Ist die Digitalisierung ein Job Killer? Mit diesen Skills schlagen sie jede Maschine

Die Digitalisierung ist ein wichtiges Instrument, wenn es um organisatorische Auswirkungen geht und als solche eine Herausforderung für die Belegschaft darstellen kann. Es verändert die Art und Weise, wie jedes Unternehmen arbeitet und wie jedes Unternehmen bei Innovationen auf sich achtet. Es war noch nie so wichtig zu sehen, wie Sie die Leistungsfähigkeit digitaler Technologien nutzen können, um Ihre Berufsaussichten zu verbessern, die Achtsamkeit der Marke zu unterstützen und Ihr Publikum weltweit so zu steigern/aufzubauen, dass Sie Ergebnisse erzielen können.

Und wenn wir das mit Fragen analysieren können wie: Ersetzen Maschinen den Menschen? Ist die Digitalisierung zum Vorteil oder zum Nachteil der Mitarbeiter? Ist die Digitalisierung ein Job Killer oder ein Jobgarant? Eine der ausstehenden Debatten in Bezug auf das Thema ist in der Regel, ob Maschinen unsere Freunde oder Feinde sind. Wenn wir das auf der einen Seite betrachten, haben wir die Optimisten, die fest davon überzeugt sind, dass Menschen und Maschinen, die durch digitale Innovation existieren, sich perfekt ergänzen. Und auf der anderen Seite haben wir die Skeptiker, die der Meinung sind, dass die Digitalisierung eine Bedrohung für die Erwerbsbevölkerung darstellt und die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen in der heutigen Zeit beeinflusst. 

Jobs in Wut?

Oftmals machen sich die Menschen Sorgen, dass neue digitale Werkzeuge, Roboter und künstliche intelligenz Einstiegs- und MittelklasseJobs ersetzen werden. Die allgemeine Wahrnehmung in unserer Gesellschaft ist, dass wir eine Gesellschaft mit ein paar reichen Programmierern und einer großen Anzahl unfähiger Individuen werden, die keine Chance auf eine sinnvolle Beschäftigung haben. 

Unter den Gefahren, die die Digitalisierung auf die Wiege der Rate der Arbeitskräfte führen kann, werden wir verschiedene prüfen, die sich als Bedrohung für die Belegschaft und die Mitarbeiter im Allgemeinen herausstellen. 

Die Digitalisierung kann eine Bedrohung für den Verlust ihres Arbeitsplatzes darstellen

Mit der Digitalisierung kommt die Angst, seinen job zu verlieren. Dr. Holger Schmidt ist gefragter Speaker zu allen Themen der Digitalisierung der Wirtschaft und der Arbeit und Wirtschaftsjournalist. Er bekräftigte im Dezember 2017:

Technisch gesehen ist diese Angst sehr berechtigt.

Nun fragen Sie sich vielleicht, warum viele Unternehmen Mitarbeiter schnell ausbilden; damit sie zumindest kurzfristig mithalten können. Für die Generation der „Digital Natives“ lohnt es sich, sich bereits während des Studiums auf den digitalen Wandel zu konzentrieren und digital verwandte Kurse zu studieren, um sich in diesem stetig wachsenden Technologieangebot auf dem Laufenden zu halten. 

Ein renommierter Forscher namens Parris sagte: „Der einzige Weg, den Verlust von Arbeitsplätzen zu bekämpfen, ist, die Talente auszubilden, die wir haben. Denn in Zukunft müssen wir die Robotik offen akzeptieren. Es ermöglicht uns, Kosten zu senken. Wenn die Kosten gesenkt werden, habe ich mehr Geld zur Verfügung, das ich für Innovation verwenden kann. Mit mehr Geld in meinen Händen, kann ich verschiedene neue Produkte erstellen. Je mehr Produkte ich erstelle, desto mehr Arbeitskräfte kann ich einstellen“.  Allein diese Aussage klingt für die Ohren eines Ökonomen gut, mag aber für eine große Anzahl von Arbeitnehmern, deren Arbeitsplätze leicht durch Maschinen ersetzt werden können, zu bedrohlich erscheinen. 

Die Digitalisierung verändert das Universum der Arbeit und verändert die Arbeitsmärkte und wie die Dinge gemacht werden. In diesem Unterabschnitt konzentrieren wir uns explizit auf die Auswirkungen von Digitalisierung, IKT-fähigen Maschinen, brillanten Gadgets und klugen Strategien auf Beschäftigungsmöglichkeiten. Es gibt ein hohes Maß an Ansätzen, um diese Auswirkungen auf die Beschäftigung zu gestalten, und wie die IKT selbst einen Teil dieser Regelungen beeinflussen werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung von Möglichkeiten, durch die Idee und die Kompetenzen im Zusammenhang mit der Digitalisierung mehr Beschäftigungsmöglichkeiten zu fördern. 

Im digitalen Bereich gibt es zahlreiche Möglichkeiten mit einem breiteren Einsatz digitaler Instrumente. Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen können heute von neuen „digitalen Arbeitsplätzen“ und dem Einsatz digitaler Instrumente profitieren. Die Technologie birgt aber auch Risiken. Einige Arbeitsplätze können auch in unterschiedlichem Umfang digitalisiert werden, wobei einige Arbeitnehmer oder ein Teil ihrer Funktionen durch Technologie ersetzt werden. 

Die Fähigkeit, Chancen zu nutzen, wird auch von Person zu Person unterschiedlich sein; Arbeitnehmer mit höheren Qualifikationen profitieren eher, während Arbeitnehmer mit niedrigeren Qualifikationen die Chancen verlieren und daher stärker den Risiken einer schlechteren Arbeitsplatzqualität und des Verlusts ihrer Arbeitsplätze ausgesetzt wären. Technologie würde auch die Art der Beziehung zwischen Arbeitnehmer und seinem Chef ändern. Daher werden die Risiken, denen der Einzelne ausgesetzt ist, auch zunehmen. Hinzu kommt die viel größere Gefahr, im Großen und Ganzen zurückgelassen zu werden. 

Die Art der Beschäftigung selbst verändert sich und verschiebt mehr Risiken für den Einzelnen

Die Digitalisierung verändert die Arbeitsidee umso umfassender. Diese Progressionen haben Vorschläge, nicht nur für die Berufsqualität und das Einkommen, sondern auch für die Art der Risiken, die Menschen tragen. 

Die Verbindung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern schwindet bereits schnell. Microtasks und viel Online-Arbeit umfassen transiente Arbeit. Arbeitnehmer können mehrere Aufgaben für Arbeitgeber erfüllen, die sie nie erfüllen. Verträge, sofern vorhanden, sind kurz. Die Arbeiter haben Anpassungsfähigkeit in den Stunden, die sie arbeiten, aber keine Zusicherungen, dass die langfristige Verfügbarkeit von Arbeit dort sein wird. Arbeitgeber, die Einzelpersonen suchen, um eine Aufgabe für sie zu erfüllen, können jeden Betrag für die Aufgabe anbieten. Manchmal gibt es jedoch keinen „Mindestlohn“ und wenig Versicherung für Arbeitnehmer aufgrund von Streitigkeiten. Darüber hinaus haben Arbeitnehmer nicht die Freiheit, sich zu sortieren, um zu sortieren oder sicherzustellen, dass ihre Rechte erfüllt werden, da diese Art von Plattformen in der Regel anonymer Natur sind und es ein soziales Stigma geben kann, sich auf einigen dieser Plattformen zu identifizieren. 

Angst, zurückgelassen zu werden: abnehmendes Selbstwertgefühl

Wenn die Digitalisierung in so modernen Zeiten wie der unseren immer weiter wächst, verlieren Mitarbeiter, die sich nicht an den erwarteten Standard am Arbeitsplatz halten, irgendwann ihr Selbstvertrauen. Abgesehen von der Angst, seinen job zu verlieren. Die Tatsache, dass Sie nur versuchen, den erwarteten Standard zu erfüllen, ist entleerend und kann sich herausstellen, um die Moral der betroffenen Mitarbeiter zu zerstören. Daher ist die Notwendigkeit, eine digitale Fertigkeit zu erwerben, notwendig, da die weltweiten Herausforderungen zunehmen und digitale Lösungen am ehesten als tiefgreifende Antworten dienen. 

Darüber hinaus gibt es ein ganzes zusätzliches Kostenniveau, wenn Einzelpersonen nicht einmal Zugang zu den Möglichkeiten der Technologie haben.  Die digitale Technologie hat die Art und Weise, wie wir arbeiten, revolutioniert – aber viele kleinere Unternehmen, denen es an digitalen Kompetenzen mangelt, die digitale Kluft wächst, besteht die große Sorge, dass es für sie schwieriger werden würde, aufzuholen, anstatt einfacher zu werden, da das unterstützende Umfeld für eine erfolgreiche Technologieeinführung anspruchsvoller wird. Der Internetzugang ist von Land zu Land unterschiedlich. Laut McKinsey Corporation „wird geschätzt, dass irgendwo zwischen 1,1 Milliarden und 2,8 Milliarden Menschen keinen Zugang zum Mobilfunknetz haben, da sie außerhalb des Mobilfunkbereichs leben.“ Darüber hinaus wird geschätzt, dass es mehr als 4,4 Milliarden Menschen gibt, die weltweit nicht im Internet präsent sind, 75 Prozent dieser Personen leben in zwanzig Ländern.  

Dies impliziert eine Kluft in der Fähigkeit der Arbeitnehmer, Zugang zu digitalen Werkzeugen zu erhalten. Nicht verbundene Arbeitnehmer haben keinen Zugang zu den verschiedenen E-Payment-Systemen, Online-Arbeitsplattformen oder sogar E-Commerce-Diensten, die Arbeitnehmer (und Unternehmen) in verbundenen Bereichen für selbstverständlich halten könnten. Dies birgt die Gefahr, dass sich die Auswirkungen früherer Gräben verschlimmern. 

DIE DIGITALISIERUNG WIRD MEHR ARBEITSPLÄTZE SCHAFFEN, ALS SIE ZERSTÖREN: WIE DER STAAT DIE DIGITALISIERUNG ZUM WOHLE DER ARBEITER UND DER GESAMTEN MASSEN NUTZEN KANN

Digitale Arbeitsplätze, zu denen sowohl die direkt technologischen Arbeitsplätze als auch die Arbeitsplätze gehören, bei denen Technologie ein Schlüsselinstrument für Arbeitnehmer ist, haben eine Reihe positiver Eigenschaften, die die Regierung für ihre Bevölkerung nutzen kann. Auch wenn diese Arbeitsplätze relativ klein sind, sind sie von entscheidender Bedeutung, da sie eine Plattform für technologische Innovation und Akzeptanz in einer Wirtschaft schaffen. Keine Wirtschaft kann mit der Welt konkurrieren, wenn keine nennenswerten Anstrengungen in die Entwicklung dieser Arbeitskräfte investiert werden. 

Regierungen können mehr digitale Arbeitsplätze schaffen, indem sie: 

  • Schaffung eines förderlichen politischen und regulatorischen Umfelds für Unternehmertum und Innovation 
  • Angemessene Finanzierung zur Unterstützung innovativer Start-ups und Unternehmen 
  • Investitionen in die nationale Innovationsinfrastruktur, einschließlich Telekommunikation und Cybersicherheit, und die Gewährleistung, dass Dienste verfügbar und angemessen verteuert werden, um einen breiten Zugang zu gewährleisten; 
  • Positionierung des öffentlichen Sektors als Nachfragetreiber oder „Ankermieter“ bei der Einführung von Technologien zur Förderung privater Investitionen und Innovationen; 
  • Investitionen in die ergänzenden Infrastrukturen, um eine zuverlässige Stromversorgung, effiziente logistik und sicheren Transport für die Arbeitnehmer zu gewährleisten; 
  • Vernetzung von Lehrkräften mit Arbeitgebern, um die Verzögerung bei den Programmen zur Entwicklung von Bildungssystemen und Qualifikationsprogrammen zu verringern, um die Anforderungen der Branche auf sich ändernde Industrieanforderungen zu reagieren, um sicherzustellen, dass diese digitalen Stellen besetzt werden. 

Verbesserung des Zugriffs auf digitale Tools

Die verschiedenen digitalen Instrumente, die es jetzt gibt, schaffen eine Möglichkeit für Arbeitnehmer, Technologie auf eine Weise zu nutzen, die sich ergänzen, effiziente Transaktionen ermöglichen und sie mit Märkten und Ressourcen verknüpfen. Angesichts der sich abzeichnenden Bedenken, ob und wie Regierungen diese Instrumente, insbesondere Die Anpassungsinstrumente, regulieren sollten, könnte eine solche Regulierung so kalibriert werden, dass die Rechte der Arbeitnehmer geschützt werden, aber neue Möglichkeiten nicht ausgeschlossen werden. 

Erschwinglicher und zuverlässiger Internetzugang

Damit die Arbeitnehmer von diesen Instrumenten profitieren können, benötigen sie jedoch unweigerlich zumindest einen zuverlässigen und erschwinglichen Zugang zum Internet. Die Ausweitung des Zugangs zum Internet ist für die meisten G20-Mitgliedstaaten zu einer Priorität geworden, und einige der Mitglieder gehören zu den führenden Internet-Volkswirtschaften der Welt. Dennoch gibt es Lücken, und es ist von größter Bedeutung, dass man diese Reformen und strategischen, zielgerichteten Investitionen identifizieren muss, die dazu beitragen können, mehr Menschen mit diesen digitalen Instrumenten und den damit verbundenen Arbeitsmöglichkeiten zu verbinden. 

Zugang zu elektronischen Zahlungssystemen.

Solche Systeme sind für die Arbeitnehmer unerlässlich, um ressourcenzubezahlen und für ihre Arbeit bezahlt zu werden. Zahlungssysteme, die global sind und kostengünstige und sichere Transaktionen ermöglichen und gleichzeitig die Einhaltung Internationaler Standards gewährleisten, sind für Online-Mitarbeiter und diejenigen, die digitale Tools in ihrem Unternehmen nutzen, von entscheidender Bedeutung. Auch hier waren die meisten G20-Mitgliedstaaten führend bei der Innovation und Einführung dieser Systeme, wobei sie sich der Notwendigkeit, den Schutz und die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten und beispielsweise die Risiken durch Geldwäsche zu minimieren, gegenüberden Menschen gekannt haben. 

Stärkung der Belegschaft

Wenn die Arbeitnehmer in die Lage versetzt werden, sowohl gut qualifiziert als auch sich ihrer Rechte und Pflichten bewusst zu sein, werden die Arbeitnehmer darauf vorbereitet, dass die Technologie zu einer Ergänzung zu ihnen wird und nicht zu einem Ersatz für sie. Dazu müssen die Länder ihr Humankapital entwickeln, sicherstellen, dass sich soziale Sicherheitsnetze entwickeln, und sie müssen auch die Mechanismen in Betracht ziehen, durch die die Rechte von Arbeitnehmern mit mehreren Aufgaben in ähnlicher Weise wie Einzelarbeitnehmer geschützt werden können. 

Entwicklung des Humankapitals

Die vielleicht wichtigsten Maßnahmen im Zusammenhang mit der Entwicklung von Kompetenzen. Weltweit gibt es zahlreiche Programme, die sich darauf konzentrieren, die Lücken zwischen formaler Bildung und erwerbsfähigen Fähigkeiten und Kompetenzen zu überbrücken.  Solche Überbrückungsprogramme umfassen in der Regel die technischen Fähigkeiten, die Arbeitgeber anstreben, und die „weichen“ Fähigkeiten, die Arbeitnehmern helfen, kreativer und besser zu kommunizieren, Manager und Teammitglieder. 

Die effektivsten Programme, um sich auf die Entwicklung von Fähigkeiten zu konzentrieren, die auf die Anforderungen der Branche abgestimmt sind. Zu diesen Fähigkeiten gehören technologie- oder branchenspezifische Fähigkeiten, aber auch umfassendere Fähigkeiten, z. B. Management, Kommunikation, Sprache, kritisches Denken und kreative Fähigkeiten. In Anerkennung des globalen Charakters digitaler Arbeitsplätze und des Einsatzes digitaler tools ist ein wichtiger Teil einiger Programme das Sprachtraining. Weit verbreitete digitale Alphabetisierungsprogramme, einschließlich einiger Programme, die auf die am stärksten gefährdeten Programme für rückfallgefährdete Personen im digitalen Zeitalter ausgerichtet sind, werden auch sicherstellen, dass eine größere Gruppe von Menschen digitale Tools nutzen kann. 

Entwicklung sozialer Sicherheitsnetze

Da die Arbeitnehmer vor der Möglichkeit stehen, keine traditionelle Arbeit zu haben, sondern eine Reihe von Aufgaben zu erfüllen, müssen sich möglicherweise auch die Mechanismen der sozialen Sicherheitsnetze ändern. Programme wie Krankenversicherungen, Rentenprogramme oder andere Leistungen (z. B. bezahlter Mutterschaftsurlaub, vorübergehende Invaliditätsleistungen) wurden häufig mit einem Arbeitsplatz verknüpft. 

Es könnte notwendig sein, neue Mechanismen in Betracht zu ziehen, die arbeitnehmern den Zugang zu ähnlichen Arten von Programmen und Vorteilen ermöglichen, auch wenn sie nicht mehr in einer traditionellen Umgebung arbeiten. Beispiele für solche Programme könnten aus dem privaten Sektor erscheinen. Praktisch, Online-Arbeitsmarkt wie oDesk hat sowohl ein Krankenversicherungsprogramm und Ruhestandsplan für nordamerikanische Freiberufler arbeiten auf seiner Website für mindestens 30 Stunden pro Woche für einen Monat. 

Selbst in Entwicklungsländern, die über weniger umfangreiche soziale Sicherheitsnetze verfügen, ist es für die Regierungen immer noch von entscheidender Bedeutung, darüber nachzudenken, wie Programme entwickelt werden können, die sich nicht auf ein traditionelles Beschäftigungsverhältnis für die Förderfähigkeit oder Finanzierungkonzentrieren. 

Schutz der Arbeitnehmerrechte

Angesichts der relativ jüngsten Erfahrungen mit Online-Plattformen ist es noch unklar, welche Mechanismen die Arbeitnehmer ihnen zur Verfügung stellen, die ihnen sowohl eine Stimme als auch Mittel zum Schutz ihrer Rechte gegenüber ihren Arbeitgebern oder Endkunden bieten könnten. 

In vielen Fällen bieten diese Plattformen einige alternative Streitbeilegungsmechanismen und -instrumente, aber für den Fall, dass Arbeitnehmer mit einer großen Anzahl von Aufgaben geringe Geldbeträge verdienen, könnte es sich für sie nicht lohnen, Ansprüche geltend zu machen. Diese Angelegenheit wird durch den universellen Charakter dieser Aufgaben, d. h., dass ein Arbeitnehmer (oder Arbeitgeber) einen Anspruch gegen jemanden haben kann, der in einem anderen Land anwesend ist und mit ihm über eine Plattform verbunden ist, die von einem Drittland aus arbeitet, sehr kompliziert. Irgendwann könnten die Kosten dieser Ansprüche erheblich sein. Die Diskussion wird notwendig sein, um zu ermitteln, wie sich der Schutz auf diese Arbeitnehmer ausdehnen kann und ob und wie sie sich von den Schutzmaßnahmen für andere informelle Arbeitnehmer unterscheiden können. 

Unterstützung der Arbeitnehmer während des Übergangs

Einige Arbeitnehmer sind aus verschiedenen Gründen möglicherweise nicht in der Lage, sich schnell genug an den technologischen Wandel anzupassen. Spezifische Programme zur Unterstützung dieser Arbeitnehmer bei diesem Übergang könnten notwendig sein, um sicherzustellen, dass sie keine unangemessene Last tragen, auch wenn die Gesellschaft insgesamt gedeiht. Dies könnte einen umfassenden Dialog darüber erforderlich machen, wie die Vorteile des technologischen Fortschritts in der gesamten Gesellschaft geteilt werden können. 

Erstellen von gezielten Hilfsprogrammen

Einige Arbeitnehmer verfügen möglicherweise nicht über die Mittel, um neue Fähigkeiten zu erlernen, die verhindern, dass sie in Bezug auf ihr Einkommen oder ihre Arbeitsplatzqualität abrutschen. Beispielsweise könnten ältere Arbeitnehmer oder Arbeitnehmer mit Behinderungen mit spezifischen sozialen, technischen oder physischen Hindernissen konfrontiert sein, um sich an neue Systeme oder Techniken anpassen zu können, und tragen daher eine zusätzliche Belastung. Die Regierungen könnten eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und Ausbildungsorganisationen in Betracht ziehen, um sicherzustellen, dass diese Arbeitnehmer bei diesem Übergang unterstützt werden können. 

Es könnten spezifische Schulungsprogramme für schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen in Betracht gezogen werden. Solche Programme müssten mögliche Möglichkeiten identifizieren, um sicherzustellen, dass diese Arbeitnehmer für eine Arbeit ausgebildet werden, die ein geringeres Risiko der Digitalisierung hat, um längerfristige Risiken zu reduzieren. Für Arbeitnehmer mit Behinderungen oder ältere Arbeitnehmer können spezifische Hilfstechnologien oder Unterkünfte erforderlich sein, um sicherzustellen, dass sie Zugang zu digitalen Werkzeugen sowie zu dem Wissen haben, sie zu nutzen. 

Sicherheitsnetze, d. h. Einkommensbeihilfen bei einer solchen Änderung, könnten ebenfalls in Betracht gezogen werden. In diesen Fällen sollten jedoch Anreize strukturiert werden, um sicherzustellen, dass diese Arbeitnehmer in kürzester Zeit wieder arbeiten. Ein besserer Schutz könnte mehr Menschen in die Lage versetzen, nach neuen Möglichkeiten zu suchen, was das Potenzial für bessere Ergebnisse stärkt. 

Förderung eines integrativen Dialogs

Angesichts der Besorgnis über die Gefahr der Konzentration der Vorteile des technologischen Fortschritts in den Händen einiger weniger, die durch den sinkenden Anteil der Arbeit am Einkommen belegt werden, könnte es notwendig sein, sich sinnvoll in der Zivilgesellschaft, in den Regierungen und Unternehmen, um sicherzustellen, dass Arbeitnehmer und Unternehmen von der Fülle profitieren, die durch höhere Produktivität und das daraus resultierende Wachstum der Digitalisierung entsteht. 

Warum der Erwerb digitaler Kompetenzen für Mitarbeiter am Arbeitsplatz ein zusätzlicher Vorteil ist

Die meisten Unternehmen erkennen inzwischen die Notwendigkeit einer starken Online-Präsenz, um den Umsatz zu steigern. Traditionelle Vertriebs- und Marketingformen sind inzwischen überholt, da sich die Verbraucher jetzt den digitalen Kanälen zuwenden, um diesen endgültigen Kauf zu tätigen. Die meisten Käufer konsumieren jetzt Online-Inhalte wie Blog-Artikel oder kurze Videos, um ihre Kaufentscheidungen zu treffen. Wenn Unternehmen hoffen, ihren Umsatz zu steigern, müssen sie dort präsent sein, wo ihre Kunden sind, indem sie eine Reihe digitaler Fähigkeiten nutzen, um die Nachfrage über ihre bevorzugten Online-Kanäle zu engagieren, zu überzeugen und zu steigern. 

Digitale Kompetenzen ermöglichen es Unternehmen, Kundenbeziehungen aufzubauen

Die Verbraucher verbringen heutzutage mehr Zeit mit digitalen Kanälen, und die Nachfrage nach einem verbesserten Online-Erlebnis ist hoch. Unternehmen müssen positiv auf die sich ändernden Erwartungen reagieren, sie müssen mit ihren Kunden interagieren und Beziehungen über eine Vielzahl von Kanälen aufbauen – dazu könnten e-mail, soziale Medien, mobile Apps und mehr gehören. Es ist wichtig, dass die Mitarbeiter über die richtigen Fähigkeiten und „Netiquette“ verfügen, um sicherzustellen, dass das Online-Kundenerlebnis positiv ist. 

 Digital Skills kann die Rentabilität des Unternehmens steigern 

Mit der entsprechenden Schulung können die Mitarbeiter die digitale Technologie voll ausschöpfen, um sich als zunehmend erwerbstätig zu erweisen. Beispielsweise können digitale Datensätze effektiver gemacht, gespeichert und abgerufen werden als gedruckte Versionen, aber nur, wenn Arbeitnehmer wissen, wie sie zu finden sind, sie verwenden und sie zweifelsfrei anbieten. Wenn sie damit kämpfen, hat dies einen großen Einfluss darauf, wie viel solche Mitarbeiter im Arbeitsumfeld eingesetzt werden, insbesondere wenn die Rentabilität der Unternehmen in jeder Organisation von entscheidender Bedeutung ist. 

 Fortgeschrittene Fähigkeiten können einen Wettbewerbsvorteil aufbauen 

Laut Microsoft werden 90 % der Beschäftigung in den nächsten Jahrzehnten eine Art digitaler Fähigkeiten erfordern, und es wird ein höheres Interesse für spezialisierte Fähigkeiten geben, um Organisationen einen aggressiven Vorsprung innerhalb ihres Marktes zu verschaffen. Indem sie Ressourcen in die richtige Reihenfolge für Ihre Mitarbeiter stellen, sind sie verpflichtet, ihre Kollegen in konkurrierenden Organisationen zu übertreffen – und Helfen, Dass Ihr Unternehmen der Konkurrenz voraus zu sein. 

Der technologische Fortschritt wird weiterhin neue Arbeitsweisen bieten. Unternehmen, die diese Veränderungen annehmen, werden von den Vorteilen einer hochzufriedenen Belegschaft profitieren, die gerne zusammenarbeiten, kommunizieren oder neue Tools entwickeln, die es ihnen ermöglichen, ihre Arbeit effizienter zu erledigen. Dies könnte einen besseren Kontakt zu Remote-Working, germane software und Cloud-basierten Anwendungen oder die Erweiterung der Verfügbarkeit von Online-Schulungen umfassen. 

Google Patente: was bedeuten Sie für die Zukunft?

Das Medienunternehmen Google hat in den letzten Jahren mit bemerkenswerter Intensität bereits angemeldete Patente erworben und selber Patente angemeldet. Anfang 2011 waren für Google nur etwas mehr als 800 Patente in der Datenbank des United States Patent and Trademark Office (USPTO), dem amerikanischen Patentamt, gelistet. Januar 2013 waren es schon über 20.000. Im Jahr 2018 wurden Google in den USA insgesamt 2.070 Patente zugesprochen. Verantwortlich für diese rasche Zunahme waren zum einen zwei Zukäufe in großen Umfängen. Im Juli 2011 erstand Google zunächst 1.030 Patente und im August 2011 nochmals 1.022 Patente von IBM.

Welche spannenden Patente gibt es und was bedeuten Sie für die Zukunft?

Die Patentinhalte umfassen dabei stets eine sehr breite Themenvielfalt, die sich sowohl auf Hardware, wie auf software und Programmierungen erstreckt. Es geht beispielsweise um die Herstellung von Speichern und Mikrochips oder die Architektur von Servern und Routern. Programmiertechnisch beinhalten die Patente eine Vielzahl an IT-Prozessen wie der Programmierung von relationalen Datenbanken oder objektorientierte Programmierung.

Im August 2011 kam dann die Übernahme des Mobilfunkanbieters Motorola für 12,5 Milliarden Dollar hinzu, die im Mai 2012 endgültig abgeschlossen wurde. Mit dem Ankauf des Unternehmens ging auch dessen komplettes Patent-Portfolio in Googles Besitz über, das Google selbst mit insgesamt 24.500 eingetragenen und angemeldeten Patenten beziffert. Davon sind etwa 17.000 bereits anerkannt, der Rest befindet sich in der Anmeldungsphase. Motorolas Patente wiederum erstrecken sich hauptsächlich auf technologische Neuerungen im Mobilfunksektor wie Smartphones und Handsets oder mobile Applikationen.

So viele Patente – Warum jetzt, Google?

Die zentralen Fragen in diesem Zusammenhang sind: Warum hat Google sein Patent-Portfolio in kürzester Zeit derart strategisch aufgestockt? Welche der erworbenen Patente sind die zukunftsweisendsten und interessantesten? Und wann bekommt ein Patent die Chance, von Google als marktwirtschaftlich relevant und daher entwicklungswürdig eingestuft zu werden? Nach genauerer Analyse lassen sich Googles Patente in drei Kategorien einteilen. Da sind zum einen Patente, die bereits in Technologien umgesetzt wurden, aktiv benutzt werden und in weiten Teilen sogar Industriestandards definiert haben. Diese betreffen hauptsächlich die neu gekaufte Mobilfunksparte. Ihr Erwerb dient dazu, Googles Vormachtstellung als Medienunternehmen gegenüber Wettbewerbern zu zementieren und weiter auszubauen. Dann gibt es Patente, die in Kombination dazu dienen können, neue Produkte und Dienstleistungen unter der Marke „Google“ auf den Markt zu bringen. Schließlich betreffen viele der Patente Googles Kerngeschäft als Suchmaschine und sind absichtsvoll zu seiner Weiterentwicklung angemeldet worden. Es ist spannend zu beobachten, welche Patentankäufe und Anmeldungen welche dieser Funktionen erfüllen.

Besonders beim Motorola-Deal geht es beispielsweise nicht so sehr um die aktive Weiterentwicklung von Patenten hin zu innovativen Produkten, sondern eher um die Macht auf dem Mobilfunkmarkt mit bereits in Technologien umgesetzte Patente. Deshalb haben die Wettbewerbshüter in den USA und in China genauso wie die EU-Kommission die Übernahme zwar gebilligt, aber gleichzeitig kollektiv eine Warnung davor ausgesprochen, die vorhandenen Patente als „Waffe“ in den gerade tobenden Patentkriegen der Mobilfunkbranche einzusetzen. Tatsache ist, dass viele der neuen Google-Patente sich auf Technologien beziehen, die unabhängig vom Hersteller von jedem aktuell produzierten Smartphone oder Tablet genutzt werden. Dies ist immer dann der Fall, wenn es sich bei dem Patent um ein inzwischen so konkurrenzlos eingesetztes Feature handelt, dass es zum offensichtlichen Industriestandard geworden ist – wie UMTS beispielsweise. Diese sogenannten Standard-Patente werden unter amerikanischem Recht FRAND Patente genannt, eine Abkürzung, die für „Fair, Reasonable and Non-Discriminatory“ steht.


Für sie gelten also gesonderte Lizenzregeln. Die Produzenten zahlen zwar eine Lizenzgebühr an den Patentinhaber, diese muss aber in der Höhe angemessen sein. Er darf ihre Nutzung außerdem nicht grundsätzlich untersagen, um dadurch etwa eigene Konkurrenz auszuschalten.

Eigene Produkte stärken

Google hat offiziell verlauten lassen, dass es mit dem Patent-Korb von Motorola sein eigenes Betriebssystem Android stärken will. Dies bedeutet für den Konsumenten mittel- und langfristig sicherlich weitere interessante Nutzerfunktionen des globalen Marktführers. Tatsächlich begibt sich Google mit dem Kauf von Motorola aber auch mitten in die Arena laufender Rechtsstreitigkeiten. Apple und Microsoft beispielsweise sind seit Jahren mit dem Mobilfunkunternehmen in diverse Verfahren verstrickt, in denen es sich sämtlich um vermeintlich verletzte Patente dreht. In diesem Zusammenhang tauchen auch immer wieder FRAND Patente auf, über deren „Standard“-Klassifizierung gestritten wird.

Das Google aber insgesamt den Zugang zu Android für andere Mobilfunkhersteller strategisch einschränken will, ist unwahrscheinlich – denn Google-Dienste, also das Kerngeschäft des Suchmaschinenriesen, profitieren ihrerseits wieder von einer weiten Verbreitung der Patentnutzungen. So fiel es Google wahrscheinlich auch relativ leicht, auf Anfrage öffentlich zu versichern, dass das Unternehmen den Zugang zu Motorola-Patenten zukünftig keinesfalls einschränken wolle. Eher unbemerkt nutzt Google sein Patent-Portfolio aber auch dafür, anderen Firmen bei ihren respektiven Gerichtsverfahren gegen seine eigenen Mitbewerber zu unterstützen. So verkaufte Google etwa einige Patente an HTC mit dem alleinigen Zweck, deren Rechtsposition Apple gegenüber zu stärken.

Es ist eigentlich unmöglich vorherzusagen, welche von seinen noch nicht zur Marktreife gebrachten Patenten Google tatsächlich weiterentwickeln und schlussendlich auch nutzen wird. Die viel versprechenden Felder, neben den oben erwähnten, betreffen wohl zum einen Desktop-Hardware, also alle PC Komponenten wie den tatsächlichen Computer einschließlich Harddrive, Keyboard, Maus, CPU, CD/DVD etc. Weitere Patente beschäftigen sich mit der Weiterentwicklung von Computersicherheit, (parallelen) Datenbanken und Datenbankprozessen, Schaltungsdesign oder Nutzeridentifikation. Viele weitere Features drehen sich um die häufig genutzte, objektorientierte und frei zum Download zur Verfügung stehende Programmiersprache Java. Definitiv umgesetzt werden sicher viele der internet- und speziell suchmaschinenrelevanten Patente. Dabei geht es etwa um die automatisierte Umsetzung von Webseiten in Audiofiles oder generell um E-Commerce Effektivität. Auch Funktionen, die Googles eigenen Webbrowser Chrome attraktiver gestalten können, werden sicherlich relativ schnell integriert. So gibt es beispielsweise ein Patent mit dem Namen „Tab Assassin“, das offene Tabs nach bestimmten, nutzergenerierten Kriterien managen hilft.

Neben diesen recht unspektakulär erscheinenden Patentnutzungen gibt es auch weitaus spannendere Vermutungen. So hat es sich innerhalb bestimmter IT-Zirkel zu einem Hobby entwickelt, aufgrund der von Google angekauften Patente innerhalb der letzten Jahre und der aus dem Unternehmen selbst kommenden, aber nie offiziell bestätigten Gerüchteküche, Rückschlüsse auf mögliche, revolutionäre neue Google-Produkte zu ziehen. Ein solches Beispiel sind computergestützte Hightech Brillen. Diese sollen eine winzige Kamera enthalten, die automatisiert Fotos und Videos von der Umgebung des Trägers macht. Die Gläser sollen gleichzeitig eine Art Display sein, auf dem Google parallel zum „Livemitschnitt“ inhaltlich relevante Informationen und virtuelle Objekte abbildet. Bekannt ist dieses Konzept bereits als Augmented-Reality-Technologie. Das Besondere daran: Die Display-Gläser sollen über den mimischen Ausdruck des Trägers steuerbar sein und zwar auf der Basis eines neuen Patentes vom Februar letzten Jahres, über das Android Betriebssystem laufen und eine kabellose Internetanbindung haben.

Alle weiteren Funktionen sollen sich nun aus den von Google erworbenen Patenten erschließen. Begonnen hat diese Entwicklung mit einem Suchparameter-Patent, aus dem Google 2009 die Android-App „Google Googles“ entwickelt hat. Es erlaubt Nutzern, Google-Suchen auf der Basis von mit ihrem Handy gemachten Fotos ablaufen zu lassen. Ein weiteres Patent ebenfalls aus dem Jahr 2009 bezieht sich direkt auf die Einbindung von Informationsmaterial in zuvor gemachte und von Algorithmen erkannten Bildern. Dieses Patent nutzt in seiner Beschreibung bereits den Begriff der „Augmented Reality“. Im Februar 2011 kam ein weiteres, von Google selbst eingereichtes Patent mit dem Namen „Geo-coded comments in a messaging service“ (Geocodierte Kommentare innerhalb eines Nachrichtendienstes) hinzu. Dieses lässt die automatische Anreicherung von Karten mit aktuellen Social Media Kommentaren zu, die sich auf ganz spezifische geografische Punkte beziehen – und zwar explizit in zwei- wie in dreidimensionalen Umgebungen. Im Januar 2012 schließlich erhielt Google ein Patent auf ein System mit dessen Hilfe jedweder Inhalt gleichbleibend dargestellt wird unabhängig von dem mobilen Gerät, auf dem er erscheint.

Google Patente im SEO-Bereich

Natürlich ist es der Versuch, von erworbenen Patenten auf Google-Neuerungen zu schließen, nicht nur ein schräges Hobby. Ernst wird es dann, wenn es um das weite Feld der SEO-Bemühungen geht. Inzwischen hat sich das Suchmaschinenmarketing nicht nur zu dem wachstumsstärksten Online-Marketing Feld ausgewachsen. Effektive Suchmaschinenoptimierung ist auch ein absolutes Überlebenskriterium gerade für kleine und mittelständische E-Commerce-Unternehmen geworden – und nicht nur für diese. In diesem Kontext ist es geradezu überlebenswichtig, Googles nächste Schritte hinsichtlich der Programmierung seiner Suchmaschinencrawler vorausahnen und dann entsprechend schnell darauf reagieren zu können, um den entscheidenden Vorteil vor dem Wettbewerber zu haben. Hier können Patentanmeldungen durch Google wichtige Hinweise auf die Richtung geben, in die das Unternehmen diesbezüglich steuert.

Googles Patent „Ranking Documents“

Ein Beispiel ist das Patent „Ranking Documents“. Es patentiert eine Technologie, die die Manipulation von Ranking-Ergebnissen (SERPs) weiter erschweren soll. Angenommen, ein Webseitenbetreiber optimiert im Zuge seiner SEO-Bemühungen seinen Backlink-Katalog, um damit seine Seite innerhalb des Googlerankings etwa von Platz 15 auf Platz sieben zu verbessern. Normalerweise würde der Google-Algorithmus die vorgenommenen Veränderungen anerkennen und die Einstufung entsprechend anpassen. Das neue Patent besteht nun aus einer Programmierung, die das Ranking innerhalb dieser Anpassungs-Periode völlig willkürlich nach unten absacken lässt. Danach beobachtet Google das Verhalten des Webseitenbetreibers als Reaktion auf diese Veränderung, bevor es nach einer „unbekannten Zeitspanne“ das eigentlich organische Ranking vornimmt. Das Patent „Ranking Documents“ reiht sich damit in eine Reihe von Google-Patenten ein, bei denen es um die Erschwerung strategischer SEO-Maßnahmen geht. Vordergründig argumentiert Google allerdings, dass hiermit der „menschliche Faktor“ bei der Abbildung tatsächlicher Webseiten-Qualität durch das Suchmaschinenergebnis deutlicher berücksichtigt werden soll. In beiden Fällen lohnt es sich für SEO-Profis und Unternehmer, deren Umsatz vom SERP-Ranking abhängt, von Zeit zu Zeit einen genaueren Blick auf die Patente zu werfen, die Google selbst entwickelt und angemeldet hat.

2019: Google Patent nutzt Userverhalten als Rankingfaktor

Google hat ja immer wieder die Verwendung des Userverhaltens als Rankingfaktor bestritten, doch ein Patent Googles (Patent No.: US 10,229,166 B1) vom 12. März 2019, beschreibt, wie man Klickraten, Verweildauer und Absprungraten als Rankingfaktor nutzen kann.

Google Patent Nutzerverhalten Ranking

Man sollte sich also regelmäßig mit Google Patenten beschäftigen, da es einen enormen Wettbewerbsvorteil bietet, wenn man weiß, was Google in Zukunft vor hat – oder vorhaben könnte. Denn nicht jedes Patent wird am Ende auch umgesetzt.

Qualitätssteigerung durch virtuelles Leben: Senioren PC

Die Vorstellung, dass junge Zielgruppen online, die Generation 50plus dagegen im stationären Handel einkaufen, ist längst zum Klischee verkommen. Das E-Commerce-Center Handel am Institut für Handelsforschung der Uni Köln bestätigt nun die hohe Affinität der reifen Konsumenten fürs Online-Shopping. Die Beliebtheit des Onlinehandels wächst rasant und die Altersgrenzen sind nicht mehr vorhanden. Denn Onlineshopping ist nicht nur praktisch und zeitsparend, sondern auch eine Sache für Jedermann.

Die Teens und Twens zu erreichen ist weiterhin das oberste Ziel der Markenartikelhersteller. Zumindest solange es als gesichert gilt, dass Markenpräferenzen in den ersten Lebensjahrzehnten gebildet werden, während Ältere aufgrund ihrer höheren Mediennutzung sowieso einen genügend hohen Werbedruck aufwiesen. Diese Annahme greift jedoch zu kurz. Bekannte Studien wie die Werbewirkungsweisen bestätigten bereits 2002, dass die Bereitschaft zum Markenwechsel eher vom Produktbereich als vom Alter abhängt.

Typisierung der Generation 50plus

Die A.GE Agentur für Generationen Marketing hat eine interessante vier Typenfestlegung herausgefunden, um die Generation 50plus besser einordnen zu können. Die Trendorientierten, die sich für Tai Chi, PC & Co. begeistern (Lebensmotto: „Du bist länger tot als lebendig“). Die Individuellen, die malen, musizieren und vom Kamelritt durch die Wüste träumen (Motto: „Leben und leben lassen“). Die Bewahrer, die Gartenarbeit und Rätselhefte schätzen („Ohne Fleiß kein Preis“). Und die Praktischen, die Kinder hüten und Ehrenamtliches leisten („Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“). Dies ist eine grobe Orientierung. Die Generation 50plus ist ebenso reich an Individualität wie die Zehn- bis 40-Jährigen.

Die Altersgruppe Generation 50plus: Best Ager, Active, Silver Surfer oder 50plus ist im E-Commerce eine der meist unterschätzten Zielgruppen. Ein Grund dafür ist die große Individualität. Ältere Menschen ab dem 50. Lebensjahr bezeichnet die Marktforschung als Best Ager, also Personen in den besten Jahren. Die besten Jahre beziehen sich vor allem auf die finanzielle Situation. Die Schulden sind abbezahlt, die Kinder aus dem Haus, viele stehen noch im Berufsleben, sind sehr aktiv. All diese Aspekte gilt es in der Kundenansprache zu beachten.

Computer für Senioren

Eines der Vorurteile, ältere Menschen sind nicht im Internet zu finden, ist überholt. Jeder dritte der 50- bis 64jährigen und jeder zehnte der über 65jährigen gehen regelmäßig online. Berührungsängste mit dem Onlineshoppen hat die Generation 50plus nicht. Jeder zweite geht auf virtuelle Shopping-Tour.

Unkritischer Konsum ist bei der Generation 50plus nicht angesagt. Ältere Menschen kaufen jedoch vorsichtig im Internet ein. Sie stellen hohe Ansprüche an Design und Benutzerfreundlichkeit eines Online-Shops, sind kritisch gegenüber Werbung und Text und hegen gesundes Misstrauen in Bezug auf Zahlsysteme bei zweifelhaften Onlineshops. Entspricht der Shop nicht ihren Vorstellungen, sind sie kompromisslos. Dann fahren sie den Rechner herunter und gehen ins nächstgelegene Fachgeschäft.

