Blackmagic Design: Das ist neu in DaVinci Resolve 21

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Blackmagic Design hat DaVinci Resolve 21 veröffentlicht und die Liste der Neuerungen ist unfassbar lang. Wer die Software nutzt, weiß, dass das Team ordentlich abliefert. Dieses Mal gibt es nicht nur Optimierungen unter der Haube, sondern eine komplett neue Photo-Seite. Damit wandern die bekannten Werkzeuge zur Farbkorrektur direkt rüber in die Standbildfotografie. Wer seine Fotos im Hollywood-Look bearbeiten will, kann das jetzt mit Nodes, Kurven und Qualifizierern erledigen.

Besonders viel Platz nehmen die neuen KI-Funktionen ein, die unter dem Namen IntelliSearch laufen. Damit lässt sich das Material nach Gesichtern oder Objekten durchsuchen, ohne dass man vorher alles händisch verschlagworten muss. Die Software analysiert die Clips und findet Personen oder bestimmte Inhalte auf Knopfdruck. Auch bei der Audiotranskription gibt es Fortschritte. Der KI-Sprachgenerator erstellt aus Text neue Sprachaufnahmen. Zehn Sekunden einer Stimme reichen der Engine aus, um einen Klon zu erstellen, bei dem sich Geschwindigkeit und Tonlage anpassen lassen.

Für die Retusche gibt es spezialisierte Helfer. Der Face Age Transformer verändert das Alter von Personen, während der Face Reshaper Gesichtszüge verschieben kann. Unreinheiten der Haut verschwinden über die Blemish Removal, ohne dass die natürliche Textur verloren geht, heißt es. Auch bei unscharfem Material greift die KI ein. UltraSharpen soll vermurkste Aufnahmen retten und Motion Deblur rechnet Bewegungsunschärfe aus Videos heraus. Wer mit Klappen arbeitet, profitiert von der automatischen Slate-Erkennung, die Metadaten direkt aus dem Bild zieht.

Im Bereich Audio hat Fairlight nun eine Ordnerstruktur für Spuren. Das sorgt für mehr Ordnung in komplexen Projekten. Neu sind zudem der 6-Band-Clip-EQ und Funktionen zum automatischen Angleichen von Pegeln und Klangfarben zwischen verschiedenen Clips. Für Effekte lassen sich Ketten aus bis zu sechs Plugins als Preset speichern.

DaVinci Resolve 21 läuft auf aktueller Hardware wie den Apple M-Chips oder dem Snapdragon X Elite besonders flott. Wer die Studio-Version nutzt, zahlt weiterhin 295 Dollar. Die kostenlose Version bleibt erhalten und bietet bereits einen Großteil der neuen Funktionen. Der Download ist ab sofort auf der Webseite von Blackmagic Design verfügbar. Guckt auch da noch einmal ins Changelog, ich habe hier nur einen kurzen Auszug reingeworfen, der mir erwähnenswert erschien.

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