AirPods 4: Im Herbst in zwei neuen Versionen

Mitte August haben wir, was bedeutet, dass wir wahrscheinlich Apples Neuvorstellungen in drei bis vier Wochen „hinter uns haben“. Im „Power On“-Newsletter von Mark Gurman ist zu lesen, dass das Unternehmen weiterhin auf Kurs ist, zwei neue AirPods-Modelle auf den Markt zu bringen. Diese neuen Modelle sollen sowohl eine Einstiegs- als auch eine Mittelklasse-Version umfassen und die bisherigen AirPods 2 und AirPods 3 ersetzen. Die Modelle gibt es ja schon ein paar Jahre, dürften sich vermutlich immer noch gut verkaufen, obwohl ja gerade den AirPods 2 viele Funktionen neuerer AirPods fehlen.

Das Einstiegsmodell wird die AirPods 2 ablösen, während das Mittelklassemodell die AirPods 3 ersetzen soll. Beide Modelle werden ein ähnliches Design haben, jedoch einen entscheidenden Unterschied aufweisen: die aktive Geräuschunterdrückung. Die teureren AirPods 4 werden also über ANC verfügen, das wird den Einsteiger-AirPods fehlen. Sicherlich wird Apple die Ladecases dann auch auf USB-C anpassen. Während bei den Mittelklasse-AirPods 4 drahtloses Laden unterstützt werden soll, soll dies beim günstigeren Modell nicht der Fall sein. Mal schauen, wie Apple die neuen Ohrhörer genau bezeichnen wird. Apples aktuelles Line-up umfasst 3 Modelle, wenn man die AirPods Max außen vor lässt. Eine Funktionsübersicht gibt es hier.

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Maidesite TO1 Pro: Elektrisch höhenverstellbarer Schreibtisch ausprobiert

Das Kabel-Management bedarf noch der entsprechenden Überarbeitung – seht bitte darüber hinweg

Home-Office ist inzwischen für viele ein Thema. Im Zuge der Ausstattung eines Arbeitszimmers in den eigenen vier Wänden lohnt es sich sicherlich, auch einen höhenverstellbaren Schreibtisch in Erwägung zu ziehen. Da gibt es mittlerweile etliche Hersteller und auch vom Hersteller Maidesite haben wir bereits das eine oder andere Exemplar unter die Lupe genommen. Mit dem Maidesite TO1 Pro habe ich mir zudem ein günstigeres Modell des Herstellers angeschaut.

Der Maidesite TO1 Pro ist elektrisch höhenverstellbar zwischen 71 und 116 Zentimetern. Für größere Personen könnte das unter Umständen schon schwierig werden. Erhältlich sind die Farben Schwarz, Weiß sowie Grau. Bis zu 80 Kilogramm soll das Gestell aushalten, sprich da ist auch ein Setup mit zwei Monitoren kein Problem, hochwertigere Modelle liegen hier allerdings deutlich drüber. Über das Control-Panel lassen sich zwei vordefinierte Höhen abspeichern. Auch eine Kabelwanne liegt dem Lieferumfang bei, in die eine Steckdosenleiste mit sechs Schuko-Steckern passt – praktisch. Zu irgendeiner Lösung von Kabel-Management sollte man bei höhenverstellbaren Schreibtischen wohl immer greifen, wenn auf dem Tisch nicht gerade nur ein Notebook, sondern mindestens ein Monitor seinen Platz findet.

Tischplatten passen auf den TO1 Pro von 100 bis 180 x 50–80 Zentimeter. Auch wenn die Tischplatten aus dem Angebot von Maidesite qualitativ über einer Standard-Ikea-Platte liegt (logisch, kostet auch ein Vielfaches), würde ich da eher auf eine Echtholzplatte ein Auge werfen und ein paar Euro mehr in die Hand nehmen. Kurz zwei Worte zu den Standard-Platten: Die Kabeldurchführung per Plastik-Luke wirkt etwas billig. Vorteil: vorgebohrte Löcher fürs Gestell, wenn man zur Kombi greift.

Der Aufbau ist hier aber auch mit der Massivholzplatte ohne Vorbohren hier kein Hexenwerk gewesen. Die Anleitung ist hierfür gut dokumentiert und auch entsprechendes Werkzeug für die vorgebohrten Löcher liegt dem Lieferumfang bei. In einer knappen halben Stunde war das Gestell an der Holzplatte montiert und die notwendigen Kabel zusammengesteckt.

Die Metallfüße des Schreibtischs wirken hochwertig, die Verarbeitung ist einwandfrei und wie zu erwarten. Im Gestell des TO1 Pro verbirgt sich nur ein Motor, der die Tischplatte laut Datenblatt mit 25 mm/s nach oben bzw. unten bugsiert, das ist doch recht langsam – insbesondere unter Beladung. Für mich ist das für den regulären Preis von 299 Euro eher ein No-Go. Da bietet die Konkurrenz im Angebot bereits ein Gestell mit zwei Motoren und die paar Euro würde ich auch immer mehr in die Hand nehmen ein. Immerhin: Der Motor ist angenehm leise und es gibt ein Antikollisionssystem, welches den Verstellvorgang unterbricht.

Habt ihr zwei Höhen als Favoriten hinterlegt, dann genügt ein Tastendruck und der Tisch fährt auf die gewünschte Höhe. Die zwei Höhen sind ausreichend, wobei ich auch gerne eine weitere Position habe, in der ich meinen Schreibtischstuhl unter den Tisch schieben kann. Die Pfeiltasten nach oben bzw. unten müssen gedrückt gehalten werden – gerade im Hinblick auf die Geschwindigkeit eine nervige Angelegenheit. Das Bedienfeld zeigt stets die aktuelle Höhe an, die Druckpunkte der Tasten sind ansprechend. Mit dem sogenannten HSM-Modus konnte ich persönlich nichts anfangen. Das ist sicher Geschmackssache und ich kann die Grundidee nachvollziehen, aber alle paar Minuten leichte Hebe- und Senkbewegungen sind für mich dann nicht vonnöten. Dann stelle ich mir lieber bewusst einen Timer und stelle mich hin bzw. setze mich wieder.

Unterm Strich? Der T01 Pro liefert das, was die technischen Spezifikationen erwarten lassen und ist zum regulären Preis von 299 Euro schlicht zu teuer. Persönliche Meinung: Paar Euro mehr auf den Tisch legen und ein Gestell mit zwei Motoren im Angebot holen und auch bei der Tischplatte nicht sparen, lieber eine massive Platte verwenden. Gerade wer viel im Home-Office sitzt, der wird viel Zeit an diesem Tisch verbringen und dann sollte man hier nicht wegen ein paar Euro knausern – gleiches gilt übrigens auch für einen ordentlichen Stuhl.

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Ausprobiert: Die Apple Vision Pro

Ob man Apple-Produkte nutzt oder nicht: Vermutlich ist niemand darum herumgekommen, etwas von der Apple Vision Pro gehört zu haben – ob man will oder nicht. Gerade, wenn man Genre-technisch in Medien wie dem unseren unterwegs ist, ist man da sicherlich auf dem Stand der Dinge.

Ich hatte nun auch endlich mal die Möglichkeit, mir die Vision Pro anzuschauen. Ich werde die ganzen technischen Details einmal heraushalten, denn über die haben wir schon einige Male berichtet. Der Artikel bezieht sich softwaretechnisch auf die derzeit aktuelle Version des Systems visionOS, da die Version 2 davon nur als Beta verfügbar ist, die ich vor diesem Beitrag noch nicht installieren wollte.

AVP: App Launcher

Apple liefert alles mit, um in virtuelle und in Augemted-Reality-Welten einzutauchen. Die Vision Pro, 600 Gramm schwer, lässt sich leicht befestigen. Das Solo Band aus Strickgewebe sitzt am Hinterkopf und lässt sich über einen Drehregler schnell strammer und loser stellen. Kein langes Frickeln. Drehen und gut. Das sind so kleine Finessen, die ich mag. Apple hat einen eigenen Anschluss für das Akkupack an der Vision Pro entwickelt. Das Akkupack ist so groß wie eine Powerbank und bietet Energie für bis zu zwei Stunden. Das Kabel und das Pack störten mich nicht – und wer dauerhaft durchziehen will, klemmt die Powerbank per USB-C einfach irgendwo an.

App Store

Einmal aufgesetzt, kann es gleich schon losgehen. Theoretisch. Sicherlich wird sich jeder erst einmal umschauen, ob alles abgedichtet ist. Obwohl sich im Nasenbereich ein kleines schwarzes Tuch befindet, ist die Vision Pro nicht zu 100 % dicht. Ein Umstand, der euch aber garantiert nach den ersten Minuten der Nutzung nicht mehr auffallen wird. Für die Brillenträger: Nein, ihr könnt nicht mit Brille darunter. Entweder Kontaktlinsen oder Zeiss Optical Inserts käuflich dazu erwerben.

Apple Arcade

Erstmals aufgesetzt, erfolgt die Einrichtung. Koppeln mit dem Account, dies das. Danach wird die Bewegung eurer Augen und eure Hände vermessen. Die Bedienung ist einfach, wie genial. Menüpunkte werden mit den Augen ausgewählt, ausgewählt und bestätigt mit einem Tipp zischen Daumen und Zeigefinger. Scrollen ist ebenfalls möglich und es gibt eine virtuelle Tastatur.

Ins Netz gegangen

Die Vision Pro verfügt über eine Eye-Tracking-Technologie, bei der Infrarot-Kameras die Augenbewegungen der Nutzer verfolgen und analysieren, wohin sie sehen. Kameras, die nach außen gerichtet sind, erfassen hingegen die Handbewegungen und interpretieren bestimmte Gesten als Klicks. So kann ich beispielsweise durch Ansehen eines Links im Browser und eine einfache Handbewegung diesen anklicken. Funktioniert gut und ist flott erledigt.

Draußen, aber dennoch woanders

Apples visionOS ist neu, aber ich behaupte, dass da jeder innerhalb weniger Minuten klarkommt. Jedem, dem ich die AVP gab, kam innerhalb weniger Augenblicke damit zurecht. Das ist wichtig für so eine Geräteklasse.

Für mich wirklich extrem gut: Die Qualität der Wiedergabe. Mein erster Anlaufpunkt waren die virtuellen Umgebungen. Ihr müsst euch das so vorstellen: Ihr könnt die ganzen Fenster und Apps frei im Raum verteilen. Ihr seht also eure echte Umgebung und könnt dort mit den Inhalten aus dem System agieren. Nett, wenn man etwas von seiner Umgebung mitbekommen will. Ich fand die Umgebungen toll. Da sitzt man an einem See und kann seine Fenster öffnen und „arbeiten“. Die Immersion ist gewaltig, man ist mittendrin. Mich hat es entspannt. Einfach mal raus.

Apple TV

Zahlreiche Dinge sind möglich. Man kann seinen Mac auf die Brille spiegeln und vice versa. So saß ich also am See und habe meinen Fußballmanager gespielt. Dabei konnte ich das Arbeitsfenster frei verschieben, auch in der Größe. Allerdings ist in meinen Augen das Dargestellte nie so scharf gewesen, wie mein Monitor selbst. Dennoch war das schon gut. Anders sah es bei den Apps aus, die man im Store der Vision Pro bekommt. Die sind nativ und dafür ausgelegt. Gerade die immersiven Spiele waren doch schon ganz nett, wobei man halt doch noch recht weit weg ist vom „Ready Player One“-Feeling.

Fotos

Wozu die AVP auch prädestiniert ist, ist der reine Konsum von Inhalten. Apple liefert immersive Demos mit, die mich komplett abgeholt haben. Die Wiedergabequalität und die Technik dürften allen Produkten, die ich so nutzte, überlegen sein. Die immersiven Inhalte sind 8K-Aufnahmen mit einem Sichtfeld von 180 Grad. Ob auf dem Hochseil, beim Parcours oder im Stadion – das wirkte teilweise mehr mittendrin als das echte Mittendrin. Irre.

Persona

Und wenn man dann noch als alter Doku-Fan hautnah an Dinosauriern und noch lebenden Tieren ist, entlockt mir das einfach ein wirkliches WOW! Das war und ist schon krass. Allerdings muss man dazu sagen: Von den immersiven Inhalten gibt es für mich viel zu wenig, ich kann mich kaum satt sehen. Aber das funktioniert halt auch nicht für jeden Inhalt. Und wenn man ganz genau hinschaut, hat es nicht nur Vorteile. Beim freien Drehen oder Umschauen sind dann schon durch die Aufnahmetechnik irgendwo mal Unschärfen zu erkennen. Man ist zwar mittendrin, aber dennoch nicht 360°. Alternativ kann man auch zahlreiche Inhalte in 3D schauen, auch ein unfassbarer Spaß. Am Ende blieb für mich die Erkenntnis: Immersives 180°-Video hat einen riesigen Sprung nach vorn gemacht.

Zocken am See

Was ebenfalls möglich ist, ist das Erstellen eigener „räumlicher“ Videos. Dafür nimmt man die Brille oder das iPhone 15 Pro. So aufgenommene Inhalte lassen sich dann auf der AVP wiedergeben und man ist ebenfalls gut mittendrin im Geschehen. Erinnerungen können so anfassbarer, ja, lebendiger wirken. Wer schon mit dem iPhone Panoramafotos machte, der kann diese auch passend betrachten. Tatsächlich ein Heidenspaß, kein Vergleich mit der Darstellung auf dem iPhone oder dem Monitor. Ich war mal vor vielen Jahren in Griechenland und habe da von hoch gelegenen Stellen Panoramabilder der Umgebung gemacht. Mit der AVP war ich dann plötzlich, wenn auch statisch, wieder mittendrin.

Im Joshua Tree

Natürlich habe ich auch versucht, zu arbeiten. Ich kann mir vorstellen, dass es in Bereichen, in denen der dreidimensionale Blick ein Vorteil ist, Sinn ergibt. Dinge drehen und zeigen, designen, Videokonferenzen mit dem eigens erstellten Avatar (die Persona), dies, das. Ich selbst wurde eher nüchtern, abseits des Konsums abgeholt. Selbstverständlich habe ich die ganzen Apps ausprobiert und wollte natürlich auch schreiben. Ich sage es mal so: Ich habe recht zügig aufgehört, mit der virtuellen Tastatur zu arbeiten. Buchstabe für Buchstabe, mit oder ohne automatischer Wortersetzung, ist wirklich PITA (pain in the ass). Das empfand ich als absolut anstrengend.

Da ist man derzeit noch sicherlich flott dabei, Sprachsteuerung oder externe Eingabegeräte zurate zu ziehen. Das funktioniert übrigens auch super, da Hände und Tastaturen super ausgeschnitten und eingeblendet werden, wenn man nach unten schaut. Eine extreme Hilfe für Menschen, die nicht mit 10 Fingern schreiben. Kein Witz, ich nutze, ebenfalls nur wenige Finger, weiß aber meist, wo alles ist, wenn ich meine eingerockten Tastaturen nutze. Da merkt man, dass sich jemand Gedanken gemacht hat, dass das wirklich jeder bedienen kann. Als Arbeitsgerät betrachtet, ist das auch schon nett. Man muss nur in der Sparte arbeiten, die das so nutzt. Hier ein Element, da ein Fenster – nice.

Grundsätzlich halte ich die AVP schon für ein technisches Meisterwerk, auch wenn ich der Meinung bin, dass sie derzeit eher eine Nische bedient. Für Forschung und Entwicklung sehe ich großes Potenzial mit dem Erstling. Günstigere Nachfolger müssen kommen, um Casual-Nutzer abzuholen, denn knapp ab 4.000 Euro werden derzeit abseits der genannten Sparten vermutlich nur Tech-Enthusiasten ausgeben. Solche Geräte müssen etwas für jeden sein, nicht nur für irgendwelche Social-Media-Heiopeis und Schwätzer, die heute Threads-, gestern Podcast-Berater, aber morgen VR/MR-Experte etc. sind.

Ich für meinen Teil hoffe, dass VR/MR mehr im Mainstream ankommt, schaue ich mir aber VR-Hardware-Projekte so in den letzten Jahren an, dann ist da nicht wirklich viel übriggeblieben, was wirklich breit genutzt wird. Selbst günstigere Produkte, die weniger leisten (Meta Quest), sind ja Nische.

Angebot

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Hisense kündigt fünf neue Soundbars für den Herbst 2024 an

Hisense hat für den deutschen Markt fünf neue Soundbars präsentiert. Offiziell erscheinen vier der neuen Modelle im Herbst 2024, eines ist ab sofort erhältlich. Man beackert hier die Einstiegs- und Mittelklasse, was sich sowohl in den Preisen als auch in der Ausstattung der Klangriegel widerspiegelt. Drei neue Modelle gibt es in der HS-Serie: HS2000, HS3100 und die HS5100. Darüber schwebt dann die AX-Serie mit den AX3120G und AX5125H.

Los geht es erst einmal mit der Hisense HS2000, die euch 2.1-Sound mit einer Leistung von 240 Watt offeriert. Als Maße nennt der Hersteller in diesem Fall 800 x 60 x 105 mm, sodass sich die Soundbar unter den meisten TVs platzieren lassen sollte, ohne ins Bild zu ragen. Darüber steht dann die HS3100 mit 480 Watt. Hier kommt nämlich ein zusätzlicher, externer Subwoofer ins Spiel. Daraus ergibt sich 3.1-Sound, weil auch ein Center-Treiber ergänzt worden ist.

Es folgt die HS5100, welche noch kabelgebundene Rear-Lautsprecher ergänzt und so auf 540 Watt aufrüstet. Als Ergebnis kann mit 5.1-Sound bieten. Alle drei genannten Klangriegel unterstützen dabei Dolby Digital, Dolby Digital Plus und DTS Virtual:X. Als Schnittstellen bieten alle drei Modelle Optical, Aux, Coaxial, USB und HDMI ARC plus Bluetooth für kabellose Verbindungen.

Hisense AX: Zwei neue Mittelklasse-Soundbars

Zu den Einstiegsmodellen der HS-Reihe gesellen sich die AX-Soundbars aus der Mittelklasse. Konkret sind das die Hisense AX3120G sowie AX5125H. Der erste Modell steht für 3.1.2-Klang. Es sind also zwei Upfiring-Treiber integriert. Abermals liegt ein externer Subwoofer bei. Das Set erreicht deswegen 360 Watt als Leistung. Darüber steht dann die AX5125H, die auch noch zwei kabellose Rear-Speaker und einen leistungsfähigeren Subwoofer verwendet.

Beide AX-Soundbars beherrschen laut Hisense Audioformate wie Dolby Digital, Dolby Digital Plus, DTS Virtual:X und auch Dolby Atmos und DTS:X. Als Schnittstellen sind USB, AUX, Optical plus zweimal HDMI (einmal mit eARC) genannt. Bluetooth für kabellose Verbindungen steht abermals auch zur Verfügung. Gemeinsam sind beiden Modellen sieben Equalizer Modi für Movie, Musik, Game, News, Sport und Night. Dazu gibt es den KI-Modus, der automatisch je nach Signaleingang die bestmögliche Einstellung wählen soll.

Es folgen die Preise:

  • HS2000: UVP 129 Euro (voraussichtlich ab Herbst)
  • HS3100: UVP 249 Euro (ab sofort)
  • HS5100: UVP 299 Euro (voraussichtlich ab Herbst)
  • AX3120G: UVP 349 Euro (voraussichtlich ab Herbst 2024)
  • AX5125H: UVP 499 Euro (voraussichtlich ab Herbst 2024)

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Dyson Wash G1: Der Wischsauger im Test

Dyson hat vor nicht allzu langer Zeit seinen ersten Kandidaten im Bereich der Wischsauger vorgestellt. Dieser hört auf den Namen Dyson Wash G1 und ist speziell dafür gedacht, Hartböden zu säubern. Teppich kann man damit nicht reinigen – das direkt vorweg. Ich bin nun schon eine Weile mit dem Gerät in meinem Haus unterwegs und konnte mir eine Meinung bilden.

Dyson ist eigentlich Spezialist im Bereich der Staubsauger, man hat aber bereits einen ersten Schritt mit dem Dyson V15s detect Submarine im Bereich der nassen Reinigung gemacht. Der Wash G1 hat sich Diverses bei der dort genutzten Wischdüse abgeschaut, macht aber auch einiges anders. Dyson hat sich nach etlichen Jahren der Forschung dagegen entschieden. Stattdessen werden bei dem Gerät zwei entgegengesetzt rotierende Walzen mit Wasser gleichmäßig befeuchtet. Diese rollen über den Boden und nehmen feinen und groben Dreck auf. Der grobe Dreck landet in einer separaten Schale in der Düse. Das dreckige Wasser wird von den Walzen abgestreift und in einen separaten Schmutzwassertank geführt. Man trennt also flüssig und fest.

Doch kehren wir zum Anfang zurück. In der Kiste liegt der Wischsauger selbst, der zügig über das Zusammenstecken der zwei Teile zusammengebaut werden kann, ein Netzteil inklusive Ladekabel und eine Dockingstation, die aber nichts weiter ist, als eine Kunststoffschale, in die das Gerät gestellt wird.

Der Wash G1 fügt sich nahtlos in die Designsprache des Herstellers ein. Er ist natürlich etwas klobiger als die Saug-Geschwister, aber es kommen wie üblich dunkler Kunststoff, rote Knöpfe zum Abnehmen von Teilen und ein farblich abgesetzter Stab inklusive Steuereinheit zum Einsatz. Besonders ist hier, dass man den Griff ergonomisch abwinkelt. Das ist vor allem beim Reinigen deutlich angenehmer. Eine Anzeige am Kopf gibt euch die nötigen Informationen zum Reinigungsmodus und zur Laufzeit. Die Verarbeitungsqualität ist meiner Meinung nach in Ordnung, obwohl ich von Dyson deutlich Besseres gewohnt bin. Vor allem die abnehmbaren Teile sind ungewohnt wackelig und wirken wenig robust. Da kann man bei dem Preis mehr erwarten.

Eingerichtet ist das Gerät schnell, denn die dazugehörige Dyson-App hat beim Wash G1 lediglich den Nutzen, dass man Informationen zur Einrichtung, Pflege etc. findet. Eingerichtet wird hier nichts. Mein registriert lediglich die Seriennummer, um Service beziehen zu können.

Also geht es auch schon los mit der wilden Fahrt über den Hartboden. Obwohl, nicht ganz. Bevor ihr wirklich startklar seid, muss der Frischwassertank noch mit Wasser befüllt werden. Dazu nimmt man die Einheit mit Frisch- und Schmutzwassertank vom Gerät und füllt klares Wasser ein. Einen Reiniger muss man nicht einsetzen. Dann kommt die Einheit wieder zurück in das Gerät und man kann starten.

Das Gerät kann sowohl trocknen als auch nassen Schmutz entfernen. Ihr müsst vor dem Reinigen also nicht noch separat staubsaugen – außer den Teppichen natürlich. Über den Button am Display könnt ihr einstellen, wie viel Wasser ihr zur Reinigung verwenden möchtet. In der Regel reicht die geringste, genauer gesagt mittlere Einstellung. Nur bei wirklich hartnäckigem Schmutz benötigt man die maximale Menge oder den Boost-Modus.

Das Gerät wiegt knapp 5 Kilogramm und ist damit kein Leichtgewicht. Dennoch gleitet man wirklich mühelos über den Boden. Für seine Größe ist er sehr wendig und kann komplett flachgelegt werden, um auch unter Möbeln reinigen zu können. Da er ordentlich Gewicht mitbringt, ist der Druck auf den Boden und den Dreck auch entsprechend groß. Dadurch wird der Schmutz wirklich erstaunlich gut weggewischt. Im Vergleich zum Roborock Flexi Pro ist er schneller, wenn es um gröberen und eingetrockneten Dreck geht. Der Wash G1 kann auch mit großen Müslikörnern umgehen. Da hat der Flexi Pro mehr Mühe, beseitigt aber auch so ziemlich alles. Das Reinigungsergebnis ist hervorragend. Keine Schlieren und der Boden sieht wirklich sehr sauber aus. https://youtu.be/vvx6VMY1QOA

Dyson sagt, dass man mit wenig Wasser viel Boden reinigen kann. Demnach soll eine Füllung des 1-Liter-Tanks für 290 Quadratmeter reichen. Ich habe in unserem Haus knapp 130 Quadratmeter Hartboden. Bei den Reinigungsaktionen musste ich mindestens ein Mal nachfüllen. Mit einer Akkuladung komme ich gerade so durch alle Räume. Laut Dyson liegt die Laufzeit bei 35 Minuten, was ich bestätigen kann. Der Flexi Pro von Roborock ist ausdauernder.

Seid ihr mit der Reinigung fertig, wird das Schmutzwasser einfach ausgeschüttet und ausgespült. An der Düse zieht man das Fach für den groben Dreck einfach heraus und spült das durch. Danach kann der Wash G1 in der Dockingstation verbracht werden. Als letzte Aktion betätigt man den Button zur Selbstreinigung. Dann spült der Wash G1 die Schläuche, Bürsten etc. durch. Was bei diesem Gerät jedoch fehlt, ist das System zur Trocknung. Der Flexi Pro trocknet die Walzen noch und wäscht sie zudem mit heißem Wasser. Auch nach mehreren Durchgängen riecht der Dyson Wash G1 jedoch nicht.

In Summe bin ich zufrieden mit dem, was Dyson hier als Jungferngerät hingelegt hat. Es gibt etwas Luft nach oben im Bereich der Verarbeitung und bei der Konkurrenz hat man bessere Systeme zur Reinigung / Trocknung parat. Der Knackpunkt ist bei Dyson jedoch wie üblich der Preis. Knapp 700 Euro möchte man für das Gerät haben und liegt damit ein gutes Stück höher als die Top-Modelle der Konkurrenz.

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