8 Tipps wie Sie die Generation 50plus begeistern

Eins vorweg: Die Generation 50plus ist sehr individuell in ihren Anforderungen. Sie eint nur, dass sie bereits 50 Jahre und mehr Kauferfahrung haben. Ansonsten haben Menschen über 50 ganz unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse. Und wenn man diese Menschen für sich begeistert hat, dann bleiben sie oft lebenslang Kunde.

8 Tipps Ihren eigenen Weg zur Generation 50plus zu finden:

1.    Aktiv Zuhören

Hören Sie aktiv zu, was Ihnen Ihre Kunden sagen.

2.    Beraten Sie intensiv

Ihre Kunden wollen das Produkt verstehen und anwenden.

3.    Lassen Sie den Kunden Zeit und in Ruhe

Drängen Sie nicht zum Kauf

4.    Lassen Sie sich empfehlen

Zufriedene Kunden sind Ihre beste Werbung

5.    Bieten Sie Service

Seien Sie auch nach dem Kauf für Ihre Kunden erreichbar.

6.    Sehen Sie Ihre Kunden als Ihre Fans

Ansprache mit Namen sollte selbstverständlich sein.

7.    Sprechen Sie hörbar und verständlich

Ihre Kunden wollen Sie hören und verstehen.

8.    Gestalten Sie lesefreundlich und übersichtlich

Lesbare Schrift und Sprache und eine leichte Übersichtlichkeit sollte selbstverständlich sein

Das stationäre Angebot einfach online zu verkaufen, ist noch kein Erfolgsrezept. Das eigene E-Commerce-Angebot muss stets am Markt, Wettbewerb und vor allem am Kundenpotential ausgerichtet werden. Diese Besonderheiten gelten vor allem bei seniorengerechten Produkten.

Senioren PC: seniorenfreundliche Computer für die Generation 50plus

Hersteller für Senioren-PCs sollten das für sich erkennen. Angebote und Produkte müssten theoretisch auch für jüngere Kunden attraktiv sein, aber gleichzeitig die Anforderungen der Generation 50plus erfüllen. Einige Hersteller verkaufen schon seniorenfreundliche Computer, die älteren oder wenig technikaffinen Menschen dabei hilfen, den Umgang mit dem Computer und dem Internet zu erlernen. Noch findet man solche Produkte eher selten. Um solche Produkte in der Zielgruppe bekanntzumachen, könnten Unternehmen  die Generation 50plus und weitere Bezugsgruppen – etwa Familie, Freunde, auch Vereine – auf unterschiedlichen Medienkanälen erreichen. Denn möglicherweise schenkt der Sohn seinen Eltern den PC, damit die Kommunikation zwischen den Generationen auch über E-Mail oder moderneren Kommunikationswegen möglich wird.

Fazit -Computer für Senioren

Der Handel lässt sich eine große Chance entgehen, wenn sie die Generation 50plus im Online-Bereich ignorieren. Betrachtet man die demografische Entwicklung, so wächst der Anteil älterer Menschen beständig und unaufhaltsam. Diese Kunden nicht gezielt anzusprechen, kann sich kein Onlinehändler mehr erlauben.

Es ist ein Fehler, alle Senioren über einen Kamm zu scheren. Für die Kunden kaufen des Öfteren die Kinder und die Enkel ein seniorenfreundliches Produkt, damit der Alltag einfacherer zu bewältigen ist. Deshalb ist es ratsam, den Angehörigen die Vorteile der Seniorenprodukte direkt aufzuzeigen. Ist die Generation 50plus direkt im Gespräch, muss das Verkaufsgespräch ganz anders geführt werden. Hier ist es hilfreich, ein Senioren PC mit einem normalen PC zu vergleichen und mit Fingerspitzengefühl auf die Vorteile für ältere Menschen hinzuweisen. Wichtig ist hierbei, dass Sie mit der Generation 50 plus auf Augenhöhe kommunizieren. Sie haben es mit einem Erwachsenen zu tun und nicht mit einem Kind.

Google Analytics vs. Google Analytics 360 Suite im Vergleich

Möchtest du wissen, wie sich die kostenlose Google Analytics-Version, von der Google Analytics 360 Suite unterscheidet? Wir geben dir alle wichtigen Antworten! Nachfolgend erhältst du einen umfassenden Ratgeber, der dir die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick präsentiert – und dir so bei der Auswahl des richtigen Produkts für deine Anforderungen hilft.




2005 markiert als Einführungsjahr von Google Analytics (GA) den Beginn von Web-Analysen als ernsthaftes, hart umkämpftes Geschäft. Ein großer Prozentsatz von Webmastern greift seitdem zu Googles „Komplettlösung“.

Neben der herkömmlichen Variante des tools existiert noch eine Premiumversion, nämlich die Google Analytics 360 Suite (GA 360). Diese richtet sich an große Unternehmen bzw. Agenturen, die für mehrere externe Auftraggeber tätig sind oder auch hochfrequentierte Blog-Netzwerke.

Die meisten Interessenten wundern sich zunächst vor allem über den exorbitanten Preis der Google Analytics 360 Suite von 150.000 $ pro Jahr. Das Standard-Google Analytics ist dagegen vollkommen kostenlos erhältlich. Wie kann das also sein?

Natürlich liegt der Grund für die Kosten im unterschiedlichen Funktionsumfang. Google Analytics ist bereits mit vielfältigen Optionen ausgestattet, die Analytics Suite bietet jedoch noch weitaus mehr! Inbegriffen sind sechs Produkte: Google Analytics, der Tag Manager, das Optimize Tool, das Data Studio, das Attribution-Werkzeug und das Audience Center.

Wie es der Name bereits sagt, handelt es sich bei der 360 Suite also um ein Paket mit verschiedenen Tools, unter denen auch Google Analytics zu finden ist.

Kommen wir nun – nach einer kurzen Definition des Zielmarkts – zu den wesentlichen Unterschieden zwischen der Standardversion von Google Analytics und der Google Analytics 360 Suite.

Der Zielmarkt

GA 360 richtet sich an große Unternehmen mit Websites und Apps, die enormem Traffic besitzen. Wir sprechen hier von Millionen von Nutzern.Dabei handelt es sich natürlich nicht um die Mehrheit der Internetpräsenzen. Diese benötigt tatsächlich nur den GA-Standard, der bereits in der Lage ist, relativ hohen Traffic zu analysieren. Sogar Websites, die täglich Zehntausende von Besuchen erhalten, können jene mithilfe von GA sehr effizient verfolgen.

Sowohl GA als auch GA 360 können Daten über Websites und Apps hinweg auslesen. Schon die Standardversion unterstützt die Datenerfassung über eine API. Alle wichtigen Berichtsfunktionen, einschließlich Echtzeitbesuche und ID-basierte Daten, sind hier ebenfalls verfügbar. Und auch auf die Benutzer- und Account-Verwaltungs-Features musst du nicht verzichten.

Erweiterte Funktionen von GA 360

Betrachten wir nun die wichtigsten erweiterten Funktionen, die entweder gar nicht oder nur in einer grundlegenden Form im Google Analytics-Standard vorhanden sind.

Benutzerdefinierte Funnel-Berichte

Bestimmt kennst du die Funnel Visualisation in Google Analytics? Hierbei handelt es sich um eine ganz zentrale Funktion, die dir – wie der Name schon andeutet – eine Visualisierung der benutzerdefinierten Events und Ziele, die du auf deiner Website verfolgst, ermöglicht.

GA 360 bietet eine erweiterte Funnel-Visualisierung. Die Custom Reports-Sektion kommt hier nämlich mit einer zusätzlichen Funnel-Option. Hier kannst du sogenannte Custom Funnel Reports erstellen.

Die benutzerdefinierten Funnel Reports können bis zu fünf Stages mit jeweils bis zu fünf Regeln enthalten. Sie ermöglichen es dir, alle erdenklichen Arten von Aktionen zu verfolgen, die deine Besucher ausführen – zum Beispiel Seitenaufrufe, Events, Verweildauer usw.

Im Gegensatz zur regulären Funnel-Visualisierung, die automatisch basierend auf deinen Zielen generiert wird, bekommst du mit den Custom Funnels die Chance, jeden beliebigen – auch noch so wilden – Pfad zu tracken und daraus Conversion-Möglichkeiten weit ab vom Standard abzuleiten.

Datengetriebenes Attribution Modeling

Du musst die richtigen Aktionen und Pfade, die letztendlich zu Conversions führen, zunächst analysieren. So erfährst du, an welchen Stellen noch Investitionen nötig sind.

Attribution Modeling ermöglicht es dir, Aktionen und Quellen, die auf deiner Website zu Conversions führen, genau zu bestimmen und letztendlich zu optimieren.

Beispielsweise werden Abschlüsse im Last Interaction Attribution Model zu 100 % der letzten Interaktion, die dein Kunde vor der conversion auf deiner Website durchgeführt hat, zugewiesen.

Stell dir also vor, ein Besucher gelangt fünfmal im Laufe einer Woche über verschiedene Quellen auf deine Website. Die Ausgangspunkte sind eine Anzeige, ein Link auf einer Website eines Dritten, ein Social Media-Beitrag und schließlich eine e-mail. Beim letzten Besuch, also über die E-Mail, tätigt der User einen Kauf. Gemäß dem Last Interaction Attribution Model wird die Conversion nun der E-Mail zugewiesen.

Andere Attribution-Modelle sind Last Non-Direct Click, Last Google Ads Click, First Interaction, Linear, Time Decay und Position-Based.

GA 360 bietet ein noch etwas differenzierteres Modellierungsverfahren – das sogenannte Data-Driven Attribution Modeling. Anstatt an Interaktionspunkten orientiert sich diese Variante an Daten deines Analytics-Kontos. Daraus wird ein benutzerdefiniertes Modell errechnet, um die Abschlüsse den entsprechenden Interaktionen im Conversion-Prozess anzurechnen.

Außerdem verwendet Data-Driven Attribution Modeling die Daten aller verknüpften Google-Produkte, wie Google Ads, Google Display Network und DoubleClick.

So erhältst du noch weitaus umfassendere Informationen darüber, in welchen Channels und Keywords das größte Potenzial schlummert.

Cross-Property Roll-Up-Berichte

Stell dir vor, dein Unternehmen hat länderspezifische Domains (company.de, company.it, company.ca, company.fr etc.). Jede dieser Domains kann als Property in GA analysiert werden.

Standard-GA erlaubt es dir jedoch nicht, die Daten der unterschiedlichen Properties innerhalb eines Interfaces zu betrachten – und so musst du für Analysen zwischen den Properties switchen.

GA 360 bietet dagegen eine Cross-Property Roll-Up-Berichtsfunktion, mit der du Daten über sämtliche Properties hinweg an einem Ort anzeigen lassen und auswerten kannst.

Roll-Up-Berichte ermöglichen es dir, alles übersichtlich zu halten. Es ist damit nicht notwendig, sich bei mehreren Google Analytics-Konten anzumelden, um Daten von verschiedenen Domains zu erhalten.

Unlimited Data und Unsampled Reports

GA ist als Analyse-Tool bereits sehr leistungsstark und in der Lage, große Datenmengen zu erfassen. Bis zu 500.000 Sessions können in einem Monat pro Property verfolgt werden. Wenn du diese Zahl überschreitest, setzt Google folgende Notiz: „This report is based on N% of sessions“ oder zu Deutsch „Dieser Bericht basiert auf N% der Sitzungen.“ Das bedeutet, dass Google eine Teilmenge oder Stichprobe deiner Daten zur Erstellung der Berichte verwendet hat.

Wenn dein tatsächlicher Traffic beispielsweise 600.000 beträgt und GA eine Stichprobe von 25 % entnimmt, basiert der Bericht auf 25 % von 600.000 Besuchen – also der Summe von 150.000. Natürlich geht diese Stichprobenziehung stark zulasten der Genauigkeit deiner Berichte.

Bei GA 360 musst du eine solche Einschränkung nicht befürchten! Ganz egal, wie viele Besucher du pro Monat hast, du erhältst stets genaueste Reports. Bis zu 100 Millionen Sitzungen pro Monat können verfolgt werden, bevor überhaupt eine Stichprobe in Erwägung gezogen wird.

Raw Data Export

Google Analytics 360 ermöglicht die Integration von Google BigQuery. Mit BigQuery kannst du große Datenmengen über eine Datenbank analysieren, indem du spezifische SQL-Befehle ausführst.

Du bekommst die Chance, deine gesamte Raw Data nach BigQuery zu exportieren und dort optimal auszuwerten.

BigQuery ermöglicht es dir, bis zu 1 TB an Daten zu analysieren und bis zu 10 GB in einem Monat kostenlos zu speichern. Du kannst dort ohne Probleme auch BI Tools, wie Tableau und MicroStrategy, integrieren.

Der Raw Data Export aus GA 360 und die anschließende Analyse mit BigQuery liefert für große Unternehmen mitunter überaus wichtige Hinweise für die Optimierung des Geschäfts.

Data Freshness

Standard-Google Analytics benötigt zwischen 24 und 48 Stunden, bis Berichte einen Besuch anzeigen.

Google Analytics 360 verfährt hier weitaus schneller. Besuche werden in der Regel innerhalb von 4 Stunden analysiert und gemeldet. Darüber hinaus ermöglicht es die sogenannte Enhanced Data Freshness, Reports in Intervallen von ca. 10 bis 60 Minuten zu generieren.

Implementierung & Support

Die Standardversion von Google Analytics musst du selbst implementieren, GA 360 bietet jedoch spezielle Implementierungsdienste an.

Wenn du erst einmal GA 360-Kunde bist, bekommst du außerdem erweiterte Support-Optionen – von Google selbst oder einem seiner Partner, wie beispielsweise Lunametrics.

Google Analytics Data Limits

Wie bereits angedeutet, legt Google Analytics in beiden Varianten einige Datenbeschränkungen fest. Wie zu erwarten sind diese Limits bei GA 360 viel höher als bei der Standardversion.

Hits

Die Anzahl der Hits, die GA erfasst, beträgt bis zu 10 Millionen pro Monat. Dabei bekommt jeder einzelne Besuch eine riesige Treffergrenze von 500.

Ein Hit ist die absolute Basis-Interaktion, die ein Besucher auf einer Webseite durchführt. Beispielsweise zählen schon reine Seitenaufrufe dazu. Derartige Treffer werden übrigens standardmäßig verfolgt. Wenn du benutzerdefinierte Events, wie einen Button-Klick oder eine Videowiedergabe implementierst, werden diese vom System ebenfalls als Treffer gewertet.

Jeder Besucher generiert innerhalb einer Session diverse Hits, die natürlich stets von den gebotenen Inhalten abhängig sind. Gibt es zum Beispiel umfangreiche Produktlisten, können beim Durchklicken tatsächlich viele Treffer zusammenkommen.

10 Millionen Hits sind allerdings auch dann eine riesige, kaum zu „schaffende“ Summe. Selbst wenn die Besucher deiner Website im Schnitt 50 Treffer produzieren, kann Standard-GA mit 200.000 Usern pro Monat (10.000.000/50 = 200.000) noch eine immense Anzahl verfolgen.

GA 360 ist dagegen in der Lage, tatsächlich bis zu 1 Milliarde Hits pro Monat zu analysieren!

Custom Dimensions und Metrics

Der GA-Standard ermöglicht es dir, bis zu 20 benutzerdefinierte Dimensions und Metriken pro Property zu erstellen. Mit GA 360 hingegen liegt das Limit bei 200 für jede einzelne Property.

Views

Jede Property kann in der GA-Standardversion bis zu 25 Views haben. GA 360 erlaubt 400 Views und mehr.

Sessions

Wie oben bereits erwähnt, verfolgt der GA-Standard bis zu 500.000 Sitzungen pro Property, bevor eine Stichprobe für einen Bericht herangezogen wird – im Fall von GA 360 liegt das Limit pro View bei 100 Millionen.

Benutzerdefinierte Tabellen und Unsampled Reports

GA 360 ermöglicht das Erstellen von benutzerdefinierten Tabellen und sogenannten Unsampled Reports mit bis zu 3 Millionen Zeilen.

Produkt-Integrationen

In Google Analytics kannst du zahlreiche andere Google-Produkte und einige Lösungen von Drittanbietern ganz einfach integrieren. Das erledigst du als Admin schnell über deinen GA Account.

Die Verknüpfung erfolgt auf der Property-Ebene. Dort findest du den Abschnitt „Product Linking“. Klicke hier auf „All Products“, um eine Liste sämtlicher Google-Produkte zu erhalten, die du mit deinem Analytics-Konto verlinken kannst.

GA 360 ermöglicht es dir erneut, sehr viel mehr Produkte zu verbinden als der GA-Standard. Sogar die Salesforce Sales Cloud, ein Nicht-Google-Produkt, kann mit GA 360 verknüpft werden.

BigQuery-Integration

Google BigQuery haben wir bereits an anderer Stelle erwähnt. Es handelt sich dabei um ein Cloud-basiertes Datenbanken-Tool, das dir hilft, große Datenmengen sehr komfortabel per SQL zu analysieren.

Um das Tool nutzen zu können, musst du Raw Data von Google Analytics zur BigQuery-Datenbank exportieren – und diese Funktion ist nur in GA 360 verfügbar.

Mit der BigQuery-Integration ist es möglich, zusätzliche Erkenntnisse aus den Analytics-Daten zu gewinnen. Du fragst diese via SQL ab und überträgst sie zur schlussendlichen Prüfung in ein Business Analytics-Tool. So erkennst du zum Beispiel ungewöhnliche Datenmuster und kannst daraufhin entsprechende Probleme beheben bzw. auf den Ergebnissen ganz neue Optionen aufbauen.

Integration der Salesforce Sales Cloud

Eine weitere sehr nützliche Integration, die seit Januar 2018 für GA 360 verfügbar ist, ist die Salesforce Sales Cloud. Es handelt sich hierbei um die führende CRM-Software. Sie ist ein Produkt aus der Zusammenarbeit von Google und Salesforce.

Salesforce ist Marktführer im Bereich CRM und zählt weltweit über 100.000 Kunden. Die Sales Cloud ist in der Lage, die Datengenauigkeit von Google Analytics 360 noch einmal immens zu verbessern. Mit ihr werden die Sales Lead-Daten aus der Cloud zu GA 360 übertragen und können dann wiederum zur Verbesserung deiner Attribution-Modelle, der Angebotsoptimierung, der Zielgruppenbildung und der Wiedervermarktung verwendet werden.

Andersherum sind auch die GA 360 Audiences in der Salesforce Marketing Cloud für die Verwendung deiner Salesforce-Kampagnen verfügbar.

Für Unternehmen, die auf ein CRM angewiesen sind, ist diese Integration nicht nur logisch, sondern absolut notwendig, um den Wettbewerb halten zu können.

Der Kostenfaktor

Der Google Analytics-Standard ist – genau wie die meisten Google-Produkte – ein kostenloses Tool. GA 360 schlägt hingegen mit 150.000 $ pro Jahr zu Buche, was 12 Monatsraten von satten 12.500 $ bedeutet.

Die folgende Liste zeigt die Preise konkurrierender Analyse-Tools.


• Adobe Analytics (Premium und Ultimate) – durchschnittlich 30.000 $ bis 100.000 $


• Woopra – 999 $ pro Monat


• KISSmetrics (Power Edition) – 850 $ pro Monat


• Crazy Egg – 189 $ pro Monat


• Mixpanel – 150 $ pro Monat


• Clicky – 19.99 $ pro Monat oder 159.99 pro Jahr

Die gelisteten Preise hängen selbstverständlich ebenfalls stark mit den gegebenen Datenerhebungs- und Berichtsgrenzen zusammen. Dennoch kannst du mit all den gelisteten Konkurrenzprodukten sehr komfortabel auch hochfrequentierte Websites und Apps analysieren. Sämtliche Tools sind allerdings bei weitem nicht so teuer wie GA 360. Die Frage ist hier: warum eigentlich?

Warum ist die Google Analytics 360 Suite so kostspielig?

Wie bereits erwähnt, ist GA 360 eine der teuersten digitalen Analyselösungen für Websites auf dem Markt. Selbst Adobe, das für seine überhöhten Preise bekannt ist, bietet ein weitaus erschwinglicheres Produkt.

Fairerweise muss diesbezüglich allerdings vermerkt werden, dass Adobe Analytics je nach individuellen Anforderungen sogar bis zu 350.000 $ kosten kann. GA 360 ist also immerhin nicht die kostspieligste Möglichkeit, Websites zu analysieren.

Aber sollten wir hier überhaupt Adjektive, wie „kostspielig“ oder „teuer“ gebrauchen und GA 360 wirklich unter das „unerschwinglich“-Banner stellen? Wohl nicht ohne Weiteres.

Schließlich ist da noch die Kosten-Nutzen-Rechnung – und hier scheint GA 360 der Konkurrenz tatsächlich einige Schritte voraus zu sein. Darauf lassen zumindest die zahlreichen Untersuchungen schließen, die zum Beispiel von G2Crowd und anderen Institutionen durchgeführt wurden. Hier punktet Google unter anderem mit guten Rabattstrukturen.

Für Einzelpersonen und kleine Unternehmen sind die genannten Kosten selbstverständlich immens und im Budget nicht zu rechtfertigen. Jene können das Potenzial von GA 360 allerdings im Allgemeinen auch gar nicht ausnutzen.

Für große oder mittlere Konzerne kann sich die Investition aber durchaus lohnen.

Stell dir vor, du optimierst deine Website auf der Grundlage von Echtzeitdaten und Unsampled Reports, die du über GA 360 beziehst. Die erhöhte Datengenauigkeit und die Möglichkeit, zusätzlich spezifische Produkte implementieren zu können, erhöhen deine Conversion Rate bestenfalls enorm. So enorm, dass die Kosten für GA 360 bereits mit dem dadurch erzielten prozentualen Anstieg deines Umsatzes mehr als gedeckt sind.

Solche Szenarien sind tatsächlich keine Seltenheit. Die Betreiber von vielen kleinen und mittleren Unternehmen können das natürlich kaum auf ihre Geschäfte übertragen – und Privatpersonen schon gar nicht. Für jene ist die Suite jedoch auch nicht gedacht.

Ist Google Analytics 360 für mein Unternehmen relevant?

Treffen die nachfolgenden Punkte auf deine Firma bzw. deine Online Marketing-Aktivitäten zu, ist die Nutzung von GA 360 durchaus eine Überlegung wert.

• Um die Verwendung von GA 360 zu rechtfertigen, sollten deine Website und deine App massiven Traffic in der Größenordnung von Millionen generieren.


• Du solltest über ein eigenes Team oder einen Account-Manager für die Verwaltung von Digital Analytics verfügen.


• Dein Team sollte in der Lage sein, die von GA 360 bereitgestellten Informationen effizient zur Verbesserung von Marketing-Kampagnen und -Kanäle zu nutzen.


• Du verwendest in deinem Unternehmen bereits Standard-GA und kommst damit an die Grenzen des Machbaren.


• Du kennst die Vorteile einer Business Analytics Suite und möchtest Raw Data analysieren, um deine Geschäfte voranzutreiben.

Fazit

GA 360 ist eine absolut gerechtfertigte Investition, wenn dein Unternehmen groß genug ist, um den entsprechenden Traffic zu generieren sowie die zahlreichen Vorzüge der Suite umfassend zu nutzen. Bei richtiger Handhabung verpasst du damit keine wichtigen Erkenntnisse mehr und kannst dein Business so mit größter Effizienz vorantreiben. Die kostenlose Standardversion von Google Analytics reicht allerdings für die meisten Website-Betreiber mehr als aus. Wenn du in der Lage bist, alle dort vorhandenen Funktionen zugunsten deines kleinen oder mittleren Unternehmens einzusetzen, wirst du bereits sehr erfolgreich sein!

Mit Employer Branding finden Unternehmen die besten Fachkräfte

In den nächsten Jahren werden sich viele Branchen und Unternehmen im Rahmen der digitalen Transformation verändern und digital aufgestellt werden. Dann geht der Kampf um die besten Fachkräfte los, die die teilweise ganz neu entstandenen Jobs in der Digitalbranche, wobei der Chief Digital Officer ganz oben auf der Liste steht, ausfüllen können. Jedes Unternehmen steht also vor der Herausforderung, die besten Fachkräfte auf dem heiß umkämpften Markt für sich zu gewinnen. In Zeiten, in denen die sogenannten Millenials und Angehörigen der Generation Y als junge Arbeitnehmer in den Jobmarkt eintreten, stehen Firmen noch einmal vor besonderen Aufgaben. Die bisherigen Wege, hoch qualifizierte Fachkräfte für sich zu gewinnen, sind meist nicht mehr aktuell und nun müssen neue Wege gefunden werden. Nur Unternehmen, die in ihr Employer Branding und ihren Status als Arbeitgeber investieren, haben eine Chance auf die besten Arbeitnehmer auf dem Markt.

Employer Branding für die Arbeitswelt 4.0

Und um das eigene Geschäft für die Zukunft fit zu halten und konkurrenzfähig zu bleiben, ist es ganz entscheidend, die besten Mitarbeiter für sich sichern zu können. Nur so haben Unternehmen in der sich ständig wandelnden Arbeitswelt 4.0 eine Chance.

Brandbuilding nicht nur bei Kunden, auch bei Arbeitnehmern ist wichtig

Wenn ein Unternehmen trotz Fachkräftemangel die besten digitalen Talente für sich gewinnen möchte, sollte es an der Positionierung seiner Employer Brand arbeiten. Doch was macht eigentlich ein gutes Employer Branding aus? Diese Positionierung einer Firma als Arbeitgeber unterscheidet sich noch einmal deutlich von der Corporate Identity einer Marke. Das Employer Branding unterscheidet sich auch von der Art und Weise, wie ein Unternehmen als Marke von der möglichen Kunden-Zielgruppe wahrgenommen wird.

Dennoch müssen all diese einzelnen Außenauftritte eines Unternehmen in Sachen Corporate Identity, Product Branding und Employer Branding einen gemeinsamen roten Faden haben. Denn alles ist in der Gesamtbetrachtung eines Arbeitgebers wichtig und darf sich daher nicht widersprechen oder gegenseitig aufheben. Daher ist es wichtig, die Kommunikation im Employer Branding strategisch aufzubereiten und ganz genau zu planen, damit alle Maßnahmen sich miteinander sinnvoll ergänzen können. Das nennt man dann „integriertes Marketing„“

Onboarding: Der zweite Einduck kann entscheidend sein

Eine Fachkraft hat sich im Vorstellungsgespräch den ersten Eindruck von Ihnen und Ihrem Unternehmen verschafft – und umgekehrt natürlich auch. Es kommt zum Angestelltenverhältnis. Klasse, nun sollte man den guten Ersteindruck nicht wieder zerstören und dem neuen Mitarbeiter gleich am ersten Tag mit einem guten Onboarding zeigen, dass man sich vorbereitet hat, professionell arbeitet und den neuen Mitarbeiter wertschätzt. Ein gut vorbereiteter Arbeitsplatz und die Planung des ersten Arbeitstags, sowie die Bestimmung eines „Paten“ und das Briefing der weiteren Kollegen sollten hier selbstverständlich sein. Ein gutes Beispiel für den Ablauf des Onboarding-Prozesses haben wir hier gefunden: Beispielablauf zur Einarbeitung und Integration neuer Mitarbeiter (im Download-Bereich der Seite).

Bewertungen durch Ihre Arbeitnehmer fördern und ernst nehmen

In der öffentlichen Wahrnehmung eines Unternehmens spielt vor allem die Glaubwürdigkeit eine große Rolle, und in Zeiten des Internets, wo jeder zahlreiche Möglichkeiten zur Recherche hat, ist die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens das höchste Gut. Daher ist es wichtig, alle kommunikativen Maßnahmen nach außen fein aufeinander abzustimmen. Nur so steigt die Reputation einer Arbeitgebermarke dauerhaft an.

Schaffen Sie Vertrauen in Ihr Unternehmen

Vertrauensstiftende Maßnahmen und positive Bewertungen eines Arbeitgebers durch seine Mitarbeiter sind von großer Bedeutung. In Jobbörsen und in Internetforen tauschen sich viele Menschen über die Qualität und das Firmengeschehen hinter den Kulissen aus. Daher sind zufriedene und glückliche Mitarbeiter eine der wichtigsten Hilfen im Employer Branding und durch fast keine andere Maßnahme zu ersetzen. Motivierte Mitarbeiter, die Spaß an der Arbeit haben und merken, dass ihr Arbeitgeber noch besser ist als andere Firmen, werden zu Multiplikatoren.

Als Multiplikatoren erzählen sie anderen von ihrer Arbeit und versuchen, weitere gute Mitarbeiter für die eigene Firma zu gewinnen. Diese Art von Mund-zu-Mund-Propaganda ist deswegen so wichtig, weil sie sich nicht wie andere Werbemaßnahmen incentivieren lässt. Wenn Mitarbeiter zufrieden sind, erzählen sie es ihren Freunden; und wenn Mitarbeiter unzufrieden sind, erzählen sie auch genau das ihren Freunden.


Die Steigerung der Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter ist also eine der wichtigsten Maßnahmen im Employer Branding. Dazu gibt es verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten: von der Einstellung eines Feelgood-Managers bis hin zu interner Evaluierung, neuen Arbeitszeitmodellen und mehr Möglichkeiten zur Vereinbarung von Beruf und Familie ist vieles hilfreich. Hier spielen ganzheitliche Ansätze eine Rolle, von der alle Angestellten im Unternehmen profitieren und die sich wie von selbst auf die Gewinnung von neuen Mitarbeitern auswirken.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Das Thema Vereinbarkeit wird in der Generation Y so wichtig werden wie nie zuvor. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie betrifft nämlich längst nicht mehr nur Frauen, sondern immer mehr Männer möchten Elternzeit nehmen und dann Eventuell auch ein paar Stunden Arbeitszeit reduzieren. Als moderner Arbeitgeber, der auch in Zukunft die besten Fachkräfte trotz Fachkräftemangel für sich gewinnen möchte, kann es sinnvoll sein, mit diesem Thema offensiv umzugehen und mit den eigenen flexiblen Arbeitszeitmodellen für sich zu werben. So können zum Beispiel flexible Teilzeitmodelle, Job-Sharing-Modelle oder auch die Möglichkeit auf Home Office nach Bedarf dafür sorgen, dass ein Unternehmen zum attraktiven Arbeitgeber wird. Wenn das Unternehmen zum Beispiel auch Teilzeit- und Job-Sharing-Möglichkeiten für Führungspositionen anbietet und davon berichtet, wird sichergestellt, dass sich schon in jungen Jahren die besten Talente für dieses Unternehmen entscheiden.


Denn gerade „Millenials“ wollen eine Perspektive haben, die ihnen eine attraktive karriere und dennoch ein erfülltes Privatleben ermöglicht. Darauf will niemand mehr verzichten, und so ist es als Arbeitgeber sinnvoll, seinen Mitarbeitern beides zu ermöglichen.

Dadurch steigt auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter deutlich an. Bei einer hohen Zufriedenheit im Unternehmen steigt auch die Dauer der einzelnen Mitarbeiter im Unternehmen an. Von einer langen Betriebszugehörigkeit im Unternehmen profitieren Firmen deutlich, da bei jedem Mitarbeiter, der den job wechselt, wieder etwas Wissen verloren geht. Bei einer hohen Fluktuation müssen ständig neue Ressourcen dafür aufgewendet werden, die neuen Mitarbeiter einzulernen und in die Arbeitsprozesse einzubinden. Das kostet viel Zeit und Geld. Wenn also Unternehmen im Rahmen des Arbeitgebermarketings gezielt in die Zufriedenheit der eigenen Angestellten investieren, sparen sie an anderen Stellen ganz entscheidend Ressourcen ein. Die Zufriedenheit und die höhere Verweildauer der Mitarbeiter im Unternehmen haben also einen direkten Einfluss auf den Geschäftserfolg

Weiterentwicklung von Mitarbeitern – Fördern und Fordern

Die Weiterentwicklung von Mitarbeitern ist auch ein wichtiger Baustein des Employer Brandings. So kann ein Unternehmen die besten Fachkräfte in der Digitalbranche für sich gewinnen, da diese Mitarbeiter sich stetig weiterbilden können. Durch Team Building sowie interne und externe Fortbildungen haben die Angestellten die Möglichkeit, in einer Arbeitswelt Schritt zu halten, die sich rasant verändert. Auch für Unternehmen ist es von großer Bedeutung, dass die Mitarbeiter stetig dazu lernen und ihr Wissen auf dem neuesten Stand halten können. Nur so können Innovationen umgesetzt und von den neuesten technologischen Trends profitiert werden. Das Digitalisierung auf die Weiterbildung und das Weiterbildungspersonal“ href=“https://www.ibbf.berlin/assets/images/Dokumente/Herausforderungen_und_Auswirkungen_der_digtialisierung_auf_die_Weiterbildung.pdf“ target=“_blank“ rel=“noopener noreferrer“>Weiterbildungspersonal muss den Herausforderungen der Digitalisierung dabei natürlich gerecht werden … können.

