GMX bohrt sein Postfach mit generativer KI auf und bringt damit Funktionen direkt in die Browser-Ansicht, die man sonst eher von spezialisierten Schreib-Tools kennt. Der Anbieter setzt dabei auf eine eigene Infrastruktur in deutschen Rechenzentren, um den Datenschutz zu wahren. Die neuen Werkzeuge erlauben es, lange Texte wie Newsletter oder Verträge auf Knopfdruck zusammenfassen zu lassen. Das klappt neben Deutsch auch in Englisch, Französisch und Spanisch. Wer selbst vor einem leeren Blatt sitzt, kann sich beim Formulieren von Antworten unter die Arme greifen lassen oder fertige Entwürfe in andere Sprachen übersetzen.
Ein interessanter Aspekt ist die neue Suche für Nutzer von PremiumMail. Statt sich mit einzelnen Schlagworten durch den Posteingang zu wühlen, versteht das System nun Fragen in natürlicher Sprache. Man fragt also einfach nach dem Verbleib eines Pakets oder sucht nach dem Gutscheincode aus einer alten Mail. GMX betont, dass die Daten nicht an externe Firmen abfließen und auch nicht zum Training der Modelle genutzt werden. Die Funktionen starten ab sofort als Beta-Phase für Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Während das Zusammenfassen und Schreiben für alle offensteht, bleibt die intelligente Suche vorerst zahlenden Kunden vorbehalten.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.
