Nexus 6: Phablet ursprünglich mit Tap-to-Wake-Funktion – von Google bewusst deaktiviert

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Während das Nexus 9 bereits seit einigen Tagen in Umlauf ist, ist das kleinere Familienmitglied erst seit gestern vorbestellbar – und lässt dabei sogar ein Feature vermissen: Die beim Google-Tablet integrierte Tap-to-Wake-Funktion scheint beim Nexus 6 auf dem Weg verloren gegangen zu sein. Ein Blick in den Quellcode des Phablets zeigt, dass das Feature enthalten war, jedoch bis zum Release von Google deaktiviert wurde.

Sony und LG haben es gekonnt vorgemacht und im Laufe der Zeit perfektioniert, in Android 5.0 Lollipop hat Google das nützliche Feature schlussendlich übernommen: Die Tap-to-Wake-Funktion erlaubt das bequeme Aufwecken des Bildschirms per doppelten Tippens darauf. Das Debüt feierte das Feature einst im Sony Xperia Tablet Z (Test) beziehungsweise dem LG G2 (Test) und gehört mittlerweile zum Standardrepertoire zahlreicher Smartphones und Tablets. So hat beispielsweise das Team der CyanogenMod eine vergleichbare Funktion in die Software des OnePlus One (Test) integriert, LG hat das Prozedere sogar noch optimiert und mit KnockCode erweitert.

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Es war also an der Zeit, dass dieses beliebte Feature auch in das pure Stock-Android aus Mountain View aufgenommen wird. Mit Android 5.0 Lollipop hielt „Double-Tap-to-Wake“ dann Einzug in den Quellcode des Betriebssystems. Beim Nexus 9 wurde die Funktion im Zuge der Vorstellung auch prominent auf der Webseite präsentiert und erfreut derzeit die ersten Besitzer des Tablets. Den Käufern eines Nexus 6 ist diese Funktion jedoch nicht vergönnt. Während die Tap-to-Wake-Funktion ursprünglich im Quellcode des Phablets enthalten war, wurde sie am 10. September aus dem /moto/shamu-Unterzweig entfernt. Die genauen Gründe hierfür sind nicht bekannt, die Änderung im Code ist mit keinem Kommentar versehen.

Es ist denkbar, dass Google die durch den im Nexus 6 verbauten AMOLED-Screen möglich gewordene Ambient-Display forcieren wollte, wo der Bildschirm in vielen Fällen automatisch angeht und rudimentäre Informationen anzeigt sowie Interaktion erlaubt. Die Tap-to-Wake-Funktion mag zwar dadurch weitgehend redundant geworden sein, doch wäre eine optionale Nutzung des Features wünschenswerter gewesen.

Quelle: Google Source via Android Police

OnePlus One im Test: Preisbrecher oder Papiertiger?

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Mit dem OnePlus One hat der erst im Dezember letzten Jahres gegründete chinesische Hersteller mächtig vorgelegt. Das Smartphone verfügt über Spezifikationen auf High End-Niveau und kostet mit einem Preis von rund 300 Euro für die 64 GB-Version nur die Hälfte aktueller Topmodelle, seit dem Verkaufsstart ist das One aber rar gesät. Wir haben uns das Gerät näher angesehen und verraten in unserem Testbericht, ob das One nur ein Papiertiger in Sachen Spezifikationen ist oder tatsächlich ein Preisbrecher, der den immensen Hype um das Gerät rechtfertigt.

OnePlus ist ein junges Unternehmen, das von Ex-OPPO-Chef Pete Lau und weiteren ehemaligen Mitarbeitern des Unternehmens gegründet wurde, in gewissem Grade ist OnePlus aber weiter mit Oppo verbandelt, was sich auch in der Tatsache zeigt, dass das OnePlus One dem Oppo Find 7a in vielerlei Hinsicht ähnelt.

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Als das OnePlus One im April offiziell vorgestellt wurde, war die Begeisterung groß. Die Spezifikationen des One sind auf gleichem Niveau wie die Oberklasse-Geräte der großen Hersteller wie Samsung, HTC oder Sony. Auch das Design ist ansprechend. Aber nicht nur mit Hard- wie Software ließ der Hersteller die Herzen der Tech-Gemeinde höher schlagen, auch die Preise der beiden Modelle, die sich nur in puncto Farbe und Flashspeicher unterscheiden, ist als Kampfansage an etablierte Hersteller zu verstehen.

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Zwei Speichergrößen, zwei Farben: Das weiße Modell verfügt über 16 GB internen Speicher, das schwarze OnePlus One hingegen besitzt 64 GB.

Denn die 16 GB-Version in Weiß und die schwarze Variante mit ungewohnt üppigen 64 GB internem Speicher schlagen lediglich mit 269 respektive 299 Euro zu Buche. Android-Fans freuen sich zudem über die Software-Wahl, denn sie ist in Kooperation mit den Custom ROM-Bastlern von Cyanogen Inc. entstanden: Auf dem Gerät läuft eine spezielle Version der CyanogenMod 11, basierend auf Android 4.4 KitKat.

Ein Gerät mit einer solchen Ausstattung zum genannten Preis würde wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln über die Ladentheke gehen, wäre da nicht eine große Einschränkung: die Art, wie das OnePlus One verkauft wird. Denn man konnte es bislang ausschließlich dann erwerben, wenn man einen Invite erhalten hat. Das Einladungssystem ist zwar seit wenigen Wochen beinahe Geschichte, dennoch scheint die Verfügbarkeit des One weiterhin begrenzt zu bleiben. Über Zwischenhändler sind die Geräte meist teurer.

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Optik, Haptik und Verarbeitung

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Doch ehe wir noch länger über die Verkaufspolitik lamentieren, gehen wir lieber auf das Gerät selbst ein, denn das kann sich durchaus sehen lassen. Das One mag aus der Sicht des Testers vielleicht nicht unbedingt einen Schönheitswettbewerb gewinnen, hier spalten sich aber die Meinungen in der Redaktion. OnePlus hat gewiss eine Menge richtig gemacht: Das Phablet mit seinem 5,5 Zoll in der Diagonale messenden Display ist auf der Vorderseite mit einem silberfarbenen Rahmen aus Kunststoff versehen, der den Screen umfasst und auf Ober- und Unterseite einen kleinen Abstand – eine Nase – zwischen Display und Rahmen produziert.

Der Rahmen selbst ist oben und unten zudem leicht geschwungen, sodass der Eindruck erweckt wird, als würde der Screen an den Enden ein Stück aus dem Gehäuse herausstehen. Das ist natürlich nicht der Fall, die Konstruktionsweise produziert allerdings den Effekt, dass das Gerät filigraner wirkt als es ist. Einen funktionalen Mehrwert bietet dies nicht, dennoch handelt es sich um ein feines Design-Detail. Problem dieser Bauweise: Auf der Nase kann sich, vor allem wenn man es regelmäßig in der Hosentasche mit sich trägt, Staub ansammeln, den man aus den feinen Winkeln entweder mit einem Brillenputztuch oder einer Zahnbürste entfernen muss.

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Uns liegt die 64 GB-Version des OnePlus One vor, die die so genannte „Sandstone Black“-Rückseite besitzt. Die weiße Version mit 16 GB Speicher ist bedeutend seltener zu haben – wir spekulieren, dass OnePlus diese Variante mittlerweile eingestellt hat (wie auch die StyleSwap-Cover), da die Preisdifferenz von nur 30 Euro zwischen den beiden Modellen die meisten Interessenten wohl ohnehin zur größeren Variante greifen lässt.

Das Besondere an der schwarzen Variante ist die Materialbeschaffenheit: Denn anstelle einfach auf einen matten oder glatt-glänzenden Kunststoff zu setzen, ist die sehr schwer abnehmbare Rückseite aufgeraut und fühlt sich an wie eine Mischung aus feinem Sandpapier und Samt. Dank dieser Beschichtung liegt das Gerät rutschfest in der Hand und besitzt eine Haptik wie derzeit kein anderes Gerät. Mit der Zeit greift sich die raue Rückseite zwar etwas ab, doch von Abnutzung kann auch nach Wochen der aktiven Verwendung nicht die Rede sein. Man sollte allerdings Vorsicht walten lassen, wenn man das Gerät mit fettigen Fingern anfasst oder versehentlich Flüssigkeit verschüttet, denn die Beschichtung ist diesbezüglich empfindlich. Im Unterschied zu einer regulären Kunststoffrückseite lässt sich das Cover nicht einfach mit Wasser abwaschen. Austauschcover schlagen mit 25 Euro zu Buche, wenn man denn eines bekommt.

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Wo wir schon bei der Rückseite sind: Auf dieser befindet sich abgesehen von der hübschen Sandstone-Schale die 13 MP-Kamera mitsamt LED-Blitz, ein OnePlus-Logo und ein CyanogenMod-Schriftzug mitsamt eines FCC-Logos sowie weiteren technischen Informationen.

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Auf der Oberseite des Geräts sitzen rechtsbündig eine Audiobuchse und ein Mikrofon. Linksseitig sitzen die Lautstärkewippe sowie ein Schacht für den Micro-SIM-Tray, ein zusätzlicher Schlitten für nano-SIMs wird seit neuestem ebenfalls mitgeliefert. Dieser lässt sich entweder mittels des mitgelieferten Dorns oder einer Büroklammer herausholen. Auf der rechten Gehäuseseite befindet sich der Power-Button und auf der Unterseite die obligatorische microUSB-Buchse sowie Stereo-Lautsprecher.

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Die Front wird beinahe vollständig vom Display eingenommen, lediglich oberhalb des Screens befindet sich eine 5 MP-Frontkamera und die Hörermuschel, die in mattem Schwarz gehalten ist. Unter dem Screen sind kapazitive Tasten zu finden, die bei deaktiviertem Screen nicht zu erkennen sind. Auch bei beleuchtetem Display sind sie nur leicht illuminiert – deutlich genug aber, um ihre Funktionen zu erkennen: Links: Menü, Mitte: Home, Rechts: Zurück. Eine Besonderheit am OnePlus One ist, dass sich die kapazitiven Bedienfelder komplett abschalten und durch On-Screen-Tasten ersetzen lassen können. Selbst als eingefleischter On-Screen-Button-Anhänger hält der Autor die kapazitiven Buttons beim OnePlus für die bessere Option, da sich das Gerät mit diesen besser einhändig bedienen lässt. Überdies wird der Raum unterhalb des Displays nicht vollends verschwendet.

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Was Verarbeitung und Haptik des One anbelangt, so kann man OnePlus gratulieren, denn der Hersteller hat ganze Arbeit geleistet. Das Gerät liegt trotz seines großen Displays dank der leicht gebogenen Rückseite gut in der Hand. Natürlich muss man mit dem Formfaktor etwas anfangen können – das ist zu 40 % Geschmacks- und zu 60 % Gewöhnungssache. Das Gewicht des OnePlus One ist ausgewogen auf das Gerät verteilt, was dem Handling zuträglich ist. In Sachen Verarbeitung ist kaum etwas zu beanstanden, denn es sind nur geringe Spaltmaße auszumachen – nichts wackelt oder knirscht. Etwas schade ist die Wahl von Material und Größe bei Lautstärkewippe und Power-Buttons, denn sie bestehen aus Kunststoff und wirken filigran, lassen sich dabei aber mit ein wenig Gewöhnung gut ertasten. Positiv hervorzuheben sind zudem die deutlich definierten Druckpunkte der Knöpfe.

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Display

Der Dreh- und Angelpunkt eines jeden Mobilgerätes, sei es Smartphone, Tablet oder Phablet, ist das Display. OnePlus hat seinem Erstling ein 5,5 Zoll in der Diagonale messendes IPS-Display mit Full HD-Auflösung verpasst, das aus dem Hause Japan Display stammt. Bildqualität und Farbbrillanz des LC-Display überzeugen, auch die Schwarzwerte können sich sehen lassen. Bei der Darstellung von Weiß ist ein leichter Blaustich zu erkennen, der aber nur wahrgenommen wird, wenn ein Vergleichsgerät vorliegt – in unserem Fall unter anderem ein Nexus 5. Generell ist die Farbdarstellung etwas kühler als bei anderen Geräten, dies ist aber Absicht von OnePlus. Wem das nicht gefällt, hat die Möglichkeit, sie in den Einstellungen anzupassen.

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Lichthöfe sind nicht wahrzunehmen, dafür liegt bei unserem Testexemplar der bekannte „Yellow Tint“ an der Unterseite vor, von dem aber offenbar nicht alle Geräte betroffen sind. Dieser Gelbstich wird von Betrachter zu Betrachter unterschiedlich stark wahrgenommen. Dem Tester fiel die Gelbfärbung wenig auf, Kollege Frank empfindet sie als störend – er kann sie lediglich ertragen, wenn der die On-Screen-Buttons aktiviert. Abgesehen davon bietet das Display eine solide Blickwinkelstabilität, bei der weder Schatten noch Grauschleier erkannt werden können.

Die Grundhelligkeit im Automatik-Modus könnte eine Nuance heller sein, allerdings sind auch bei Sonneneinstrahlung alle Inhalte erkennbar – bei voller Helligkeitsstufe selbstredend um einiges besser. Was negativ auffällt, ist die fehlende oleophobe Beschichtung: Auf dem Display sind Fingerabdrücke deutlich zu erkennen. Wer dies als grundsätzliche störend empfindet, sollte stets ein Microfasertuch bei sich führen.

Hardware und Performance

OnePlus hat beim One nicht an der Ausstattung gespart. Im Inneren des 299 Euro-Smartphones schlummert ein Snapdragon 801-Quad Core-Prozessor mit einer Maximaltaktung von 2,5 GHz, der von der obligatorischen Adreno 330-Grafikeinheit und 3 GB RAM unterstützt wird. Diese Hardwarekombination ist beispielsweise auch im LG-Topmodell G3 und dem Samsung Galaxy S5 zu finden, wobei die 16 GB-Variante des G3 und das Samsung-Flaggschiff jeweils mit 2 GB Arbeitsspeicher auskommen müssen. In Kombination mit der im Unterschied zu TouchWiz und LGs Optimus UI ressourcenfreundlichen CyanogenMod 11s spielt das OnePlus One in Sachen Performance ganz vorne mit. Sowohl in der Alltagsnutzung als auch bei Ressourcen-intensiven Spielen zeigt das Gerät keine Schwächen.

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Die Nutzeroberfläche ist stets flüssig, Ruckler sind nicht auszumachen. Genauso verhält sich das Smartphone bei grafisch aufwändigen Games wie beispielsweise Riptide GP2 und Assassin’s Creed: Pirates – sie lassen sich in hoher Darstellungsqualität spielen, ohne dass es zu Aussetzern oder Denkpausen kommt. Die hohe Performance des Smartphones lässt selbst anspruchsvollen Nutzern keine Wünsche offen.

Benchmarks zum OnePlus One

Benchmark OnePlus One LG G3 (2 GB RAM) Samsung Galaxy S5
Antutu 5.1 Total 46752 37047 38764
Antutu UX (Multitask/Runtime) 7692/2570 6978/1946 6455/1711
Antutu CPU Multi (integer/float) 3463/4273 3037/3295 2958/3683
Antutu CPU Single (integer/float) 2083/2520 2069/2353 1940/2462
Antutu RAM (Operation/Speed) 2195/1935 1946/1563 1919/1414
Antutu IO (Storage/Database) 2217/670 1077/665 764/665
CF-Bench 1.3 Overall 36130 36199 35542
CF-Bench Java 33546 33834 33239
CF-Bench Native 40008 39747 39409
GFXBench v3.0.16 T-Rex Offscreen 1080p 1599 Frames
28,6 fps
1521 Frames
27,2 fps
1540 Frames
27,5 fps
GFXBench Manhattan Offscreen 1080p 764 Frames
12,3 fps
712 Frames
11,5 fps
728 Frames
11,7 fps
GFXBench T-Rex Onscreen 1622 Frames
29 fps
1142 Frames
20,4 fps
1562 Frames
27,9 fps
GFXBench Manhattan Onscreen 764 Frames
12,3 fps
441 Frames
7,1 fps
731 Frames
11,8 fps

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Die Kamera des OnePlus One

Performance und Display des OnePlus One können überzeugen, doch wie sieht es mit der verbauten Hauptkamera aus, hat der Hersteller an dieser Stelle gespart? Auf dem Papier klingt die Kamera durchaus gut. Schließlich ist eine Optik mit 6 Linsen verbaut, OnePlus setzt außerdem auf den noch recht neuen Sony IMX214, der auch im Huawei Ascend Mate 7 und im Nexus 6 zu finden sind. Hier muss indes noch angemerkt werden, dass die Kamera im Google-Phablet um einen optischen Bildstabilisator (OIS) ergänzt wurde. Dieser fehlt im OnePlus One leider – und das macht sich auch bemerkbar.

Bei normalem Tageslicht lassen sich mit der Hauptkamera gute Resultate produzieren. Die Farben sind ausgeglichen und wirken natürlich. Wie bei nicht wenigen Smartphone-Kameras benötigt man aber, vor allem bei nicht optimalen Lichtverhältnissen, zumeist mehr als einen Anlauf, bis das Foto sitzt. Mitunter fokussiert die Kamera aufs falsche Objekt, bei Fotos unter schwierigen Lichtbedingungen kommt es rasch zu Verwacklern.

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Letzteres ist hauptsächlich dem Fehlen des OIS zu verdanken – im One steckt nur eine Software-Lösung, die kein Vergleich zu einem echten Bildstabilisator ist. Auch wenn viel gemeckert wird, die Kamera ist dennoch solide, hebt sich im Alltagsgebrauch nur nicht aus der Masse hervor. Die Frontkamera besitzt einen 5 MP-Sensor und ist für Selfies bei Tageslicht und zur Videotelefonie zu gebrauchen.

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Fotos in voller Auflösung

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Ein paar Funktionen der Kamera-App sind, insbesondere für Hobbyfotografen, eine nützliche Angelegenheit. Einerseits unterstützt die CyanogenMod 11s-Kamera-App die Aufnahme von Bildern im RAW-Bildformat, sodass Profis das Bildmaterial später am Computer weiterverarbeiten kann, um mehr aus seinen Fotos herauszuholen. Zum anderen ist es möglich, Fotos mit Langzeitbelichtung aufzunehmen. Für die Funktion ist es unabdingbar, das Smartphone mittels eines Stativs zu fixieren. Was man aus dem OnePlus mittels der Low Light-Features herausholen kann, zeigt unter anderem Robin Wong in seinem Blogeintrag.

Videoaufnahmen sind in Auflösungen von bis zu 4K möglich, ferner lassen sich Slow Motion-Clips mit 120 fps schießen. Die Bildqualität der Videos ist brauchbar, aber auch in dieser Disziplin macht sich der fehlende optische Bildstabilisator bemerkbar.

Hier ein Video-Sample in 4K-Auflösung:


(YouTube-Direktlink)

Bei der Kamerasoftware setzt OnePlus auf eine Lösung von Cyanogen Inc., die auch die zugrunde liegende Firmware CyanogenMod 11s entwickelt haben. Die Kamera-App ist intuitiv bedienbar, die Bedienelemente übersichtlich angeordnet. Ferner lassen sich weitere Einstellungen zur Anpassung der Kamera-Auflösung, Video und weiterer Optionen mit einem Tap erreichen. Durch eine Wischgeste über das Display von oben nach unten oder umgekehrt, kann der Nutzer verschiedene Modi wie Automatisch, HDR und diversen Filtern wählen, die in Echtzeit angezeigt werden. Auch der Wechsel zwischen Kamera, Videoaufnahme und Panorama-Funktion ist direkt vom Hauptmenü möglich.

Die App weiß gerade ob ihrer Einfachheit zu gefallen, allerdings kann es durchaus vorkommen, dass man versehentlich per Tap-to-Focus ein Objekt scharf stellen möchte und im gleichen „Wisch“ versehentlich den Modus verstellt. Gerade am Anfang ist dem Tester dieser Bedienfehler nicht selten unterlaufen, man hat den Dreh aber recht flott raus.

Die Software im OnePlus One: CyanogenMod 11s

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OnePlus hat in Sachen Firmware mit CyanogenMod die wohl bekannteste Entwicklerschmiede für Custom-ROMs verpflichten können – dieser Umstand ist neben Ausstattung und Preis ein weiterer Grund, weshalb manch ein Nutzer zum One greift. Das CyanogenMod-ROM ist im Kern ein Stock-Android, das aber in vielen Belangen sinnvoll angepasst und erweitert wurde. Überdies sind die Entwickler stets darum bemüht, die Firmware auf dem aktuellen Stand zu halten und regelmäßig Updates nachzuliefern, um Bugs und andere Wehwehchen schnell zu beheben. So basiert der aktuelle Build auf Android 4.4.4 KitKat. Darüber hinaus werden auch regelmäßig neue Funktionen hinzugefügt. Im Zeitrahmen von zwei Monaten wurden mehrere Updates ausgerollt, mit denen diverse Fehler behoben wurden – unter anderem wurde die Akkulaufzeit merklich verbessert und ein garstiger Touchscreen-Fehler entfernt. Wer die CyanogenMod kennt, weiß um ihre vielseitige Anpassbarkeit, auch die CM11s besitzt diese Eigenschaft, wurde aber in einigen Punkten speziell für das One angepasst und erweitert. An dieser Stelle gehen wir nicht auf alle einzelnen Punkte der Software ein, sondern reißen die wichtigsten und interessantesten Aspekte an.

Theme-Manager

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CyanogenMod 11s – und mittlerweile auch die reguläre CM 11 – besitzt einen Theme-Manager, mit dem sich nicht nur das Design der Nutzeroberfläche individualisieren lässt. Standardmäßig sind auf dem Smartphone zwei Designpakete vorinstalliert, diese können jeweils komplett aktiviert werden, um das Erscheinungsbild des One zu ändern. Es besteht aber auch die Möglichkeit, nur einzelne Facetten wie Stile, Symbole, Schriftarten oder Boot-Animationen sowie Tonpakete auszutauschen. Möchte man noch mehr Abwechslung, so lassen sich in einer eigens eingerichteten Design-Galerie – einer Art Shop für Themes und Co. – weitere Design-Pakete mitsamt Icon-Packs finden. Die Galerie verweist dabei stets auf den Play Store, im Play Store selbst gibt es gar ein noch größeres Angebot, wenn man nach „CM11 Theme“ sucht. Die meisten Themes kosten 1 bis 2 Euro, es gibt jedoch auch viele kostenlose Themes.

Doppeltap und Gestensteuerung

Spätestens seit dem LG G2 (Test) ist das Aktivieren und Deaktivieren des Smartphone-Displays per Doppeltap in Mode gekommen. Auch das OnePlus One beherrscht diesen Trick – zwar etwas anders als das LG-Phone, aber dennoch zuverlässig. Zum Aktivieren des Displays tappt man ganz bequem auf irgendeine Stelle des Displays und der Screen springt an. Zur Deaktivierung ist jedoch nur der kleine Bereich der Benachrichtigungsleiste nutzbar. Dies mag anfangs vielleicht umständlich erscheinen, man hat aber rasch den Dreh raus.

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Darüber hinaus lassen sich per Wischgeste auf dem deaktivierten Display diverse Aktionen respektive Anwendungen starten, um so rasch die Taschenlampe (ein „V“ zeichnen) oder die Kamera-App (einen Kreis zeichnen) anzuwerfen. Wie beispielsweise beim Nexus 5 kann man die Kamera aber rasch mit einer Wischgeste vom Lockscreen aus starten. Im Laufe des Tests hat der Autor diese Art des Kamera-Starts bevorzugt verwendet, die Gesten bei abgeschaltetem Bildschirm sind nett, mehr aber auch nicht.

Wechsel zwischen On-Screen- und kapazitiven Navigations-Tasten

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Wie eingangs erwähnt, ist es möglich zwischen On-Screen- und kapazitiven Tasten umzuschalten, sodass sich das OnePlus One für Anhänger beider Bedienelemente eignet. Der Wechsel lässt sich in den Einstellungen unter „Tasten“ durchführen und geht binnen Sekunden vonstatten. Eigentlich ein Freund der On-Screen-Buttons nutzt der Tester das One mit aktivierten kapazitiven Tasten, da sich das Phablet aufgrund seiner Größe so besser mit einer Hand bedienen lassen kann. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Zurück-Taste bei den On-Screen-Buttons links sitzt, bei aktivierten kapazitiven indes rechts. Die Tastenanordnung lässt sich zwar in den Einstellungen anpassen, allerdings entpuppt sich die On-Screen-Tastatur insbesondere bei Spielen, in denen die Tasten ausgeblendet wird, als teils fehlerbehaftet – gelegentlich werden die Buttons beim Verlassen des Immersive-Modus nicht korrekt angezeigt, was bisweilen frustrierend ist. Hier wäre ein Softwareupdate angebracht.

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Screencast-Funktion

Für Blogger/Tech-Journalisten und Let’s Play-Fans interessant ist zudem die vorinstallierte Screencast-Funktion, im App-Drawer als App „Bildschirmaufnahme“ gelistet. Mit dieser Funktion ist es möglich, den kompletten Bildschirminhalt aufzunehmen und mit Dritten zu teilen. Per Bedienelement in der Benachrichtigungsleiste ist die Anwendung steuerbar. Die Auflösung des Videos entspricht der Bildschirmauflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln.

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CyanogenMod hat noch viele kleine Details und Tweaks integriert, die insbesondere für Einsteiger unüberschaubar sind. Wer sich aber ein wenig Zeit nimmt und sich mit ihnen vertraut macht, wird sich wundern, wie umfangreich die CM sich anpassen und individualisieren lässt.

Software-Updates

Cyanogen liefert regelmäßig Software-Updates, um das System von Bugs zu befreien und laufend zu optimieren. Trotz vergleichsweise häufiger Updates sind im System immer noch ein paar gelegentlich auftretende Kinderkrankheiten zu finden. Auch wenn diese mit Sicherheit noch in kommenden OTA-Updates behoben werden, bleibt festzustellen, dass das OnePlus One „beim Kunden reift“. Über größere Software-Updates muss man sich bei der CyanogenMod wenig Sorgen machen, denn das One wird bestätigterweise auch Android 5.0 Lollipop erhalten – laut Entwickler höchstens 90 Tage nach Freigabe des Quellcodes durch Google, was rechnerisch Anfang Februar 2015 der Fall wäre.

CyanogenMod kann als eine der besten Custom-ROMs für alle angesehen werden, die Googles Stock-UI zu schätzen wissen, aber gerne ein wenig mehr Anpassungsmöglichkeiten bevorzugen. Entsprechend macht CM auch auf dem OnePlus One eine hervorragende Figur, ein paar kleinere Bugs trüben den Spaß an der Software, allerdings nur in einem geringen Ausmaß.

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Konnektivität und Speicher

OnePlus hatte sein One ursprünglich in zwei Varianten vorgestellt: das Weiße mit 16 GB und das Schwarze mit 64 GB. Erstere Version wurde zugunsten des speichergrößeren Modells offenbar eingestellt – kein Wunder, schließlich liegen die beiden Varianten preislich lediglich 30 Euro auseinander – es wäre geradezu töricht, bei dieser geringen Preisdifferenz zum kleineren Modell zu greifen.

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Mit 64 GB internem Speicher auf der Habenseite gibt es vermutlich nur wenige Nutzer, die noch nach einem microSD-Kartenslot zur Erweiterung der Kapazität dürsten, ein solcher fehlt dann auch. Die Zuschaltung von externem Speicher, etwa USB-Sticks, via USB On-The-Go beziehungsweise USB-Host-Adapter wird unterstützt und klappte im Test problemlos.

An Bord des OnePlus One befinden sich zudem Dual-Band WiFi (2,5 und 5 GHz) nach ac-Standard, Bluetooth 4.0, GLONASS und NFC. Das verbaute GPS-Modul findet rasch einen Positionsfix zur Lokalisierung des Geräts. Ferner besitzt das Phablet auch ein LTE-Modul. Dieses ist in Deutschland jedoch nur eingeschränkt nutzbar. Grund: Das OPO unterstützt hardwareseitig das verbreitete LTE-Band 20 (800 MHz) nicht, sodass man in ländlichen Regionen und, je nach Netzbetreiber, auch in Städten überwiegend nur mit HSPA surfen kann. Selbst im Berliner O2-Netz wird LTE nicht unterstützt, sodass der Tester unterwegs nur mit HSPA-Geschwindigkeit surfen konnte. Dies ist schade, da der Unterschied von HSPA zu LTE in negativer Hinsicht deutlich spürbar ist. Abgesehen von der mittelmäßigen Kamera ist das einer der wenigen Abstriche, die man beim OnePlus One eingehen muss. In Relation zum Preis ist diese Einschränkung aber verschmerzbar.

Telefonie und Audio

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Auch wenn das OnePlus dank seines großen Displays zum Zocken und Konsumieren von Videos einlädt, so kann man mit dem Smartphone selbstredend auch telefonieren. Die Sprachqualität ist klar und sauber, auf Seite des Gesprächspartners verhält es sich ebenso, wobei gelegentlich ein gewisses Rauschen vernehmbar ist, falls niemand spricht. Hier muss erwähnt werden, dass die Gesprächsqualität unter anderem auch vom jeweiligen Mobilnetz der beiden Gesprächsteilnehmer abhängig ist.

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Was die verbauten Stereolautsprecher auf der Unterseite des One anbelangt, so kommen die kleinen Brüllwürfel zwar bei weitem nicht an die Klangqualität von HTCs BoomSound heran, die wohl als Referenz für Smartphone-Lautsprecher gesehen werden können, dennoch ist der Sound in Ordnung. Videos und Musik werden in einer ausgewogenen Klangqualität und sogar relativ laut wiedergegeben, wobei die Höhen gelegentlich etwas unausgewogen klingen. Die Positionierung des Lautsprecher ist eine andere Sache: es ist schade, dass OnePlus sie nicht auf die Front gesetzt ha, durch die Anbringung der Lautsprecher auf der Unterseite findet Wiedergabe unilateral – entweder nach unten oder zu Seite – statt. Beim Spielen im Querformat passiert es häufig, dass man die Lautsprecheröffnungen mit der Hand abdeckt und sie nur noch ein Brummen abgeben.

Akku

Mit einem fest verbauten 3.100 mAh-Akku auf der Habenseite ist das OnePlus One gut versorgt. Der im Gerät verbaute Akku genügt allemal, um locker über den Tag zu kommen, wie wir im Test feststellen konnten. Dies war anfangs leider nicht der Fall – der Energiespeicher wurde aufgrund eines Softwarefehlers rasch leer gesaugt. Ein Software-Update, veröffentlicht im August, sorgte aber für Verbesserung.

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Mittlerweile kann das OnePlus One als eines der Smartphones mit der besten Akkulaufzeit betrachtet werden. Bei ausgewogener Nutzung  muss man das Gerät trotz im Hintergrund laufenden Diensten wie Google+ und Dropbox inklusive automatischem Foto-Upload, Hangouts, Pushbullet, WhatsApp und weiteren Diensten erst nach zwei Tagen wieder an die Steckdose stecken. Die Laufzeit verkürzt sich allerdings selbstredend rapide, wenn man sich viel im Mobilfunknetz, insbesondere mit schlechter Abdeckung aufhält. Ferner saugen ressourcenintensive Spiele oder Videos am Akku. Nach einer längeren Assassin’s Creed: Pirates-Session ist es durchaus möglich, dass man nach vier oder fünf Stunden wieder eine Steckdose aufsuchen muss. Im „normalen“ Alltagsgebrauch macht das One allerdings nicht so schnell schlapp.

Fazit

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Beim OnePlus One hat der Hersteller vieles richtig gemacht. Es gibt kein Smartphone in der Preisklasse mit einer solchen Ausstattung – normalerweise muss man mindestens 400 bis 500 Euro locker machen, um ein Gerät mit Snapdragon 801 und 3 GB RAM zu bekommen. Auch in Sachen Verarbeitung gibt es nichts zu meckern – die Materialien sind hochwertig und die Haptik – vor allem der Gehäuserückseite – ist gelungen. Was die Kamera anbelangt, so lassen sich mit ihr, etwas Geduld und Tageslicht vorausgesetzt, gute Fotos schießen.

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Zusammenfassend gehört das OnePlus One ohne Zweifel zu den derzeit besten Smartphones auf dem Markt, wäre da nicht ein Faktor, der nicht wenige verärgert: die Verfügbarkeit. Das Gerät ist vom Hersteller selbst weiterhin nur via Invite oder bei den gelegentlichen Vorbestell-Aktionen erhältlich, die jeweils nur eine Stunde dauern. Eine Garantie, wann man das One in Händen halten kann, gibt es kaum – außer, man bestellt bei einem der zahllosen Zwischenhändler, wodurch das Gerät aber wiederum teurer wird. Besitzt man Zeit und Geduld, so sollte man das One durchaus in Erwägung ziehen, zumindest sofern einem die Größe des Gerätes zusagt und man auf LTE verzichten kann.

Wertung

  • Display: 4/5
  • Verarbeitung, Haptik und Design: 4/5
  • Software: 5/5
  • Performance: 5/5
  • Telefonie und Audio: 4/5
  • Kamera: 3/5
  • Konnektivität und Speicher: 4/5
  • Akku und Alltag: 5/5
  • Bonuspunkt für Preis/Leistung: +1

Insgesamt: 4,4/5

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Pro

  • Gute Verarbeitung
  • Beinahe Stock-Android mit sinnvollen Erweiterungen
  • Top Preis-/Leistungsverhältnis

Kontra

  • Verbesserungswürdige Kamera
  • Limitierte Verfügbarkeit
  • Für Deutschland wichtiges LTE-Band 20 nicht unterstützt

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Weiterführende Artikel:

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  • Moto E im Test: Wühltisch-Smartphone oder Weltrevolution?
  • Samsung Galaxy NotePRO 12.2 im Test: Tablet-Gigant für Kreative

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HTC Desire Eye: Selfie-Phone ab sofort bei Amazon erhältlich; Re Camera vorbestellbar

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Fans der mobilen Fotografie aufgepasst: Sowohl das Selfie-Smartphone HTC Desire Eye als auch die Action-Cam HTC RE Camera sind ab sofort bei Amazon erhältlich beziehungsweise vorbestellbar. Während das Smartphone mit der 13 MP-Kamera und Frontblitz sogar schon auf Lager ist und zu einem Preis von 529 Euro den Käufer mit scharfen Selfies erfreuen kann, gibt es bei der RE Camera, die 199 Euro kostet, bislang noch keinen konkreten Liefertermin.

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HTC Desire Eye ab sofort verfügbar

Das HTC Desire Eye ist ab sofort bei Amazon zum Preis von 529 Euro erhältlich und dürfte die Qualität von Selfies in sozialen Netzwerken erheblich steigern – nun, zumindest in Sachen Bildschärfe, denn was genau die Nutzer damit aufnehmen und teilen, kann HTC auch mit der besten Linse nicht positiv beeinflussen. Jedenfalls ist das Desire Eye zum einen auf der Rückseite anders als das HTC One (M8, Test) nicht mehr mit 4 MP, sondern ganzen 13 MP ausgestattet. Zum anderen gibt es zusätzlich an der Front eine 13 MP-Kamera mit f/2.2-Blende und Dual-LED.

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Auch die übrigen Spezifikationen können überzeugen: Das 5,2-Zoll-SLC3-Display löst mit Full HD auf, als Prozessor befindet sich im Inneren ein Snapdragon 801-SoC mit vier Rechenkernen und einer Taktung von bis zu 2,3 GHz, dem 2 GB RAM zur Seite stehen. Beim internen Speicher stehen dem Kunden 16 GB zur Verfügung, die sich problemlos via microSD-Karte erweitern lassen. Obendrein ist das Gehäuse, verfügbar in den Farben Blue Lagoon (Blau) und Coral Reef (Weiß mit roten Akzenten), gegen Wasser nach IPX7-Zertifizierung geschützt und sollte somit plötzliche Regenschauer oder kurzweiliges Eintauchen in Wasser problemlos überstehen. Kollege Frank hat in einem Hands-On seine Eindrücke vom ungekrönten Selfie-König festgehalten:


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HTC RE Camera vorbestellbar

Wem die Smartphone-Kamera alleine nicht reicht, der kann aktuell die RE Camera von HTC bei Amazon für 199 Euro in den Farben Blau, Weiß und Rot vorbestellen – also im gleichen Farbschema, wie das Desire Eye. Die RE Camera ist im Prinzip eine Action-Kamera für den Alltag, die aber für den Fall der Fälle dank IP57-Zertifizierung gegen Wasser und Staub geschützt ist. Videos werden durch die 16 MP-Linse mit 1/2,3 CMOS-Sensor in Full HD mit 30 fps aufgenommen, auch 4K-Aufnahmen sowie 146-Grad-Ultraweitwinkel-Videos sind mit der RE Camera möglich. Der Hersteller selbst sieht seine Action-Cam trotz offensichtlicher Parallelen zur GoPro eher als Ergänzung zum Smartphone, mit der die RE Camera via Bluetooth, NFC und WLAN verbunden werden kann, wenngleich man mit ihr dank eingebautem Auslöser auch eigenständig Videos aufnehmen kann.

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Im Lieferumfang gibt es eine 8 GB große microSD-Karte, theoretisch lässt sich der Speicher auf 128 GB aufstocken. Im Vergleich zum Platzhirsch in Sachen Action-Kameras ist die RE Camera weniger kompakt, sondern eher länglich, lässt sich aber durch den Griff besser ohne zusätzliches Zubehör verwenden. Dieses ist zwar von HTC angekündigt worden, doch an das umfangreiche Ökosystem der GoPro, für die es mittlerweile für jeden Einsatzweck Halterungen gibt, kann und soll die RE Camera nicht heranreichen. Dafür wirkt sie aufgrund des schlichten Designs wesentlich subtiler und fällt beim alltäglichen Videobloggen zum Beispiel nicht so stark auf. Auch von HTCs RE Camera haben wir für euch ein Hands-On:


(YouTube-Direktlink)

Werdet ihr euch das HTC Desire Eye oder die RE Camera zulegen? Eure Meinung zu den Geräten unten in die Kommentare.

► HTC RE Camera bei Amazon vorbestellen
► HTC Desire Eye in Weiß bei Amazon kaufen
► HTC Desire Eye in Blau Amazon bei kaufen

Weiterführende Artikel:

  • Nexus 9: Amazon soll vorbestellte Geräte ab dem 4. November ausliefern
  • Nexus 9: Vorbestellung ab sofort bei Amazon Deutschland möglich
  • Sony Smartwatch 3: Ab sofort bei Amazon vorbestellbar

Continue reading “HTC Desire Eye: Selfie-Phone ab sofort bei Amazon erhältlich; Re Camera vorbestellbar”

OnePlus One: Neues Update freigegeben, soll endlich Touchscreen-Fehler & mehr beheben ZIP-Download

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OnePlus hat ein weiteres, vor Kurzem versprochenes, OTA-Update freigegeben. Mit diesem sollen alelrhand Software-Probleme behoben werden. Vor allen Dingen die andauernden Touchscreen-Fehler sollen mit der Firmware 44S ein Ende finden, darüber hinaus werden laut Hersteller Bootloops, Grafikfehler und Abstürze nicht mehr auftreten. Wer nicht auf den offiziellen OTA-Rollout warten möchte, kann auch eine manuelle ZIP-Installation durchführen.

 

Ja, es gibt wieder einmal ein Update für das OnePlus One (Test) und dieses soll endgültig, final und schlussendlich die leidigen Touchscreen-Probleme aus der Welt schaffen – zumindest, wenn es nach dem Hersteller geht. Nicht, dass es die erste Aktualisierung ist, die das Problem eliminieren sollte – siehe hier und hier. Wirklich gelungen ist es aber bisher nicht, die bei vielen Nutzern auftretenden Aussetzer und Verzögerungen beim Tippen auf der Tastatur zu beseitigen und auch die Multi-Touch-Probleme sind mit dem letzten 38R-Update nicht behoben worden.

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Dafür brachte das letzte OTA-Update andere Fehler mit sich, wie zum Beispiel die sporadisch auf dem Bildschirm auftretenden Grafikfehler in Form von flackernden Balken. Mit der neuen Firmware sollen diese und weitere Fehler beseitigt werden, das verspricht jedenfalls der offizielle Changelog (Übersetzung von uns):

  • SSLv3 POODLE-Sicherheitslücke behoben
  • Touchscreen-Firmware aktualisiert
  • Speicherproblem, das zu Artefakten auf dem Bildschirm führte, behoben
  • Zufällige Neustarts und Instabilität behoben
  • Wi-Fi- und 3G-Modul-Abstürze behoben
  • Fehler mit Dateisystem behoben
  • Fehler mit „schwarzem Balken“ behoben
  • Bootloop durch „Persist partition corruption“ behoben
  • Probleme mit AT&T VoLTE behoben

Zum Teil handelte es sich hierbei um schwerwiegende Probleme, die die Nutzbarkeit des Smartphones arg einschränkten, teils gar zu Bootloops führten. Es ist zwar erfreulich, dass OnePlus vergleichsweise schnell darauf reagiert, doch es macht den Anschein, als habe man das letzte Update nicht lange genug beziehungsweise nicht mit ausreichend Testern überprüft, denn sonst hätte man diverse Probleme sicherlich schon im Vornherein vermeiden können. Artem Russakowskii von Anroid Police musste zudem feststellen, dass die neue Firmware zumindest nicht die gewünschte Behebung der Touchscreen-Probleme zu bringen scheint, da das Problem nach wie vor sporadisch auftritt und erst mit einem Reboot wieder für einige Zeit verschwindet. OnePlus versucht aktuell weiterhin Rücksprache mit dem zuständigen Touchscreen-Hersteller Synaptics zu halten, der offenbar für die Fehler verantwortlich ist – bis dahin bringt die neue Firmware zumindest eine Linderung der Symptome.

Installation des 44S-Updates für das OnePlus One

Wie gewöhnlich, wird die Firmware stufenweise verteilt, sodass sich die Nutzer möglicherweise noch etwas gedulden müssen, bis ihr Gerät an der Reihe ist. Alternativ gibt es aber auch eine ZIP-Datei, die die manuelle Installation per Custom Recovery ermöglicht – diese Prozedur ist allerdings nur erfahrenen Nutzern empfohlen, zudem ist die Aktualisierung nur möglich, wenn man bereits die nächstaktuelle Firmware 38R auf seinem OnePlus One installiert hat.

Habt ihr die Aktualisierung bereits erhalten? Habt ihr noch Probleme mit dem Touchscreen? Teilt uns gerne eure Eindrücke unten in den Kommentaren mit. Continue reading “OnePlus One: Neues Update freigegeben, soll endlich Touchscreen-Fehler & mehr beheben ZIP-Download”

Samsung Galaxy Note Edge: Ab Ende November in Deutschland erhältlich

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Die Community hat entschieden: Das Samsung Galaxy Note Edge wird in Deutschland zum Verkauf angeboten werden. Bei dem Anfang der Woche gestarteten Voting, in dem 120.210 Stimmen erreicht werden mussten, damit das interessante Stück Technik auch nach Deutschland kommt, konnte das gesteckte Ziel binnen vier Tagen erreicht werden. Ab Ende November soll es verfügbar sein, ein Preis ist bislang nicht kommuniziert worden.

Der Counter auf der eigens eingerichteten Aktions-Seite zählt mittlerweile über 136.000 Stimmen, womit Samsung Mobile sein im Zuge der IFA 2014 vorgestelltes Galaxy Note Edge mit gebogenem Seitendisplay nun garantiert nach Deutschland bringen wird. Wie der Hersteller verkündet, soll das innovative Phablet bereits ab Ende November in einer Premium Edition „mit zusätzlichen Extras“ bis Ende dieses Jahres beziehungsweise „solange der Vorrat reicht“ im eigenen Online-Shop verkauft werden, um anschließend in Standardausführung in den Handel zu kommen. Inwiefern sich die beiden Geräte voneinander unterschieden, ist bis dato unklar.

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Bereits im September hieß es, dass das Note Edge lediglich in limitierter Stückzahl angeboten werden soll. Es wird vom Hersteller mehr als eine Art Konzeptmodell verstanden, mit dem ein gewisses Momentum auf dem Markt erschaffen werden soll, um Konsumenten für derartige Technologien zu sensibilisieren. Zu diesem Zeitpunkt stand jedoch noch in den Sternen, ob es auch nach Deutschland kommen sollte – dank des erfolgreichenVotings herrscht diesbezüglich aber nun Gewissheit.

Unklar ist indes noch, zu welchem Preis das Galaxy Note Edge angeboten werden soll – es ist allerdings davon auszugehen, dass es teurer wird als sein bereits verfügbarer ungleicher Zwilling, Galaxy Note 4. Angesichts dessen, dass das reguläre Note-Phablet bereits 700 Euro kostet, kann von einem Preisschild jenseits dieser Preisregion gerechnet werden. In den USA wird es für 950 US-Dollar (circa 760 Euro ohne Steuern) feilgeboten.

In Sachen Ausstattung gehört das Note Edge zur Oberklasse: Es verfügt über ein 5,6 Zoll in der Diagonale messendes WQHD-Display mit 2.560 x 1.440 + 160 Pixeln, einen 2,7 Ghz Snapdragon 805-Prozessor und 3 GB RAM. Die Hauptkamera löst mit 16 MP auf und besitzt eine optische Bildstabilisierung, der interne Speicher misst 32 GB und der Akku ist 3.000 mAh groß. Erste Eindrücke vom Note Edge vermittelt unser Hands-On-Video:


(YouTube-Direktlink)

Was haltet ihr vom Galaxy Note Edge – zieht ihr in Erwägung, es zu kaufen, sofern der Preis stimmt? Continue reading “Samsung Galaxy Note Edge: Ab Ende November in Deutschland erhältlich”

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