#DHDL – Lanin Labs: Das unterschätzte Online-Geschäft?

Viele Gründer:innen, die Ihre Produkte bei “Die Höhle der Löwen” vorstellen, haben eines klares Ziel dafür vor Augen: den Handel.

Neben Ralf Dümmel, der wohl zu Recht den Spitznamen “Mr. Regal” trägt, gibt es aber noch einige weitere Löwen, die Startups helfen können, ihre Produkte im Einzelhandel zu platzieren. Auch Judith Williams hat dies schon mehrfach bewiesen, und ihre guten Verbindungen zu einer großen Drogeriekette sind bekannt. Doch im Falle von Lanin Labs war sie von der Fokussierung der Gründerin auf den Handel so gar nicht angetan und hatte ganz andere Vorstellungen. Wie kamen diese zu Stande?

Gerade am Anfang ist es wichtig, für sein Produkt den Vertriebskanal zu wählen, der schnell eine gewisse Skalierung zulässt. Eine wichtige Einschränkung sind hier jedoch die zur Verfügung stehenden Ressourcen. Also zum Beispiel, wie viel Vorproduktion man finanziell stemmen kann und welche Logistikanstrengungen man leisten kann. 

Der Handel verlangt jedoch meistens gewissen Mindestmengen, die für Startups oft einfach nicht finanzierbar sind. Hierfür halten die Löwen das oft benannte “Working Capital” bereit, dass jedoch bei Investoren außerhalb der Höhle häufig nicht so selbstverständlich ist.

Doch dies scheut bestimmt auch die Löwin der ersten Stunde Judith Williams nicht. Bevor sie jedoch ihre Gründe genauer darlegte, gab die Diskussion um Herstellungskosten und Verkaufspreis schon erste Hinweise. Denn den momentanen Verkaufspreis von 60 Euro für 30ml fanden die Löwen schon sehr teuer, auch der von der Gründerin genannte Zielwert von 50 Euro konnte vor allem die beiden Handelslöwen Ralf Dümmel und Tillmann Schulz nicht überzeugen. Letzterer hatte sich 29,95 Euro als realistischen Zielwert in sein Buch geschrieben.

Zwar schlug sich die Gründerin gut und antwortete, dass kleinere Einheiten die Lösung sein könnten damit dieser Preis erreicht würde, konnte die beiden Löwen aber auch damit nicht überzeugen, sie sahen das Produkt immer noch nicht als besonders erfolgversprechend für den Handel an.

Denn dies ist eine weitere Komponente, mit der Startups rechnen sollten: vor allem die großen Handelsketten haben je nach Produktkategorie starke Erfahrungswerte, was sich zu welchem Produkt verkauft und was nicht, und geben daher Produkten mit dem vermeintlich “falschen” Preis meistens gar nicht erst eine Chance.

Um in den Handel zu kommen, muss man sich hier also auch preislich anpassen – und damit vielleicht seine Positionierungsstrategie verraten. Sicher, der Lohn könnte eine große Reichweite und viele Verkäufe sein, doch sind es die wirklich wert?

Denn was bisher noch nicht zur Sprache kam und von vielen Gründer:innen leider immer noch außer Acht gelassen oder zumindest deutlich unterschätzt wird, sind die Kosten des jeweiligen Vertriebskanals. Denn die Kosten, die es braucht, um jeweils einen Kunden zu gewinnen, also die jeweiligen Customer Acquisition Costs oder kurz CAC, können sehr unterschiedlich ausfallen.

Wenn man nun unterstellt, dass für den Handel kein zusätzliches Marketing gemacht werden muss – was bei einem vollkommen neuen Produkt schon ein wenig sehr optimistisch ist – hat man immer noch die Handelsmarge, die man bei diesem Vertriebskanal berechnen muss. Diese beträgt locker ein Drittel bis die Hälfte des Produktpreises. Bei einem Beauty-Serum für rund 30 Euros sind dies also mindestens 10 Euro, gerade Startups haben aber häufig eine schlechtere Verhandlungsposition und zahlen deutlich höhere Handelsmargen.

Online hängt es jedoch von der Effizienz der Marketing-Maßnahmen hab, und man könnte sogar darunter landen. Doch im eCommerce kommt ein weiterer sehr wichtiger Effekt hinzu, der oft unterschätzt wird: hier ist man nicht an die Verkaufspreise des Handels gebunden, und kann seine Positionierung frei wählen. Findet man dann eine Zielgruppe, auf die das Produkt genau zugeschnitten ist und die bereit ist, mehr zu bezahlen, kann man das gleiche Produkt zum Beispiel für 50 € verkaufen, so dass selbst CAC von 15 oder 20 € noch zu einem besseren Erlös pro Produkt führen würden als im Handel.

Und im Falle von Lanin Labs betont Beauty-Expertin Judith Williams sehr deutlich, dass sie im Online-Verkauf einige Vorteile sieht, da man durch die genauen Möglichkeiten des Targetings beste Chancen hat. Denn man kann zum Beispiel sehr genau Kundinnen ansprechen, die 35 Jahre alt sind, roten Nagellack benutzen, goldene Creolen tragen und ihr Müsli mit Hafermilch essen.

Dies bedeutet vor allem wenig Streuverlust, wie man ihn im Handel hat. So hat man die Chance, auch höherpreisige Produkte mit vertretbarem Marketingaufwand zu verkaufen, die im Handel so wahrscheinlich keine Chance hätten.

Und auch, wenn ihre genaueren Ausführungen hier sehr wahrscheinlich dem Schnitt zum Opfer fielen, wird sie das Serum von Lanin Labs für ein solches Produkt gehalten haben. Denn die Menge der Frauen mit sehr melaninhaltiger Haut, die mehr Geld für höherwertige Kosmetik auszugeben bereit sind, wäre online wohl viel besser und effektiver zu treffen als im Handel, wo sich wahrscheinlich viele hellhäutige Frauen von dem Produkt nicht angesprochen fühlen.

So hätte das Startup mit einer reinen Online-Strategie wahrscheinlich gute Chancen auf eine ordentliche Marge selbst im frühen Stadium und damit gute Chancen auf eine schnelle Skalierung.

Trotz der etwas anderen Auffassung über den Vertriebsfokus sind jedoch alle Löwen von Gründerin Azuka begeistert, vor allem Judith Williams ringt mit sich, doch schließlich steigt sie auf Grund der bisher sehr geringen Verkaufszahlen aus. Denn ein Umsatz von 5000 € in 11 Monaten lässt ihr das Risiko zu hoch erscheinen.

Zwar betont die Gründerin, dass sie dies bisher ohne einen Euro Marketing-Budget geschafft hat, doch gerade dies ist nicht immer nur positiv, fehlen so doch jegliche Informationen über die bereits erwähnten CAC. Denn diese könnten auch deutlich höher ausfallen und die eigentlich gute Marge wieder regelrecht auffressen.

Zum Glück nimmt es die Gründerin optimistisch, und verlässt die Höhle zwar ohne Deal, aber mit einigen “Hausaufgaben”, die, egal, für welchen Vertriebskanal sie sich letztendlich entscheidet, für die sympathische Unternehmerin hoffentlich zum gewünschten Erfolg führen werden.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer

#StartupTicker – +++ InstaFreight +++ cargomotion +++ enfore +++ Amboss +++ Forget Finance +++ DHDL +++

#StartupTicker

#StartupTicker Gründer retten InstaFreight-Software enfore schlittert in die Insolvenz Soonicorn Amboss drängt mit Übernahmen ins Pflegesegment Forget Finance sucht Käufer Tijen Onaran verlässt “Die Höhle der Löwen”

    InstaFreight     cargomotion     enfore     Amboss     Forget Finance     DHDL

Dienstag, 1. Oktober 2024VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 1. Oktober)

#STARTUPLAND: LEARN, CONNECT, GROW




Kommt mit ins Startupland! Es erwartet Euch eine faszinierende Reise in die deutsche Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer-/innen, Interviews, bei denen der Lernfaktor im Vordergrund steht, und Pitches, die begeistern.  Wir sehen uns dann im November in Köln. Mehr über Startupland

#STARTUPTICKER

InstaFreight – cargomotion 


Gründer retten InstaFreight-Software! Die ehemaligen InstaFreight-Macher Markus Doetsch, Philipp Ortwein und Maximilian Schäfer schnappen sich nach der Insolvenz des digitalen Spediteurs die Technologie des Unternehmen und bieten diese ab sofort unter dem Namen cargomotion Logistikdienstleistern als Whitelabel-Lösung an. “Was cargomotion von anderen Transportmanagement-Systemen unterscheidet, ist die Fähigkeit, Verlader, Disponenten und Frachtführer auf einer Plattform nahtlos miteinander zu verbinden. Diese enge Integration aller Beteiligten ermöglicht es, den gesamten Dispositionsprozess vollständig zu automatisieren”, teilt das Team mit. Instafreight schlitterte im Dezember 2023 in die Insolvenz. Das Grownup, 2016 von Philipp Ortwein und Gion-Otto Presser-Velder gegründet, positionierte sich zuletzt als digitale Spedition. Zielgruppe waren B2B-Kunden, die einzelne Palette oder komplette LKW-Ladung auf die Reise schicken wollen. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 70 Millionen in das Unternehmen. Das Hamburger Unternehmen zipmend, ein Anbieter von Speditions- und Kuriertransporten, übernahm zuletzt bereits einige instafreight-Assets. Die bewährte Software des Unternehmens lebt nun auch weiter. Mehr über Instafreight

enfore


Pleite! Das millionenschwere Berliner Scaleup enfore, ein “maßgeschneidertes Kassensystem” schlittert in die Insolvenz – siehe WiWo. Hintergründe zur Pleite des Unternehmen, hinter dem Star Division-Gründer Marco Börries steckt, sind bisher nicht bekannt. Das Manager Magazin hatte zuletzt aber bereits über teils ausstehende Gehaltszahlungen berichtet. Nach einer Zwischenfinanzierungsrunde sollte es dann wieder auswärts gehen. Rund  40 Millionen Euro flossen in enfore, Wobei diese Zahl aus dem Jahre 2017 stammt – damals ging enfore nach etlichen Jahren Verbreitung an den Start. Mehr über enfore

Amboss


Wachstum durch Übernahmen! Das Berliner Soonicorn Amboss, das Medizinerinnen und Medizinern seit 2012 hilft sich auf Prüfungen vorzubereiten, ist derzeit quasi ganz klassisch in Expansionslaune. Mit Novaheal und NEJM Knowledge übernahm das EdTech in den vergangenen Monaten gleich zwei Unternehmen, die extrem gut zur Wachstumsstrategie des millionenschweren Unternehmen zusammen. NEJM Knowledge positioniert sich als “learning and assessment tool for clinicians” und hinter dem Bochumer EdTech Novaheal verbirgt sich  eine Lernplattform für die Pflegeausbildung. Damit bietet Amboss nun “den beiden größten Berufsgruppen im Gesundheitswesen – Ärzt:innen und Pflegefachkräften – professionelle digitale Begleiter für die Aus- und Weiterbildung sowie den klinischen und pflegerischen Alltag”. Eine extrem spannende und passende Erweiterung von Amboss. Investoren wie Partech, Target Global und Cherry Ventures investierten in den vergangenen Jahren rund 60 Millionen Euro in Amboss. Amboss erwirtschaftete zuletzt 37 Millionen Euro Umsatz und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 10 Millionen. Mehr über Amboss

#LESENSWERT

Forget Finance – Tijen Onaran – Die Höhle der Löwen


 Investment-App Forget Finance sucht ein Investment oder einen Käufer (Finance Forward) Diversity-Löwin Tijen Onaran (seit 2023 dabei) verlässt “Die Höhle der Löwen” schon wieder (Gründerszene)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


Atlas Metrics sammelt 12,2 Millionen ein Insight Partners investiert in Flightkeys Briink erhält 3,85 Millionen foodforecast bekommt 3 Millionen Finanzspritze für Greenpass  BrowserStack kauft Bird Eats Bug  Keba-Gruppe übernimmt EnerCharge. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3 

#DHDL – Rollerback, WC-Star, Lanin Labs, Treye Tech, lixl treten vor die Löwen

#DHDL

Es geht wieder in die Löwen-Höhle! An diesem Montag flimmert bei Vox erneut die erfolgreiche Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” über den Bildschirm. In der aktuellen Folge pitchen Rollerback, WC-Star, Lanin Labs, Treye Tech und lixl.

Rollerback, WC-Star, Lanin Labs, Treye Tech, lixl treten vor die Löwen

Montag, 30. September 2024VonTeam

Seit zehn Jahren gibt es nun die erfolgreiche Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen (DHDL). Auch im Jubiläumsjahr wittert das mehrköpfige Löwenrudel in der mittlerweile 16. Staffel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel aus der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, der Venture-Capital-Löwin Janna Ensthaler, dem Produkt-Löwen Tillman Schulz und der Diversity-Löwin Tijen Onaran.

