Meta: Oversight Board fordert genauere Regeln für sexuelle Deepfakes

Das Oversight Board von Meta ist eine Einrichtung von Meta, die zur Selbstregulierung dient. Das Board setzt sich aus verschiedenen Mitgliedern zusammen, die z. B. aus der Forschung oder Non-Profit-Organisationen stammen. In einer neuen Entscheidung, die sich um Deepfakes mit sexuellen Inhalten dreht, fordert man von Meta ein schärferes bzw. genaueres Vorgehen.

In zwei Fällen hätten etwa KI-Bilder von Frauen aus dem öffentlichen Leben in Indien und den Vereinigten Staaten entfernt werden müssen. Sexuell geprägte Deepfakes würden überproportional Frauen und Mädchen treffen. Ohne ihr Einverständnis künstlich erzeugte KI-Bilder mit sexuellen Darstellungen seien schädlich und Meta sei in der Pflicht, diese Art von Inhalten deutlicher zu regulieren. Es müsse etwa einfacher sein, solche Darstellungen zu melden und entfernen zu lassen.

In den erwähnten, beispielhaften Fällen wurden zwei Frauen aus dem öffentlichen Leben in KI-Bildern nackt gezeigt. Die indische Frau meldete das Bild, das auf Instagram kursierte als pornografische Darstellung, da die Meldung aber nicht innerhalb von 48 Stunden bearbeitet werden konnte, wurde sie automatisch geschlossen. Auch ein Widerspruch wurde später automatisch geschlossen. Am Ende reichte die Frau die Beschwerde an das Oversight Board, das entschieden hat, Meta hätte das Bild entfernen müssen, da es gegen die Community-Richtlinien verstößt.

Oversight Board fordert von Meta klarere Formulierungen

Das Oversight Board regt Meta auch dazu an, einige Formulierungen in den Richtlinien anzupassen. Etwa verbietet man seitens Meta mit Photoshop in abwertender Weise bearbeitete Bilder. Solche Formulierungen würden aber den aktuellen KI-Möglichkeiten nicht mehr gerecht. Es sollte daher spezifiziert werden, dass allgemeine Bearbeitungen oder Erstellungen von sexuellen Bildinhalten ohne Zustimmung untersagt sind. Auch sollte Meta solche Fälle nach Urteil des Boards als Teile des „Adult Sexual Exploitation Community Standards betrachten und nicht unter „Bullying and Harassment“ einsortieren.

Denn teilweise würden solche sexuellen Darstellungen z. B. auch eingesetzt, um User auf externe Seiten zu locken, sie dienten also nicht unbedingt dem Zweck des Mobbings. Das Oversight Board hält auch eine Benennung dieser Kategorie als „Non-Consensual Sexual Content“ für sinnvoll. Überdies macht man sich Sorgen um Metas Strategie, manche Meldungen automatisch nach 48 Stunden zu schließen.

Generell wird es in diesem Bezug sicherlich noch viele Probleme geben, denn generative KI öffnet solchen Darstellungen mittlerweile Tür und Tor.

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X: Standardmäßige Datenfreigabe erlaubt KI-Chatbot Grok Zugriff auf eure Inhalte

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

Der kleine Hinweis für Nutzer von X, die vielleicht nicht möchten, dass ihre eingegebenen Daten zum Training von Grok verwendet werden. Grok ist eine KI-Chatbot-Technologie, die vom Unternehmen xAI entwickelt wurde. xAI wurde 2023 von Elon Musk gegründet. Der Chatbot ist in die Social-Media-Plattform X integriert, die Datenfreigabe ist standardmäßig aktiviert.

X schreibt: „Zur kontinuierlichen Verbesserung der Nutzung können wir deine X Posts sowie deine Nutzerinteraktionen, Eingaben und Ergebnisse bei Grok für Trainingszwecke und zur Feinabstimmung heranziehen. Das bedeutet auch, dass deine Interaktionen, Eingaben und Ergebnisse zu diesen Zwecken an unseren Dienstleister xAI weitergegeben werden können.“ Wie man das ausschaltet? Einfach hier das Häkchen entfernen.

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Threads testet neues Feeds-Feature

Meta stellt Boni für erfolgreiche Posts bei Threads in Aussicht.

Meta stellt Boni für erfolgreiche Posts bei Threads in Aussicht.

Das Social Network Threads bekommt nach und nach neue Funktionen. Zu Beginn dieses Jahres führte Threads die Funktion der Echtzeitsuche ein, die es Nutzern ermöglichte, Beiträge in chronologischer Reihenfolge zu durchsuchen. Nun erweitert man in Tests diese Möglichkeit, indem man es Benutzern erlaubt, in der Threads-App spezifische Feeds anhand von Suchergebnissen zu erstellen. Mit dieser Neuerung können Nutzer ein Thema suchen, die Suchergebnisse bookmarken und so einen eigenen Feed kreieren, der fortan im Home-Tab von Threads, neben den „Für Dich“ und „Folge Ich“ Feeds, sichtbar ist. Quasi ein bisschen wie Listen bei Twitter X. Unserem Blog könnt ihr übrigens auch bei Threads folgen.

Beitrag von @oncescuradu

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Twitch will weiter gegen sexuelle Belästigung auf der Plattform vorgehen

Twitch teilt in einem Blog-Post mit, dass man weiter deutlich gegen sexuelle Belästigung auf der Livestreaming-Plattform vorgehen wolle. Etwa führt man eine neue AutoMod-Kategorie ein, welche Chatnachrichten kennzeichnet, die möglicherweise sexuelle Belästigung enthalten. Die Richtlinien dafür, was als sexuelle Belästigung gilt, bleiben aber weitgehend unverändert.

Das Ziel der Aktualisierungen sei es laut Twitch vielmehr, die Richtlinien verständlicher zu gestalten.  Um Unklarheiten zu beseitigen, habe man zusätzliche Formulierungen bezüglich verbotener Verhaltensweisen hinzugefügt und eindeutiger definiert, was als sexuelle Belästigung einzustufen ist.  Sexuelle Belästigung umfasst nach Twitchs Definition Verhaltensweisen sexueller Natur, die dazu führen, dass Nutzer sich unbehaglich, erniedrigt oder unsicher fühlen und davon abgeschreckt werden, aktiv an der Community teilzunehmen.

Unerwünschte Kommentare – einschließlich Kommentare, die durch Emojis/Emotes ausgedrückt werden – über Aussehen oder Körper anderer, sexuelle Bitten oder Annäherungen, sexuelle Objektivierung und negative Äußerungen oder Angriffe bezüglich vermeintlicher sexueller Verhaltensweisen oder Aktivitäten einer anderen Person, unabhängig von ihrem Geschlecht, sind deswegen verboten. Unter keinen Umständen toleriere man bei Twitch das Aufnehmen oder Teilen von nicht einvernehmlichen intimen Bildern oder Videos. Man melde solche Inhalte möglicherweise den Strafverfolgungsbehörden.

AutoMod-Update für eine bessere Bekämpfung von sexueller Belästigung

Bei der Durchsetzung dieser Richtlinie berücksichtigt Twitch nach eigenen Angaben eine Reihe von Signalen, wie Berichte und Aktivitäten, die zu Timeouts und Kanalsperren führen, um zu bestätigen, dass Kommentare unerwünscht und nicht einvernehmlich sind. Es gibt ein paar Verhaltensweisen, wie das Ausdrücken des Wunsches, sexuelle Gewalt auszuüben, die niemals erlaubt sind, unabhängig von den entsprechenden Signalen.

Das Moderationstool AutoMod identifiziert proaktiv Chatnachrichten, die möglicherweise unangemessen oder anstößig sind, und schränkt ihre Sichtbarkeit ein. Wenn ein Streamer AutoMod auf seinem Kanal verwendet, erkennt das Tool potenziell schädliche Nachrichten und hält sie zur Überprüfung durch Mods zurück, bevor sie anderen Zuschauern im Chat angezeigt werden. Erst, wenn ein Mod die Nachricht genehmigt, erscheint sie im Chat. Wird sie nicht genehmigt, wird sie den Zuschauern auch nicht angezeigt.

Twitch hat jetzt eine neue AutoMod-Kategorie vorgestellt, mit der ihr Chatnachrichten herausfiltern könnt, die als sexuelle Belästigung empfunden werden könnten. Die neue Kategorie kann helfen, solche Nachrichten sofort zu blockieren, bevor sie im Chat auftauchen. Wie bei allen AutoMod-Kategorien könnt ihr festlegen, wie streng AutoMod beim Zurückhalten von Nachrichten sein soll. Twitch empfiehlt, Nachrichten zu melden, von denen anzunehmen ist, dass sie gegen die Community-Richtlinien verstoßen. Die neue Kategorie wird heute eingeführt und ist zunächst nur auf Englisch verfügbar.

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Bluesky bekommt Unterstützung für Direktnachrichten

Im letzten Jahr ist Bluesky von 40.000 auf 5,6 Millionen Benutzer gewachsen, so die Betreiber. In der Zeit habe man die Möglichkeit geschaffen, benutzerdefinierte Algorithmen zu erstellen, die communitybasierte Moderation eingeführt und die Föderation geöffnet. Was kommt als Nächstes? Da möchte man verbesserte benutzerdefinierte Feeds einführen, OAuth, eine Videofunktion sowie Direktnachrichten. Historisch gesehen waren alle Bluesky-Beiträge öffentlich, das wird bei den DMs logischerweise nicht der Fall sein. Die Version 1 der DMs wird eins zu eins sein. Nutzer können einschränken, wer ihnen eine DM senden kann (offen, nur verfolgte Benutzer und deaktiviert). Wer sich für die Roadmap von Bluesky interessiert, der kann diese hier einsehen. Zeitpläne für die Funktionen? Die gibt es noch nicht.

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