
Apple schlägt sich laut Reuters-Bericht im Clinch mit der EU-Kommission auf die Seite von Google. Die Wettbewerbshüter in Brüssel planen im Rahmen des Digital Markets Act Maßnahmen, die Google dazu verpflichten sollen, konkurrierenden KI-Diensten den Zugriff auf Android-Apps zu gewähren. Damit könnten Drittanbieter Funktionen wie das Versenden von E-Mails oder das Bestellen von Essen übernehmen.
Apple sieht darin eine Gefahr für die Privatsphäre und die Sicherheit der Nutzer. In einer Stellungnahme warnt das Unternehmen wohl vor Risiken für die Geräteintegrität und die Systemleistung. Besonders bei sich schnell entwickelnden KI-Systemen seien die Gefahren schwer absehbar. Apple kritisiert zudem, dass die EU-Kommission technische Entscheidungen der Ingenieure durch eigene Vorgaben ersetzt, die in kurzer Zeit entstanden sind.
Da Apple mit dem iPhone, dem iPad und dem Mac selbst unter die EU-Regeln fällt, sieht der Konzern weitreichende Konsequenzen für das gesamte Ökosystem. Google hatte bereits zuvor ähnliche Bedenken geäußert und betont, dass der erzwungene Zugriff wichtige Schutzmaßnahmen für europäische Nutzer untergraben würde.
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