Dokumentenmanagement am Mac: Oda setzt auf Minimalismus

dokumentenmanagement-am-mac:-oda-setzt-auf-minimalismus

Dokumentenmanagement am Mac ist oft so eine Sache. Wer beispielsweise jahrelang DEVONthink genutzt hat, kennt das Spiel: Die App kann im Grunde alles, erschlägt einen aber auch mit gefühlt hundert Optionen in zwanzig Untermenüs. Das ist super für Leute mit riesigen Datenbanken, aber für den normalen Kram wie Rechnungen, Verträge und Versicherungskram manchmal einfach zu viel des Guten. Man möchte am Ende ja nur Ordnung im Finder haben, ohne vorher ein Studium für die Software abzuschließen.

Genau hier setzt Oda an. Der Entwickler verfolgt einen interessanten Ansatz und lässt alles weg, was die Sache unnötig kompliziert macht. Das Einstellungsmenü besteht aus gerade einmal fünf Optionen auf einer einzigen Seite. Keine Tabs, keine verschachtelten Menüs. Dazu gibt es einen Backup-Button, der mit einem Klick alles sichert, egal ob Dokumente, Ordner oder Metadaten. Die Philosophie dahinter ist simpel: Software wird nicht durch immer mehr Funktionen besser, sondern indem man genau weiß, was man weglassen kann.

Das Tool funktioniert im Grunde als Aufsatz für den Finder. Alles, was innerhalb von Oda passiert, wird direkt in der Ordnerstruktur auf dem Mac umgesetzt. Wer die App irgendwann löscht, behält trotzdem seine sortierten Dateien auf der Festplatte. Für die tägliche Arbeit gibt es ein Kontextmenü per Rechtsklick auf Ordner, das zwölf Funktionen bietet. Das reicht vom Öffnen im Finder über das Festlegen als Import-Ordner bis hin zu einer Farbpalette mit 14 Farben oder dem Speichern von Vorlagen. Welche Features die App hat, könnt ihr hier einsehen. In meinem Testlauf machte Oda einen guten Job, man hat sich recht flott eingearbeitet und findet sich zurecht. Das finde ich immer wichtig.

Neben der App für macOS gibt es noch iPhone/iPad-Companion-Apps, mit denen ihr über lokales WLAN auf eure Daten zugreifen könnt. Da muss man als fortgeschrittener Nutzer natürlich schauen. Oda kostet einmalig 22,90 Euro. Wer ein NAS hat oder generell mit Docker auf dem Mac bastelt, der bekommt auch paperless-ngx zum Laufen – oder auch Papra.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies