Anker Solix Balkonkraftwerk: Kompatibel mit Shelly Pro 3EM und Shelly 3EM

Das sind doch schon überraschende Nachrichten. Bisher ist Anker mit seinen Balkonkraftwerken anschlusstechnisch eher ausschließlich auf sich selbst fixiert gewesen, nun öffnet man sich. Obwohl man erst kürzlich die neuen Anker Solix Smart Plugs vorgestellt (hier mein Testbericht) und auch einen Smart Meter im Portfolio hat, unterstützt man nun Shelly-Produkte. Die Solarbank 2 E1600 Pro (hier mein Test) und die Solarbank 2 E1600 Plus unterstützen nach einem Update die Produkte Shelly 3EM und Shelly Pro 3EM. Hierbei handelt es sich um smarte 3-Phasen-Stromzähler.

So kontrollieren Shelly 3EM / Shelly Pro 3EM den Energieverbrauch im gesamten Haushalt und optimieren die Energieverteilung. Ganz nett, dass man sich da nun öffnet, nachdem Hersteller wie Zendure und EcoFlow mit Shelly vorgelegt haben.

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Anker SOLIX Smart Plug im Kurztest

Anker hat Anfang August den SOLIX Smart Plug präsentiert und auf den Markt gebracht. Dieses Produkt unterstützt Balkonkraftwerke. Der Anker SOLIX Smart Plug richtet sich an Nutzer, die ein Balkonkraftwerk mit einer Anker-Zusatzbatterie betreiben, jedoch keinen Smart Meter verwenden.

Ein Smart Meter überwacht die Last im Haus und stellt sicher, dass die Energie des Balkonkraftwerks optimal genutzt wird, wobei überschüssige Energie in der Batterie gespeichert wird. Ohne Smart Meter muss man die Energieverteilung manuell einstellen oder von einer „KI“ steuern lassen. Die neuen Smart Plugs erleichtern dies nun für Nutzer ohne Smart Meter.

Da ich keinen Smart Meter im Einsatz habe, habe ich mir den Anker SOLIX Smart Plug einmal angeschaut. Die Einrichtung ist easy und erfolgt über die Anker-App. Die Steckdosen werden über die App mit eurem WLAN verbunden und nach eurem Gusto benannt. Klemmt ihr dann einen Verbraucher an, so wird in der Anker-App angezeigt, was gerade durch die Leitung geht. Um das Ganze bestmöglich zu nutzen, solltet ihr von einem manuellen oder KI-Modus im Stromverbrauchszenario Abstand nehmen und auf den Steckermodus gehen. Sprich: Der oder die Stecker entscheiden, was zusätzlich zu eurem Plan an Energie aus dem Balkonkraftwerk gezogen wird – oder auch nicht.

Um sicherzustellen, dass große Verbraucher effizient angesteuert werden, ist es notwendig, mehrere Smart Plugs anzuschließen. Diese ermöglichen es dem System, hohe Verbrauchsspitzen zu erkennen und entsprechend zu reagieren, indem mehr Energie direkt aus dem Balkonkraftwerk ins Hausnetz geleitet wird, anstatt in die Batterie.

Wenn der Verbrauch bestimmte Schwellenwerte überschreitet, sendet der Smart Plug ein Signal an das Balkonkraftwerk, um die Energiezufuhr sowohl aus dem Kraftwerk selbst als auch aus dessen Batteriespeicher zu erhöhen. Alternativ kann der Anker SOLIX Smart Plug verwendet werden, um Geräte manuell oder automatisch ein- und auszuschalten. Das klappt nicht nur manuell, sondern auch zeitgesteuert

Wichtig: Der Anker SOLIX Smart Plug (max. Leistung 2.500 Watt) ist nur mit der Solarbank-2-Serie kompatibel und bietet derzeit keine Schnittstelle für den Zugriff durch andere Systeme. Die Preise für die Smart Plugs sind wie folgt: ein Smart Plug kostet 29 Euro, zwei kosten 49 Euro, vier kosten 89 Euro und sechs kosten 129 Euro (wobei es schon Rabatte gab, gibt und geben wird).

Und hier geht es natürlich schon los. Vermutlich haben viele zahlreiche Steckdosen im Haus oder in der Wohnung. Letzten Endes ist es nämlich so, dass wenige Messdosen vermutlich für ein ungenaues Darstellen des Stromverbrauchs sorgen – und wenn man ganz viele kauft, dann ist es vielleicht schon günstiger, sich einen Smart Meter vom Elektriker einsetzen zu lassen – was dann äußerst genau zeigt, was verbraucht wird.

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Samsung verbessert Bixby für Haushaltsgeräte: Smartere Sprachsteuerung in Sicht

Samsung Electronics hat angekündigt, seinen Sprachassistenten Bixby mit erweiterten KI-Funktionen für Haushaltsgeräte auszustatten. Die neue Version von Bixby verspricht eine verbesserte Auffassungsgabe, die komplexe Sprachbefehle besser verstehen soll. Miyoung Yoo, EVP und Leiterin des Software-Entwicklungsteams der Digital Appliances Business bei Samsung, erklärt: „Die Haushaltsgeräte von Samsung wurden entwickelt und entwickeln sich weiter, um das Benutzererlebnis zu verbessern. Mit der Einführung des aktualisierten Bixby möchten wir das Leben der Verbraucher erleichtern und ihnen eine bessere, personalisierte Nutzung ihrer Geräte ermöglichen.“

Die neuen Funktionen von Bixby

Die aktualisierte Version von Bixby bietet drei Hauptfunktionen:

  1. Verständnis komplexer Befehle: Bixby kann jetzt Anfragen, die mehrere oder unzusammenhängende Befehle in einem Satz enthalten, verstehen. Nutzer können beispielsweise sagen: „Hi Bixby, wie ist das Wetter? Starte die Wäsche und reinige das Wohnzimmer“, und Bixby wird die Anfragen der Reihe nach ausführen.
  2. Erinnerung an frühere Gespräche: Bixby kann sich den Kontext vergangener Unterhaltungen merken, sodass Nutzer in einem fortlaufenden Dialog mit ihren Geräten interagieren können. Ein Beispiel wäre: „Hi Bixby, wann ist das Familienessen heute?“ gefolgt von „Dann stell die Waschmaschine so ein, dass sie eine Stunde vorher fertig ist.“
  3. Unterstützung bei Problemen: Wenn Nutzer auf ein Problem stoßen, können sie Bixby um Hilfe bitten, anstatt das Benutzerhandbuch zu konsultieren. Fragen wie „Hi Bixby, ich höre Klickgeräusche im Kühlschrank, was könnte das sein?“ führen dazu, dass Bixby hilfreiche Antworten gibt.

Darüber hinaus wurde auch eine neue Funktion für die Kühlschränke mit Family Hub vorgestellt: Generative Wallpaper. Ihr ahnt es sicherlich schon: Diese erlaubt es Nutzern, individuelle Hintergründe zu erstellen, indem sie aus verschiedenen Themen und Kunststilen wählen. Das generierte Bild kann dann als Coverbild oder für die digitale Pinnwand verwendet werden.

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LG investiert in Werbung, Abos, Robotik und Ladestationen

Dienste, Werbung und somit wiederkehrende Einnahmen – das sollen die Heilsbringer für viele Unternehmen sein. Auch bei LG kann man das so interpretieren. Man möchte eine „Smart Life Solution Company“ werden. Der Technologiekonzern plant, bis 2030 die Hälfte seines Gesamtumsatzes sowie drei Viertel des Betriebsergebnisses aus den Schlüsselfokusbereichen „Ausbau plattformbasierter Dienstleistungen“, „Beschleunigung des B2B-Wachstums“ und „Förderung neuer Geschäftsfelder“ zu generieren.

LG maximiert deshalb das Potenzial bestehender Geschäfte durch Abonnementdienste und den Ausbau direkter Verkaufskanäle. Das Abonnementgeschäft für Haushaltsgeräte wuchs letztes Jahr um 33 Prozent auf 840 Millionen Dollar. In diesem Jahr wird ein weiteres Wachstum von 60 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar erwartet.

Die zweite Strategie, der Ausbau der plattformbasierten Servicemodelle, zielt darauf ab, LG-Geräte als Plattform zu nutzen, um zusätzlich Einnahmen aus Inhalten, Werbung und Dienstleistungen zu generieren. LG erwartet, dass der Umsatz des Werbe- und Contentgeschäfts über webOS 740 Millionen Dollar überschreitet – eine Vervierfachung seit 2021. So toll die TV-Geräte von LG auch sind: für mich persönlich ist das genau ein Grund, einen externen Zuspieler, in meinem Fall ein Apple TV, anzuschließen.

Darüber hinaus plant LG, sein Smart-Factory-Angebot auf Branchen mit steigendem Automatisierungsbedarf auszuweiten und die Investitionen in weitere vielversprechende neue Geschäftsbereiche wie die kommerzielle Robotik und das Geschäft mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu intensivieren.

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LG ThinQ ON AI Home Hub wird auf der IFA gezeigt

Auf der CES hat man ihn Anfang des Jahres schon gezeigt, nun soll der LG ThinQ ON AI Home Hub auf der IFA in Berlin durchstarten. Hierbei handelt es sich um einen Smart-Home-Hub, der sich laut LG mit einer Vielzahl von Geräten verbinden kann. Natürlich erwähnt man das Schlagwort „KI“ in seiner Meldung zum Hub. Jede Sprachsteuerung oder sonstiges Gedöns ist ja mittlerweile „KI“. Laut LG sei das Gerät mit einem KI-Lautsprecher ausgestattet, der Gespräche mit dem KI-Sprachassistenten von LG erleichtert und es den Benutzern ermöglicht, ihre Lieblings-Audioinhalte zu hören.

Neben dem Verstehen der Alltagssprache kann LGs KI-Heimzentrale den Kontext von Gesprächen erfassen und die Benutzervorlieben für jedes verbundene Gerät, IoT-Gerät und jeden Dienst bestimmen, um eine neue Ebene der „Fürsorge“ im Zuhause zu schaffen. Ja, so beschreibt man das tatsächlich. Darüber hinaus überwacht ThinQ ON autonom alle Elemente im Smart-Home-Ökosystem und informiert die Benutzer, wenn eine Aufgabe abgeschlossen ist (z. B. die Waschmaschine einen Zyklus beendet hat) oder wenn ein Problem erkannt wurde.

Grundsätzlich unterstützt der LG ThinQ ON AI Home Hub WLAN, Matter und Thread. Um die Konnektivität von ThinQ ON weiter zu verbessern, hat LG im Juli dieses Jahres das Smart-Home-Plattformunternehmen Athom erworben. Das sind die, die die Smart-Home-Zentrale Homey herstellen. Würde LG nicht Athom übernommen haben, würde ich sagen, dass der LG ThinQ ON AI Home Hub ein totes Projekt ist. Aber mal abwarten… dennoch glaube nicht, dass es ein allzu großer Erfolg wird.

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