Neuer Microsoft Store wird für Windows 10 ausgerollt

Screenshot des neuen Microsoft Stores unter Windows 11 mit geöffneter Microsoft Edge Produktseite

Die wohl wichtigste Neuerung von Windows 11 ist der Microsoft Store. Endlich, beinhaltet dieser ein breitgefächertes Angebot, weswegen sich eine App-Suche lohnen könnte.

Jetzt erreicht der neue Microsoft Store auch Windows 10 und ist durch die größere Zielgruppe noch attraktiver für Entwickler geworden. In der App-Aktualisierung enthalten, ist sowohl die neue Benutzeroberfläche, als auch das Angebot aller Win32-Anwendungen. Darunter Visual Studio, Discord, PowerToys oder auch den vollwertigen VLC Media Player.

Um den neuen Store unter Windows 10 zu erhalten, müsst ihr nichts weiteres tun, außer zu warten. Im Laufe der nächsten Woche dürfte Windows diesen automatisch installieren. Wer nicht warten kann, der kann im Microsoft Store manuell nach App-Aktualisierungen suchen. Es gibt jedoch noch keine Garantie, dass euch das Update sofort erreicht, da es Microsoft typisch in Wellen ausgerollt wird. Für mein Surface Pro 7 ist der neue Microsoft Store noch nicht verfügbar.

Mozilla Firefox jetzt im Microsoft Store als App-Paket

Screenshot der Store-Seite von Mozilla Firefox im Microsoft Store

Der neue Microsoft Store füllt sich in kürzester Zeit mit beliebter Software. Dank der Lockerungen der Store-Richtlinien können auch alternative Browser zum Download angeboten werden, wovon Mozilla nun Gebrauch macht. Absofort ist ein Erwerb des Firefox-Webbrowsers im Store möglich.

Ein Download ist sowohl mit dem Windows 11-Store als auch mit dem Windows 10-Store möglich. Das liegt daran, dass Mozilla nicht einfach nur den Installer hochlud, wie es viele andere Entwickler machen. Stattdessen hat sich die Foundation extra die Mühe gemacht, den Browser in ein App-Paket unterzubringen.

Dies hat den entscheidenen Vorteil, dass man die App sauber deinstallieren kann, ohne dass sie irgendwelche Überreste hinterlässt. Außerdem ruft Windows die Firefox-Updates über den Microsoft Store ab, wodurch es nicht mehr von Nöten ist, dass Mozilla einen eigenen Updater mitliefert.

Nachteile der Store-Version, die sich durch das App-Paket ergeben könnten, habe ich bislang keine entdecken können. Bis auf die Tatsache, dass die Sprungliste fehlt, die man mit einem Rechtsklick auf Firefox in der Taskleiste erreicht. Ich finde sie sehr praktisch, um bspw. ein privates Tab zu öffnen. Vor allem, weil Sprunglisten auch von App-Paketen unterstützt werden, verstehe ich nicht, wieso die Funktion in der Store-Version fehlt. Hoffentlich reicht Mozilla ein Fix nach.

Ladet euch den Firefox-Webbrowser unbedingt aus dem Microsoft Store herunter. Es müllt euer System nicht zu, da es ein isoliertes Paket ist. Außerdem könnt ihr es Zeitgleich zu eurer normalen Firefox-Installation betreiben. Mit jedem Download unterstützt man das Firefox-Projekt, weil der Browser sichtbarer wird.

Hier klicken, um Firefox aus dem Microsoft Store herunterzuladen.

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