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Fette 4K-Fernseher: UHD Smart TVs unter 500 Euro (April 2018)

Die Preise für Fernseher mit 4K UHD sind im freien Fall. Inzwischen gibt es dutzende Geräte unter 500 Euro, die bei Bildschirmdiagonalen über einem Meter Inhalte in höchster Auflösung darstellen. Wir zeigen interessante Produkte, geben einen Überblick zu Inhalten und klären, welche zusätzlichen Ausgaben anfallen.

Der eigentlich richtige Begriff ist UHD (Ultra High Definition). Dieser beschreibt den neuen Standard, der auf Full HD folgt. UHD liefert 3840 × 2160 Bildpunkte, das Vierfache von Full HD, Inhalte werden im Seitenverhältnis 16:9 angezeigt. 4K kommt aus der digitalen Kinobranche, es steht dort für eine Auflösung von 4096 × 2160 Pixel und ein Seitenverhältnis von 17:9. Weil 4K aber so schön griffig klingt, wurde und wird es im TV-Umfeld als Synonym für UHD genutzt.

Bei Edge-Lit-Geräten sitzen die Lichtquellen für die LEDs seitlich an den Kanten. Dadurch lassen sich flache Geräte bauen, es kann aber auf Kosten der Qualität gehen: Vor allem dunkle Bereiche leiden.

HDCP: High-bandwidth Digital Content Protection ist ein Kopierschutz für digitale Inhalte. Aktuell ist HDCP mindestens in Version 2.2 notwendig, unterstützen müssen das alle Komponenten in der Wiedergabekette – auch das Kabel. Falls HDCP 2.2 nicht verfügbar ist, bricht die Wiedergabe ab.

HDMI 2.0: Der aktuelle HDMI-Standard hat höhere Übertragungsraten als der Vorgänger und sollte HDCP 2.2 unterstützen, beim Kauf also unbedingt darauf achten. Auch hier müssen alle Geräte kompatibel sein. Falls nicht, fällt die Wiedergabe auf den letzten gemeinsam unterstützen HDMI-Standard zurück, meist bedeutet das eine Fehlermeldung und Abbruch.

HDR: High Dynamic Range oder High Dymanic Range Plus gibt Bilder mit hohem Kontrast wieder. Das kann extrem gut aussehen, die Inhalte wirken „knackiger“. Je nach Gerät kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, entsprechend unterscheiden sich Ergebnisse von TV zu TV.

LED: Alle UHD-Fernseher in dieser Preislasse setzen auf LEDs. Das ist nicht schlecht, doch sind die Farben weniger knackig als etwa bei OLED, man kennt das von Smartphones.

Fernseher mit Direct-lit-LEDs haben die Leuchtquelle hinter den „Bildröhre“. Das macht sie deutlich dicker. Dafür ist die Bildqualität besser, die Fernseher können helle und dunkle Stellen im Bild gezielter darstellen.

Es geht zwar langsam, doch es gibt immer mehr Inhalte, die direkt in UHD zur Verfügung stehen. Gerade die Streaming-Anbieter können bauen ihre Kataloge aus.

Amazon: Es gibt einige Inhalte in UHD, vor allem neuere Produktionen und Original-Fassungen. Am einfachsten ist der Empfang in UHD mit einem Amazon Fire TV 4K, dieser wird direkt am Fernseher angeschlossen. Alternativ können kompatible Geräte die Inhalte aus der Amazon-App direkt streamen. Weitere Informationen zu UHD bei Amazon.

Apple: iTunes baut das Programm an 4K Filmen und Serien auf, seit dem Start im September 2017 mit damals 50 Filmen geht es stetig nach oben. Wichtige Einschränkung: Für die Wiedergabe ist ein iPhone ab Version 8, ein iPad Pro (Modell 2017) oder der Apple TV 4K notwendig. Weitere Informationen zu 4K bei Apple.

Google: Das Angebot an UHD-Inhalten im Google Play Store wächst langsam, aktuell sind vor allem Filme in 4K erhältlich. Die Wiedergabe erfolgt über den Chromecast Ultra oder kompatible Android-TVs. Weitere Informationen zu UHD bei Google Play.

Netflix: Um beim Streaming-Marktführer UHD-Inhalte zu sehen, muss das Abo auf die höchste Stufe gestellt sein (4 Streams gleichzeitig, 13,99 Euro im Monat). Die Inhalte lassen sich dann direkt über die Netflix-App auf kompatiblen UHD-Fernseher abrufen. Windows-10-Nutzer können die UHD-Streams per Netflix-App oder Edge ansehen. Weitere Informationen zu 4K bei Netflix.

Sky: Der Abo-Anbieter hat ein spezielles UHD-Paket, mit dem Filme und Sport in UHD übertragen werden. Im Paket ist der notwendige Receiver vorhanden, die Inhalte lassen sich per Satellit oder über Kabel empfangen – aber nur, wenn der jeweilige Kabelanbieter dieses auch unterstützt. Das Paket kostet zum Testzeitpunkt monatlich knapp 62 Euro, wobei es die ersten zwölf Monate verbilligt für 29,99 gibt. Weitere Informationen zu UHD bei Sky.

Im normalen Fernsehbetrieb ist eine UHD-Auflösung noch ein absolutes Unikum. Die Sender müssen sowohl in neue Hardware investieren wie auch die Inhalte in höherer Auflösung produzieren. Einzelne Sender arbeiten bereits an Konzepten oder starten Versuche, es ist aber ein Henne-Ei-Problem: Die meisten Kunden haben noch keine 4K-fähigen Empfangsgeräte, also lohnt die Produktion von 4K-Inhalten auch noch nicht – aber wenn es keine Inhalte gibt, dann kauft auch keiner die Geräte.

Öffentlich-Rechtliche: Die ARD sieht sich nach eigenen Angaben die Entwicklung von 4K-Inhalten derzeit noch an. Ein Regelbetrieb ist noch nicht geplant, möglicherweise gibt es aber demnächst einige Versuchsballons.

Das ZDF zeigt einige Inhalte per HbbTV in UHD, allerdings noch längst nicht alles. Wichtig dabei: HbbTV braucht zwingend schnelles Internet, es reicht also nicht, das ZDF allein „per Antenne“ zu empfangen. Die normalen Streams, egal ob Live oder aus der Mediathek bieten noch kein UHD.

RTL: Die Sendergruppe ist in Deutschland der Wegbereiter, mit der Serie „Sankt Maik“ wurde erstmals eine UHD-Serie im frei empfangbaren Fernsehen ausgestrahlt. Das gilt auch für die hauseigene Video-on-Demand-Plattform.

HD+: Der Satellitenbetreiber Astra hat mit HD+ sein eigenes Angebot für UHD-Inhalte im Live-TV. Dazu braucht es einen HD+ Receiver oder ein passendes Modul für bestehende Geräte. Für den Aufpreis bekommt man mäßig viel: Es gibt nur zwei UHD-Sender, die gemischte Inhalte anzeigen. Die restlichen 23 Privatsender werden in HD ausgestrahlt.

Blu Ray: Grundsätzlich bietet Blu-ray genügend Platz für 4K-Inhalte. Aber: UHD-Filme sind in einem anderen Format als „normale“ Blu-ray Filme, ein UHD-fähiger Player ist daher Pflicht. Vielen aktuellen Filmen liegen zwei Disks bei, einmal in UHD, einmal in Full-HD.

Microsoft Xbox: Sowohl die Xbox One S wie auch die Xbox One X geben Blu-ray UHD wieder. Zugleich streamt die Konsole 4K-Inhalte von Netflix, Amazon und Co. Sind Spiele auf das Format optimiert, lassen sie sich in UHD-Auflösung zocken.

Sony Playstation: Die PS4 Pro zeigt UHD nur über Streaming an, das interne Laufwerk unterstützt lediglich FullHD-Blu-rays. Wie bei der Xbox müssen Spiele speziell auf UHD getrimmt sein, ansonsten gibt es hochgerechnetes 1080p.

Glücklicherweise sind Fernseher abwärtskompatibel, geben also ganz selbstverständlich alle bisher produzierten Inhalte wieder. Die Qualität hängt vom Ausgangsmaterial und dem Zuspielgerät ab. Eine wichtige Funktion ist das Upscaling. Dabei versucht der Zuspieler, die Bildpunkte des Ausgangsmaterials hochzuskalieren, um eine höhere Auflösung zu erzielen. Wie gut das funktioniert, hängt von der verwendeten Hardware und dem Anbieter ab, je nach Hersteller kann das gleiche Ausgangsmaterial unterschiedlich ausfallen. Als Faustregel gilt aber: Je besser die Quelle, desto besser das Ergebnis – eine VHS-Aufnahme aus den 80ern wird immer schlechter aussehen als ein Full-HD-Film von der Blu-ray-Disc.

Ab dem 14. Juli findet in Katar die Fußball WM 2018 statt, können wir die bereits in UHD sehen? Theoretisch sollte es möglich sein, die FIFA will in UHD (und sogar VR) produzieren. Es liegt an den lokalen Anbietern und damit an ARD & ZDF, ob und wie die Inhalte ausgeliefert werden. Bereits klar ist, dass es per Satellit kein UHD gibt, ob der Live-Stream UHD können wird, ist noch unklar. Ende April 2018 ist eine Pressekonferenz angesetzt, auf der mehr Informationen veröffentlicht werden sollen. Wir behalten das im Auge und informieren.

Kürzlich warnte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) davor, dass Angreifer über unsichere smarte Fernseher in Netzwerke einbrechen, Inhalte auf dem TV abspielen oder eine integrierte Kamera anzapfen können. Wikileaks hatte bereits 2017 gezeigt, dass solche Attacken in Spionagekreisen existieren. Dazu kommen neugierige Applikationen. Etwa hatte sich der Sony-Android-Fernseher eines Twitter-Nutzers aktualisiert und die App von Samba.TV eingespielt. Diese überwacht, was der Nutzer wann und wie ansieht – eine reine Schnüffelei.

Die Schwachstellen sind leicht erklärt: TV-Hersteller mussten sich bislang kaum mit Themen wie Updates oder Patches auseinandersetzen. Entsprechend gibt es kein Bewusstsein für die Sicherheitsthematik, Prozeduren für Updates werden wenig genutzt und sind zu langsam. Die Installation von Schnüffel-Apps dagegen geschieht rein aus kommerziellen Interessen. Die Daten lassen sich nutzen und wiederum an Sender oder Werbetreibende verkaufen. Als Nutzer muss man hier genau hinsehen, was da auf dem Fernseher so alles läuft.

Unser Tipp: Nutzt nur die TV-Funktion, vergesst das Smart davor. Die Inhalte kommen am besten über einen Blu-ray-Player, eine Konsole oder ein Multimediacenter wie Kodi, Apple TV 4K oder Amazon Fire TV 4K. Deren Software wird von den Herstellern deutlich besser gepflegt.

Maximaler Bildschirm fürs Geld: Wer Fernseher in UHD-Auflösung mit einer Diagonale von 140 cm unter 500 Euro sucht, der wird bei diesen Geräten fündig.

Neben den TV-Kosten sollten die Kosten für Kabel und Inhalte in die Planung einfließen. Streaming-Dienste brauchen außerdem eine vernünftige Internetanbindung, 25 Mbit/s sind der Mindeststandard. Idealerweise ist TV oder Zuspieler per Ethernet-Kabel im Netzwerk angeschlossen. Kommt WLAN zum Einsatz, muss eine entsprechend gute Verbindung garantiert sein.

Wer UHD Blu Rays ansehen möchte, braucht dafür den passenden Abspieler. Diese kosten zwischen 140 und 800 Euro. Eine gute Alternative ist die Xbox One S. Sie kostet um die 220 Euro und kann neben UHD Blu-rays Inhalte auch in 4K streamen.

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Amazon-Sonderangebote zu Ostern: So gut sind die Deals

In der Woche vor Ostern bewirbt Amazon viele Schnäppchen mit hohen Rabatten. Von Ersparnissen bis zu 70 Prozent ist die Rede. Sind die Angebote wirklich gut?

Möbelhäuser „verschenken“ die Mehrwertsteuer, Amazon gibt bis zu 70 Prozent Rabatt. Beides hört sich toll an, aber bei beidem sollte man aufhorchen – denn zu verschenken hat niemand etwas. Wir haben daher die interessantesten Angebote genau untersucht und in unserem Preisvergleich geprüft, wie hoch die Ersparnis im Vergleich zu anderen, echten Händlern wirklich ist. Denn ein hoher Nachlass auf eine unrealistische, vielleicht Jahre alte Preisempfehlung heißt noch lange nicht, dass das Angebit wirklich gut ist.

Ab heute gibt es die ersten Angebote mit dem Oster-Countdown, richtig los geht's dann ab Montag.

Bei den mit * gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision.

Wer bis zum 30.4. einen Gutschein über 30 Euro kauft, bekommt einen zusätzlichen Gutschein über 5 Euro dazu. Das zusätzliche Guthaben lässt sich bis zum 15. 6. auf das komplette Produkt-Portfolio von Amazon anwenden. Es gibt einige Einschränkungen für die Nutzung, so darf das Angebot nur einmal in Anspruch genommen werden und der Nutzer-Account muss bei Amazon seit mehr als 24 Monaten existieren. Auf dieser Seite werden die Gutschein-Bedingungen erklärt, außerdem ist auf den ersten Blick ersichtlich, ob man an der Aktion teilnehmen darf: Geschenkgutschein-Aktion*

Wer auf der Suche nach einem kabellosen Staubsauger ist, kann heute beim Dyson V6 gute 16 Prozent sparen. Der Amazon-Preis von 239 Euro* liegt knapp 50 Euro unter dem günstigsten Angebot anderer Händler (286 Euro). Verglichen mit dem Staubsauger-Roboter von Dyson (Testbericht) ist das akkubetriebene Modell auf jeden Fall ein Schnäppchen.

Wer sich einen neuen Fernseher ins Osternest stellen möchte, sollte sich die reduzierten Geräte von LG genauer ansehen. Doch nicht alle Größen sind echte Schnäppchen. Das Modell LG 49LJ594V* mit 49 Zoll kostet bei Amazon trotz Rabatt immer noch 487,89 Euro, im Preisvergleich ist diese Größe bereits für 460,82 Euro erhältlich – andere Händler unterbieten Amazon also um 5,5 Prozent.

Beim 43-Zoll-Modell* liegt die Ersparnis bei Amazons Preis von 279,99 Euro bei guten 22 Prozent. Laut Preisvergleich sind sonst mindestens 363,35 Euro fällig.

Wer ein 49-Zoll-Gerät sucht, bekommt den LG 49LJ614V auf Amazon* für 379,99 Euro statt 449,16 Euro bei anderen Händlern. Das entspricht einer realen Einsparung von 15 Prozent.

Noch größer wäre beispielsweise das Modell LG 55LJ615V*, es ist heute für 499,99 Euro im Angebot. Das nächstbeste Angebot im Preisvergleich liegt bei mindestens 579,99 Euro. Das entspricht einem Osterrabatt von immerhin fast 14 Prozent.

Wer ein günstiges Zweit-Smartphone oder ein Einsteigergerät für den Nachwuchs sucht, kann einen Blick auf das Onix S506* werfen. Amazons Kampfpreis von 56 Euro unterbietet das nächstbeste Angebot um satte 29 Prozent. Laut Preisvergleich fallen sonst knapp 80 Euro an. Allerdings ist das Smartphone sehr spärlich ausgestattet, beispielsweise gibt es kein LTE. Alternativen könnten das Moto E4 sein, das es diese Woche bei Aldi Süd für 80 Euro gibt, oder eines der Modelle, die wir in unserer Marktübersicht Android-8-Smartphones bis 200 Euro aufgelistet haben.

In der Kategorie Tablets sind zwar einige Angebote zu finden, die reale Ersparnis ist aber zum Teil sehr gering. Manche Geräte gibt es bei anderen Händlern auch ohne Oster-Rabatt für annähernd den gleichen Preis.

Beim Lenovo Tab3 10 Plus* mit angestaubtem Android 6.0 sind satte 23 Prozent Ersparnis drin. Der Amazon-Preis liegt bei 199 Euro, das ist etwa 50 Euro billiger im Vergleich zum nächstbesten Angebot. Prime-Kunden sparen aktuell außerdem 15 Euro beim hauseigenen Tablet Fire 7* (54,99 statt 69,99 Euro) und 20 Euro beim Fire HD 10* (159,99 Euro statt 179,99 Euro).

Wer einen USB-Labeldrucker für sein Home-Office sucht, um beispielsweise Adress-Etiketten, Brief- oder Paketmarken drucken zu können, kann sich die folgenden drei Modelle von Dymo ansehen. Die Amazon-Preise liegen zwischen 13 und 17 Prozent unter denen der Konkurrenz. Der Labelwriter 450 Turbo* kostet bei Amazon 90,59 Euro, im Preisvergleich sind mindestens 110,31 Euro fällig.

Das Modell Labelwriter 450 Twin Turbo* kostet heute 125,49 Euro. Im Preisvergleich schlägt der Desktop-Label-Printer mit mindestens 153,01 Euro zu Buche.

Für besonders breite Etiketten eigent sich das Modell Labelwriter 4XL von Dymo*. Statt für 199,99 Euro geht das Modell heute für 172,49 Euro über den virtuellen Ladentisch. Das ist eine Ersparnis von fast 14 Prozent.

Die Logitech HD-Webcam für 51,99 Euro* ist bei Amazon heute um 15 Prozent günstiger als bei den Mitbewerbern. Diese verlangen laut Preisvergleich mindestens 61,84 Euro.

Wer eine kabellose Maus mit zweiten Scroll-Rad für horizontalen Bildlauf sucht, spart heute bei Amazon gute 20 Prozent gegenüber der Konkurrenz. Das Modell MX Master von Logitech* ist für Windows-PCs und Apple-Rechner geeignet und kostet heute 49,99 Euro. Laut Preisvergleich sind sonst mindestens 62,89 Euro fällig.

Wenn es noch eine Tasche zum Transport des Notebooks sein darf, lohnt sich der Blick auf die Taschen von Leabags. Die Echtleder-Modelle im Vintage-Look sind heute um gute 28 Prozent günstiger. Die Scottdale-Aktentasche* aus echtem Büffel-Leder kostet heute bei Amazon 99,98 Euro. Normalerweise schlägt das Modell mit mindestens 138,98 Euro zu Buche.

Unabhängig von den tagesaktuellen Produktangeboten gibt es unter den Amazon-eigenen Diensten ein Schnupperangebot für den Streaming-Dienst Music Unlimited. Das Familien-Abo für 14,99 Euro im Monat erlaubt sechs Nutzern den Zugriff auf mehr als 50 Millionen Songs, Hörbücher und Live-Streams, etwa der Fußball-Bundesliga. Wer den Dienst ausprobieren möchte, kann das im Rahmen des Oster-Angebots für drei Monate zum Preis von einem*.

Außerdem gibt es eine große Film-Auswahl über Instant Video günstiger*. Das Angebot gilt sowohl für das Leihen als auch das Kaufen der Filme, Beispiele sind Emoji – Der Film* oder Spiderman: Homecoming* für knapp 7 Euro und Cars 3* für knapp 10 Euro – jeweils als Kauf in Full-HD-Auflösung.

Freunde physikalischer Medien gehen heute leer aus. Mit hoher Wahrscheinlichkeit bringt der Online-Versender in den kommenden Tagen aber auch diverse Angebote für vergünstigte Box-Sets und Filme auf DVD & Blu-ray.D

Bose-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung sind im Abverkauf. Das Modell QuietComfort 25* für Android-Geräte ist heute mit 169 Euro immerhin 15 Prozent günstiger als das nächstbeste Angebot im Preisvergleich. Das Modell ist allerdings aus dem Jahr 2014, die Nachfolger nutzen Bluetooth statt Kabelverbindung. Entsprechende Angebote gibt es bei Amazon heute nicht, aber Alternativen zeigen wir in unserem Vergleichstest True-Wireless-Kopfhörer.

Es ist wie immer: Es gibt gute Angebote, aber viele sind längst nicht so toll, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Im Zweifelsfall empfehlen wir vor jedem Kauf den Blick in den Preisvergleich.

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Devolo WiFi ac im Test: schicker Dual-Band WLAN-Repeater

Devolo schickt mit dem WiFi Repeater ac einen Range Extender in unseren Test. Dieser vergrößert sowohl 2,4 GHz- wie auch 5 GHz-Netzwerke und verspricht eine Reichweite von 300 Metern und eine Übertragunsrate von 1200 MBit/s. Wir haben getestet, ob das stimmt.

Der WLAN Repeater sieht aus wie ein matt-weißer Würfel, er wirkt elegant und wertig. Die fünf LEDs zur Anzeige der Funkstärke leuchten weiß. Das wirkt an der Wand dezent, gerade bei hellerem Umgebungslicht sind sie aber schwer zu erkennen.

Der Devolo WiFi Repeater ac wird direkt in die Steckdose gesteckt, ein separates Netzteil ist nicht notwendig. Die Qualität der Verarbeitung ist gut, auch der WPS-Knopf hat einen guten Druckpunkt. Insgesamt fühlt sich das Gerät durchaus wertig an. An der Unterseite ist eine Gigabit-LAN-Buchse angebracht. So lässt sich ein Gerät direkt anschließen, etwa ein Netzwerkdrucker oder ein Fernseher ohne WLAN-Funktion. Neben der Repeater-Funktion ist auch ein Betrieb als Access Point möglich, wenn man per Kabel Verbindung zum DSL-Router herstellt.

Der Devolo Repeater kann sich mit Routern aller Hersteller verbinden. Die Konfiguration klappt wahlweise per WPS-Taste oder über die Browser-basierte Konfigurationsoberfläche. Für den Test koppelten wir das Gerät mit einem WLAN-Router von AVM, der Fritz Box 7590.

Das Einrichten über das WiFi Protected Setup (WPS) klappt erfreulich einfach und schnell. Nachdem der WPS-Knopf am Repeater für drei bis neun Sekunden gedrückt wurde, müssen wir innerhalb von zwei Minuten den Knopf am Router drücken – das ist machbar. Die Signalanzeige leuchtet permanent weiß, wenn ein WLAN verbunden ist. Das Gerät ist dann sofort einsatzbereit, Netzwerkname und Verschlüsselungskennwort zieht es sich per WPS.

Je nach Drückdauer hat der WPS-Knopf folgende Funktionen:

  • 3-9 Sekunden: Der WiFi Repeater ac wird mit dem Router verbunden.
  • 1-3 Sekunden: Ein mobiles Endgerät wird mit dem Repeater verbunden.
  • >10 Sekunden: Alle Einstellungen werden auf Werkseinstellung zurückgesetzt.

Neben der WPS-Methode lässt sich der Repeater auch über ein Web-Interface einrichten. Das gibt dem Nutzer deutlich mehr Optionen, dauert aber auch länger. Für den Zugriff verbindet man sich mit dem unverschlüsselten WLAN, dass der Repeater im Werkszustand ausstrahlt, alternativ kann man sich auch per LAN verbinden. Über die Adresse http://devolo.wifi landet man auf der grafischen Nutzeroberfläche.

Das allerdings macht während des Setups Probleme: Sobald der Repeater vom Devolo-WLAN in das Netzwerk des Routers wechselt, verliert man die Verbindung zum Gerät. Das ist technisch bedingt, allerdings weiß man nicht, unter welcher Adresse der Repeater nun erreichbar ist. Die devolo.wifi-Adresse funktioniert nicht in allen Umgebungen. Wir haben uns beholfen, indem wir die IP-Adresse aus der Liste der verbundenen Geräte aus der Fritz Box gezogen haben. Besser wäre es, wenn Devolo im Setup sämtliche Daten vom Nutzer abfragt und ihm dann klar macht, dass die Verbindung abreißen und der Repeater quasi transparent im „richtigen“ Netzwerk arbeitet.

Ein anderes Problem ist das Upgrade der Firmware. Der Repeater wurde mit Version 1.0 ausgeliefert, diese ist veraltet und es gibt längst einen Nachfolger. Aber es gibt keinen Automatismus für das Update, stattdessen muss man die Daten manuell von der Herstellerseite herunterladen – die dann auch noch sensible Informationen für einen Newsletter wissen möchte. Das ist nervig und muss nicht sein.

Anders als der Fritz Repeater 310 (Testbericht) kann die Fritz Box das Devolo-Geräte leider nicht komplett integrieren. So verliert man diverse Informationen, etwa, welche Geräte am Repeater und welche am Fritz-Box-WLAN angeschlossen sind.

Mehr zur Einrichtung in unserer Galerie:

Genug zu Konfiguration und Aussehen, wichtig ist die Leistung. Der Devolo WiFi Repeater ac muss den gleichen Parkour durchlaufen, durch den wir bereits andere Geräte wie den Netgear EX7000 geschickt haben. Die folgende Grafik zeigt, wo sich welche Geräte befinden:

  1. Der WLAN Router AVM FRITZ!Box 7590 steht im Dachgeschoss.
  2. Der Devolo WiFi Repeater ac steht im OG.
  3. Das Test-Handy LG V30 wandert vom Dach bis in den Keller und misst an sieben Messpunkten den WLAN-Durchsatz.

Im Test zeigt sich, dass der Repeater vor allem im EG und dem Kellergeschoss punkten kann. Näher am eigentlichen Router bietet das WLAN des AVM-Routers einen höheren Durchsatz (rote Kurve). Der Durchsatz des Devolo-Gerätes (weiße Kurve) ist fast komplett deckungsgleich mit dem WLAN des Routers, lediglich die 2,4 GHz-Verbindung kann im Erdgeschoss und Keller punkten. Schön erkennt man, wie viel besser die 2,4 GHz-Funkwellen durch Wände kommen. Die steileren Kurven sind ist das 5 GHz Frequenzband.

Die zweite Testreihe misst den Durchsatz vom eigenen WLAN ins Internet. Dazu ist am AVM-Router ein VDSL-50-Anschluss, der relativ stabil zwischen 47 und 49 MBit/s im Download sowie 9 bis 10 MBit/s im Upload liefert.

Aus der Testreihe sieht man schön, dass der Repeater selbst dann noch Zugang zum Internet bietet, wenn dem AVM-Geräte bereits die Puste ausgeht. Bei 5 GHz überschneidet sich der Durchsatz zwischen AVM (rot) und Devolo (weiß), bis es ins Erdgeschoss und den Keller geht. Die 2,4 GHz Leistung ist dagegen beim Devolo anfangs deutlich niedriger, dafür selbst dort noch verfügbar, wo die AVM-Funkwellen gar nicht mehr hinkommen. Allerdings: Die Internetverbindung im Keller war so träge, dass Surfen eigentlich keinen Spaß mehr macht. Die Bandbreite kann aber reichen, um in dieser Entfernung ein Smart Home System zu betreiben, etwa ein Thermometer, eine Funkschaltsteckdose oder eine WLAN-Lampe. In der Praxis kann auch ein wenig Spielerei bei der Positionierung helfen. Devolo empfiehlt, das Gerät so aufzustellen, dass drei LEDs bei der Funkanzeige leuchten.

Insgesamt liegt der Devolo WiFi Repeater ac in etwa gleichauf mit dem AVM Fritz WLAN Repeater 310 (Testbericht), aber deutlich unter der Leistung des Netgear Nighthawk EX7000 (Testbericht).

Eine Anmerkung: Häuser sind verschieden, sowohl beim Aufbau wie auch den verwendeten Materialen für Wände und Decken. Deswegen kann es sein, dass die Messungen in anderen Umgebungen von unseren Ergebnissen abweichen.

Während der zweiten Messreihe, also beim Internetzugriff, zog der Repeater von Devolo knapp 3 Watt aus der Steckdose. Laut Hersteller sind 3,6 Watt der Durchschnitt und 4,2 Watt das absolute Maximum. Für einen Dual-Band-Repeater sind diese Werte in Ordnung.

Eine Hardware-Taste zum Abschalten hat der Repeater nicht. Man zieht ihn einfach komplett aus der Steckdose heraus, dann fährt sein Eigenverbrauch garantiert auf 0,00 Watt zurück.

Der Devolo WiFi Repeater ac kann besticht durch Design und Verarbeitung. Bei der Leistung gibt es Abstriche, erst bei längeren Entfernungen schlägt er das eigentliche WLAN. Während die Konfiguration per WPS einfach und schnell ist, macht die Konfiguration per Software wenig Spaß. Hier könnte die Oberfläche intuitiver sein und den Nutzer mehr informieren.

Anders als der AVM WLAN Repeater 310 bietet das Devolo Gerät noch ein 5-Ghz-Band. Wer das Gerät günstig findet und mit einer Einrichtung per WPS zufrieden ist, kann sich den Repeater holen. Ansonsten würden wir zu einem der anderen Modelle greifen.

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Akku-Top-10: Smartphones mit der längsten Laufzeit

Kameras, Displays und Chips haben in Smartphones enorme Technologiesprünge hingelegt, doch die Akkus bleiben Spaßverderber. Wir zeigen die Handys mit dem längsten Durchhaltevermögen.

Bei den Messwerten greifen wir auf den Fundus unserer Kollegen von c't zurück. Dort werden Smartphones regelmäßig auf Herz und Nieren getestet, beispielsweise günstige Modelle zwischen 150 und 200 Euro inklusive Display, Kamera – und natürlich auch Akku. Für die Messung des Stromverbrauchs kommen verschiedene Tests zum Einsatz. Grundsätzlich werden die Smartphones aufgeladen, der Test gestartet und die Zeit gemessen, bis das Gerät sich mit leerem Akku abschaltet.

Gemessen wird die Zeit, in der das Smartphone ein Video im lokalen Player in Dauerschleife laufen lässt, bei einem festen Helligkeitswert von 200 cd/m². Bei gleicher Helligkeit wird außerdem gemessen, wie lange das Gerät über WLAN im Browser Webseiten abruft – also quasi „surft“.

Die verschiedenen Messungen sind natürlich synthetisch und die konkreten Ergebnisse nicht auf die Praxis übertragbar, sie sind aber untereinander vergleichbar.

In der Top-10 der Video-Wiedergabe sind ausschließlich Android-Smartphones vertreten, und spannenderweise nur wenige Modelle der klassischen, großen Markenhersteller wie Samsung, LG, Sony oder HTC.

Die folgende Tabelle zeigt die Daten im Detail.

Beim Surfen haben hingegen wieder die bekannteren Smartphone-Hersteller die Führung in der Hand: Ihre Akkus halten länger als die der Konkurrenz. Außerdem finden sich – wenn auch im hinteren Drittel – zumindest zwei iPhones in der Top-10. Zum Vergleich, das sündhaft teure iPhone X (Testbericht) kommt bei dieser Messung auf 625 Minuten – das sind 23 Prozent weniger als das iPhone 8 (Testbericht).

Werfen wir nun einen Blick auf die Preise der Produkte. Wenn es mehrere Ausführungen gibt, etwa verschiedene Farben oder Speichervarianten, haben wir immer das günstigste aktuell verfügbare Modell gewählt.

Der folgende Preisvergleich zeigt den tagesaktuellen Kurs:

Auffällig ist: Mit weitem Abstand die meiste Akkulaufzeit für's Geld gibt's bei Samsung mit dem Einsteiger-Smartphone Galaxy J3 2017 (Testbericht in c't 21/2017), das derzeit ab etwa 140 Euro über den Ladentisch wandert.

Im mittleren Preisbereich von etwa 300 bis 400 Euro gibt – wenig überraschend – vor allem Mittelklasse-Smartphones, deren Batterien in der Praxis überzeugen, etwa das Moto Z2 Play (Testbericht), das Sony Xperia XZ1 Compact (Testbericht) oder das Nokia 8.

Die günstigsten Angebote in der Oberklasse sind die Modelle Xiaomi MI6 (Testbericht in c't 22/2017) und OnePlus 5T (Testbericht). Wer Wert auf Marke legt, kommt aktuell am günstigsten mit dem LG V30 (Testbericht) und dem Huawei Mate 10 Pro (Testbericht) weg.

Ebenfalls auffällig ist, dass die Akku-Kapazität keine aussagekräftige Größe ist. Smartphones mit vergleichsweise kleinem Stromspeicher halten unter Umständen dennoch länger durch als Klopper mit Riesen-Akkus.

Der Grund dafür ist zum einen in der Software zu suchen. Das auf die Hardware perfekt optimierte iOS von Apple ermöglicht etwa dem iPhone 8 den letzten Platz in der Top-10 der Video-Wiedergabe. Die Kapazität ist mit 1821 mAh aber nicht einmal halb so groß wie die des Huawei Mate 10 Pro (4000 mAh), das bei diesem Test nicht unter den zehn stärksten Produkten landet.

Außerdem ist natürlich auch die Hardware mit dafür verantwortlich. Je nachdem, welche Inhalte dargestellt werden, brauchen OLED-Panels (z. B. iPhone X, Galaxy Note 8) mehr oder weniger Strom als gleich große LCDs. Displays mit höherer Auflösung und deren Grafikchips brauchen mehr Energie als Modelle mit niedrigerer Auflösung, was unter anderem das gute Abschneiden des Galaxy J3 erklärt. Und auch die ARM-Architektur und der Aufbau des SoC trägt einen entscheidenden Teil zur Energieeffizienz bei.

Bis neue Akkutechnologien marktreif sind und das Problem der kurzen Laufzeit nachhaltig lösen, werden wir wohl mit LiPo- und LiIo-Akkus (Lithium-Polymer und Lithium-Ionen) leben müssen; vermutlich noch einige Jahre. Dass mit diesen Technologien dennoch respektable Laufzeiten erreicht werden, ist vor allem der gesteigerten Effizienz und der höheren Akku-Kapazität geschuldet.

Wenn dieser Punkt ein entscheidendes Kauf-Kriterium ist, helfen die Messergebnisse bei der Entscheidung – auch, wenn die Werte natürlich im Labor entstanden sind und sich in der Praxis noch viele weitere Faktoren wie Umgebungstemperatur, Helligkeit und Qualität und Art der Funkverbindung mit einfließen.

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Smartwatch Skagen Falster im Test: sexy und gut

Die erste reinrassige Smartwatch von Skagen wurde zusammen mit Fossil entwickelt und Anfang des Jahr auf der CES vorgestellt. Wir haben das Touchscreen-Modell des dänischen Herstellers mehrere Tage getestet und verraten, wie sich die Uhr im schlichten Design im Alltag schlägt.

Der Lieferumfang der Skagen Falster beschränkt sich auf die eigentliche Smartwatch und einen passenden Induktions-Lader. Der magnetisch haltende Adapter benötigt zusätzlich ein USB-Netzteil, welches nicht dabei ist.

Je nach verwendeter Stromquelle benötigt die Falster zwischen zwei und zweieinhalb Stunden, um den Akku wieder voll aufzuladen. Von der Nutzung einer Powerbank oder eines USB-Hubs zum Aufladen rät Skagen übrigens ab. Auf der Hersteller-Webseite heißt es: „Um Beschädigungen an der Uhr zu vermeiden, nur das im Lieferumfang enthaltene Ladegerät verwenden. Zum Laden keinen USB-Hub, USB-Splitter, Akkupack, keine USB-Y-Kabel oder andere Peripheriegeräte verwenden.” Wie das gehen soll, wenn kein Ladegerät dabei ist, konnten wir uns nicht erklären. Auf unsere Anfrage klärt Skagen die Frage umgehen auf: „Die auf der Produktseite verwendete Bezeichnung Ladegerät meint hier das Ladekabel. Für ein Aufladen über die Steckdose kann ein herkömmlicher USB-Adapter verwendet werden, wie man diesen auch von Smartphones kennt. Der Output des USB-Adapters sollte dabei maximal einen Output von 5V – 2A haben.

Die Skagen Falster ist sehr puristisch gehalten und wirkt sexy. Schnörkelloses Uhrengehäuse, schlichtes Lederarmband und Metall-Schließe: Mehr braucht es nicht, um gut auszusehen.

Das runde Gehäuse verfügt über einen Drucktaster und den von Fossil-Smartwatches bekannten Schnellverschluss für Wechselarmbänder. Das Edelstahlgehäuse misst 42 Millimeter im Durchmesser und ist 12 Millimeter dick. Die Falster trägt trotz des recht hohen Gewichts nicht auf und sitzt bequem am Handgelenk. Der Tragekomfort und die Verarbeitung gefallen uns gut. Die vorinstallierten Ziffernblätter sind ebenso schlicht gehalten wie das Uhrengehäuse selbst. Wer es auffälliger und bunter mag, kann jederzeit eigene Skins hinzufügen und diese nach seinen Vorstellungen individualisieren.

Die Falster ist IP67 zertifiziert und somit staub- und wasserdicht. Zum Schwimmen ist die Smartwatch allerdings nicht geeignet.

Im Inneren der Skagen Falster arbeitet ein Snapdragon-2100-Prozessor von Qualcomm. Dieser sorgt für ausreichend Rechenleistung und ermöglicht eine flüssige und ruckelfreie Bedienung per Touchscreen. Die auf Android-Wear-2.0 basierende Uhr hat einen Akku mit einer Kapazität von 300mAh. Die Batterielaufzeit beträg laut Datenblatt bis zu 24 Stunden. In unserem Test erreichen wir diesen Wert allerdings nicht; wir haben die Uhr aber auch verhältnismäßig stark beansprucht. Von früh morgens bis spät in die Nacht hält die Uhr aber bei unserem Einsatzszenario durch; selbst wenn sie viel genutzt und zum gelegentlich zum Spielen zweckentfremdet wurde. Zur Kommunikation mit iPhone oder Android-Smartphone setzt Skagen auf Bluetooth 4.1 und den energieeffizienten Standard Bluetooth Smart.

Die Skagen ist als smartes, modisches Accessoir gedacht und nicht als Fitness-Uhr. Es gibt weder GPS-Empfänger noch Pulsmesser. Zur Leistungsmessung ist lediglich ein Schrittzähler verbaut.

Das runde 1,19 Zoll große Display hat eine Auflösung von 390 x 390 Pixel und füllt das gesamte Ziffernblatt. Den abgeflachten, schwarzen Rand am unteren Ende der Anzeige („Flat Tire“, platter Reifen genannt), den die frühen runden Displays hatten, gibt es hier nicht mehr. Das Panel hat ein automatische Helligkeitsregelung und ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut abzulesen.

Die Touch-Empfindlichkeit ist gut, das Display reagiert zuverlässig auf jede Berührung. Lediglich die Nutzung der Touch-Tastatur frustriert. Die einzelnen Buchstaben sind derart eng aufgereiht, dass es beinahe unmöglich ist, mit den Fingern den Richtigen zu berühren. Tippen mit einem Touch-Stift klappt nur unwesentlich besser.

Um so energiesparend wie möglich zu arbeiten, zeigt die Uhr bei Nichtbenutzung lediglich eine grafisch stark abgespeckte und abgedunkelte Oberfläche ohne Sekundenzeiger an. Dank Panel auf OLED-Basis spart das tatsächlich Strom, denn im Gegensatz zu LCDs benötigten bei OLED-Anzeigen nur leuchtende Pixel Energie.

Sobald man das Handgelenk bewegt, um die Uhr zu betrachten, schaltet das Display automatisch auf normale Helligkeit und den voreingestellten Hintergrund. Das funktioniert sehr zuverlässig. Am Anfang irritiert der automatische Wechsel des Ziffernblattes, wir haben uns aber schnell daran gewöhnt.

Die Display-Auflösung ist ordentlich, aber sie müsste noch deutlich höher sein, damit man auch bei näherer Betrachtung keine Pixel mehr erkennt.

Auch für Nicht-Uhrenträger sind Smartwatches eine interessante Ergänzung zum Smartphone: Terminkalender checken, SMS lesen oder sehen, wer anruft: all das klappt mit der Skagen Falster problemlos. Allerdings muss das Smartphone immer in der Nähe sein, ohne Bluetooth-Verbindung und damit auch den Weg ins Internet geht nicht viel.

Als besonders praktisch empfinden wir vor allem die Fernsteuerungs-Funktionen. Wer sein Smartphone gerne verlegt, wird sich beispielsweise über die Telefon-suchen-App freuen. Ausgestattet mit passender Software steuert die Smartwatch auch die Kamera oder den Musikplayer des auf dem Handy.

Zur Orientierung auf einer Karte oder zum Lesen längerer Texte eignet sich die Falster weniger. Zwar funktioniert die Darstellung auf dem kleinen Display; komfortabel ist das nicht. Auch das Eintippen von Texten oder Nummern ist theoretisch möglich, macht aber keinen Spaß. Im Gegenteil: das Tippen auf dem Mini-Display frustriert.

Deshalb gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Spracheingabe. Diese funktioniert erfreulich gut, solange die Hintergrundgeräusche nicht zu laut sind.

Die Falster ist aktuell nur mit schwarzem Edelstahlgehäuse erhältlich. Die Schnallen für die Befestigung des Armbands sind in unterschiedlichen Farben erhältlich. Unser Testmodell mit schwarzem Lederarmband ist mit schwarze Schnallen ausgestattet, die Varianten mit braunem Leder- oder mit silbernem Metallarmband haben silberne Schnallen. Am femininsten wirkt das Modell mit rosegoldenem Armband und gleichfarbiger Schnalle.

Die Bänder sind 20 Millimeter breit und können, dank Schnellwechselverschluss, innerhalb weniger Sekunden ausgetauscht werden.

Die Skagen Falster ist eine der schicksten Smartwatches, die wir bisher in den Händen hatten. Wer die Uhr hauptsächlich als Ergänzung zum Smartphone braucht, der wird mit der Falster sehr zufrieden sein. Die gute Verarbeitung, der helle gut funktionierende Touchscreen und die großzügige Akkulaufzeit sprechen klar für das Modell von Skagen.

Der größte Nutzen wird zusammen mit einem Android-Smartphone erzielt. Android Wear und Android OS funktionieren perfekt zusammen. Zwar ist die Falster auch mit dem iPhone kompatibel, doch sie leitet lediglich die Benachrichtigungen auf das Display weiter. Eine umfangreiche Steuerung ist wegen den fehlenden Schnittstellen nicht möglich.

Wer sportlich aktiv ist, sollte besser zu einem anderen Modell mit integriertem Pulsmesser und GPS-Empfänger greifen.

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