Microsoft spricht in einem Video über die technischen Optimierungen von Windows 11. Drei große Aspekte sind die Priorisierung von Anwendungen, die Wiederaufnahme nach dem Standby sowie die reduzierten Größen von kumulativen Updates.

Windows 11 priorisiert Anwendungen, die sich im Vordergrund befinden

Während das System im Hintergrund aufwendige Aufgaben berechnet, sollen Anwendungen, die im Vordergrund verwendet werden, trotzdem schnell sein. Zumindest ist das einer der Ziele des Windows 11-Entwicklungsteams.

Dazu hat Microsoft die Priorisierung von Anwendungen optimiert. Das Fenster, welches den Fokus besitzt, bekommt auch den Fokus des Systems. Also die meisten Ressourcen zugewiesen. Dadurch soll der Nutzer nicht zu spüren bekommen, dass sich das System eigentlich unter Vollast befindet.

Als Beispiel zieht der Präsentator des Videos ein Szenario heran, in dem ein Computer zu 90% ausgelastet ist. Obwohl der Prozessor keine Kapazitäten mehr für weitere Prozesse besitzt, starten einzelne Office-Anwendungen gewohnt schnell.

Wiederaufnahme aus dem Standby-Modus

Mittlerweile fährt man Notebooks nach einem abgeschlossenen Arbeitstag nicht mehr herunter. Stattdessen klappt man das Gerät nur noch zu, wodurch es in den Standby-Modus wechselt. Falls man doch noch auf irgendwas zugreifen möchte, dann ist der letzte Zustand des Systems nach dem Aufklappen sofort wieder da.

Diesen Prozess möchte Microsoft ebenfalls verbessert haben. Im S3 Standby-Modus schaltet das System alle Hardware-Komponenten aus, bis auf den Arbeitsspeicher. Letzteres trägt alle Informationen, die das System für eine schnelle Wiederaufnahme benötigt.

Sobald der Computer aus diesem Modus aufgeweckt wird, greife Windows 11 auf ein optimiertes Verfahren zurück, bei dem die Hardware intelligenter angesteuert/reaktiviert wird. Des Weiteren sind im Moment des Aufweckens wichtige Systemprozesse priorisiert, welche im Endeffekt darüber entscheiden, wie schnell der Computer wieder einsatzbereit ist.

Microsoft spricht von einer Verschnellerung um bis zu 25%. Angeblich soll für bestimmte Geräte die Wiederaufnahme sogar Augenblicklich sein.

Kleine Aktualisierungspakete

Die Größe von Windows Updates reduziert sich! Zumindest gilt dies für die monatlichen kumulativen Aktualisierungen.

Um eine Verminderung der Downloadgröße von bis zu 40% zu erreichen, lädt Windows nur noch die Komponenten herunter, welche auch wirklich ausgetauscht werden müssen. Alle Anderen lässt das System aus.

Video: Windows 11: Die Optimierung und Leistungsverbesserungen

Alle Informationen aus diesem Artikel sind dem folgenden Video entnommen:

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