
Neil Moore ist ein verurteilter Betrüger: Er hat mit gefälschten Rechnungen rund 2,5 Millionen Euro „eingenommen“ und dafür im Gefängnis gelandet. Was ihn von anderen Häftlingen unterscheidet: Er hat sich selbst entlasen. Erfolgreich.
Mit einem eingeschmuggelten Smartphone hat er zunächst eine Internet-Adresse registriert, die der offiziellen Adresse des Gerichts zum Verwechseln ähnlich ist. Zur Registrierung dieser Domain verwendete er laut Daily Mail ebenfalls offizielle Daten wie Postanschrift und Telefonnummer – damit auch alles seine Richtigkeit hat.
Dann versendete er im Namen eines erfundenen Gerichtsdieners eine E-Mail an das Gefängnis. Inhalt: Die Bitte um Entlassung auf Bewährung. Und obwohl solche Anweisungen ansonsten nicht per E-Mail eingehen, reagierte die Anstaltsleitung wie befohlen. Neil Moore war auf freiem Fuß. Die Freiheit währte allerdings nur drei Tage. Dann nämlich fiel das Fehlen des Häftlings auf.
Allerdings hat diese Selbstentlastung, egal ob man sie nun witzig oder erschreckend findet, eine tragische Vorgeschichte: Moore hatte sich laut Daily Mail in einen Transsexuellen verliebt. Die Flucht plante er demnach aus Liebe und der Angst vor Problemen hinter Gitter aufgrund seiner Neigung. Die komplette Geschichte könnt Ihr auf der Webseite der Daily Mail nachlesen.
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