Die DHDL-Startups der Woche

Rollerback aus Bisingen


Stilecht in High Heels tritt Investorin Judith Williams ordentlich in die Pedale – beim Pitch von Rollerback! Die Gründer Andreas Tscheinig (60) und Josef Bogenschütz (58) haben eine Rückenstütze fürs Fahrrad entwickelt. Diese soll das Radfahren ergonomischer gestalten und eine höhere Kraftübertragung ermöglichen. Dazu wird der Rollerback einfach unter den Sattel montiert. Josef Bogenschütz: “Die speziell verdrehbaren Rollen stützen dabei den gesamten Oberkörper ab und leiten gleichzeitig die Kraft direkt in die Beine. Dadurch werden Hände, Arme und Schultern komplett entlastet.” Auch soll man so automatisch zentraler auf dem Sattel sitzen und speziell beim Bergfahren soll das ständige Abrutschen über den Sattel verhindert werden. Aktuell gibt es den Rollerback in zwei Varianten und passt auf jedes handelsübliche Fahrrad – ob für den sportlichen oder gemütlichen Radfahrer. Ausgiebig testen Judith Williams und Ralf Dümmel die Stütze. Sehen sie und die anderen Löwinnen und Löwen einen Nutzen im Produkt? Oder wird der Kampf um ein Investment für die Gründer zum Kraftakt? Für 150.000 Euro bieten Andreas Tscheinig und Josef Bogenschütz 20 Prozent ihrer Firmenanteile.

WC-Star aus Warendorf


Michael Grundmann (61, Handwerksmeister für Sanitär und Heizungstechnik aus Warendorf) und Francesco La Pica (57, aus Neu-Ulm) möchten mit ihrem Problemlöser das WC zum Star des Abends machen. “Auch wenn wir uns nur ungern mit diesem Thema beschäftigen, aber es ist ein wichtiger Ort in unserem Zuhause. Durchschnittlich verbringen wir drei Jahre in unserem Leben auf dem WC, das sind 20 Minuten am Tag”, führt Michael Grundmann aus. Um die Toilette vor Kalk und Schmutz zu schützen, nutzen viele Einweg-WC-Reiniger – doch die Halter verursachen riesige Mengen an Plastikmüll. Die Gründer wollen dieses Problem in den Griff bekommen und haben den WC-Star entwickelt – ein praktischer und nachhaltiger Mehrweg-Speicher für WC-Hygienesteine für handelsübliche Aufputz-Spülkästen. Einfach in den Spülkasten einhängen, mit einem Hygiene- und einem Antikalkstein bestücken und schon macht der WC-Star seine Arbeit. Francesco La Pica: “Der Hygienestein hält ca. vier bis sechs Wochen für ca. 400 Spülgänge. Damit haben unsere Kunden den Vorteil, dass sie dadurch eine nachhaltige Alternative zu den Einwegprodukten haben.” Neben dem Starter-Set gibt es auch ein Nachfüll-Set für den WC-Star. Um jetzt richtig durchstarten zu können, benötigen Michael Grundmann und Francesco La Pica die Unterstützung eines Löwen. Ihr Angebot: 25.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile.

Lanin Labs aus München


Mit Lanin Labs stellt Azuka Stekovics (39) ein Pflegeserum vor, das auf melaninreiche Haut spezialisiert ist. Melanin ist das biologische Pigment, was unter anderem für die Farbe der Haut verantwortlich ist. “Vereinfacht gesagt, Menschen mit wenig Melanin haben einen helleren Hauttyp, Menschen mit viel Melanin einen dunkleren Hauttyp. Allein in Europa sind das mindestens 22 Millionen Menschen, die aber in der Beauty-Industrie noch nicht ausreichend repräsentiert sind”, so die Gründerin. Dunklere Hauttypen haben den Vorteil, dass sie wesentlich langsamer altern. Der Nachteil: Die Haut hat Schwierigkeiten, Feuchtigkeit und Wirkstoffe auch in den unteren Hautschichten aufzunehmen und das kann zu Trockenheit und Unreinheiten führen. “Was das heißt, weiß ich leider selbst zu gut. In dem Heilungsprozess hat meine Haut einen Überschuss an Melanin produziert, um Pickel und Entzündungen zu reduzieren. Dadurch entstehen dunkle Flecken, Hyperpigmentierung und Narben, die teilweise erst nach Monaten wieder verblassen.” Doch geeignete Pflegeprodukte für ihre Haut fand die 39-Jährige nicht. Handelsübliche Produkte werden laut der Gründerin zu 99 Prozent an heller Haut getestet. Produkte, die speziell für People of Colour vermarktet werden, beinhalten oft Inhaltsstoffe, die die Haut zusätzlich reizen. Daher hat Azuka Stekovics spezielle Pflegeprodukte für die melaninreiche Haut entwickelt: “Das Geheimnis unserer effektiven Formel ist ein Wirkstoffkomplex, der die Wasserkanäle in der Haut öffnet, so dass die Inhaltsstoffe und die Feuchtigkeit nun endlich in den unteren Hautschichten ankommen.” Zusätzlich sind neun natürliche Melanin-Blocker, darunter Weidenrindenextrakt, Papaya, Lakritze und Vitamin C enthalten. So sollen bestehende Flecken aufgehellt und gleichzeitig aber auch die Bildung von neuen dunklen Flecken verhindert werden. “Mit Lanin Labs schließe ich nicht nur eine Lücke im Markt, sondern öffne die Tür für Veränderungen. Denn gesunde Haut ist schöne Haut und wir alle möchten uns schön und vor allem gesehen fühlen”, schließt die Münchnerin ihren Pitch ab. Wird sie die Löwen überzeugen können, 130.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile in ihr Startup zu investieren?

Treye Tech aus Mannheim


Anton Wachner (38) ist ein echter Ausnahme-Gründer. Der studierte Wirtschaftsinformatiker ist seit seiner Geburt körperlich stark beeinträchtigt und sitzt im Rollstuhl. Damit er Computer, Tablets und Smartphones auch ohne Hände bedienen kann, hat er eine bahnbrechende Software entwickelt: FourWays ermöglicht das Steuern der Geräte mittels Kopfbewegungen. So können alle gewöhnlichen Webcams oder Frontkameras in Blicksteuerungen verwandelt werden. Dabei nutzt das Programm ein patentiertes Bedienkonzept, dass gezielte Kopf- und Augenbewegungen von unkontrollierten oder unbeabsichtigten Bewegungen unterscheidet. Die Nutzung von Computer, Tablet oder Handy wird somit für alle, die ihre Hände nicht benutzen können, im Kopfumdrehen erleichtert. “Das Besondere an unserer Lösung ist, dass sehr viel persönliche Erfahrung von Anton mit einfließt, die sich in unserer einzigartigen User-Experience widerspiegelt”, hebt Sophia Kramer (30) hervor. “Denn mit unserer Software können selbst Menschen mit starker Bewegungsstörung ihr Gerät gezielt, kontrolliert und vor allem auch stressfrei bedienen.” Erste Anwender benutzen bereits FourWays, um selbstständig ihre Computer zu bedienen, können Programme und Apps öffnen und steuern, sie können autonom ihre Pflegekraft rufen und manchen Menschen ist so erst möglich per Sprachausgabe zu kommunizieren. Anton Wachner beeindruckt die Investorinnen und Investoren mit einer enormen Expertise, ausgesprochener Willenskraft und seiner innovativen Erfindung: “Ich bin ein Kämpfer! Ich gebe nie auf!” Stehen alle Zeichen auf Deal? Das Angebot an die Löwen: 150.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.

lixl aus Karlsruhe


“Wir zeigen euch heute Licht in einer neuen Dimension!”, versprechen Chris Herbold (41) und Patrick Fomferra (31) den Löwen. lixl erzeugt dreidimensionale dynamische Lichteffekte, die auch auf Umgebungssound, wie z.B. auf Popsongs reagieren. “Als Licht-Ingenieure merken wir immer wieder, wie mächtig Beleuchtung ist, um die Wirkung in einem Raum zu beeinflussen. Und wenn sich dann im Licht die Dynamik meines Lieblingssongs, meines Computerspiels oder meiner Lieblingsserie widerspiegelt, dann lässt sich ein umfassendes Raum-Erlebnis erschaffen”, so Chris Herbold. Und aus diesem Grund haben die Gründer lixl entwickelt. Die unterschiedlich großen Licht-Paneelen bestehen aus einem Aluminium-Rahmen, mehreren LED-Modulen, Technik für die Ansteuerung und einem Textilgewebe aus Kunststofffasern. Diese Fasern sind so gewebt, dass das Licht nicht gerade durchtritt, sondern in einer Vorzugsrichtung abgelenkt wird. Wird die Lichtquelle durch das Textil betrachtet, erscheint das Licht gekrümmt. Patrick Fomferra: “Dabei werden aus Lichtpunkten Lichtlinien und diese erzeigen einen einzigartigen Tiefeneffekt, den es so im Gaming-Zimmer noch nicht gegeben hat.” lixl lässt sich einfach per App ansteuern und in jede beliebige Farbe verwandeln – einzelne Farbtöne oder auch Farbverläufe, die sich dann über mehrere lixl ausbreiten können. “Damit Streamer und Gamer besonders viel Freude an lixl haben, unterstützt es die Smart-Home-Integration und die Synchronisation mit dem Computerspielen. So wird aus jedem Gaming-Zimmer ein echter Showroom”, ist Chris Herbold überzeugt. Werden die Löwen auch Freude an lixl haben und 300.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile investieren?

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurerß

#DHDL – “Wir können nur jeden ermutigen, diesen Weg zu gehen”

#DHDL

Das junge Unternehmen WC-Star aus Warendorf setzt auf Mehrweg-Hygienesteinspeicher für Aufputzspülkästen. “Wir setzen alles daran, dass sich der WC-Star als Marke etabliert Wir hoffen somit einen Beitrag leisten können, Einwegplastik einzusparen”, sagt Gründer Michael Grundmann.

“Wir können nur jeden ermutigen, diesen Weg zu gehen”

Freitag, 27. September 2024VonTeam

Auch in der sechzehnten Staffel der erfolgreichen Vox-Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” treten wieder etliche Gründerinnen und Gründer vor die Jury. In der fünften Folge der aktuellen Staffel sind unter anderem Francesco La Pica und Michael Grundmann, die Gründer von WC-Star, zu Gast. Das Unternehmen aus Warendorf setzt auf Mehrweg-Hygienesteinspeicher für Aufputzspülkästen. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht WC-Star-Macher Grundmann einmal ausführlich über sein Unternehmen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter WC-Star erklären?


Mit unserem Startup möchten wir praktische Produkte produzieren, die Probleme lösen und Einwegplastik reduzieren.

Wie ist die Idee zu WC-Star entstanden?


Als Handwerksmeister aus der Heizungs- und Sanitärbranche hatte Michael die Idee für den WC-Star, um Einwegplastik im Sanitärbereich einzusparen. Da wir uns beide schon zuvor mit Problemlösern im Haushalt beschäftigt haben, haben wir uns gemeinsam Gedanken gemacht, wie wir den WC-Star konzipieren können. Nach einem Jahr tüfteln und testen, haben wir Anfang 2018 unser gemeinsames Unternehmen L & G Ideenwelt gegründet. Unser WC-Star ist ein innovativer Mehrweg-Hygienesteinspeicher für Aufputzspülkästen. Der WC-Star wird einfach im Spülkasten montiert und somit von außen unsichtbar und reinigt beim Spülvorgang das gesamte WC. Unser Slogan: Mehrweg statt Einweg!

Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?


Die Finanzierung der Produktentwicklung und die Einführung in den Markt.

Warum hast Du Dich entschieden, bei “Die Höhle der Löwen” mitzumachen?


Damit der WC-Star flächendeckend im Markt angeboten werden kann, benötigten wir einen starken Partner, der die finanziellen Möglichkeiten und über die entsprechenden Kontakte, sowie Expertise im Marketing und Vertrieb verfügt.

Dein Tipp an andere Gründer:innen, die mit einem Auftritt bei “Die Höhle der Löwen” liebäugeln?


Es ist für jeden Gründer eine positive Erfahrung. Wir können nur jeden ermutigen, diesen nicht ganz einfachen, aber interessanten Weg zu gehen.

Wo steht WC-Star in einem Jahr?


Wir setzen alles daran, dass sich der WC-Star als Marke etabliert und bald in jedem Zuhause zu finden ist. Wir hoffen somit einen Beitrag leisten können, Einwegplastik einzusparen. 

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer

#DHDL – RocketTutor: Wie positiv darf man sein Startup reden?

Die Jubiläumssendung von “Die Höhle der Löwen” hatte es in sich: nicht nur gab es einen erneuten Auftritt der ehemaligen Löwen Frank Thelen und Jochen Schweizer, auch gab es den  wahrscheinlich höchsten Multiple der Sendungsgeschichte: RocketTutor verlangte sage und schreibe das ca. 680-fache ihres aktuellen Umsatzes als Bewertung für ihr Mathelern-App-Business. Und Carsten Maschmeyer machte den Deal zu einer Bewertung, die immerhin noch einem Multiple von gut 500 entsprach. Brauchen etwa Gründer und Löwen selbst Mathe-Nachhilfe?

Der Pitch wurde gleich schon zu Beginn gelobt, vor allem Frank Thelen, Löwe der ersten Stunde, hob das professionelle Niveau hervor. Doch was genau begeisterte die Löwen so sehr? Verraten wird das dem Zuschauer nicht, und das sehr selbstsichere Auftreten der Gründer wird bestimmt einen guten Teil dazu beigetragen haben. Was aber diesen Pitch von einigen anderen in der Höhle unterschied, waren vor allem die Zahlen, die hier eine größere Rolle spielen durften. Denn gerade im Venture-Capital-Umfeld geht es beim Pitchen nicht vorrangig um die Idee oder die schön gebaute Lösung, sondern um die Frage, wo das Startup steht und wie gut sein Geschäftsmodell funktioniert und sich weiterhin entwickeln wird.

Unter anderem zeigen die Gründer eine Grafik, die beweisen soll, dass Schüler durch das Lernen mit der App ihre Abiturnoten verbessern können. Doch wer genauer darüber nachdenkt, sollte eigentlich ein wenig stutzig werden. Denn die Grafik zeigt den Zusammenhang zwischen dem erzielten Lernfortschritt und den erreichten Noten. Bei 80% Lernfortschritt wurde so im Durchschnitt die Note 1- erreicht. Doch was genau beweist das? Im Prinzip genau das, was die Gründer behaupten: dass durch Lernen mit der App Noten verbessert werden können. Doch die Betonung liegt hier auf KÖNNEN. Denn was die Grafik lediglich zeigt, ist, dass WENN die Nutzer einen Lernfortschritt von ca. 80% erreichen, dass sie dann im Schnitt eine Note von 1- erzielen. Ihr ist allerdings nicht zu entnehmen, wie viele Nutzer welchen Lernfortschritt erzielen. Im Extremfall könnten also die Nutzer, die wirklich einen Lernfortschritt erzielt haben, in der krassen Minderheit sein.

Es gibt auch Hinweise, dass die Grafik auf keiner allzu großen Datenbasis erstellt wurde: denn 1. zeigt die Kurve starke Schwankungen (so erzielen Nutzer mit 15% Lernfortschritt eine bessere Durchschnittsnote als welche mit über 40% Lernfortschritt) und 2. – und dies sollte generell verwundern – die Kurve startet bei Note 3-4, Nutzer ohne messbaren Lernfortschritt erreichen also eine Durchschnittnote im ausreichenden Bereich. Hier würde man ja eigentlich eher eine Note 5-6 erwarten.

Natürlich gibt es hierzu verschiedene Erklärungen, eine ungünstigere für das Startup wäre, dass die Schüler, die es eigentlich am nötigsten haben, die App gar nicht erst nutzen. Eine weitere, wesentlich günstigere wäre, dass die App bereits einen starken Effekt hat, ohne dass konkret ein Lernfortschritt messbar ist, etwa durch die Erklärungen oder weil der Aufgabentyp dann genauso im Abitur dran kommt und die Lösung zumindest einmal angesehen wurde. Dies mutet eher unwahrscheinlich an, und es mag auch noch einige weitere Erklärungen für das Bild der Grafik geben.

Doch zusammen genommen entsteht zumindest in der fertig geschnittenen Sendung der Eindruck, dass die Löwen tief beeindruckt sind und die Grafik nicht genauer hinterfragen.

Ein Umstand, der leider auch außerhalb der Höhle oft zu beobachten ist: Gründern, die sehr selbstbewusst auftreten, gelingt es immer wieder, Investoren zu beeindrucken, obwohl die Aussagen ihrer Zahlen und Grafiken nicht besonders stark sind.

Zwar können die Gründer noch damit Punkten, dass im ersten Jahr schon jeder 10. bayerische Abiturient sich mit Hilfe ihrer App auf die Mathe-Abiturprüfung vorbereitete, doch ihr momentaner Umsatz von rund 14.000 € lässt die Löwen ob der Bewertung von rund 9,5 Millionen Euro fast sprachlos zurück.

Denn nach wie vor berechnen viele Investoren gerne den sogenannten Multiple, also die Zahl, mit der man den Umsatz multiplizieren muss, um auf die Bewertung zu kommen. Die Löwen sind also vom Multiple des vorliegenden Angebots in Höhe von fast 700 nicht gerade begeistert, Ralf Dümmel bemerkt sogar, dass dies wahrscheinlich der höchste in der Geschichte von “Die Höhle der Löwen” ist. Allerdings muss man Multiples in so frühen Phasen natürlich immer in Relation setzen, so schien es sich hier z.B. bei den 14.000 € nicht um einen kompletten Jahresumsatz zu handeln und es wurde kein Wachstum mit einbezogen. Auch viele andere Punkte bezogen auf das Geschäftsmodell – wie Carsten Maschmeyer später noch erwähnen wird – spielen hier eine Rolle.

Gerade in frühen Phasen schaut man hier vor allem auch auf Vorbewertungen. So geben die Gründer an, dass sie noch 75% Anteile am Unternehmen halten und in einer “ersten großen Finanzierungsrunde” 1,2 Millionen Euro eingesammelt haben. Es wird nicht ganz klar, ob es nicht noch kleinere Finanzierungsrunden gab, aber wenn man diese zunächst außer Acht lässt, erzielten die Gründer hiermit eine Post-Money-Bewertung von 4,8 Millionen. Mit ihrem jetzigen Angebot würden sie also ihre Bewertung fast verdoppeln, und das nur nach rund einem halben Jahr, bezieht man sich auf das ungefähre Datum der Aufzeichnung. Doch selbst eine Steigerung von 50% wäre hier noch viel und müsste gut begründet werden.

Hier führen die Gründer an, dass sie seitdem ihre Nutzerzahl ver2,5-facht haben. Doch auch dies ist wieder eine sehr geschickt angebrachte Zahl, denn auch hier fehlt wieder der Bezugswert. Denn, ganz provokativ ausgedrückt: hätte man zunächst nur 10 Nutzer gehabt und dann 25, hätte man auch den Faktor 2,5 erreicht.

Auch, wenn der zeitliche Ablauf nicht ganz klar wird, sollte man hier davon ausgehen, dass zu diesem Zeitpunkt die 10% der bayerischen Abiturienten bereits erreicht waren, was Carsten Maschmeyer mit “Super Leistung!” honoriert.

Doch wie vielen Nutzern entspricht das? Eine kleine Internet-Recherche ergibt 34.000 AbiturientInnen in Bayern, das ergäbe 3400 Nutzer. Für eine App im ersten Jahr nicht übermäßig viele, zumal die Nutzung auch erst einmal umsonst ist und nur für bestimmte Premium-Funktionen ein Abonnement abgeschlossen werden muss. Dieses kostet 15 € im Monat, und im Schnitt beträgt die Abiturvorbereitung wohl um die 4 Monate. Das Startup verdient also rund 60 € mit einem zahlenden Kunden. Leider erfahren wir hier nicht die Marketing-Kosten und vor allem den Anteil der zahlenden Kunden an den Gesamtnutzern.

Eine kurze Rechnung mit den Werten aus dem ersten Jahr (3400 Nutzer und 11.000 € Umsatz, sofern richtig im Schnitt transportiert) ergibt durchschnittliche Einnahmen von etwas über 3 € pro Nutzer. Über Marketing-Kosten erfahren wir leider nichts.

Es wird also nicht klar, ob der einzelne Kunde überhaupt schon profitabel ist und wie stark das Business wirklich skaliert. Zwar behaupten die Gründer, dass der Bedarf weltweit riesig wäre, vor allem, wenn man noch in die jüngeren Jahrgangsstufen expandiert – ein Argument, was durchaus nachvollzogen werden kann. Doch ob der Case wirklich so riesig ist, entscheidet ja nicht die Marktgröße. Denn wenn die Marketingkosten die Einnahmen pro Kunde übersteigen, z.B. weil der Anteil der zahlenden Kunden sehr gering ist oder die Nutzung nicht zwangsläufig durchgängig über einen großen Teil der Schullaufbahn erfolgt, kann der einzelne Kunde nicht profitabel werden und damit auch nicht das gesamte Unternehmen.

Vielleicht meinen die Gründer aber auch hier etwas anderes, denn auch ihr Satz über Profitabilität kann anders verstanden werden, als er zunächst anmutet. Schließlich sagen sie nicht, dass ihr Startup profitabel wird, sondern dass sie sich um die Profitabilität keine Sorgen mehr machen müssen. Dies kann auch dann der Fall sein, wenn sie ein entsprechendes Wachstum erreichen und es gerade in den USA immer wieder Investoren gibt, die auch für ein nicht profitables Startup immense Bewertungen zahlen, bis es vielleicht irgendwann für viel Geld verkauft wird. Hier verlassen wir jedoch den Bereich der wirtschaftlichen Startup-Investitionen und treten ein in die Welt der Spekulationsobjekte.

Vielleicht wollte Carsten Maschmeyer genau diese Wette eingehen, vielleicht hat aber auch sein Due Diligence Prozess weit positivere Zahlen zu Tage gefördert, als die ZuschauerInnen zu hören bekamen. Schließlich scheint er wohl den in der Sendung hart verhandelten Deal von 500.000 € für 7% – also eine Bewertung von immer noch rund 7,1 Millionen Euro – durchgezogen zu haben.

Und auch wenn es natürlich wünschenswert wäre, dass diese App Schülerinnen und Schüler in Mathe weiterbringt: was sie wohl nicht leisten kann, ist das Verständnis für Zahlen, Daten und ihre Darstellung zu erhöhen, was bei weitem nicht nur GründerInnen, sondern leider auch viele Investoren in Deutschland bitter nötig hätten.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies