Microsoft Edge wird Safari als zweitmeist genutzten Browser überholen

Apples Safari Browser ist zwar seit Jahren nicht mehr für Windows verfügbar, überzeugt allerdings auf Apples eigener Plattform bislang ausreichend Nutzer, um selbst vor dem Standardbrowser von Windows 10 und 11 zu liegen. Das dürfte sich bald ändern.

Aktuellste Statistiken von StatCounter zeigen, dass Safari noch über 9,84 Prozent Desktop-Marktanteil verfügt. Microsoft Edge liegt nur knapp dahinter mit 9,54 Prozent. Firefox ist weltweit auf 9,18 Prozent der Browser installiert, hat allerdings von Januar 2021 über ein Prozent Marktanteil gewonnen. Während die Marktanteile der Safari-Konkurrenten also stetig wächst, bleibt Apples Browser mehrheitlich stabil.

Die Nutzer kommen dabei meist von Google Chrome. Googles hauseigener Browser hat zwischen Juli 2021 und Januar 2022 über 3 Prozent Marktanteil verloren. Aktuell verliert jedoch nur Safari seine Position und dürfte in Kürze schon von Microsoft Edge eingeholt werden.


Quelle: statcounter

Microsoft plant Überarbeitung von Druckdialogen mit Windows 11

Trotz fortschreitender Digitalisierung werden wir ein Gerät nicht so schnell aus dem Büro verbannen können, nämlich den Drucker. Dementsprechend häufig interagieren wir mit den Drucker spezifischen Dialogen in Windows 11, die seit über einem Jahrzehnt keiner Überarbeitung unterzogen wurden. Dies könnte sich mit der nächsten Windows 11 Aktualisierung ändern, denn in der mächtigen Build 22557 versteckt sich eine interessante App.

Die App trägt den Namen „Print Queue Action Center“, was auf eine moderne Version der Druckerwarteschlange hindeuten könnte. Somit dürften wir es mit dem Nachfolger dieses altbekannten Dialogs zu tun haben:

Noch bietet die bislang unbekannte Drucker-App keinerlei Funktionen. Sie startet mit diesem Splash Screen, der ein buntes Drucker-Symbol zeigt.

Anschließend folgt ein recht leeres Fenster, dass Unterkunft für eine einzige Schaltfläche bietet. Einem „Printers“-Button, der alle auf dem Computer installierten Drucker auflistet. Zudem ist die Möglichkeit gegeben, einzelne Drucker mit einer Checkbox zu markieren, was jedoch keinerlei Effekt besitzt. Möglicherweise existiert diese Schaltfläche, um es den Entwicklern von Windows 11 einfacher zu gestalten, die neue Druckerwarteschlange zu testen.

Video: Windows 11 besser machen, mit diesen Tricks & Apps

Es ist wieder so weit, ein neues Video steht auf dem YouTube-Kanal von WindowsArea bereit. Diesmal zeigen wir euch, wie ihr Windows 11 zum aktuellen Stand verbessern könnt, indem ihr die fehlenden Funktionen aus Windows 10 nachrüstet.

Inhalt des Videos sind die Nachrüstung von Drag & Drop für die Taskleiste, die Einblendung der Uhrzeit auf dem zweiten Monitor und das Setzen des Standardbrowsers auch für die Windows-Suche. Des Weiteren rüsten wir das Ribbon-Menü und das alte Kontextmenü im Datei-Explorer nach.

Alle im Video erwähnten Tools sowie Befehle findet ihr in unserem Forum, unter: Windows 11 besser machen.

Abschließend sei noch erwähnt, dass wir wissen, dass die genannten Punkte im Dev-Kanal schon verbessert worden sind. Allerdings müssen sich Endnutzer noch gedulden, ehe diese Änderungen in Stable erscheinen. Es ist niemanden zu raten, sich eine instabile Build zu installieren, nur weil sie ein paar langersehnte Funktionen besitzt. Hinzuzufügen ist noch die Tatsache, dass das Video vor drei bis vier Wochen entstanden ist.

Windows 11 Pro: Microsoft testet Account-Zwang

Auch Windows 11 Pro wird künftig während der Einrichtung eine Internetverbindung erforderlich machen. Damit werden Nutzer einen Microsoft-Account benötigen, wenn sie das System frisch einrichten wollen.

Während der Einrichtung von Windows 11 Home ist eine Internetverbindung erforderlich und auch ein Microsoft-Account ist praktisch unumgänglich. Davon ausgenommen war bislang allerdings die Edition Windows 11 Pro, welche sich an fortgeschrittenere Endanwender und Unternehmenskunden richtet.

Mit den kommenden Versionen von Windows 11 dürfte sich dies allerdings ändern. Microsoft testet in deren aktueller Insider-Version dieselbe Anforderung auch für Windows 11 Pro. Damit macht das Betriebssystem eine Internetverbindung während der Einrichtung zur Pflicht. Wer währenddessen auswählt, dass der PC zur privaten Nutzung erworben wurde, muss sich anschließend auch mit einem Microsoft-Account einloggen.

Ärgerlich wird das natürlich für jene Nutzer sein, die keinen Microsoft-Account nutzen möchten in Windows 11 oder, die bei der ersten Einrichtung (gerade) keine Internetverbindung zur Verfügung haben. Frustrierend ist diese Änderung in jener Hinsicht auch, dass Microsoft basierend auf den ersten fünf Buchstaben der Email-Adresse des Nutzers automatisch einen Benutzernamen erstellt. Einige Programme und Games hatten bereits in der Vergangenheit Schwierigkeiten damit und das könnte sich künftig noch ausweiten.

Die Änderung ist ab sofort aktiv für alle Nutzer der neuesten Windows Insider Build 22557, jedoch werden diese die Neuerung erst bei einer frischen Installation sehen. Ende dieses Jahres dürfte das Windows 11 22H2 Update mit zahlreichen Neuerungen erscheinen und dazu dürfte wohl auch der Account-Zwang in Windows 11 Pro zählen.

Ich vermute nicht, dass sich Microsoft hierbei durch das Feedback der Insider davon überzeugen lässt, es sein zu lassen.

Windows 11 bekommt Verbesserungen für Windowed Gaming

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Zahlreiche moderne Games erlauben mittlerweile nicht nur die Ausführung im Vollbildmodus, sondern bieten einen sogenannten Windowed Mode. Dabei erstreckt sich das Bild zwar über den kompletten Bildschirm, allerdings innerhalb eines rahmenlosen Fensters. Das ermöglicht wesentlich schnelleres Multitasking, kommt jedoch auf Kosten einiger Funktionen.

So unterstützt der Windowed Mode beispielsweise Funktionen wie HDR nicht nativ. Zudem laufen Spiele im Fenstermodus oftmals mit geringeren Framerates, sodass sich diese Option insbesondere für Gamer mit schwächerer Hardware oftmals nicht anbietet.

Microsoft hat mit Windows 11 Build 22557 zahlreiche Neuerungen ausgerollt, welche wir bereits für euch in unserem Video zusammengefasst haben. Eine Neuerung ist uns dabei durchgerutscht, war diese anfangs leider auch nicht im Changelog vermerkt.

Diese Einstellungen finden sich etwas versteckt in den Systemeinstellungen unter Display > Grafik, wo Microsoft nun einen Schalter namens „Optimierungen für Games im Fenstermodus“ implementiert hat. Hierbei handelt es sich um ein Set an Optimierungen, welche Windows 11 bislang nur für Games im Vollbildmodus vorgenommen hatte. Das Betriebssystem hatte dabei den Input-Lag durch einige Software-Tricks minimiert und für mehr Performance gesorgt durch Optimierung der Ressourcen des PCs.

Diese Funktion ist ab sofort in der neuen Windows 11 Build im Dev-Channel verfügbar. Jene Funktionen, die dort aktuell getestet werden, dürften im Zuge des Sun Valley 2-Updates bis Ende des Jahres erscheinen.

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