Titelbild: Werbung für die Outlook Webseite geöffnet im Webbrowser

Die Web-Version von Outlook kann jetzt als Standard-E-Mail-Programm agieren. Klickt man auf eine verlinkte E-Mail-Adresse in einem beliebigen Programm, dann öffnet sich Outlook im Web statt als Programm.

Beim Aufruf von Outlook.de blendet sich eine Meldung ein, die es ermöglicht, die Webseite von Outlook als E-Mail-Handler festzulegen. Ein Klick auf Jetzt ausprobieren setzt die nötigen Vorgänge in Gang.

Ein Screenshot der Meldung, um Outlook als Standard E-Mail-Handler festzulegen.

Anschließend öffnet sich oben links eine Berechtigungsabfrage eures Web-Browsers, die ihr mit einer Zulassung bestätigen müsst. Daraufhin öffnet sich ein weiteres Fenster, eines der Windows-Einstellungen. In diesem besteht die zusätzliche Möglichkeit, euren Webbrowser noch als Standard-E-Mail-Programm festzulegen. Somit öffnet sich App übergreifend im ganzen System immer die Web-Version von Outlook sobald ihr auf einen Mailto-Link klickt. Selbst wenn sich dieser in Word befindet.

Getestet mit Microsoft Edge 93 funktioniert alles fehlerfrei. Ebenso sollte es mit allen Chromium-Browsern ab Version 92 sein.

Änderung rückgängig machen

Das Rückgängig machen dieser Änderung gestaltet sich schwieriger, als nur das E-Mail-Programm in den Windows-Einstellungen umzuändern. Denn die App-Auswahl darin ändert nicht das Verhalten für Links innerhalb des Webbrowsers. Möchte man den Mailto-Händler bspw. unter Microsoft Edge deaktivieren, muss man wie folgt vorgehen:

  1. Klickt oben rechts auf die drei Punkte und öffnet anschließend die Einstellungen.
  2. Wählt in der linken Menüleiste den Menüpunkt Cookies und Webseitenberechtigungen.
  3. Scrollt runter zu Protokollhandler.
  4. Entfernt Outlook aus der Mailto-Handler-Liste.

Outlook Web kann ein E-Mail-Programm ersetzen

Durch diese Ergänzung wird die Webseite von Outlook noch ein Stück mächtiger. Jetzt schon kann sie Desktop-Benachrichtigungen beim E-Mail-Eingang senden, unterstützt Kontextmenüs und bietet Schnellansichten für den Kalender sowie OneNote-Notizen an. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie Webseiten in Zukunft native Software ersetzen könnten. Hand in Hand mit der stetig wachsenden Anzahl an Browser-APIs.


Quelle Dr. Windows

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