
Google plant eine umfassende Modernisierung von Android Auto und seinem integrierten System Google Built-in, um die Nutzererfahrung in weltweit Millionen von Fahrzeugen zu verbessern. Die Neuerungen umfassen ein modernisiertes Design (Material 3 Expressive) mit anpassbaren Widgets sowie eine immersive 3D-Navigation. Gebäude, Brücken und Geländeformen werden plastisch dargestellt, Fahrspuren, Ampeln und Stoppschilder treten klarer hervor. Wer ein Fahrzeug mit fest verbautem Google-System fährt, bekommt noch mehr: Dort greift das System auf die Frontkamera des Autos zu und analysiert in Echtzeit, auf welcher Fahrspur man sich gerade befindet.

Hervorzuheben ist aber auch die Einbindung von Gemini, welche kontextbezogene Unterstützung bei Nachrichten bietet und als digitales Fahrzeughandbuch fungiert (Fragen zu Warnleuchten im Cockpit stellen oder ausrechnen lassen, ob ein bestimmtes Möbelstück in den Kofferraum des eigenen Modells passt). Während der Fahrt stehen verbesserte Sicherheitsfunktionen im Fokus, während im Stand hochauflösendes Videostreaming und hochwertiger Sound – Dolby Atmos, sofern die Fahrzeughardware das hergibt – ermöglicht werden sollen. Diese Updates werden schrittweise bei führenden Automobilherstellern eingeführt, wobei der volle Funktionsumfang von der jeweiligen Hardware des Fahrzeugs abhängt.

Zu den ersten Herstellern, die die neuen Funktionen ausrollen, zählen BMW, Mercedes-Benz, Volvo, Ford, Hyundai, Kia, Renault, Škoda, Genesis sowie Mahindra und Tata. Die Updates kommen gestaffelt im Laufe des Jahres, und nicht jedes Feature steht auf jedem Fahrzeug oder Smartphone zur Verfügung – das hängt von der verbauten Hardware ab. Wer ein aktuelles Modell mit Google Built-in fährt, dürfte aber ziemlich vollständig von den Neuerungen profitieren.
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