
Nothing bohrt seine Softwaretools weiter auf und stellt mit Essential Voice eine neue Funktion vor, die das Smartphone-Erlebnis flüssiger gestalten soll. Die Idee dahinter ist recht simpel, denn das Unternehmen möchte das Tippen durch natürliche Sprache ersetzen. Während der Durchschnittsnutzer etwa 36 Wörter pro Minute tippt, schafft man sprechend locker 150 Wörter im gleichen Zeitraum.
Herkömmliche Diktierfunktionen haben vielleicht das Problem, dass sie jedes Äh und jede Pause starr mitprotokollieren, was am Ende meist unordentlich aussieht. Hier setzt Essential Voice an und bereinigt den Text direkt in Echtzeit. Wer die Essential-Taste lang drückt oder die Funktion über die Tastatur startet, bekommt sofort strukturierte Sätze ohne unnötige Füllwörter geliefert. Grundsätzlich ja nicht wirklich neu, wenn man schon in der Google- oder Apple-Welt mal mit Spracheingabe gearbeitet hat.
Das System integriert sich direkt in die Schreibumgebung, man muss die jeweilige App für die Nutzung also nicht verlassen. Zu den Kernfunktionen gehören eine automatische Korrektur der Satzstruktur, personalisierte Sprach-Shortcuts für Links oder Vorlagen sowie eine direkte Übersetzungsfunktion in über 100 Sprachen. Das Tool erkennt dabei automatisch die gesprochene Sprache und berücksichtigt regionale Varianten.
Zunächst kommen Nutzer eines Phone (3) oder Phone (4a) Pro in den Genuss des Updates, das Phone (4a) soll kurze Zeit später folgen. Für die Zukunft plant der Hersteller weitere Updates, die den Kontext der Eingabe erkennen, egal ob es sich um eine kurze Nachricht oder eine förmliche E-Mail handelt. Langfristig soll Essential Voice auf das gesamte Ökosystem von Nothing ausgeweitet werden. Wichtig zu wissen: Das alles läuft über die Nothing-Server. Gespeichert werden soll da aber nichts.
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