DeviceShelf: Das lokale Netzwerk im Griff

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Wer wissen will, was sich im eigenen WLAN so alles tummelt, kann einen Blick auf den Router werfen oder zig Apps zu Rate ziehen. Das aus der Schweiz stammende DeviceShelf will euch da auch zur Hand gehen und setzt konsequent auf Local-first. Die Software scannt das Netzwerk und liefert eine Übersicht aller verbundenen Geräte, offener Ports und möglicher Sicherheitsrisiken. Das Ganze läuft ohne Konto, ohne Anmeldung und ohne dass Informationen das Haus verlassen.

Die App erkennt Hersteller, Hostnamen und Betriebssysteme. Anstatt nur Adressen anzuzeigen, kategorisiert das Tool die Funde als Router, Smartphone, Kamera oder NAS. Wer es genauer wissen will, findet eine Topologie-Karte, die das Netzwerk visuell darstellt und zeigt, welches Gerät an welchem Switch-Port hängt. Für die Diagnose sind Werkzeuge wie Ping, Traceroute und ein Speedtest direkt eingebaut. Sogar ein Syslog-Server ist mit an Bord, um Meldungen von Routern oder Access Points lokal aufzufangen.

Ein interessantes Ding ist die optionale KI-Einbindung. Wer ein Gerät nicht zuordnen kann, füttert die Netzwerksignale in ein Modell wie Claude, GPT-4 oder nutzt via Ollama eine komplett lokale Lösung. Die KI hilft dabei, Hardware zu identifizieren oder Sicherheitsberichte in verständliche Sprache zu übersetzen. Da man seinen eigenen API-Schlüssel nutzt, behält man die volle Kontrolle über die Kosten und den Datenschutz.

Zusätzlich bietet DeviceShelf eine Anwesenheitsüberwachung. Taucht ein unbekanntes Gerät auf, gibt es eine Warnung. Auch der Live-Durchsatz pro Gerät lässt sich einsehen, um Bandbreitenfresser schnell zu entlarven. Die Software ist für macOS, Windows und Linux verfügbar, mobile Versionen für iOS (17 ) und Android (8.0 ) sollen in Kürze folgen.

Preislich liegt das Werkzeug derzeit bei einem Einführungspreis von 29 Euro, der auf 49 Euro steigen soll, sobald die mobilen Apps erscheinen. Es handelt sich um eine Einmallizenz für die Version 1 ohne Abo-Zwang. Wer reinschnuppern möchte, kann das Programm sieben Tage lang kostenlos testen.

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