Wenn man den bestehenden und den neuen Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, sich stetig weiter zu entwickeln, hat das eine große Auswirkung auf die äußere Wahrnehmung im Employer Branding. Hier ist es auch wichtig, dass das, was den Mitarbeitern versprochen wird, auch wirklich eingehalten wird. Denn wenn das nicht der Fall ist und die Weiterbildungsmöglichkeiten doch nicht so gut sind wie zuvor angegeben, kann das möglicherweise zu schlechteren Bewertungen auf Arbeitgeberportalen führen. Hier ist es also hilfreich, für die Mitarbeiter gesamt eine Weiterentwicklungsstrategie auszuarbeiten und noch einmal mit jedem Mitarbeiter individuelle Entwicklungsziele abzustimmen, die dieser zeitnah erreichen kann.

Tue gutes und rede darüber

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Employer Brandings ist, dass sich Unternehmen ihrer globalen Verantwortung bewusst werden und dies auch durch entsprechende Maßnahmen nach außen tragen. Vielen Angestellten ist es heutzutage sehr wichtig, eine sinnstiftende Arbeit zu haben, die die Welt ein Stück besser macht. So kann man als Unternehmen zum Beispiel versuchen, die eigenen Klimaschutzziele zu verstärken oder sich auch mit dem Thema Müllvermeidung im Büro offensiv auseinanderzusetzen. Gerade in der Generation Y hat die Suche nach dem Sinn in der Arbeit einen hohen Stellenwert, so dass Unternehmen bei neuen Talenten damit punkten können, wenn sie sich neben dem Thema der Vereinbarkeit noch Themen wie Umweltschutz auf die Fahnen schreiben. Dabei ist es wichtig, dass auch hier ganz konkrete Maßnahmen erfolgen, denn das stärkt wieder die Reputation und die Glaubwürdigkeit der Arbeitgebermarke.

Annehmlichkeiten, Arbeitsatmosphäre und Bürogestaltung

In der Arbeitswelt 4.0, in der viele Arbeitsprozesse digital ablaufen können, ist dennoch auch die Arbeitsatmosphäre ein wichtiger Faktor beim Employer Branding. Als Arbeitgeber ist es wichtig, den Mitarbeitern einen Arbeitsplatz zu bieten, der ihren Bedürfnissen entspricht und der auch Raum für die verschiedenen Formen der modernen Arbeit bietet. Neben Arbeitsplätzen, an denen eine konzentrierte Arbeit in Ruhe möglich ist, ist gleichermaßen auch genug Raum für Meetings, gemeinsame kreative Arbeit im Team und auch für Entspannung und Austausch wichtig. Auch der Wechsel zwischen Tischen mit Stühlen und Standing Desks kann die Arbeitsatmosphäre verbessern.


Nur dann, wenn Mitarbeiter sich am Arbeitsplatz wohlfühlen, entsteht eine angenehme Arbeitsatmosphäre, die sich auch positiv auf die Arbeit auswirkt. So hat eine Verbesserung der Arbeitsplatzsituation nicht nur Auswirkungen auf die Wahrnehmung als Arbeitgeber, sondern auch direkt auf das Geschäftsgeschehen. Wenn Angestellte sich besser konzentrieren und auch besser miteinander kommunizieren können, steigt die Einzel- und Teamleistung an.

Neben der räumlichen Bürogestaltung können auch kleine Annehmlichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsatmosphäre führen. Ein kostenloses Angebot von Obst und Getränken und das Abhalten von Team Lunches kann dazu führen, dass sich die Stimmung im Büro verbessert. Auch das hat einen positiven Einfluss auf das Employer Branding und steigert die Wahrnehmung der eigenen Arbeitgebermarke.

Hard ohne gute Software

Ein weiteres wichtiges Hilfsmittel kann eine software sein, die es den Mitarbeitern ermöglicht, auf einer gemeinsamen Plattform zu arbeiten und sich über den Fortgang des Projekts direkt auszutauschen. Denn die tägliche Flut an Emails macht es schwer, sich auf die Arbeit zu konzentrieren und dennoch alle Anfragen zu beantworten. Wenn man also den Mitarbeitern eine kollaborative Plattform anbietet, auf der gemeinsame Arbeitsprojekte nach neuesten Datenschutzrichtlinien sicher bearbeitet werden können, fällt nicht nur die Email-Flut aus, die Mitarbeiter werden produktiver und zufriedener. Außerdem werden wichtige Arbeitsprozesse direkt dokumentiert und können so leichter für spätere ähnliche Projekte verwendet werden. Gerade in der Digitalbranche ist es sehr wichtig, als Arbeitgeber nicht nur neue Technologien zu entwickeln, sondern diese auch selbst intern zur eigenen Arbeit zu verwenden.

Kollaborieren heisst nicht immer Meeting

Wenn man als Arbeitgeber im Rahmen des Employer Brandings die eigene Arbeitskultur hinterfragt und neu organisiert, ist neben der Reduzierung der Email-Anzahl noch die Reduzierung unnötiger Meetings von Vorteil. In vielen Firmen fällt es den Angestellten schwer, sich über eine längere Zeit ungestört auf die Arbeit zu konzentrieren. Zahlreiche Besprechungen und Meetings, die die Mitarbeiter immer wieder aus der Konzentration holen, haben einen sehr negativen Einfluss auf das Arbeitsergebnis. Natürlich wird es immer wieder Besprechungen geben, die wirklich wichtig sind, aber viele Meetings sind wirklich nur Zeiträuber. Wenn mit Hilfe einer kollaborativen Plattform gearbeitet wird, können viele Dinge auch direkt dort besprochen werden. Ein weiteres Hilfsmittel, um Meetings wirklich kurz zu halten ist es, die Termine im Stehen durchzuführen, und ganz klar zu kommunizieren, dass jeder Mitarbeiter eine beschränkte Redezeit hat, so dass alle schnell zum Punkt kommen.

Von Home Office bis zum Digitale Nomaden

Wenn die Anzahl der Meetings sich reduziert, sinkt auch die Notwendigkeit zur körperlichen Anwesenheit im Büro. Gerade für die hoch qualifizierten Angestellten aus der Generation Y ist es ein attraktives Angebot, von überall auf der Welt aus arbeiten zu können. So können Mitarbeiter entweder vom Home Office Gebrauch machen oder auch zeitweise als Digitale Nomaden unterwegs sein, wenn sie auch vom anderen Ende der Welt ihre Arbeit verrichten.

Die digitalen Möglichkeiten zur Arbeit machen es einfach, nur mit einem Computer zu verreisen und von überall aus die eigene Leistung erbringen zu können. Dies funktioniert natürlich nicht dauerhaft und nicht stetig für alle Mitarbeiter gleichzeitig, aber es kann im Employer Branding ein hervorragendes Merkmal sein. Denn bisher bieten sehr wenige Unternehmen ihren Angestellten die Chance, auch mal länger auf der Welt unterwegs zu sein und dennoch für die Firma weiter tätig zu sein. Hier kann sich ein modernes Unternehmen strategisch ganz weit vor der Konkurrenz positionieren.

Influencer-Marketing Ansätze im HR nutzen

Eine weitere strategische Maßnahme im Employer Branding kann für ein Unternehmen darin bestehen, wichtige Influencer aus der Digitalbranche für sich zu gewinnen. Gerade in Zeiten des Influencer-Marketings kann es hilfreich sein, eine der einflussreichen Größen aus dem Digital Business dauerhaft für die eigene Firma zu gewinnen. Daneben ist es auch immer ratsam, im eigenen Unternehmen nach Branchen-Influencern Ausschau zu halten und diese Mitarbeiter auch gezielt weiter zu entwickeln. Dazu kann zum Beispiel gehören, den Mitarbeitern die offizielle Teilnahme an allen wichtigen Messen und Terminen der Digitalbranche zu ermöglichen. Im Rahmen des Arbeitgebermarketings kann es auch wichtig sein, selbst als Unternehmen einen Stand auf den großen Veranstaltungen zu haben und dort präsent zu sein. Aber gerade über die Speaker-Tätigkeit von einzelnen Talenten kann es einem Unternehmen gelingen, in der Öffentlichkeit deutlich präsenter zu werden. Hier ist es natürlich besonders wichtig, auf die Zufriedenheit dieser Mitarbeiter zu achten, damit sie nicht von der Konkurrenz abgeworben werden können.

Fazit: Zum Employer Branding

Das wichtigste Maßnahmenpaket im Employer Branding ist es jedoch, die eigene Zielgruppe auf allen Kanälen direkt und inhaltlich relevant anzusprechen. Jedes Unternehmen, das zukunftsfähig bleiben möchte, muss also verstärkt daran arbeiten, sich als attraktiver Arbeitgeber nach außen darzustellen. Dafür gibt es viele Ansätze und Möglichkeiten, die man immer auch nach außen für potentielle neue Mitarbeiter sichtbar machen muss. Neben der eigenen Website, die den neuesten technischen Standards entsprechen und alle wichtigen Informationen enthalten sollte, sind die Profile eines Unternehmens auf allen relevanten Plattformen sehr wichtig. Neben den gängigen Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram ist es für Firmen sehr wichtig, auch auf den großen Jobbörsen präsent zu sein. Hier kann man sich als Arbeitgeber kostenlos ein Profil anlegen hat auch die Möglichkeit, die Zielgruppe mit Hilfe von passenden Stellenangeboten zu erreichen. Der richtige Content und die richtige Ansprache der Zielgruppe auf den verschiedenen Kanälen spielt auch eine wichtige Rolle. Die besten Fachkräfte in der Digitalbranche informieren sich auf allen relevanten Plattformen auf der Suche nach dem richtigen Arbeitgeber. Daher ist es ganz entscheidend, auf allen wichtigen Kanälen präsent zu sein und die eigenen Profile auf Jobbörsen zu pflegen. Nur, wenn man hier mit einem aussagekräftigen Profil vertreten ist, kann man die besten Fachkräfte im Kampf um die besten Talente gewinnen.

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