Nvidia muss kommende KI-Chips (Blackwell) angeblich verschieben

Nvidia plant mit Blackwell eine neue Reihe von KI-Chips. In jenem Markt ist der Hersteller ja zu einem Superstar geworden. Doch jetzt gibt es schlechte Nachrichten: Laut The Information soll Nvidia auf „Designfehler“ gestoßen sein, welche die Einführung um mindestens 3 Monate nach hinten schieben könnten.

Öffentlich hat Nvidia sich zu diesem Thema nicht weiter geäußert, soll aber Partner bereits über die Verzögerung informiert haben. Eigentlich sollten die Chips wohl noch 2024 an Partner wie Microsoft gehen. Jetzt rechne man mit einer Auslieferung frühestens Anfang 2025. Betroffen sind davon wohl auch Google und Meta, die Chips im Wert von zweistelligen Milliardenbeträgen bestellt haben sollen.

Angekündigt hatte Nvidia die neuen KI-Chips der Reihe Blackwell bereits im März 2024. Er soll gegenüber der vorherigen Generation einen Leistungssprung von bis zu 30 % gewährleisten, wenn man mit dem H100 vergleicht. Gleichzeitig soll Blackwell mit gesteigerter Effizienz die Stromkosten drücken. Offenbar ist man aber recht spät in der Produktionsphase auf die Designprobleme gestoßen, denen Nvidia aktuell mit TSMC auf den Grund geht.

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Umfrage August 2024: Hast du an einem Smart Ring Interesse?

Die Industrie lässt sich immer mal was Neues einfallen. Einige Geräte verschwinden nach einer Zeit wieder vom Markt, da denke ich als Erstes an Netbooks, andere etablieren sich rasant im Alltag – etwa Smartphones. Auch Wearables sind dabei seit der Apple Watch massenkompatibel geworden. Nicht nur Smartwatches, auch Fitness-Armbänder wie etwa von Xiaomi werden über die Tech-Blase hinaus auch vom Otto Normalverbraucher genutzt. Doch Smart Ringe sind noch Neuland. Daher dreht sich dann auch die Blog-Monatsumfrage im August 2024 um diese Geräte.

Am Markt wächst schließlich so langsam die Auswahl. Einer der Pioniere ist Oura. Der Hersteller geht dabei aktuell auch gegen andere Hersteller vor, welche die Wearables des Unternehmens nach eigener Ansicht imitieren bzw. Patente verletzen. Die besten Karten für das Erreichen einer breiteren Zielgruppe hat aber vielleicht Samsung mit seinem Galaxy Ring. Nun ja, wäre da nicht der Preis: 450 Euro kostet das Wearable für den Ringfinger, das dezenter, aber auch teurer als viele Smartwatches ist und weniger Funktionen beherrscht.

Eine Alternative wäre der Amazfit Helio Ring, welcher mit rund 300 Euro immerhin deutlich günstiger als das Pendant von Samsung ist und recht ähnliche Funktionen mitbringt. Auch dieser Smart Ring kann z. B. euren Puls messen und nach dem Sport auch Daten zu euerem VO2-Max-Wert, der Trainingsbelastung, dem Sauerstoffgehalt des Blutes, Stress sowie der Herzfrequenz an die Begleit-App Zepp oder auf Wunsch Drittanbieter-Apps wie Adidas Running, Strava, Komoot, Relive, Google Fit und Apple Health leiten.

Smart Ring: Zukunft der Wearables oder komplett überflüssig?

Warum sollte man denn einen Smart Ring tragen, wenn eine Smartwatch die gleichen bzw. mehr Funktionen mitbringt? Zumal so eine Uhr auch ein Display bietet, um Daten direkt zu kontrollieren oder Funktionen zu starten, die der visuellen Aufbereitung benötigen. Genau das Fehlen eines Bildschirms und das dezente Design sind es eben, die so einen Smart Ring attraktiv machen. Man trägt Technik am Körper, die aber nicht als solche auffällt. Das werden sicherlich viele Menschen schätzen.

Doch am Ende ist die Frage: Wie sieht es denn bei euch, also den Lesern dieses Blogs aus? Habt ihr richtig Lust auf einen Smart Ring? Oder ist diese neue Produktkategorie aus eurer Sicht vollkommen überflüssig? Ich freue mich auf rege Teilnahme an der Monatsumfrage.

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Audio-Technica AT-LP70xBT: Plattenspieler für Einsteiger vorgestellt

Audio-Technica präsentiert den AT-LP70xBT, einen neuen Plattenspieler mit Riemenantrieb für Einsteiger. Er soll laut dem Hersteller die Haptik und den warmen Klang eines analogen Audiosystems mit dem Komfort der Bluetooth-Technologie verbinden. Per Tastendruck kann die Wiedergabe für Tonträger mit 33-1/3 und 45 U/min angepasst werden.

Der Plattenspieler kann durch die drahtlose Anbindung direkt mit aktiven Lautsprechern oder einem Kopfhörer betrieben werden. Neben SBC und AAC steht hier auch Qualcomm aptX Adaptive zur Verfügung. Der Audio-Technica AT-LP70xBT ist dank des integrierten Vorverstärkers genauso für den Einsatz in kabelgebundenen Anlagen geeignet. Ihr könnt den Plattenspieler somit über ein Cinch-Kabel mit Lautsprechern verbinden und benötigt keinen zusätzlichen Verstärker.

Der in den J-förmigen Tonarm integrierte AT-VM95C Tonabnehmer ist mit einer konischen Abtastnadel (0,6 mm) ausgestattet. Für ein individuelleres Vinyl-Erlebnis kann der AT-VM95C zudem mit anderen Abtastnadeln (elliptisch, Microlinear oder Shibata) aus der VM95-Serie von Audio-Technica kombiniert werden. Das dreiteilige und laut Hersteller resonanzarme Chassis soll Nebengeräusche dämpfen. Den Audio-Technica AT-LP70xBT gibt es mit drei verschiedenen Oberflächen und einer abnehmbaren Staubschutzhaube in den Farbkombinationen Schwarz-Silber, Weiß-Silber und Schwarz-Bonze.

Audio-Technica AT-LP70xBT ist ab August 2024 erhältlich

Der Audio-Technica AT-LP70xBT ist ab August 2024zu einer UVP von 249 € erhältlich. Im Spoiler weiter unten findet ihr noch einmal eine Zusammenfassung der Kernfunktionen laut Hersteller.

Audio-Technica AT-LP70xBT – Kernfunktionen

  • Vollautomatischer Plattenspieler mit Riemenantrieb und zwei Geschwindigkeiten: 33-1/3 und 45 U/min
  • Hi-Fi-Audio über Bluetooth
  • Zweifaches Cinch-Ausgabekabel für kabelgebundene Audioanlagen und aktive Lautsprecher
  • Kompatibel mit Qualcomm aptX Adaptive
  • Fest integrierter und mit Ersatznadeln der VM95-Serie kompatibler AT-VM95C Integral Dual Moving Magnet-Tonabnehmer
  • Dreiteilige Chassis-Konstruktion zur Dämpfung von unerwünschten Resonanzen
  • J-förmiger Tonarm sowie Tonarmsicherung
  • Integrierter Vorverstärker mit Phono-/Line-Umschaltung
  • Aluminiumdruckguss-Plattenteller mit Filzmatte
  • Externes Netzteil für geringere Nebengeräusche (Spannungswandlung außerhalb des Gehäuses)
  • Zubehör im Lieferumfang: Abnehmbares Cinch-Anschlusskabel (2 x Cinch-Stecker auf 2 x Cinch-Stecker plus Masse), Single-Adapter (45-U/min-Schallplatten), abnehmbare Staubschutzhaube mit Scharnierhalterung

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Jabra Elite 10 Gen 2 und Elite 8 Active Gen 2 im Vergleich

Jabra hat im Juni zwei neue Kopfhörermodelle in den Handel gebracht: die Elite 10 Gen 2 und Elite 8 Gen 2. Bedauerlicherweise werden die beiden TWS-Earbuds wohl die letzten Exemplare ihrer Art sein. Denn der dänische Hersteller kündigte kurz nach der Vorstellung an, dass die Elite-Reihe eingestellt wird. Während ich bereits die Jabra Elite 10 Gen 2 getestet habe, hat Olli inzwischen auch seinen Testbericht der Elite 8 Active Gen 2 veröffentlicht. Ein guter Anlass, um beide Modelle noch einmal kurz für euch im Vergleich unter die Lupe zu nehmen.

Vorausschicken möchte ich, dass ich es schade finde, dass Jabra die Elite-Reihen einstellt. Über die Jahre habe ich mir viele Kopfhörer des Herstellers angehört und sogar einmal deren Firmensitz besucht. Dort habe ich damals ein sehr kompetentes und sympathisches Team kennengelernt, das voll hinter seinen Produkten steht. Für immer bei mir ins Gedächtnis eingebrannt haben sich die Jabra Elite Sport – meine ersten TWS-Kopfhörer überhaupt. Leider hat der Hersteller jenen nie einen vollwertigen Nachfolger spendiert.

Da kommen wir aber auch zu manchen Fehlern, die sicher zum Ende der Jabra Elite beigetragen haben. So zog das Unternehmen etwa nie zu anderen Anbietern gleich, was hochwertige Bluetooth-Codecs betrifft. Auch die Jabra Elite 10 Gen 2 und 8 Gen 2 unterstützen deswegen nur SBC und AAC. Das sollte bei Flaggschiffen im Jahr 2024 anders laufen. Zumal günstigere Modelle, wie die Elite 4, aptX geboten haben.

Ob die Jabra Elite 10 Gen 2 und Elite 8 Active Gen 2 jetzt noch am Markt ein letztes Aufbäumen bewältigen? Schauen wir doch einmal genauer auf das, was die Kopfhörer so anbieten.

Jabra Elite 10 Gen 2 und Elite 8 Active Gen 2: Die Kernfunktionen

So haben die Jabra Elite 10 Gen 2 und Elite 8 Gen 2 durchaus einige Gemeinsamkeiten. Etwa bieten beide Exemplare das neue Smart Case. Jenes könnt ihr über das beiliegende Kabel auch mit konventionellen Ports für 3,5-mm-Audio verbinden. Der Clou: So könnt ihr Bluetooth-Sound von so gut wie jedem Gerät erhalten, ein Cinch-Anschluss genügt. Denn das Smart Case verarbeitet den Ton dann weiter und schickt ein LC3-codiertes Signal mit niedriger Latenz an die Earbuds.

Für Telefonate verwenden beide Modelle zudem sechs MEMS-Mikrone und unterstützen die aktive Geräuschunterdrückung auch für Anrufe. Gemeinsam ist den beiden Kopfhörer-Varianten ebenfalls eine Sidetone-Funktion, über die ihr bei Anrufen eure eigene Stimme hört. Auch die Trageerkennung ist bei sowohl den Elite 10 Gen 1 als auch den Elite 8 Active Gen 2 vorhanden. Selbiges gilt dann auch für Bluetooth Multipoint, Spotify Tap, Fast Pair und Swift Pair.

Beide TWS-Kopfhörer bringen Öffnungen zum Druckausgleich mit, um den Tragekomfort zu erhöhen. Sie decken gleichermaßen einen Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz ab. Mono- und Transparenz-Modi? Auch das bieten beide Varianten. Selbst Wireless Charging ist bei sowohl den Jabra Elite 10 Gen 2 als auch den Elite 8 Active Gen 2 vorhanden. Was also die Features betrifft, so gibt es auf den ersten Blick keine wahnsinnigen Unterschiede.

Das unterscheidet die beiden TWS-Earbuds

Natürlich lohnt aber der Blick in die Details. So unterstützen zwar beide TWS-Kopfhörer ANC, doch bei den Jabra Elite 10 Gen 2 ist es eine höherwertige Variante. Dann gibt es Unterschiede, was den Spatial-Klang betrifft. Das Flaggschiff kann mit Dolby Atmos aufwarten. Bei den Jabra Elite 8 Active Gen 2 ist es nur Dolby Audio. Die kleineren Treiber des zuletzt genannten Modells begrenzen zudem die Klangqualität.

Jabra Elite 10 Gen 2 Jabra Elite 8 Active Gen 2
Treibergröße 10 mm 6 mm
ANC Advanced ANC Adaptive Hybrid ANC
3D-Audio Dolby Atmos Dolby Audio
Design Geschlossen Halboffen
Tragekomfort ComfortFit ShakeGrip
Akkulaufzeit Bis zu 36 Stunden (ohne ANC) Bis zu 56 Stunden (ohne ANC)
Preis 279,99 Euro 229,99 Euro

Der Blick in die Tabelle zeigt euch, dass andere Unterschiede schlichtweg neutral sind. So sind die Jabra Elite 10 Gen 2 dank des ComfortFits-Designs für besonders lange Tragedauern ausgelegt. Die Jabra Elite 8 Active Gen 2 hingegen setzen auf eine ShakeGrip-Oberfläche. Dadurch sitzen sie fester und sicherer im Ohr, was euch beim Sport gelegen kommen dürfte. Auch weisen sie eine wesentlich längere Akkulaufzeit auf, was dem kleineren Audiotreiber geschuldet sein dürfte.

Als Flaggschiff kosten die Jabra Elite 10 Gen 2 50 Euro mehr als die Jabra Elite 8 Active Gen 2. Das geschlossene Design sorgt beim zuerst genannten Modell für eine noch etwas bessere, passive Geräuschisolierung.

Jabra Elite 10 Gen 2 vs. Elite 8 Active Gen 2: Meine Meinung

Ich konnte mir in den letzten Wochen nicht nur die Jabra Elite 10 Gen 2 anhören, sondern auch die Elite 8 Active Gen 2. Ich bin der Meinung, dass sich Jabra mit beiden Modellen würdig aus dem TWS-Segment verabschiedet. Dabei fällt für mich persönlich weder Dolby Atmos noch Dolby Audio als Kaufargument ins Gewicht, da ich das als reine Spielerei ansehe, die für mich keinen echten Mehrwert hat. So sehr ich Surround- und 3D-Sound im Heimkino liebe, so überflüssig finde ich die Simulation bei Kopfhörern bzw. Musik. Ist das Ganze für euch wichtig, dann sind die Elite 10 Gen 2 aber die bessere Wahl.

Die Geräuschunterdrückung sehe ich weder bei den Elite 10 Gen 2 noch den Elite 8 Active Gen 2 an vorderster Front im TWS-Bereich. Dennoch hat sich Jabra hier gegenüber den Vorgängermodellen stark verbessert. Wer sich stärker isolieren möchte, ist da mit dem Flaggschiff am besten bedient. Daher würde ich die Elite 10 Gen 2 z. B. zum Pendeln in öffentlichen Verkehrsmitteln vorziehen. Beim Sport gewinnen aber, wenig überraschend, die Elite 8 Active Gen 2, deutlich. Sie sitzen wegen ihrer ShakeGrip-Beschichtung wesentlich sicherer im Ohr.

Was Telefonate betrifft, sehe ich beide Modelle gleichauf, was mir meine Gesprächspartner auch so bestätigt haben. Aber: Die Musikwiedergabe ist ein Vorteil der Jabra Elite 10 Gen 2, denn die deutlich größeren Treiber spielen da ihre Stärken aus. Der Klang ist voller und dynamischer, was man sowohl bei melodie- als auch rhythmusbetonter Musik rasch zu schätzen weiß. Als Allrounder sind die Elite 10 Gen 2 also definitiv besser geeignet. Für den Sport sind die Elite 8 Active Gen 2 aber wegen des wesentlich besseren Sitzes vorzuziehen.

Alternativen gibt es da natürlich einige. Für kleines Geld und wenn der Klang im Vordergrund steht, kann ich etwa als Geheimtipp die kürzlich von mir angehörten Audio-Technica ATH-CKS30TW empfehlen. Und im Apple-Kosmos bevorzugt sicher mancher Leser die AirPods-Varianten, gerade wenn Spatial Audio gewünscht ist. Für den Sport wiederum sind ja gerade Open-Ear-Kopfhörer diverser Hersteller im Kommen. Ihr habt da also reichlich Auswahl.

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Fender x Teufel ROCKSTER AIR 2 im Test – Macht eure Party lauter

Teufel hat den ROCKSTER AIR 2 schon länger im Programm. Kürzlich hat man mit Fender aber eine Kooperation angekündigt und die ROCKSTER-Serie im neuen Design aufgelegt, das an die Gitarrenverstärker des Herstellers erinnert. Da ich hauptsächlich im Metall-/Rock-Segment unterwegs bin und selbst Gitarre spiele, wollte ich mir den Lautsprecher mal anschauen. Auf der Suche nach etwas Größerem für die hier regelmäßig stattfindenden Meetings war ich ohnehin.

Kurz zum AIR 2 selbst. Er stellt weitestgehend die Mitte der Serie dar. Er ist wesentlich größer als CROSS und GO 2, aber hingegen nicht so ein unportables Monstrum wie der große ROCKSTER. Konkret misst das Gerät 32,3 x 58,9 x 34,4 Zentimeter und ist 14,15 Kilogramm schwer. Kein Leichtgewicht, aber auch nicht so schwer, dass man ihn nicht mit zum übernächsten Nachbarn tragen kann. Das Gerät ist für den Outdoor- und Indoor-Bereich gedacht, hat aber keine IP*-Zertifizierung. Ein paar Tropfen machen ihm sicher nichts aus, muss man aber nicht ausprobieren. Es gibt jedoch Schutzhüllen (von anderen Anbietern) dafür und zum Tragen kann man auch einen »Rucksack« bei Teufel kaufen, den man zusammen mit deuter entwickelt hat und der stolze 120 Euro kostet.

Das Design des Teufel-Lautsprechers war unter anderem ein Grund, warum ich mal einen Blick darauf werfen wollte. Es fügt sich nahtlos in die Fender-Designsprache ein. Im oberen Bereich des Lautsprechergrills, der in einem dunklen Silber gehalten ist und ebenfalls in Silber umrahmt ist, befindet sich ein Fender X Teufel-Logo. Die Seiten sind komplett schwarz. Damit bleibt der Lautsprecher klassisch und simpel, ist dennoch ein Hingucker. Vor allem dann, wenn man mit Fender etwas anfangen kann. Der normale ROCKSTER AIR 2 ist komplett schwarz. Auf dem rot umrandeten Grill prangt dann jedoch ein dominantes rotes Teufel-T.

Das Gerät selbst steht auf robusten Gummi-Füßen, die die Vibrationen nach unten gut abfangen. Seitlich gibt es zwei große Ausgänge für den Woofer. Oben befindet sich die Steuerzentrale und ein großer und handlicher Griff zum Tragen des Lautsprechers. Es gib insgesamt drei Buttons: Einer zum An/Ausschalten, einer für das Bluetooth-Pairing und einer für Play/Pause. Zwei mittelgroße Drehknöpfe zum Regeln von Bass und Treble gibt es ebenfalls. Ein LED-Ring zeigt, wie stark die Einstellung gerade ist. Darunter findet sich der dominante Drehknopf für die Lautstärke, auf dem das Teufel-T (ebenfalls beleuchtet) prangt. Auch hier zeigt der LED-Ring die aktuelle Lautstärke an. Zu guter Letzt gibt es noch 4 LED, die den aktuellen Eingang anzeigen.

An der Rückseite gibt es dann noch mehr einzustellen. Dort kann man beispielsweise über 4 LED den aktuellen Akkustand anzeigen lassen oder in den ECO-Modus schalten, der für eine längere Laufzeit sorgt. Zusätzlich gibt es Buttons für Party Link. Mit dieser Funktion kann man zwei oder mehrere Lautsprecher zusammenschließen. Der Teufel-Lautsprecher kann auch als Powerbank benutzt werden. Dafür gibt es hier einen USB-C-Anschluss. Per DC-In kann auch eine externe Batterie angeschlossen werden. Unten drunter gibt es den Netzteil-Anschluss zum Aufladen oder zum Betreiben am Netz. Der Lautsprecher kann entweder per Bluetooth-Zuspieler, Aux-in, Instrument-In (Gitarren-Anschluss), Mic/Line-In oder mehrere zusammen betrieben werden. Für jeden Input findet ihr hier auch einen Drehknopf zum Regeln der Input-Lautstärke. Das ist es dann auch schon. Eine App hat Teufel hier nicht bereitgestellt. Als Nice-To-Have oder zum Regeln eines Equalizers wäre das sicher schön gewesen. Den konkreten Akku-Stand sieht man leider auch nicht. Der Betrieb ist aber auch ohne App kein Problem. Zum Großteil habe als Zuspieler Bluetooth genutzt. Als Codec unterstützt Teufel bei dem Gerät AAC, aptX und auch aptX-HD. Per Android-Smartphone kann man also auch 24-Bit-Musik direkt über Bluetooth in den Lautsprecher schieben.

Kommen wir zum Klang. Teufel verbaut einen 25mm-Hochtöner und einen 250mm-Tieftöner, die zusammen die Puppen zum Tanzen bringen. Vor allem im Bassbereich spielt der Lautsprecher seine Stärken aus. Das erwartet man grundsätzlich von einer Partybox, sorgt aber auch dafür, dass je nach Musikrichtung die Details in Höhen und Mitten etwas zu kurz kommen. Wer Freund eines neutralen und ausbalancierten Klangprofils ist, wird vom Teufel-Lautsprecher nicht so gut bedient. Über die Regler für Höhen und Bässe kann man etwas nachregeln, das Feintuning über einen EQ fehlt. Das liest sich schlimmer als es ist, denn der Lautsprecher ist auch gar nicht dafür gedacht, entspannt auf dem Sofa zu liegen und dort die gemächlichen aber detailreichen Klänge der Musik aufzunehmen. Wer sich ein derartiges Teil kauft, will Menschen beschallen. Menschen, die sich laut unterhalten, Kinder toben und die Geräusche von Pool und Co. dazwischen wabern. Und genau hier macht der ROCKSTER AIR 2 alles richtig. Er durchdringt das Gemenge, bringt die Musik in die Ohren und unterhält. Auch voll aufgedreht rutscht dem Lautsprecher da nichts weg (wenn man ein paar Meter wegsteht)und ich könnte hier gut und gern das halbe Dorf unterhalten. Vor allem die Tiefen drücken dann in die Magengegend – das macht Spaß! Die Möglichkeit, am Abend noch die Gitarre und Mikro anschließen zu können, selbst in die Saiten zu hauen und zu singen, gefällt.

Der Lautsprecher macht nicht nur laute Musik, sondern hält auch lange durch. Insgesamt 58 Stunden kann man mit dem Gerät laut Hersteller Musik hören, wenn man mit einer moderaten Lautstärke unterwegs ist. Das kann ich bestätigen. Das Teil hält unfassbar lang durch. Die Ausdauer reduziert sich natürlich entsprechend, wenn man mit voller Kraft unterwegs ist. Da sollen es im Eco-Modus aber immer noch 31 Stunden sein. Das konnte ich nicht ausprobieren, da ich sonst Probleme mit meinen Nachbarn bekommen würde. Das Beste daran ist aber: Der Akku sitzt hinten, hinter einer Klappe. Die kann ohne Schraubenzieher geöffnet werden und den Akku kann man zügig per Hand tauschen. Schade: Der Akku lässt sich nur IN der Box aufladen. Ein Ersatzakku kostet knapp 80 Euro. Ist man länger unterwegs, lädt man einfach zwei Akkus auf und tauscht zwischendrin schnell aus.

Mein Fazit zum ROCKSTER AIR 2

Teufel hat mit dem ROCKSTER AIR 2 einen wirklich guten Party-Lautsprecher im Programm, der nun im neuen Fender-Design sicher vorwiegend Fans der Marken anspricht. Der Lautsprecher überzeugt mit einem guten Klang und einem druckvollen, tiefgreifenden Bass. Das gute Stück sollte auch für größere Partys locker ausreichen, wer mehr will, muss zum großen, aber alten Bruder – dem ROCKSTER auf Rollen – greifen oder kauft einen zweiten AIR 2. Der ROCKSTER AIR 2 kostet im Fender-Design knapp 700 Euro, was im Vergleich zu einer JBL Partybox schon eine Ansage ist. Die ist um einiges preiswerter unterwegs. Der ROCKSTER AIR 2 im Teufel-Design kann im Moment für knapp 600 Euro erworben werden.

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