Neue Outlook App erfordert installierten Microsoft Edge Browser

Wie einige Reddit-Nutzer aktuell berichten, erscheint eine Fehlermeldung, wenn man versucht, die neue Outlook App ohne den installierten Microsoft Edge Browser zu starten. Die App benutzt schließlich WebView2, um eine Version der Outlook-Webseite in einem Windows-Fenster anzuzeigen. Entfernt man oder deinstalliert man den Edge-Browser mit inoffiziellen Methoden, wird auch die entsprechende Systemkomponente entfernt.

WebView2 wird ganz generell von Web-Apps in Windows 10 und 11 benutzt, um Web-basierte Inhalte in Anwendungen anzuzeigen. Hierzu gehören beispielsweise auch die Wetter-, Microsoft Teams- sowie auch die Karten-App von Windows. Dass allerdings die im System integrierte Mail-App nicht unabhängig vom Browser verwendet werden kann, steht ebenfalls in der Kritik der Nutzer, wobei die Mail-App auch aus vielen anderen Gründen kritisiert werden kann. Wir haben uns die konkreten Probleme mit der neuen Outlook-App bereits in einem Video auf unserem YouTube-Kanal angesehen:

Microsoft hat in der Vergangenheit schon mehrfach versucht, die Nutzer dazu zu bewegen, deren Edge-Browser zu verwenden. So öffneten sich bislang Links aus Microsoft-Diensten wie Outlook oder Teams automatisch in Edge, allerdings benutzt der Konzern auch lästige Umfragen, Pop-Ups und sogar eine automatische Übernahme von Daten aus Google Chrome, um Nutzer zum eigenen Browser zu locken. Mit etwa 11 Prozent Marktanteil liegt Edge dennoch hinter Apples Safari-Browser, welcher unter macOS vorinstalliert ist.

Nutzer in der EU dürften sich über eine erfreuliche Lösung dieses Problems durch den europäischen Gesetzgeber freuen: Microsoft wurde durch den Digital Markets Act (DMA) dazu gezwungen, den Edge-Browser deinstallierbar zu machen. Somit wird sich Microsofts hauseigener Browser unter Windows 11 in der EU deinstallieren lassen, wobei allerdings die notwendige WebView2-Komponente weiterhin im System bleiben wird. Somit werden Outlook, Teams und andere Apps weiterhin funktionieren, auch, wenn Edge deinstalliert ist.


Quelle: reddit

Windows 11 24H2 verbessert Bluetooth-Unterstützung für ‘ungewöhnliche Geräte’

Windows 11 24H2 wird einige spannende Verbesserungen für die Bluetooth-Funktionalität mitbringen. Microsoft scheint für das neue System weitreichende Änderungen im Netzwerkstack vorzunehmen, wobei die Unterstützung für WLAN 7 mit eine Rolle spielt, aber auch weitere Neuerungen sind in diesem Bereich offenbar geplant.

Eines der Highlights ist die Möglichkeit, alle in der Nähe befindlichen Bluetooth-Geräte schnell zu finden und sich zu verbinden. Künftig gehören dazu auch jene Geräte, die nicht zu den gängigen Klassen wie Kopfhörer, Lautsprecher, Tastaturen oder Mäusen gehören. Bisher musste man dafür in die Bluetooth-Einstellungen gehen und eine erweiterte Suche starten. Mit Windows 11 24H2 wird es eine Option namens “Alle Geräte anzeigen” in den Einstellungen geben, die alle verfügbaren Bluetooth-Geräte auflistet und eine einfache Kopplung ermöglicht.

Eine weitere Verbesserung betrifft die Unterstützung für Hörgeräte, die mit Bluetooth Low Energy Audio (LE Audio) arbeiten. Diese Technologie ermöglicht eine bessere Audioqualität, eine längere Akkulaufzeit und eine einfachere Kopplung von Hörgeräten mit Windows 11 PCs. Mit Windows 11 24H2 können Nutzer die Audiovoreinstellungen, die Lautstärke und die Gerätedetails ihrer Hörgeräte in den Einstellungen anpassen und überwachen. Allerdings müssen sowohl das Hörgerät als auch der PC Bluetooth LE und LE Audio unterstützen, damit diese Funktion funktioniert.

Schließlich wird Windows 11 24H2 auch eine neue Möglichkeit bieten, das Mikrofon in den Sound-Einstellungen zu testen. Bisher konnte man nur den Standardmodus testen, aber mit dem Update wird man auch den Kommunikationsmodus testen können, der bei Sprach- und Videoanrufen benutzt wird. Außerdem wird man bald die Voice Clarity-Funktion nutzen können, die mithilfe von KI die Audioausgabe verbessern soll.

