Neuer eBike-Finder von Bosch eBike Systems

Bosch eBike Systems präsentiert eine überarbeitete Website mit erweiterten Funktionen, die den Kauf eines E-Bikes vereinfachen soll. Im Zentrum steht der verbesserte E-Bike-Finder, der Interessenten durch die Auswahl von mehr als 2.500 Modellen navigiert. Richtig geraten: Da sieht man natürlich nur E-Bikes, die Bosch-Hardware verbaut haben.

Die neue Plattform verbindet die digitale Suche mit dem stationären Handel. Nutzer können aus den Angeboten von etwa 65 verschiedenen E-Bike-Herstellern wählen und ihre Suche nach individuellen Präferenzen und Kategorien filtern. Eine zentrale Neuerung ist die Anzeige der Verfügbarkeit bei lokalen Händlern.

In Deutschland beteiligen sich bereits 650 Fachhändler an diesem System und stellen ihre Lagerbestände in Echtzeit zur Verfügung, so Bosch. Die Website ermöglicht es Kunden, ihr Wunsch-Bike direkt zur Probefahrt zu reservieren oder einen Abholtermin zu vereinbaren.

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Xiaomi SU7: Bereits 100.000 Fahrzeuge ausgeliefert

Xiaomi hat nach eigenen Angaben bereits rund 100.000 Exemplare seines E-Autos SU7 ausgeliefert. Das hat das chinesische Unternehmen im sozialen Netzwerk Weibo offiziell bestätigt. Diesen Meilenstein hat man nun vor dem ursprünglich anvisierten Termin erreicht. Als Ergebnis rechnet man folglich für das Gesamtjahr 2024 mit 130.000 ausgelieferten SU7-Fahrzeugen.

In China erwies sich das E-Auto Xiaomi SU7 von Anfang an als beliebt, sodass man anfangs mit 100.000 ausgelieferten Fahrzeugen im Gesamtjahr rechnete, sich dann aber schnell auf 120.000 Exemplare korrigierte. Jetzt hat man nochmals 10.000 Einheiten hinzugefügt. Aktuell übersteigt wohl die Nachfrage das Angebot, sodass jedes produzierte E-Auto auch direkt in Kundenhände wandern kann.

In Deutschland ist der Xiaomi SU7 nicht erhältlich. Für den chinesischen Markt hat man auch schon eine Ultra-Version mit mehr Leistung vorgestellt.

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MOIA und Volkswagen ADMT erproben mit Nutzern autonomes Ridepooling in Hamburg

In Hamburg schreitet die Entwicklung des autonomen Fahrens (bzw. Gefahrenwerdens) mit großen Schritten voran. Das Mobilitätsunternehmen MOIA aus dem Volkswagen-Konzern und Volkswagen ADMT präsentierten aktuell ihre Fortschritte bei der Entwicklung autonomer Fahrdienste. Nach Testphasen in Austin und München zeigt das Unternehmen nun in der Hansestadt den Prototyp des ID. Buzz AD, der für den automatisierten Fahrbetrieb nach SAE-Level 4 konzipiert ist.

Die technische Ausstattung des Fahrzeugs umfasst ein Sensorsystem mit 13 Kameras, neun Lidar-Sensoren und fünf Radargeräten. Diese erfassen die Umgebung in Echtzeit und ermöglichen eine präzise Navigation im Stadtverkehr. Zur Sicherheit verfügt das Fahrzeug über redundante Systeme in den kritischen Bereichen Bremsen, Lenkung und Stromversorgung. Ein Sicherheitsfahrer ist natürlich dennoch an Bord.

MOIA kann bereits auf Erfahrungen im Hamburger Mobilitätsmarkt zurückblicken. Seit 2019 nutzten mehr als elf Millionen Fahrgäste den elektrischen Ridepooling-Service. Die Einführung autonomer Fahrzeuge soll nun den nächsten Entwicklungsschritt markieren. Das Unternehmen plant, durch eine größere Fahrzeugflotte die Verfügbarkeit zu erhöhen und gleichzeitig die Preise für die Nutzer zu senken.

Die Integration der autonomen Fahrzeuge in den Stadtverkehr wird systematisch vorbereitet. Dazu gehört auch die Abstimmung mit Polizei und Feuerwehr, um die Fahrzeuge optimal in das städtische Notfallmanagement einzubinden. Die Fahrzeuge sind darauf programmiert, bei Rettungseinsätzen automatisch eine Rettungsgasse zu bilden.

Im Testbetrieb in Hamburg kommt eine Vorserienversion des ID. Buzz AD zum Einsatz. Das Fahrzeug bietet laut des Unternehmens die ideale Größe für den Betrieb in Ballungsräumen – kompakt, wendig und mit optimaler Raumausnutzung. Die Innenausstattung der Fahrzeuge ist auf die Bedürfnisse der Fahrgäste zugeschnitten. Es verfügt über breite Sitze, für mehr Sitzkomfort wurde zudem die Decke des Fahrzeugs erhöht. Die spätere Serienversion des ID. Buzz AD wird über einen längeren Radstand, vier Sitzplätze und Stauraum für Handgepäck verfügen.

Hintergrund zur Begrifflichkeit: Ridepooling ist ein Konzept im Verkehrsbereich, bei dem mehrere Passagiere mit ähnlichen Reisezielen oder Routen ein einziges Fahrzeug gemeinsam nutzen. Das Ziel von Ridepooling ist es, die Anzahl der Fahrzeuge auf der Straße zu reduzieren, die Umweltbelastung zu verringern und die Effizienz im Transport zu steigern.

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Tesla V4 Supercharger ermöglichen Ladeleistung von 500 kW

Teslas Supercharger ermöglichen derzeit Ladeleistungen von bis zu 250 kW. Man setzt, auch bei den hierzulande verfügbaren Fahrzeugen, auf eine 400-Volt-Architektur. Mit dem Tesla Cybertruck geht man neue Wege, jener verfügt über ein 800-Volt-System.

Tesla hat es jetzt offiziell gemacht. Man unterstützt an entsprechend ausgestatteten Standorten künftig Fahrzeugarchitekturen von 400 bis 1000V und damit bis zu 500 kW für Autos bzw. 1,2 MW für den Tesla Semi. Ein Cybertruck mit 800V-System lädt dort dann 30 Prozent schneller. Gut möglich, dass auch das kommende Model Y mit entsprechender Architektur ausgestattet ist. Auch ein solches würde dann bei der Ladeleistung noch nicht an die Grenzen der neuen Standorte stoßen.

Bereits mit Blick auf die Spezifikationen der seit 2023 verfügbaren Supercharger der vierten Generation war klar, dass Tesla hier wohl bald neue Wege auch hinsichtlich der Ladeinfrastruktur gehen wird. Möglich macht das eine neue Ladeelektronik (V4 Cabinet), die zudem mit einem geringeren Platzbedarf, durch eine höhere Leistungsdichte, bei geringeren Kosten daherkommt. Jener soll es durch geringere Komplexität auch ermöglichen, dass Standorte schneller angebunden werden können. Erste Standorte mit den neuen V4-Schränken sollen 2025 eröffnet werden und befinden sich derzeit in der Genehmigungsphase. Zum Ausbau in Deutschland oder Europa hat man sich konkret noch nicht geäußert. Es ist durchaus möglich, dass man bei bestehenden V4-Standorten die Ladeelektronik gegen die neuen V4-Schränke tauscht.

Übrigens: Für das Model Y bietet man für Abholer bis zum Jahresende ein komplettes Jahr kostenloses Supercharging, sprich ohne Kilometerbeschränkung, an:

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EasyPark und die Polizei warnen vor gefälschten QR-Codes auf Parkautomaten

Gefälschte QR-Codes, die zu Phishing-Websites führen, tauchen bedauerlicherweise im Alltag immer breiter auf. Man spricht da auch von sogenanntem Quishing. Jetzt warnen sowohl der Bezahlanbieter EasyPark als auch das LKA Niedersachsen vor einer Masche auf Parkautomaten. Kriminelle haben die echten QR-Codes mit Aufklebern überklebt und wollen euch das Geld bzw. eure Daten aus der Tasche ziehen.

Entdeckt wurden die besagten Aufkleber, die auch offizielles Unternehmenslogo und Farbe einsetzen, im Raum Hannover. Dieser Kniff kann leicht übersehen werden, wurden die Aufkleber doch recht professionell gestaltet. Teilweise fiel der Polizei jedoch auf, dass die Aufkleber z. B. schief angebracht worden sind und dadurch vielleicht mehr ins Auge stechen. Wer den QR-Code scannt, landet nicht bei der Original-App bzw. Website des Anbieters, sondern auf einer Scam-Site.

Dabei verwenden die Kriminellen einen Kurzlink, der dann zur gefälschten Site „easypark.live“ führt. Dort sollen dann beispielsweise durch euch auch die gewünschten Parkzeiten eingetragen werden, die wohl teilweise keinen Sinn ergeben und die eigentliche Höchstparkdauer vor Ort deutlich überschreiten. Ebenfalls wird manchmal ein zu zahlender Betrag von 0 Euro angezeigt. Offenbar geht es den Kriminellen also weniger um kleinere Geldbeträge, und mehr darum, die Kreditkartendaten an sich der Nutzer zu erbeuten. Diese könnten dann später missbraucht werden.

Polizei rät zur Anzeige und Sperrung der betroffenen Karten

Wer bereits auf den Trick hereingefallen ist, dem rät das LKA Niedersachsen zu einer Anzeige sowie zur sofortigen Sperrung der eingesetzten Karte. Ebenfalls solltet ihr eure Abbuchungen kontrollieren. Die echte Website von EasyPark warnt bereits unter diesem Link vor dem beschriebenen Quishing-Kniff. Dabei betont man, dass die echten QR-Codes des Anbieters stets auf dem Smartphone zur App des Unternehmens führen – nicht zu einer Website. Wer die App noch nicht installiert hat, landet je nach Gerät im Apple App Store bzw. im Google Play Store.

Kommt euch der QR-Code am Standort verdächtig vor, dann ignoriert ihn. Öffnet stattdessen direkt die EasyPark-App und gebt den Zonencode manuell ein. Verdächtige Codes solltet ihr auch der Polizei vor Ort melden, bevor jemand zu Schaden kommt.

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