
Tesla bohrt sein Angebot für Geschäftskunden auf und schaltet eine neue Webseite samt Kostenrechner frei. Das Modell sieht vor, dass Unternehmen die Hardware kaufen und unter eigenem Namen betreiben. Tesla liefert dabei das komplette Paket aus Technik und Software, kümmert sich um die Wartung und das Backend, während der Betreiber das eigene Logo auf die Säulen klebt und die Preise selbst festlegt.
Der neue Kalkulator soll Transparenz schaffen, wie schnell sich die Anschaffung durch die Ladevorgänge rechnet. Tesla verspricht eine Verfügbarkeit von 97 Prozent und übernimmt die Fernüberwachung sowie Reparaturen. Die Standorte tauchen automatisch in der Navigation der Fahrzeuge auf, was für zusätzliche Kundschaft am eigenen Standort sorgen könnte. Verwaltet wird das Ganze über ein Portal, in dem Auslastung und Umsätze einsehbar sind.
Die Technik basiert auf den V4-Schaltschränken, die Spannungen zwischen 400 V und 1.000 V unterstützen. Eine einzelne Säule schafft bis zu 500 kW. Das System ist so ausgelegt, dass acht Säulen weniger als 1 MW benötigen, um fast immer die volle Ladeleistung zu liefern. Mittlerweile stehen in Europa über 20.000 Supercharger an mehr als 1.700 Standorten bereit. In Deutschland sind es aktuell 3.900 Ladepunkte an über 320 Standorten. Wer in das Geschäft einsteigen will, findet das Tool nun direkt bei Tesla.
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