Google schraubt zu sofort an den Stellschrauben für Gemini und führt ein neues System für Nutzungslimits ein (wir berichteten). Statt starrer Vorgaben berechnet das System die Kapazitäten nun basierend auf der Rechenleistung. Faktoren wie die Komplexität der Anfragen, die genutzten Funktionen und die Chat-Länge fließen in die Bewertung ein.
Diese Limits werden alle fünf Stunden aktualisiert, wobei eine wöchentliche Obergrenze greift. Wer das AI Pro-Abo nutzt, bekommt das vierfache Volumen spendiert. Dieses Modell weitet Google auch auf Flow und Antigravity aus, wo Nutzer ihre Kapazitäten durch den Kauf von KI-Guthaben aufstocken können. Im neuen Basis-Abo entfallen zwar die monatlichen 1.000 Guthabenpunkte, doch im Alltag soll sich durch die neue Berechnungsmethodik angeblich kaum etwas ändern.
Beim Funktionsumfang bleibt vieles beim Alten. Der Zugriff auf die aktuellen Modelle Flash und Pro sowie die Thinking-Funktionen besteht weiterhin. Auch Features wie Deep Research oder die Videogenerierung in der Gemini App verschwinden nicht aus dem Portfolio. Wer das Paket wegen des Speichers gebucht hat, kann ebenfalls aufatmen, da die 5 TB für Fotos, Drive und Gmail unangetastet bleiben.
Mittlerweile ist auch klar, was neues KI-Guthaben kostet. 2.500 Einheiten liegen bei 27,99 Euro, 5.000 bei 54,99 Euro und 20.000 bei 219,99 Euro. Eine Preisübersicht findet sich in eurem Account hier. Was ihr schon verballert habt, seht ihr an dieser Stelle. Hier auch noch einmal der kleine Hinweis, dass ihr bei einem passenden Google One AI Premium auch YouTube Premium Lite mit an Bord habt. Und denkt dran, Credits kann man nur mit Google AI Pro oder Google AI Ultra erwerben – aber auch nur die, die nicht über Pixel Pass oder Apples Bezahlsystem Googles Dienst bezahlen. Hier ist die FAQ dazu.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.
