Kindle Fire HD: CyanogenMod 11 für Amazon-Tablets in der Mache, erste Test-Builds fertig +Deal

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Mit der Kindle Fire-Serie hat Amazon einige preiswerte Tablets im Portfolio. Allerdings laufen diese mit einem eigens entwickelten Android-Fork namens Fire OS und haben dementsprechend von Hause aus lediglich eine Anbindung an die Inhalte aus den verschiedenen Amazon-Shops. Wer nicht auf das Ökosystem von Google verzichten will, kann nun allerdings aufhorchen: Cyanogen Inc. arbeitet derzeit daran, die Tablets des Onlinehändlers mit „echtem“ Android zu versorgen – erste Builds sind bereits verfügbar. Außerdem gibt es den „kleinsten“ Kindle Fire HD für Prime-Kunden aktuell schon für 79 Euro.

Ein Grund für die immense Popularität der CyanogenMod ist die große Anzahl der unterstützten Smartphones und Tablets. Ferner werden Geräte in der Regel noch deutlich länger mit Updates versorgt, als es viele Hersteller mit ihrer Update-Politik praktizieren. Derzeit basiert Fire OS noch auf Android 4.2.2 und gehört damit im Grunde bereits zum alten Eisen. Bei den veröffentlichten ROMs handelt es sich hingegen schon um CyanogenMod 11, basierend auf Android 4.4 KitKat. Allerdings ist die CM 11 vorerst nur für den Kindle Fire HD 7 (Test) sowie Kindle Fire HD 8.9 (Test) aus dem Jahr 2012 verfügbar – die neuere Kindle Fire HDX-Gerätefamilie soll jedoch zeitnah folgen.

cyanogen-logoDas neue Logo der CyanogenMod kann ab jetzt auch die Bildschirme von Amazon-Tablets zieren.

Bei aller Freude ob der neuen Möglichkeit muss jedoch bedacht werden, dass sich die Entwicklung noch in der Anfangsphase befindet. Bei der CM11-Version für den Kindle Fire HD 8.9 handelt es sich noch um einen Nightly-Build, welcher nach wie vor einige Bugs und Fehler enthalten kann. Beim kleineren Bruder handelt es sich bei dem zur Verfügung gestellten Image sogar noch um eine experimentelle Version. Dementsprechend darf nicht erwartet werden, dass die Firmware bereits stabil läuft oder gar schon alle Features implementiert wurden.

Beachtet werden sollte zudem, dass man mit einem Flash der CyanogenMod auf seinen Kindle Fire HD auch teilweise den Zugriff auf die vorinstallierten Amazon-Dienste verliert. Zwar sind einige der Amazon-Apps auch im Play Store verfügbar, etwa die Kindle-eBook-App und der MP3 Player mit Cloud-Anbindung – Amazons Videostreaming-Dienst Prime Video bleibt aber vorerst unmodifizierten Fire-Tablets vorbehalten. Trotzdem: Wer auf der Suche nach einem soliden Tablet für wenig Geld ist, hat mit der Verfügbarkeit von CM ein Argument mehr für einen der Kindle Fire HDs.

Deal: Kindle Fire HD 7 für 79 Euro

Kleiner Deal am Rande: Zahlende Amazon Prime-Kunden bekommen beispielsweise aktuell den Kindle Fire HD 7 mit 8 GB Speicher für 79 Euro, wenn sie an der Kasse den Gutscheincode „FIREHD50“ (ohne Anführungszeichen) eingeben. Hier alle Infos zum Angebot.

Wie schaut es bei unseren Lesern aus: Würdet ihr CyanogenMod der Herstelleroberfläche des Kindle Fire HD vorziehen?

Quelle: Caschys Blog

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Samsung Galaxy S5: Fingerabdruckscanner bereits geknackt – sogar in der PayPal-App

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Erst wartete Motorola damit auf, Apple machte ihn populär, dann folgten HTC und Samsung: Fingerabdruckscanner finden langsam aber sicher ihren Weg in die Smartphones von heute. Gedacht um die Sicherheit von digitalen Systemen zu erhöhen, stellt sich das biometrische Messverfahren in mobilen Endgeräten jedoch noch als relativ unsicher heraus. So ist es bereits gelungen den Sensor des nagelneuen Samsung Galaxy S5 zu überlisten – auf dem Lockscreen und in der PayPal-App.

Beim iPhone 5s kann man den Fingerprint-Scanner „Touch ID“ mithilfe eines Gummidaumens und etwas Holzleim mit nur wenig Aufwand entsperren – lediglich die temporäre Sperre der Fingerabdruck-Funktion nach mehreren Fehlversuchen fordert dem Eindringling etwas Geduld ab. Beim Galaxy S5 ist die Vorgehensweise dieselbe. Angesichts der Tatsache, dass der Fingerabdruckscanner nach Aus- und Einschalten des Displays beim Samsung-Gerät sofort wieder aktiv ist, dürfte die ganze Prozedur beim Androiden jedoch noch einmal schneller vonstatten gehen.

Selbstredend setzt dieser Trick den Fingerabdruck des Smartphone-Besitzers voraus. An den zu kommen, stellt jedoch keine unüberwindbare Hürde dar. Dieser „Hack“ gewinnt insofern an Brisanz, als dass das Samsung Galaxy S5 das erste Smartphone ist, welches die Autorisierung von PayPal-Zahlungen über einen Fingerabdruck erlaubt – ohne quantitative Begrenzung von Fehlschlägen. Demzufolge ist die von den Herstellern implizierte Sicherheit durch einen Fingerabdruckscanner in Wirklichkeit nicht gegeben. Denn im Gegensatz zum eigenen Passwort hinterlässt man überall Fingerabdrücke, die zum Überlisten von kleinen Fingerprintscannern in Smartphones bereits ausreichen.

Das nachfolgende Video veranschaulicht das Konzept:


(YouTube-Direktlink)

Fingerabdrücke mögen also ein passables Sicherheitsmerkmal sein, sind jedoch nicht hundertprozentig sicher und können getürkt werden – das sollte jedem bewusst sein, der diese Option zu nutzen gedenkt – insbesondere für sensible Dinge wie den Zugriff auf das eigene Konto.
Würdet ihr der Bequemlichkeit halber einen Fingerabdruckscanner benutzen oder ob der höheren Sicherheit weiter auf das umständliche Passwort setzen? Meinungen in die Kommentare.

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Sunrise Calendar: Schicke Kalender-App in die Betaphase entlassen

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Nachdem das Startup hinter dem populären Sunrise Calendar ihr Produkt bereits seit einigen Monaten für iOS anbieten, soll die Kalender-App bald auch Android Nutzer anziehen. Dafür bieten die Entwickler die Anwendung zunächst als Betaversion im Play Store an, um mit dem Feedback der Google+-Community den Kalender zu perfektionieren und etwaige Fehler auszumerzen.

Im Play Store gibt es zuhauf verschiedenste Kalender-Apps, die ganz individuell hervorzustechen versuchen. Neben dem Pendant von Google, wären da noch beispielsweise der optisch ansprechende Any.do Cal und der erst letzte Woche von Kollege Lukas vorgestellte Today Calendar. Doch im Gegensatz zu diesen, glänzt Sunrise Calendar mit einer breitgefächerten Kompatibilität zu diversen Kalender-Diensten, etwa LinkedIn, Facebook und dem iCloud-Kalender. „Jeden Tag hast du 24 Stunden zur Verfügung. Das kannst du nicht ändern, aber solange wir dir jeden Tag drei Minuten einsparen können, haben wir gewonnen.“, meint einer der Gründer des Startups. Entsprechend bietet Sunrise Calendar ein ansehnliches, wie funktionales Design.

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Nach Anmeldung und kurzer Konfiguration seiner Dienste, findet sich der Nutzer direkt bei einer übersichtlichen Ansicht seiner zukünftigen Termine wieder. Während oben die aktuelle und nächste Woche im typischen Kalenderstil gezeigt werden, ist darunter die Agenda inklusive etwaiger Gäste chronologisch und optisch aufbereitet gelistet. Das Fenster mit der Monatsansicht erweitert sich bei Interaktion mit diesem automatisch und zeigt die Daten eines ganzen Monats an. Über eine Wischgeste vom rechten Rand des Bildschirms ausgehend gelangt man zu einer Wochenansicht, bei der vor allem die Terminverteilung in den Vordergrund rückt. Wischt man diesmal vom linken Rand in den Bildschirm, landet man wieder bei der Terminliste. Eine nützliche Funktion ist der bei Wischen durch die Termine respektive Tage erscheinende Button, der den Nutzer ins Hier und Jetzt zurückbringt.

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Das Zahnradsymbol in der oberen Leiste führt zu den Einstellungen, in denen sich die anzuzeigenden Kalendersparten der verschiedenen Dienste bestimmen und festlegen lassen sowie optional Benachrichtigungen zu jenen hinzugeschaltet werden können. Ferner kann der Aktualisierungsintervall definiert werden, wobei lediglich die Auswahl zwischen 15 Minuten, 30 Minuten, einer Stunde und überhaupt keiner Hintergrundaktivität besteht. Darüber hinaus gibt es „gewöhnliche“ Konfigurationsmöglichkeiten, wie die Standard-Erinnerungszeit vor einem Termin oder den Beginn der Woche (Samstag, Sonntag oder Montag).

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Beim Erstellen eines neuen Termins unterscheidet sich Sunrise Calendar funktional nicht von seinen Mitbewerbern. Neben dem Zeitraum, können Ort, Gäste, Beschreibungen, Erinnerungen und Wiederholungen hinzugefügt werden. Ebenso lässt sich der entsprechende Kalender-Dienst von Google, Apple, Microsoft & Co auswählen. Enthält ein Termin einen Standort, wird in der App ein kleines Ausschnitt der Location aus Google Maps angezeigt, sowie ein Shortcut zur Navigation dorthin.

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Trotz Beta konnte der Verfasser dieser Zeilen keine größeren Bugs ausmachen. Sunrise Calendar weiß mit schickem Design und solider Funktionalität zu gefallen. Das Mangeln an Widgets und die zwar angepriesene, aber aufgrund fehlender Lokalisierung nur in der Englischen Sprache funktionierenden intelligenten Zuweisung von Icons zu entsprechenden Terminen („Dentist“) trüben das Gesamtbild etwas. Auch die versprochene Wetteranzeige in der Agenda fehlt – aber nicht vergessen: Es handelt sich um eine Beta. Ob die Anwendung im Vergleich zu anderen Kalender-Apps wirklich jeden Tag einige Minuten einsparen kann, darf zwar mit Skepsis aufgenommen werden, aber ein Selbstversuch dürfte dies schnell klären. Zum Download ist ob der Betaphase der Beitritt in die entsprechende Google+-Community vonnöten. Ist man für die Community zugelassen, kann man die App über den Play Store herunterladen.

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Android-Charts: Die androidnext-Top 5+5 der Woche (KW 14/2014)

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So, das wäre es also mit dieser Woche. Fast! Denn eines fehlt noch, der krönende Abschluss, sozusagen: unser Wochenrückblick. Werdet Zeuge, wie wir erneut die 10 besten, wichtigsten, kuriosesten und/oder interessanten Artikel der vergangenen sieben Tage küren – in unserer Top 5+5.

In der ersten Liste finden sich die Artikel aus dieser Woche, die von unseren Lesern am häufigsten geklickt wurden; maßgeblich sind dabei die Zahlen, die uns Google Analytics liefert. In einer zweiten Liste listen wir die Themen und Videos, die in ersterer unserer Meinung nach zu kurz kamen und ebenfalls relevant waren. Bitte sehr:

Top 5 der Leser

Platz 5: Hinter den Kulissen arbeitet das Gmail-Team offenbar an einer Runderneuerung seines Android-Clients und dem verbundenen Webdienst. Erste Screenshots aus der App nebst Infos zu neuen Gmail-Features landen knapp in der Top 5.

Platz 4: Der schwarze Balken am HTC One (M8) wird in der Community eifrig diskutiert. So mancher fragt sich, ob der noch notwendig ist, schließlich sind die kapazitiven Buttons doch verschwunden, die beim Vorgänger an ebenjenem Ort saßen. Ja, ist er, sagt ein HTC-Vertreter und heizt damit die Debatte weiter an.

Platz 3: Am Dienstag war der 1. April. Unsere Übersicht zu den besten Aprilscherzen erringt die Bronzemedaille.

Platz 2: Mit nur wenig Aufwand kann man in Chrome für Android mehr Performance erhalten. In einem Kurztipp erklären wir, wie es funktioniert.

Platz 1: Der wohl beste Aprilscherz in diesem Jahr stammt vom Google Maps-Team. So konnte man an zahlreichen Orten auf der Weltkugel Pokémon einsammeln.

Top 5 der Redaktion

Kollege Lukas hat sich, zwecks Ersatzteilbeschaffung, jüngst ein defektes Galaxy Nexus besorgt. Dabei stieß er auf allerlei persönliche Daten der Vorbesitzerin, die auf dem Gerät nicht gelöscht waren – ein Erlebnisbericht.

Die beliebte Freeware CCleaner ist nun auch für Android verfügbar – in einer ersten Beta-Version.

Google Keep heißt nun nicht mehr so, sondern ganz generisch „Notizen“. Daneben wurden der App aber ein paar sinnvolle neue Features spendiert, bei uns gibt’s die APK-Datei zum Download.

Über das Samsung Galaxy S5 herumzumosern ist leicht – trotzdem hat das Smartphone offenbar einiges auf der Pfanne. Unter anderem das beste Display.

In unserem Video-Podcast blub! #59 haben Amir und ich uns über das HTC One (M8) unterhalten, die jüngste Maßnahmen von Google, Android als Marke zu stärken sowie die kommenden Features der neuen Android-Versionen. Der übliche Blödsinn kommt auch nicht zu kurz.


(YouTube-Direktlink)

Einen guten Start in die neue Woche wünscht
Euer androidnext-Team

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WhatsApp: Screenshots der Telefonfunktion unter Android gesichtet

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Anscheinend unbeeindruckt von der Übernahme durch Facebook und dem damit einhergehenden Konkurrenzkampf mit Emporkömmlingen wie Telegram und Threema packt WhatsApp gleich das nächste streitwürdige Großprojekt an und will mit einer Telefonfunktion die Kunden von Konkurrenten wie Skype und Viber zu sich locken. Neben entsprechenden Tarifvereinbarungen mit E-Plus findet im Hintergrund hierzu auch bereits die Entwicklung der Applikation statt, wie neue Screenshots unter Android belegen.

Bereits vor einigen Wochen gab es einige Screenshots von der WhatsApp-Telefoniefunktion  – zu dem Zeitpunkt allerdings nur von der iOS-Version des Messengers. Nun gibt es einen ersten Blick auf die entsprechenden Neuerungen bei der Android-App, doch wer ein umfangreiches Redesign erwartet hat, wird von den geleakten Screenshots wohl enttäuscht werden. Vom Design her verändert sich bei der WhatsApp-Applikation auf den ersten Blick nichts, in dem Menü mit den Kontakten und Nachrichten findet man lediglich einen neuen Reiter mit der Bezeichnung “LLamadas”, also auf Deutsch “Telefonate”.

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Im Chatfenster mit einem Kontakt befindet sich das Anrufsymbol direkt neben dem Icon zum Versenden von Anhängen – das hat man in einer ähnlichen Form bereits beim BlackBerry Messenger 2.0 gesehen. Auf dem dritten Screenshot ist dann sogar das Anrufmenü selbst zu erkennen, welches Nutzern von Nexus-Geräten oder auf dem AOSP basierenden ROMs vermutlich bekannt vorkommen dürfte. Wie gewohnt gibt es dort bei einem eingehenden Anruf die Möglichkeit, eine Nachricht an den Kontakt zu senden, anstatt den Anruf entgegenzunehmen sowie das Mikrofon stumm- oder den Lautsprecher einzuschalten.

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Aufgetaucht sind die Screenshots in der Übersetzungsgruppe von WhatsApp – wer Zeit und Muße hat, kann sich dort anmelden und noch nicht korrekt übersetzte Menüpunkte in der App in die eigene Sprache übersetzen. Dabei würde man eigentlich davon ausgehen, dass der Konzern spätestens nach der Übernahme durch Facebook für 19 Milliarden Dollar sicherlich ausreichend Budget zur Verfügung hat, um eigene Übersetzer zu diesem Zwecke einzustellen. Zur Anmeldung ist obendrein eine Registrierung notwendig, doch wer WhatsApp aus datenschutzrechtlicher Hinsicht kritisch gegenübersteht, wird dem Nachrichtendienst seine Sprachkenntnisse vermutlich ohnehin nicht kostenlos zur Verfügung stellen.

Werdet ihr die Telefonfunktion unter WhatsApp nutzen? Schreibt es uns bitte in die Kommentare.

Quelle: WhatsApp Translate via elandroidelibre, androidworld

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