Bayern plant den souveränen Arbeitsplatz: Weg von US-Software

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Bayern will sich unabhängiger von großen Softwarekonzernen aus Übersee machen. Digitalminister Fabian Mehring setzt damit einen Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz um, der bis Ende März 2027 souveräne Alternativen zu herkömmlicher Bürosoftware fordert (womit man sicherlich auch die Microsoft-Suite meint). Das Ministerium startet dazu ein Projekt für einen modularen Arbeitsplatz, der zunächst als Basisversion fungiert und später erweitert wird.

In den kommenden Monaten testen die Mitarbeiter verschiedene Lösungen im Alltag, wobei sowohl Angebote des Bundeszentrums für digitale Souveränität als auch Eigenentwicklungen aus dem Umfeld der BayernCloud-Schule zum Einsatz kommen. Ziel ist eine belastbare Blaupause für die gesamte Staatsverwaltung, um bei geopolitischen Spannungen nicht den Stecker gezogen zu bekommen.

Der Zeitplan ist straff gesteckt, denn bereits im nächsten Jahr soll ein Fünftel der Belegschaft im Digitalministerium mit der neuen Lösung arbeiten. Mehring sieht darin einen wichtigen Schritt, um die Verwaltung krisenfest aufzustellen und als Vorbild für eine unabhängige IT zu dienen. Da darf man dann sicher gespannt hinschauen, denn Ende 2025 hatte sich Bayern ja pro Microsoft ausgesprochen.

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