Meta wächst kräftig, doch KI-Ausgaben drücken den Gewinn

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Meta hat im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 60,8 Milliarden US-Dollar erzielt. Das sind 28 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Treiber bleibt das Werbegeschäft. Die Zahl der ausgespielten Anzeigen stieg um 14 Prozent, der durchschnittliche Anzeigenpreis um 12 Prozent.

Das Wachstum ist allerdings teuer. Metas Kosten legten um 55 Prozent auf 42 Milliarden Dollar zu, während der Nettogewinn um 14 Prozent auf 15,8 Milliarden Dollar sank. Mit an Bord sind Belastungen von 2,4 Milliarden Dollar aus Rechtsstreitigkeiten sowie 1,18 Milliarden Dollar für den Stellenabbau im Mai. Rund 8.000 betroffene Beschäftigte werden größtenteils bis Ende des dritten Quartals aus der Statistik verschwinden.

Unter der Haube fließt massiv Geld in Infrastruktur. Allein im Quartal lagen die Investitionen bei 31,1 Milliarden Dollar, für 2026 erwartet Meta nun 130 bis 145 Milliarden Dollar. Reality Labs bleibt ebenfalls ein teures Projekt und verbuchte einen operativen Verlust von 4,6 Milliarden Dollar. Das Werbegeschäft läuft also ordentlich, doch KI, Infrastruktur und Rechtsrisiken trüben das Bild.

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