Pixel Music: Die Musik-Player für Android-Audiophile

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Wer auf der Suche nach einem neuen Musikplayer für Android ist, sollte sich Pixel Music einmal genauer anschauen. Die App versteht sich als Hybrid-Lösung, die lokale Dateien, Streaming und Cloud-Inhalte unter einer schicken Oberfläche vereint. Technisch basiert das Ganze auf Jetpack Compose und dem Media3 ExoPlayer. Das Design orientiert sich stark am Material Design 3 und nutzt dynamische Farben, die sich dem jeweiligen Albumcover anpassen.

Die App ist ein Fork des PixelPlayers und bringt einige Funktionen mit, die man sonst nur bei Drittanbieter-Clients oder Premium-Diensten findet. Nutzer können ihre lokale Musiksammlung in Formaten wie FLAC, ALAC oder MP3 verwalten. Gleichzeitig ermöglicht die App das Streaming aus dem „YouTube Music“-Katalog, ohne dass Werbung eingeblendet wird. Wer seine Musik lieber in Telegram-Kanälen oder Chats speichert, kann auch dieses Konto verknüpfen und die Audiodaten direkt streamen. Eine Anbindung an Google Drive für die eigene Cloud-Bibliothek befindet sich momentan noch in Arbeit.

In Sachen Audio-Qualität setzt Pixel Music auf eine 10-Band-Hardware-Equalizer-Lösung inklusive Bass-Boost und Virtualizer. Dank FFmpeg-Unterstützung werden so ziemlich alle gängigen Dateitypen gefressen. Eine Normalisierung nach dem EBU R128 Standard sorgt dafür, dass die Lautstärke beim Wechsel zwischen verschiedenen Quellen konstant bleibt. Wer gerne mitsingt, bekommt synchronisierte LRC-Lyrics spendiert, die bei Bedarf auch offline zwischengespeichert oder manuell in der Zeit angepasst werden können.

KI  ist auch an Bord. Über Schnittstellen zu Gemini oder OpenAI lassen sich Wiedergabelisten per Texteingabe erstellen. Man gibt einfach eine Stimmung vor und die KI stellt die passende Warteschlange zusammen. Zudem gibt es eine Integration von Last.fm für smarte Mixe und detaillierte Statistiken zum eigenen Hörverhalten.

Die App unterstützt Chromecast, bietet eine vollwertige Integration für Android Auto und kommt sogar mit einer eigenen Wear-OS-App daher. Letztere erlaubt nicht nur die Fernsteuerung des Smartphones, sondern beherrscht auch die Offline-Wiedergabe direkt von der Uhr. Wer seine Entdeckungen teilen möchte, kann Songs direkt als hübsch aufbereitete Karten in Snapchat-Stories posten. Entwickler und Neugierige finden das Projekt auf GitHub.

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