
Brave integriert eine neue Funktion für E-Mail-Aliase in die Nightly-Version des Desktop-Browsers. Der Dienst soll die Privatsphäre schützen, indem Nutzer bei Registrierungen nicht mehr ihre echte Adresse angeben müssen. Die Funktionsweise kennt ihr ja sicher.
Eingehende Nachrichten leitet Brave an das hinterlegte Hauptkonto weiter. Wer die Funktion ausprobieren möchte, legt unter brave://settings/email-aliases ein Brave-Konto an. Über das Kontextmenü per Rechtsklick in E-Mail-Feldern lassen sich neue Aliase direkt erstellen. Die Verwaltung erfolgt in den Einstellungen unter dem Punkt Autofill. Dort können bis zu fünf Aliase erstellt, mit Notizen versehen oder bei Bedarf gelöscht werden (der Firefox erlaubt kostenlos übrigens 50).

Das Löschen beendet sofort den Empfang von Spam dieser spezifischen Quelle. Brave gibt an, dass E-Mails nur kurz für Viren- und Spamfilterung verarbeitet und innerhalb weniger Sekunden nach der Zustellung vom Server gelöscht werden. Eine Speicherung der Inhalte findet nicht statt.
Erstellte Notizen zu den Aliasen bleiben lokal gesichert und werden Ende-zu-Ende verschlüsselt über Brave Sync abgeglichen. Aktuell ist das Feature auf den Desktop beschränkt, eine Umsetzung für Mobilgeräte soll später folgen.
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