Raycast: Generalüberholung für macOS startet in die Beta

raycast:-generaluberholung-fur-macos-startet-in-die-beta

Raycast meldet sich zurück. Lange war es ruhig um die Entwickler, doch der Grund dafür steht nun in den Startlöchern. Mit der neuen Generation der App wurde das Werkzeug für macOS von Grund auf neu programmiert. Ab heute startet die öffentliche Beta, die nicht nur optisch ordentlich neu ist, sondern auch unter der Haube kaum einen Stein auf dem anderen lässt. Das Design orientiert sich an macOS Tahoe und setzt auf Liquid Glass, um sich nahtlos in das System einzufügen. Es wirkt moderner, ohne den professionellen Charakter zu verlieren. Wer Raycast nutzt, wird sich sofort zurechtfinden, aber den frischen Anstrich bemerken. Ich nutze die Software schon einige Wochen und bin sofort klargekommen. Als Spotlight-und-wesentlich-mehr-Alternative ist es mittlerweile meine unverzichtbare App.

Spannender sind die funktionalen Änderungen. Die Suche findet nun Dateien, Ordner und Kontakte direkt in der Hauptansicht. Dafür haben die Macher einen eigenen Indexer entwickelt, statt auf Spotlight zu setzen. Das soll schneller und konsistenter funktionieren. Ganze Festplatten werden in Sekunden gescannt. Ebenfalls neu ist die systemweite Diktierfunktion. Über eine Tastenkombination lässt sich Text überall dort einfügen, wo der Cursor gerade blinkt. Während der Beta ist dieses Feature für alle kostenlos. Auch bei den Hotkeys wurde nachgebessert. Diese unterstützen nun einzelne Modifikatoren wie die fn-Taste und unterscheiden zwischen linken und rechten Tasten, was auch bei internationalen Tastaturlayouts für weniger Frust sorgt.

Das Thema KI wurde komplett umgebaut. Quick AI für schnelle Fragen und der KI-Chat für längere Dialoge nutzen nun den gleichen Unterbau. Die KI merkt sich den Kontext früherer Gespräche und greift auf installierte Skills zurück. Über ein neues Profil lässt sich das Verhalten der KI anpassen. Während der Testphase ist das Modell GPT-5.4 mini von OpenAI kostenlos mit an Bord.

Im Alltag helfen viele Detailverbesserungen. Snippets, Quicklinks und KI-Befehle lassen sich jetzt mit Tags organisieren. Die Zwischenablage sichert Formate nun originalgetreuer, was den Austausch mit Apps wie Slack oder Notion verbessert. Der Übersetzer erlaubt eigene Befehle für feste Sprachpaare und die Fensterverwaltung bietet eine neue Raster-Ansicht zur visuellen Positionierung. Die Einstellungen wurden zudem übersichtlicher gestaltet

Da es sich um eine Beta handelt, fehlen noch Funktionen wie Cloud Sync oder Raycast Focus. Auch lokale Sprachmodelle und größere Schriftarten werden erst im Laufe der Zeit nachgereicht. Als Ausgleich sind viele Pro-Funktionen momentan gratis nutzbar. Die Entwickler betonen, dass der komplette Neuaufbau des Fundaments die nötige Zeit gefressen hat, um die App langfristig schneller und flexibler zu machen. Wer mutig ist, schaut sich die Beta an.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies