
Da tut sich tatsächlich wieder etwas im Smart Home von Google, allerdings erst einmal für US-Nutzer. Anish Kattukaran, Chief Product Officer für Gemini im Bereich Home, hat sich zu Wort gemeldet und ein paar Updates für die Nutzer der Early-Access-Funktionen rausgehauen. Man hat sich das Feedback der Tester zu Herzen genommen und ein paar Dinge gefixt, die im Alltag durchaus nerven konnten.
Wer schon mal im Wohnzimmer saß und „Mach die Küche aus“ gerufen hat, kennt vielleicht das Problem: Bisher gingen da oft nicht nur die Lichter aus, sondern gleich sämtliche Steckdosen mit. Das ist nun Geschichte. Gemini isoliert solche Befehle jetzt besser und schaltet bei so einer Ansage intelligent nur die Beleuchtung ab, statt den gesamten Raum stromlos zu machen. Auch bei der geräteübergreifenden Steuerung über verschiedene Standorte hinweg wurde nachgebessert. Ein „Schalte alle Lichter aus“ bezieht sich nun strikt auf das Haus, in dem man sich gerade befindet. Wer also noch ein Ferienhaus oder das Elternhaus im Account verwaltet, muss keine Sorge mehr haben, dort aus Versehen alles dunkel zu machen.
Eine weitere wichtige Kontextanpassung: Standortgenauigkeit. Gemini for Home verwendet nun ausschließlich Ihre in der Google-Home-App angegebene Wohnadresse, und nicht andere Google-Dienste oder den Standort eines Google-Home-Haushaltsmitglieds, das gerade auf Reisen ist. So wird sichergestellt, dass lokale Wetterdaten, Nachrichten und ortsspezifische Fragen auf den tatsächlichen Wohnort zugeschnitten sind.
Die Entwickler haben laut ihrer Aussage außerdem die Zuverlässigkeit der täglichen Befehle deutlich verbessert. Dinge wie Notizen, Erinnerungen, Kalender, Timer und Alarme sollten jetzt zuverlässiger und stabiler funktionieren.
An Bord ist auch die verbesserte Kontexterkennung bei Gerätenamen. Hat man eine Lampe beispielsweise kreativ „Tischstrahler“ oder so genannt, ohne das Wort „Licht“ oder „Lampe“ im Namen zu führen, stand Google Home früher oft auf dem Schlauch. Dank Herstellerdaten weiß Gemini nun automatisch, dass es sich um eine Lichtquelle handelt. Der Befehl „Licht an“ funktioniert also auch dann korrekt, wenn die Bezeichnung des Geräts das eigentlich nicht hergibt. Google will da auch weiterhin am Ball bleiben und regelmäßig Verbesserungen ausrollen.
Übrigens, falls unbekannt: Es gibt eine Webversion von Google Home.
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