
Google schraubt weiter an Gemini für Zuhause. Nutzer mit betreuten Google-Konten können Gemini for Home jetzt mitverwenden. Heißt: Fragen nach der richtigen Schreibweise, einfache Wissensfragen oder ein Witz zwischendurch laufen über den gleichen Assistenten. Google verweist in der Doku darauf, wie sich das Gedöns für Kinder steuern lässt, inklusive Filter und Rechteverwaltung.
Beim Thema Smart Home will Gemini genauer und weniger zickig reagieren. Für Lampen führt Google die sogenannte Expressive-Lighting-Steuerung ein. Statt exakter Farbnamen reicht es, nach Formulierungen wie der Farbe des Ozeans oder dem Leuchten des Mondes zu fragen, auch Vereinsfarben sollen erkannt werden. Die Plattform soll den passenden Farbton selbst wählen. Muss man schauen, ob der ganze Kram auch direkt nach Deutschland kommt, Google schweigt sich, wie so oft, da noch aus.
Dazu kommen präzisere Gerätesteuerungen. Luftentfeuchter und ähnliche Geräte lassen sich jetzt mit konkreten Zielwerten ansprechen, etwa einer bestimmten Luftfeuchtigkeit. Auch smarte Öfen reagieren direkter auf Kommandos wie das Vorheizen auf eine bestimmte Temperatur. Beim Raumklima gibt es zudem erweiterte Presets, die sich halten lassen, sowie die Möglichkeit, aktive Modi direkt zu löschen, ohne durch alle Stufen schalten zu müssen. Ein Kommando reicht, um die Heizungseinstellung an den Thermostaten wieder aufzuheben.
Parallel arbeitet Google an der Zuordnung der Geräte. Laut Changelog soll Gemini klarer zwischen Lampe und allgemeinem Licht unterscheiden und so schneller die richtige Hardware ansprechen. Das Ziel ist, dass Kommandos nicht mehr ins Leere laufen, nur weil der Raum mehrere ähnliche Geräte enthält. In Gemini Live, also in den laufenden Gesprächen, werden Nachrichtenfunktionen ausgebaut. Wer nach dem neuesten Stand fragt oder sich etwa zu Technikthemen auf den aktuellen Stand bringen lassen will, bekommt laut Google ausführlichere und interaktivere Zusammenfassungen. Rückfragen zu einzelnen Meldungen sind weiter möglich, um tiefer in ein Thema einzusteigen.
Zum Schluss noch ein Blick auf die Google-Home-App selbst: Unter Android 16 unterstützt die Anwendung jetzt die neuen Systemfunktionen wie die Darstellung von Rand zu Rand und die vorausschauende Zurückgeste. Letztere zeigt vor dem finalen Zurückwischen an, wohin die Navigation springt. Das soll die Bedienung auf Geräten mit Gestensteuerung etwas klarer machen.
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