bild-KI in Instagram und WhatsApp

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Meta schickt mit „Muse Image“ ein neues Modell aus den hauseigenen Superintelligence Labs ins Rennen. Die Software ist ab sofort in Meta AI integriert und soll das Erstellen sowie Bearbeiten von Bildern künftig fest in den Apps des Unternehmens ermöglichen.

Los geht es hierbei auf Instagram und WhatsApp. Instagram-Nutzer bekommen über 30 neue KI-Effekte für ihre Stories spendiert. Bei WhatsApp läuft der Rollout der direkten Bildgenerierung im Chat vorerst aber nur in ausgewählten Ländern an, Facebook und Messenger sollen folgen.

Technisch arbeitet Muse Image im Hintergrund mit der Assistenz-KI „Muse Spark“ zusammen, die komplexere Texteingaben verarbeitet. Das System kann demnach bei Bedarf Echtzeit-Infos aus dem Web ziehen und mehrere Bildreferenzen miteinander verknüpfen.

Sauberer, lesbarer Text soll sich zudem direkt in die generierten Bilder einbauen lassen – hilfreich etwa für Infografiken oder digitale Plakate. Da kenne ich das eine oder andere Unternehmen in der Gegend, die so etwas schon vorher mal für ihre „kreativen“ Banner und Plakate gebraucht hätten…

Bei der Nachbearbeitung gibt es mehrere Werkzeuge. Mit einem Mark-up-Tool lassen sich einzelne Bereiche eines Bildes markieren oder umkreisen, die KI passt dann nur diese Stelle an, statt das komplette Bild neu zu berechnen. Wer schnell loslegen will, greift auf fertige Presets zurück, mit denen sich eigene Fotos etwa in Retro-Optik oder 16-Bit-Grafik verwandeln lassen. Hinzu kommt die Funktion „Shop Your Room“: Ein Foto vom eigenen Zimmer soll hierbei reichen, und die KI richtet den Raum digital mit echten Möbeln und Produkten neu ein, die sie aus dem Netz oder dem Facebook Marketplace holt.

Per @-Erwähnung lassen sich öffentliche Instagram-Profile in den Bildgenerierungsprozess einbinden, die KI greift dann auf die Fotos dieser Accounts als Vorlage zurück. Wer das nicht möchte, kann (sollte!) die Funktion über die Privatsphäre-Einstellungen des eigenen Kontos deaktivieren.

Die normale Nutzung von Muse Image soll nichts kosten. Nur wer richtig viele Bilder am Stück generieren will, braucht dafür eines der bestehenden kostenpflichtigen Meta-Abos. Nun ja, und mit „Muse Video“ steht das Konzept schon für generierte Videos in den Startlöchern, heißt es weiter.

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