N26 bohrt das eigene Investment-Portfolio weiter auf und bringt den Flexible Cash Fund an den Start. Nachdem bereits Aktien, ETFs und Kryptowährungen über die App handelbar sind, folgt nun der Zugriff auf Geldmarktfonds. Das Angebot richtet sich an Nutzer, die ihr Geld kurzfristig parken wollen, dabei aber mehr Rendite als auf dem klassischen Girokonto suchen.
Hinter dem Produkt steckt ein von Fidelity International verwalteter Geldmarktfonds. N26 gibt eine variable Zielrendite von bis zu 2,1 Prozent pro Jahr an. Dieser Wert ist nach Abzug der Gebühren berechnet, aber eben nicht garantiert, da die Zinsen täglich schwanken können. Los geht es bereits ab einem Euro. Das Geld ist nicht fest gebunden, Auszahlungen sind jederzeit möglich, wobei es bis zu zwei Geschäftstage dauern kann, bis der Betrag auf dem Konto landet.
Zum Start steht die Funktion für Metal-Kunden in Deutschland und weiteren europäischen Ländern zur Verfügung. Man investiert hierbei in kurzfristige Finanzinstrumente. Es handelt sich also nicht um eine klassische Einlage, sondern um ein reguliertes Anlageprodukt. Das Risiko wird auf einer Skala bis sieben mit der Stufe eins bewertet, was am unteren Ende liegt. Dennoch bleibt es ein Investment, bei dem theoretisch Kapitalverluste möglich sind.
N26 verzichtet auf eigene Transaktionsgebühren für die Nutzung des Cash Funds, allerdings fallen die üblichen Verwaltungskosten innerhalb des Fonds an. Die gesamte Verwaltung und die Einsicht in die Wertentwicklung laufen direkt über den Investment-Bereich in der App. Das Ganze ist eine weitere Option für Leute, die ihr Portfolio breiter aufstellen möchten, ohne die App zu verlassen. Man sollte aber im Hinterkopf behalten, dass die Renditeprognosen auf aktuellen Marktdaten basieren und sich schnell ändern können.
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