Windows 11 24H2 wird voraussichtlich im Herbst 2024 veröffentlicht werden, aber wer die neuen Features schon jetzt ausprobieren möchte, kann sich dem Windows Insider Programm anschließen und die Dev Channel Builds herunterladen. Allerdings sollte man beachten, dass diese Builds noch nicht stabil sind und Fehler enthalten können, daher sollte man sie nicht auf einem Produktivsystem installieren.

Xbox bringt vier Exklusivtitel auf andere Konsolen, Phil Spencer beruhigt Fans

Seit einigen Wochen gibt es nun Spekulationen darüber, dass Microsoft einige seiner Xbox-Exklusivtitel auch auf andere Plattformen bringen könnte. Xbox-Fans reagierten prompt und ließen auf sozialen Netzwerken ihrem Frust und ihrer Enttäuschung über diese Pläne freien Lauf.

Dies zwang die Xbox-Führung am gestrigen 15. Februar zu einem Business Update-Event, wobei man über die Zukunft der Plattform sprechen wollte. Darin hat Microsoft angekündigt, dass vier Exklusivtitel demnächst auch auf PlayStation und Nintendo Switch erscheinen werden. Die Entscheidung ist Teil einer größeren Vision, die Xbox-Marke zu stärken und mehr Spieler zu erreichen. Gleichzeitig versicherte Microsoft Gaming-Chef Phil Spencer, dass die Exklusivstrategie der Xbox nicht grundsätzlich geändert werde und versprach, dass die nächste Konsolengeneration den größten technischen Sprung aller Zeiten bieten werde. Insgesamt gelang es Phil Spencer, Xbox-Kunden und Fans mit diesen Ankündigungen zu beruhigen, allerdings sei für ihn auch klar, dass Exklusivtitel nicht die Zukunft der Gaming-Branche seien.

Die vier Spiele, die auf andere Plattformen kommen werden, sind laut Spencer alle über ein Jahr alt, Community-orientiert und die ersten ihrer Reihe. Zwei davon sind kleinere Titel, die nie als Exklusivtitel für Konsolen gedacht waren. Microsoft verriet die Namen dieser Games nicht, allerdings dürfte es sich dabei wohl um Hi-Fi Rush, Pentiment, Sea of Thieves und Grounded handeln. Spencer erklärte, dass die Portierungen dazu dienen sollen, die Bekanntheit und das Wachstum dieser neuen Titel zu fördern, ohne die Xbox zu schaden. Microsofts große Titel Starfield und Indiana Jones werden weiterhin nur für Xbox und PC erscheinen.

Diablo IV kommt in den Game Pass

Xbox-Präsidentin Sarah Bond kündigte daneben an, dass Diablo IV der erste Activision Blizzard-Titel sein wird, der am 28. März in den Game Pass kommt. Sie verriet auch, dass der Game Pass mittlerweile über 34 Millionen Abonnenten hat, was einem Anstieg von 9 Millionen seit Januar 2022 bedeutet.

Zu guter Letzt gab Bond einen Ausblick auf die nächste Konsolengeneration, an der Microsoft bereits arbeitet. Sie versprach, dass es dieses Jahr noch spannende Neuigkeiten zu Hardware geben werde, wahrscheinlich in Form von überarbeiteten aktuellen Konsolen und einem neuen Controller. Sie deutete auch an, dass die nächste Generation den größten technischen Sprung bieten werde, den wir je gesehen haben, sowohl für Spieler als auch für Entwickler. Wir sind gespannt.

Microsoft entfernt beliebte Funktion aus seiner Microsoft Designer App

Microsoft Designer ist eine Web-App, die es Nutzern ermöglicht, grafische Produkte und Designs mithilfe von künstlicher Intelligenz zu erstellen. Die App nutzt die DALL-E 3 Technologie, die auch Microsoft Copilot (ehemals Bing Chat) antreibt. Eine der beliebtesten Funktionen der App war das AI-Pinselentfernungswerkzeug, das es Nutzern erlaubte, unerwünschte Teile aus den generierten Bildern zu entfernen.

Doch nun hat Microsoft diese Funktion stillschweigend aus der App entfernt, ohne eine Erklärung dafür zu liefern. Viele Nutzer sind darüber verärgert und enttäuscht, wie sie in sozialen Medien und im Feedback-Hub zum Ausdruck bringen. Einige Nutzer spekulieren, dass Microsoft eine kostenpflichtige Version der App oder eine Integration in Copilot Pro plant. Andere vermuten, dass Microsoft sich gegen die Verbreitung von AI-Deepfakes schützen will.

