
Änderungen für die „Nearby Connections“-API von Android stehen bevor. Man möchte Datenschutz und Transparenz besser gerecht werden und ändert das Standardverhalten der Schnittstelle hinsichtlich ihrer Interaktion mit den Funkmodulen der Geräte. Grund dafür dürften entsprechend Sicherheitsgründe sein.
Bisher konnte die „Nearby Connections“-API WLAN- und Bluetooth-Funkmodule automatisch aktivieren, um Verbindungen ohne ausdrückliches Eingreifen des Nutzers herzustellen. Das soll sich künftig ändern. Die API aktiviert künftig die Funkmodule nicht mehr für (Drittanbieter)-Anwendungen.
Die Änderungen sollen Ende des Jahres in Kraft treten. Tätig werden sollten bis dahin Entwickler, deren App auf die „Nearby Connections“ angewiesen ist. Diese müssen sicherstellen, dass die erforderlichen Funkmodule (WLAN oder Bluetooth) aktiviert sind, bevor Sie „Nearby Connections“-Aufgaben initiieren. Falls die Funkmodule deaktiviert sind, muss die App Nutzer per Benachrichtigung darauf hinweisen, und diese dazu auffordern, diese manuell zu aktivieren – die App kann das schließlich nicht mehr selbst steuern.
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