Copilot: Windows-Insider erhalten native App und mehr

Microsoft hat ein Update für die Copilot-App für Windows veröffentlicht, das einige Neuerungen mit sich bringt. Die größte Änderung ist wohl der Wechsel von einer Progressive Web App (PWA) zu einer nativen Anwendung. Nach der Installation des Updates findet sich Copilot nun im System Tray wieder.

Eine weitere Neuerung ist die neue Schnellansicht, die sich mit dem Tastaturkürzel Alt Leertaste aufrufen lässt. Dieses Feature ist sowohl unter Windows 10 als auch unter Windows 11 verfügbar. Die Schnellansicht lässt sich frei auf dem Bildschirm positionieren und in der Größe anpassen. Via Alt Leertaste kann sie jederzeit geöffnet und wieder geschlossen werden. Um zum Hauptfenster von Copilot zurückzukehren, genügt ein Klick auf das entsprechende Symbol in der Schnellansicht. Auf PCs mit dedizierter Copilot-Taste öffnet sich weiterhin das Hauptfenster der Anwendung.

Microsoft weist darauf hin, dass das genannte Tastaturkürzel bereits von vielen Anwendungen verwendet wird. Windows priorisiere dabei die App, die zuerst gestartet wurde und im Hintergrund läuft. Das Update mit der Versionsnummer 1.24112.123.0 wird schrittweise über den Microsoft Store an alle Insider-Kanäle verteilt. Es kann also etwas dauern, bis alle Nutzer die neue Version erhalten.

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Microsoft erweitert iPhone-Integration für Windows

Microsoft hat ein Update für seine „Link zu Windows-App“ veröffentlicht. Die neue Version 1.24112.73 ermöglicht iPhone-Nutzern erstmals den direkten Dateiaustausch mit Windows-PCs. Diese Funktion stellt einen wichtigen Schritt in der Integration zwischen Apple- und Microsoft-Ökosystemen dar, den Android-Nutzer sicher schon längst durch die App kennen. Alternativ nutzen viele Anwender auch Localsend und andere Produkte.

Die „Link zu Windows-„App war bereits für die Verwaltung von Anrufen, SMS und Benachrichtigungen zwischen iPhone und Windows-PC bekannt. Mit dem Update geht Microsoft nun einen Schritt weiter. Nutzer können nach der Verknüpfung ihres Microsoft-Kontos Dateien direkt zwischen den Geräten austauschen. Die geteilten Dateien erscheinen automatisch im Bereich „Empfangene Dateien“ der App.

Mit dem Update ändern sich auch die technischen Voraussetzungen. Die App benötigt nun mindestens iOS 16.6 als Betriebssystem. Auf der Windows-Seite ist mindestens Windows 10 oder Windows 11 erforderlich, das Bluetooth Low Energy (BLE) unterstützt.

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Windows 10 und Windows 11: Das Dezember-Update ist da

Microsoft hat die monatlichen Updates für Windows 10 und Windows 11 veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um die sicherheitsrelevanten Updates, die letzten dieses Jahres. Fangen wir mit Windows 10 an. Die Aktualisierung betrifft die Versionen 21H2 und 22H2 (KB5048652), 1809 (KB5048661), 1607 (KB5048671) sowie die ursprüngliche Version 1507 (KB5048703).

Die neue Aktualisierung baut auf dem im November veröffentlichten Update KB5046714 auf und schließt mehrere Sicherheitslücken im Betriebssystem. Microsoft empfiehlt allen Nutzern die Installation, um die Sicherheit ihrer Systeme zu gewährleisten.

Für die aktuelle Version 22H2 konzentriert sich das Update hauptsächlich auf sicherheitsrelevante Verbesserungen. Die Entwickler haben dabei die Systemstabilität erhöht und bekannte Schwachstellen geschlossen.

Kommen wir zu Windows 11. Für die aktuelle Version 24H2 wurde das Update KB5048667 bereitgestellt, während Nutzer der Versionen 22H2 und 23H2 das Update KB5048685 erhalten. Die Updates konzentrieren sich hauptsächlich auf Sicherheitsverbesserungen des Betriebssystems.

Das Update für Version 24H2 beinhaltet verschiedene Sicherheitsoptimierungen der internen Betriebssystemfunktionen. Bei den älteren Versionen 22H2 und 23H2 wurden ebenfalls Sicherheitsprobleme behoben. Die neuen Updates enthalten zudem die Verbesserungen des November-Updates KB5046740 vom 21. November.

Microsoft weist darauf hin, dass aufgrund der Feiertage und des bevorstehenden Jahreswechsels im Dezember 2024 kein optionales Update ohne Sicherheitsfunktionen erscheinen wird. Die regulären monatlichen Updates, sowohl für Sicherheit als auch optionale Vorschauen, werden im Januar 2025 wieder aufgenommen.

Detaillierte Informationen zu den behobenen Sicherheitslücken finden interessierte Nutzer im Microsoft Security Update Guide. Die Updates werden wie üblich ab sofort über die Windows-Update-Funktion des Betriebssystems verteilt. Administratoren können die Updates auch manuell über den Microsoft Update Catalog herunterladen und installieren. In diesem Sinne: Fröhliches Update und allzeit stabile Rechner!

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Der große Umbruch: Windows-Landschaft im Wandel

Monat für Monat schauen wir auf die Verbreitung von Betriebssystemen. Unser Dezember-Beitrag markiert nun den letzten Blick für dieses Jahr, wobei noch einmal die Dezember-2024-Zahlen im Januar 2025 folgen.

Windows 10 dominiert laut Statcounter weiterhin den Markt mit einem Anteil von 61,83 Prozent unter den Windows-Nutzern. Die neueste Version, Windows 11, erreicht mittlerweile 34,94 Prozent. Das ist ein bisschen weniger als im Vormonat, dabei dürfte es sich aber um die üblichen Schwankungen handeln. Bemerkenswert ist, dass Windows 7 trotz fehlender Sicherheitsupdates noch von 2,47 Prozent der Anwender genutzt wird.

In der globalen Betrachtung aller Betriebssysteme behält die Windows-Familie ihre führende Position mit 72,89 Prozent Marktanteil. Das Apple-Betriebssystem macOS folgt mit 15,37 Prozent, während Linux einen Anteil von 4,04 Prozent verzeichnet. Ein Rest von 5,39 Prozent wurde als nicht identifizierbar eingestuft.

Ein bedeutender Einschnitt steht am 14. Oktober 2025 bevor. Microsoft wird dann den Support für Windows 10 beenden. Dies bedeutet das Ende der kostenlosen Sicherheitsupdates, Fehlerbehebungen und Funktionserweiterungen. Privatanwender haben die Option, für 30 Dollar (etwa 28 Euro) ein zusätzliches Jahr Sicherheitsupdates zu erwerben.

Die Einstellung des Windows 10-Supports könnte zu einer verstärkten Nutzung von Windows 11 führen. Allerdings stellen die technischen Anforderungen von Windows 11 eine Hürde dar. Nicht alle derzeit genutzten Computer erfüllen die notwendigen Voraussetzungen für das neue Betriebssystem. Microsoft steht vor der Aufgabe, den Übergang zu Windows 11 zu fördern und gleichzeitig eine Lösung für ältere Hardware-Systeme zu finden. Die kommenden Monate werden zeigen, wie Nutzer und Unternehmen auf diese Veränderungen reagieren und welche Strategien Microsoft entwickelt, um den Übergang zu gestalten.

Abschließend der kurze Blick auf die Gamer. Dort ist Windows 11 schon führend, 52,98 Prozent aller Spieler auf Steam setzen auf das System. Windows 10 kommt noch auf 43,31 Prozent.

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Windows 11: TPM 2.0 ist eine nicht verhandelbare Pflichtvoraussetzung

Die Zeit von Windows 10 neigt sich dem Ende zu. Mit Windows 11 führte Microsoft eine entscheidende Systemanforderung ein: Das Trusted Platform Module (TPM) 2.0. Diese Technologie ist für die Sicherheit moderner Computer von zentraler Bedeutung, wie jetzt noch einmal von Microsoft ausführlich dargelegt wird.

TPM ist ein spezieller Chip oder eine Firmware-Komponente, die als Sicherheitszentrale des Computers fungiert. Der Chip verwahrt Verschlüsselungsschlüssel, Zertifikate und Passwörter sicher vor unbefugtem Zugriff. Zu seinen Aufgaben gehören kryptografische Operationen wie die Erzeugung von Zufallszahlen sowie die Ver- und Entschlüsselung von Daten.

Im Vergleich zum Vorgänger TPM 1.2 bietet TPM 2.0 verbesserte Verschlüsselungstechniken. Die neue Version arbeitet nach ISO-Standard und unterstützt eine große Bandbreite an kryptografischen Algorithmen. Ein wichtiger Aspekt sei die Isolation der Verschlüsselungsprozesse vom Hauptprozessor. Dadurch entsteht ein geschützter Bereich für sicherheitskritische Operationen, so Microsoft. Damit schlägt man die Tür auch für Windows 11 auf alter Hardware zu.

Für Systemadministratoren ist es laut Microsoft wichtig zu wissen, ob ihre Computer TPM 2.0 unterstützen. Mit Microsoft Intune oder dem Configuration Manager lässt sich der TPM-Status der Geräte überprüfen. Systeme ohne TPM 2.0 müssen vor dem Upgrade auf Windows 11 nachgerüstet werden.

Die Einführung von TPM 2.0 als Pflichtvoraussetzung (O-Ton Microsoft: Indem wir TPM 2.0 als nicht verhandelbaren Standard für die Zukunft von Windows einführen, erhöhen wir den Sicherheitsmaßstab) für Windows 11 sei eine zukunftsweisende Entscheidung, findet man bei Microsoft. Die Technologie schützt nicht nur vor aktuellen Bedrohungen, sondern bereitet Unternehmen auch auf künftige Herausforderungen vor. Mit der zunehmenden Bedeutung von KI und Cloud-Computing wird der hardwarebasierte Schutz sensibler Daten immer wichtiger.

Die Umstellung auf TPM 2.0 erfordert von vielen Organisationen Investitionen in neue Hardware. Der Support für Windows 10 läuft im Oktober 2025 aus, kann aber noch kostenpflichtig verlängert werden – sowohl von Unternehmen als auch von privaten Anwendern.

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