
Ja huch, das kommt etwas überraschend. Vanderplanki hatte ich ja schon vorgestellt, eine Mail-Archivierung für Linux, macOS und Windows. Startete kostenlos, wurde dann aus Gründen kostenpflichtig. Und nun? Gibt es wieder, wie bei Mail Store, eine Lite-Version, die etwas eingeschränkt ist, aber durchaus für viele völlig ausreichend. Vielleicht wollt ihr dem Ganzen ja eine (neue) Chance geben. Könnt ja meine Vorstellungen lesen – und ich habe auch mal das Changelog der neuen Version rausgezuppelt.
Eine nützliche Neuerung ist die Option, E-Mails nach der Archivierung direkt im Quell-Postfach zu löschen. Nutzer können hierfür eigene Kriterien festlegen, wobei die Funktion zur Sicherheit standardmäßig abgeschaltet bleibt. Bei den Archivierungs-Jobs gibt es nun mehr Flexibilität. Bisher ließen sich lediglich Ordner ausschließen. Jetzt können Anwender gezielt Ordner für die Sicherung auswählen und dabei entscheiden, ob Unterordner einbezogen werden oder nicht. Eine neue Schaltfläche zeigt zur Kontrolle die effektive Auswahl der Ordner an, die durch die gesetzten Regeln erfasst werden.
Der Entwickler hat zudem diverse Fehler behoben. Das Problem beim Abrufen von IMAP-Inhalten, das zu Fehlermeldungen bei doppelten Schlüsseln führte, sollte der Vergangenheit angehören. Auch Fehlermeldungen nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand wurden korrigiert. Ein spezifischer Bug, der den Neustart verhinderte, wenn Vanderplanki nach dem Öffnen von Dateien in externen Programmen nicht sauber beendet wurde, ist ebenfalls ausgemerzt. Das Update wird durch allgemeine Optimierungen und kleinere Fehlerbehebungen abgerundet. Wer das Werkzeug zur E-Mail-Sicherung nutzt, findet das Paket auf der offiziellen Seite.
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