
Schaut kein Netflix
Die Vision Pro war Apples großer Ausflug in die Welt der räumlichen Computertechnik – ein Headset für knapp 3.500 US-Dollar, das zwar technisch beeindruckte, aber nie wirklich zum Massenprodukt wurde. Jetzt sieht es so aus, als würde Apple die Richtung ändern.
Analyst Ming-Chi Kuo berichtet, dass direkte Nachfolgemodelle der Vision Pro vorerst auf Eis liegen sollen. Stattdessen soll der Fokus auf leichteren, KI-gestützten Brillen und AR-Brillen mit transparenten Displays liegen – Technologie, die sich eher in den Alltag einfügen lässt als ein klobiges Headset. Als Zieldatum für den Markteintritt wird 2027 gehandelt.
Ob die Hardware-Entwicklung tatsächlich vollständig eingestellt wurde oder nur verlangsamt läuft, darüber ist man sich indes nicht einig. Fest steht aber, dass Apple Ressourcen neu verteilt und den Massenmarkt klar im Blick hat. Eine smarte Brille, die man auch wirklich tragen will, klingt halt plausibler als ein Gerät, das man sich für einen kurzen Film aufsetzt und danach wieder wegpackt.
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