Microsoft hat bisher nicht auf die Kritik reagiert oder einen Hinweis gegeben, ob das AI-Pinselentfernungswerkzeug wieder zurückkehren wird. Nutzer können weiterhin die Hintergrundentfernung und die Hintergrundunschärfe als mögliche Alternativen nutzen. Microsoft Designer ist kostenlos im Microsoft Store erhältlich.

Preisprognose: Wie schnell fällt das Samsung Galaxy S24 Ultra im Preis?

Das Samsung Galaxy S24 Ultra ist das neueste und bisher teuerste Flaggschiff-Smartphone des südkoreanischen Herstellers. Daneben hat der Hersteller am 17. Januar auch das Galaxy S24 sowie auch das Galaxy S24 Plus vorgestellt. Samsung setzt bei seiner neuesten Generation voll auf das Motto “Galaxy AI is coming” und soll eine neue Ära der künstlichen Intelligenz auf dem Smartphone einläuten.

Trotz des hohen Startpreises war das Galaxy S24 bisher dank interessanter Aktionen, Eintauschprogramme und oftmals wirklich stark subventionierter Tarife schon vergleichsweise günstig zu haben. Nun liefert eine Preisprognose nützliche Anhaltspunkte, die für potenzielle Käufer (und Verkäufer) interessant sein könnte.

Samsung Galaxy S24 Ultra: Die Neuerungen

Das Galaxy S24 Ultra ist das größte und leistungsstärkste Modell der S24 Serie. Es verfügt über ein 6,8 Zoll großes Dynamic LTPO AMOLED 2X Display mit einer Auflösung von 1440 x 3120 Pixeln, einer Bildwiederholrate von 120 Hz, HDR10 Unterstützung und einer Spitzenhelligkeit von 2600 Nits. Das Display ist zudem mit Corning Gorilla Glass Armor geschützt, das eine verbesserte Kratzfestigkeit bieten soll.

Design

Wie auch Apple bei seinem iPhone setzt auch Samsung bei seinem Galaxy S24 Ultra auf Titan für den Rahmen des Gehäuses, welcher mit einer interessanten Methode mit der Chassis verbunden ist, die dem Smartphone Stabilität gibt. Das Gehäuse des S24 Ultra verfügt über eine flache Ober- und Unterseite mit abgerundeten Seiten, was dem Smartphone eine hochwertige “Lumia”-Haptik verleiht. Das Smartphone ist außerdem IP68-zertifiziert und somit staub- und wasserdicht. Kunden können sich das S24 Ultra in Titanium Black, Titanium Gray, Titanium Violet, Titanium Yellow, Titanium Blue, Titanium Green und Titanium Orange holen, sodass es auch hier eine interessante Auswahl an Farben gibt.

Specs

Samsungs neuestes Ultra-Flaggschiff wird von dem Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 Chipsatz angetrieben, der auf einem 4 nm Prozess basiert. Daneben gibt es 12 GB RAM und bis zu 1 TB internen Speicher, der allerdings nicht erweiterbar ist. Der Akku verfügt über eine Kapazität von 5000 mAh und unterstützt eine Schnellladefunktion mit 45 Watt, eine kabellose Ladefunktion mit 15 Watt und eine umgekehrte kabellose Ladefunktion mit 4,5 Watt.

Kameras

Wie auch der Vorgänger hat das Samsung Galaxy S24 Ultra eine 200 Megapixel Hauptkamera mit einer Blende von f/1.7. Die große Neuerung ist allerdings das neue 50 Megapixel Persiskop-Teleobjektiv, welches horizontal im Gehäuse verbaut ist und einen Spiegel benutzt, um das Licht zum Sensor weiterzuleiten. Die Linse ermöglicht einen 5-fachen optischen Zoom, womit Samsung das Zoom-Level im Vergleich zum Vorgänger um die Hälfte reduziert. Grund dafür ist allerdings, dass Nutzer häufiger einen 5-fachen als einen 10-fachen Zoom benötigen, zudem nun durch die höhere Auflösung die weiteren Zoom-Schritte mit dem digitalen Zoom einigermaßen kompensiert werden können.

Daneben gibt es weiterhin nur ein 12 Megapixel Ultraweitwinkelobjektiv mit einer Blende von f/2.2 und einem Blickwinkel von 120 Grad. Hier hätte das Flaggschiff-Smartphone durchaus ein Upgrade verdient, benötigt man doch insbesondere für weite Landschaftsaufnahmen etwas mehr Pixel, um später beim Zoomen auch Details noch erkennen zu können.

Die Hauptkamera kann Videos in 8K-Auflösung mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen und verfügt über Laser-Autofokus, OIS, einen HDR10 Modus und einen Super Steady Video Modus, welcher das Bild zusätzlich durch digitale Verarbeitung einigermaßen gut stabilisieren kann. Die Frontkamera hat eine Auflösung von 12 MP und eine Blende von f/2.2 und kann ebenfalls Videos in 4K-Auflösung aufnehmen.

KI Funktionen

Samsung setzt in diesem Jahr groß auf künstliche Intelligenz, wofür man interessanterweise nicht seine enge Partnerschaft mit Microsoft ausgebaut hat, sondern direkt mit Google zusammenarbeitet. Samsung nutzt dabei die Dienste und Funktionen von Google, setzt allerdings auch bei vielen Features auf eine externe Verarbeitung. Der Konzern hat angekündigt, dass die KI-Funktionen des Galaxy S24 Ultra noch bis Ende 2025 kostenlos sein werden. Danach könnten sie allerdings zum Abo-Modell werden. Samsung hat hierzu jedoch weder Preise noch irgendwelche anderen Details angekündigt.

  • Circle to Search: S Pen oder dem Finger Objekte auf dem Bildschirm umkreisen und sofort Google-Suchergebnisse dazu erhalten.
  • Live Translate: Telefonate oder Textnachrichten in Echtzeit in andere Sprachen übersetzen lassen.
  • Note Assist: Mit dieser Funktion kann man handschriftliche Notizen machen und sie von der KI in eine klare und übersichtliche Zusammenfassung umwandeln lassen.
  • Generative Edit: Fotos mit der KI bearbeiten und verbessern lassen, indem man zum Beispiel den Hintergrund ändert, Objekte hinzufügt oder entfernt oder das Licht anpasst.
  • Chat Assist: Texte mit KI optimieren und anpassen lassen, indem man zum Beispiel den Tonfall ändert, die Grammatik korrigiert oder Vorschläge für Emojis oder GIFs erhält.

Samsung Galaxy S24 Ultra: Preisprognose

Das Galaxy S24 Ultra hat einen Startpreis von 1.449 Euro für die kleinste Speichervariante mit 256 GB. Damit ist es das bisher teuerste Samsung Galaxy S-Gerät überhaupt. Doch wie schnell wird es im Preis fallen?

Die Experten vom idealo-Magazin haben sich hierfür die Preisentwicklung der Vorgängermodelle angesehen und diese analysiert.  Demnach ist zu erwarten, dass der hohe Startpreis des Galaxy S24 Ultra besonders schnell sinken wird und das ist bereits zum Teil eingetreten. Schon wenige Wochen nach dem Start gibt es das günstigste Galaxy S24 Ultra in Schwarz mit 256 GB Speicher bereits ab 1169 Euro. Beim idealo Magazin erwartet man, dass der Preis schon nach drei Monaten um 27 Prozent günstiger sein könnte, was einer Ersparnis von rund 390 Euro entspricht. Nach fünf Monaten könnte die Ersparnis sogar bei 30 Prozent liegen, was einem Preisnachlass von etwa 430 Euro gleichkommt. Wer das Galaxy S24 Ultra für weniger als 1.000 Euro kaufen möchte, müsste sich vermutlich mindestens sieben Monate gedulden.

Wie ist es im Vergleich zum iPhone?

Interessant ist für Käufer womöglich der Vergleich zum ebenso hochpreisigen iPhone Pro, wo uns aktuell die Daten des iPhone 14 Pro zur Verfügung stehen. Dort rechnete man mit einem Preisverlust von nur 11 Prozent nach 6 Monaten. Erst nach etwa 7 Monaten gibt es das hochpreisige Apple-Flaggschiff zu einem Preis von 1150 Euro, wo das Galaxy S24 Ultra allerdings schon nach etwa einem Monat angelangt ist.

Fazit

Das Galaxy S24 Ultra ist ein beeindruckendes Smartphone, das mit seiner Kamera, seinem Display und seinen KI-Funktionen begeistern will. Der hohe Preis könnte potenzielle Käufer abschrecken, allerdings gibt es die Smartphones schon nach relativ kurzer Zeit zu einem guten Kurs. Wer nach 5 Monaten kauft, spart sicherlich gutes Geld im Vergleich zu einer Vorbestellung, allerdings sind die Preise schon jetzt auf ein einigermaßen akzeptables Niveau gefallen.


Quelle: idealo Magazin

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