
Wer seinen elektronischen Personalausweis für Online-Dienste nutzen will, aber die PIN nicht mehr weiß, muss bald nicht mehr zwingend zum Bürgeramt laufen. Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung holt den PIN-Rücksetzdienst zurück. Ein Sprecher hat gegenüber heise.de bestätigt, dass der Bund die Kosten für das Verfahren übergangsweise wieder übernimmt. Losgehen soll es in der zweiten Jahreshälfte 2026.
Der Zeitpunkt passt wohl zum kommenden Start der deutschen EUDI-Wallet, bei der die digitale Identität eine zentrale Rolle spielen wird. Das Verfahren zur Rücksetzung bleibt wie gehabt. Man bestellt online einen Brief mit dem Aktivierungscode und der neuen PIN. Die Zustellung läuft per Postident, damit die Daten auch wirklich beim rechtmäßigen Inhaber landen. Der Postbote checkt also vor Ort kurz den Ausweis, bevor der Umschlag den Besitzer wechselt.
Eigentlich war der Dienst Ende 2023 aus Kostengründen eingestellt worden, doch für die Verbreitung der Online-Funktion ist der Briefweg wohl doch noch zu wichtig.
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