LinkedIn Basiswissen: 8 Tipps wie Sie Recruiter für ihr LinkedIn Profil begeistern

LinkedIn ist das soziale Netzwerk für die Internationale Geschäftswelt. LinkedIn ist ein Ort für Fachleute, an dem sich ehemalige und aktuelle Kollegen zusammenschließen, Geschäftsbeziehungen auf- und ausbauen, sich innerhalb von Branchen vernetzen und nach Jobs beziehungsweise nach neuen Mitarbeitern suchen.

LinkedIn-Benutzer erstellen Profile, die einem Lebenslauf ähneln und welche es anderen Mitgliedern von LinkedIn ermöglichen, mehr über den geschäftlichen Hintergrund, deren Fachgebiete, Gruppen oder Organisationen zu erfahren. Wenn ein Benutzer sein Profil erstellt hat, kann er andere Benutzer zu seinem Netzwerk hinzufügen.

Über sein LinkedIn-Profil kann man eigene Status-Updates teilen, welche die Mitglieder Ihres Netzwerks darüber informiert, woran sie z.B. gerade arbeiten oder wann sie möglicherweise reisen. Auch können Sie bei Bedarf Empfehlungen geben. Es gibt auch eine Funktion, die es denjenigen, die nicht bei LinkedIn angemeldet sind, ermöglicht, Teile Ihres Profils zu sehen, die der Benutzer für zulässig hält. Dies erhöht Ihre Chance auch bei Google zu bestimmten Schlüsselwörtern gefunden zu werden.

Mehr als 600 Millionen Mitglieder in über 200 Ländern sind mittlerweile bei LinkedIn vertreten. Zu den LinkedIn-Mitgliedern gehören einige Führungskräfte aus allen Fortune 500-Unternehmen; die Lösungen für das Recruiting von Mitarbeitern werden von 82 der Fortune 100-Unternehmen genutzt.

Einige Unternehmen suchen über LinkedIn nach ihren zukünftigen Mitarbeitern oder besetzen bestimmte Stellen, bevor sie überhaupt eine Stelle ausschreiben. In dieser Hinsicht fungiert ein LinkedIn-Profil als Lebenslauf einer Person. Wenn Sie nach einer Stelle suchen, ist Ihr LinkedIn-Profil eine 24/7-Informationsquelle für die Personalvermittler, die auf der Suche nach Talenten sind. Laut dem Jobvite 2016 Recruiter Nation Report finden 87% der Personalvermittler LinkedIn am effektivsten bei der Überprüfung von Kandidaten während des Einstellungsverfahrens.

Wie ein Recruiter Ihr LinkedIn-Profil betrachtet

Bei der Betrachtung eines LinkedIn-Profils gibt es zahlreiche kritische Bereiche, auf die Personalverantwortliche besonderes Augenmerk legen, um zu beurteilen, wer Sie sind und wie ernst Sie Ihre Jobsuche nehmen.

Tipp 1:

Besitzen Sie ein LinkedIn-Profil? Hoffentlich ja – denn ohne ein LinkedIn-Profil geht es kaum noch. Ein LinkedIn-Profil zeigt deutlich, dass Sie mit den aktuellen Jobtrends Schritt gehalten haben und wissen, wie man heute nach Jobs sucht und sich vernetzt.

Tipp 2:

Sind Sie offen für eine neue Herausforderung? Das wird dem Recruiter durch ein kostenpflichtiges Recruiter-Profil angezeigt. Personalvermittler wollen ihre Zeit nicht unnötig verschwenden, wenn Sie nicht bereit für eine neue Beschäftigung oder Herausforderung sind. Dann wird dieser wahrscheinlich nicht auf Sie zukommen.

Tipp 3:

Die Größe Ihres Netzwerkes ist ebenfalls wichtig. Sie zeigt, dass Sie kommunikativ sind, offen für Fachthemen und es beherrschen aktiv andere Menschen anzusprechen. Was wäre eine gute Anzahl an Kontakten, die man in seinem Netzwerk vorweisen sollte? Antwort: Über 300 wäre gut. Über 400 besser. Mehr als 500? Ja, denn LinkedIn zeigt maximal 500 Kontakte an!

Tipp 4:

Ein Profilbild ist ein absolutes MUSS! Sie müssen ein Profilbild auf Ihrem LinkedIn-Profil haben. Fehlende Profilbilder im Profil sind ein deutliches Zeichen für mangelnde Professionalität und Seriosität. Bitte verwenden Sie ein Profilbild, das Sie in ein professionelles Licht rückt. Wenn Sie ein Bild aus Ihrer Studienzeit wählen, womöglich aus dem Urlaub mit einer Flasche Bier in der Hand, wird ein Personalvermittler Sie nicht ernst nehmen können. Personalvermittler möchten ein professionell aufgenommenes Foto sehen, das Sie von anderen absetzt.

Tipp 5:

Ihr Karriereverlauf/Berufserfahrung: Aus Sicht des Recruiters ist der Abschnitt über Ihren beruflichen Werdegang ein entscheidender Aspekt. Personalvermittler schauen sich die Unternehmen an, für die Sie gearbeitet haben. Neben der Angabe Ihrer Berufsbezeichnung, Ihren Verantwortlichkeiten und Ihren Leistungen, achten Recruiter darauf, wie lange Sie auf der jeweiligen Positionen tätig waren. Ihr Profil muss keine Kopie oder gar das blose Einfügen einzelner Abschnitte Ihres Lebenslaufs sein, aber die aufgeführten Stellen sollten die Titel und Daten Ihres Lebenslaufs widerspiegeln. Ihre Erfahrungen sollten beschrieben sein, um zu zeigen, dass Sie etwas vorweisen können.

Tipp 6:

SCHLÜSSELWÖRTER! Wichtig ist außerdem, dass Ihr Profil die richtigen Keywords (Schlüsselwörter, Suchworte) enthält. Keywords sind entscheidend, wenn Sie gefunden werden wollen. Personalvermittler wissen nur darüber Bescheid, dass Sie auf Stellensuche sind, wenn Ihr Profil oder Ihr beruflicher Werdegang die spezifischen Schlüsselwörter enthält. Je leichter Ihr Profil gefunden wird, Ihre Leistungen und fachbezogenen Fähigkeiten hervorgehoben werden, desto schneller kann ein Personalvermittler Ihr Profil einsehen und die Entscheidung treffen, ob Sie die richtige Person für seine zu besetzende Stelle sind.

Branchenwissen Keywords
Kenntnisse und Fähigkeiten – Möglichkeit Top Keywords unterzubringen

Tipp 7:

Eine ansprechende Zusammenfassung. Der Abschnitt Zusammenfassung (About, Summary) ist wichtig, um sich vorzustellen. Er wird von Recruitern oft nach dieser Zusammenfassung geschaut, um herauszufinden, wer Sie sind. Personaler verwenden den Zusammenfassungsteil, um Fragen oder Missverständnisse zu erklären, die sich aus Ihren Angaben zur Berufserfahrung ergeben haben. Vergessen Sie bitte auch hier nicht, Schlüsselwörter aus vorherigem Tipp 6 unterzubringen.

Tipp 8:

Ihr Profil sollte leicht zu lesen sein. Dicht gepackte Absätze erschweren es, relevante Informationen zu finden, die Recruiter benötigen, um zu beurteilen, ob Sie für eine Stelle gut geeignet sind. Benutzen Sie Ihre Eingabetaste, um zwischen den Absätzen einen Leerraum zu schaffen. Verwenden Sie eine Aufzählung Ihrer Leistungen und kommen Sie schnell auf den Punkt.

Fazit:

Machen Sie Recruiter auf sich aufmerksam, indem Sie die richtigen Schlüsselwörter benutzen. Wenn Sie einer bestimmten (Berufs-)Branche angehören, sollten Sie branchenspezifischen Fähigkeiten und Schlüsselwörter anführen. Beschreiben Sie Ihre beruflichen Herausforderungen und wie Sie Ihre Aufgaben erfüllt haben. Das heißt nicht, dass sie eine beliebig lange Liste mit allen von Ihnen ausgeführten Aufgaben einstellen sollen. Machen Sie stattdessen beschreibende Aussagen, die Ihre tatsächlichen Leistungen beschreiben. Dabei könnten folgende Fragen unterstützen: Haben Sie z.B. ein neues (Software-) Programm eingeführt?  Wie haben Sie Projekte durchgeführt? Welche besonderen Methoden haben Sie eingesetzt?  Wie viel Geld haben Sie dem Unternehmen gespart?

Bitte achten Sie darauf, weitere Angaben in Ihrem Profils nicht zu vernachlässigen! Personalvermittler beurteilen Ihr Profil gesamtheitlich, wie umfassend und detailliert es ist, und nach der Größe Ihres Netzwerks. All diese Bereiche zeigen, wie ernst es Ihnen mit der Stellensuche ist und dass Sie nach einer neuen Herausforderung in der Arbeitswelt Ausschau halten.

Wie Recruiter Ihr LinkedIn-Profil einfach nicht ignorieren können

Nachfolgend werden die 5 wichtigsten Punkte aufgeführt, die in Ihrem LinkedIn-Profil vorhanden sein sollten:

1. Geben Sie Ihre Kontaktinformationen an

LinkedIn Kontaktdaten Mirko Peters
Öffentliche Kontaktdaten bei LinkedIn

Es kann sich merkwürdig anfühlen, seine Kontaktinformationen offen im Internet aufzuführen- aber Sie möchten, dass Personalvermittler und potenzielle Chefs eine einfache Möglichkeit haben, außerhalb von LinkedIn mit Ihnen in Kontakt zu treten. Vergewissern Sie sich, dass Sie Ihre Telefonnummer und E-Mail-Adresse angeben. Sie können diese auch nur für Ihre Kontakte oder für Recruitern freigeben.

Die von LinkedIn vor einiger Zeit neu gestaltete Website platziert Kontaktinformationen an einer sichtbareren Stelle – ganz oben im Profil in der Nähe Ihres Namens, Ihres Jobtitels, Ihres Standorts und Ihres Profilfotos.

2. Verwenden Sie Fotos, um Ihre Geschichte zu erzählen.

Genau wie bei Facebook und Twitter bietet auch LinkedIn die Option ein Profilbild und ein Titelbild einzufügen. Nutzen Sie diese wie bei einer erstklassigen Immobilie, um zu vermitteln, wer Sie wirklich sind.

Die erste Priorität ist Ihr Profilbild. Sie sollten dies von einem professionellen Fotografen aufnehmen lassen. Wenn Sie sich kein professionelles Fotoshooting leisten können, lassen Sie einen Freund ein passendes Foto von Ihnen in Arbeitskleidung vor einem schlichten Hintergrund aufnehmen (bitte kein Selfie). Laut der professionellen Fotografin Heather Liebler  „…ist der Schlüssel zu einem großartigen LinkedIn-Foto ist ein natürlicher, entspannter Ausdruck und eine großartige Beleuchtung.“

LinkedIn Profil Mirko Peters
Das Foto und Heroimage von meinen Profil: Mirko Peters

Was das Titelbild betrifft, so wird der voreingestellte blaue Hintergrund von LinkedIn in der Standardausgabe nicht ausreichen, wenn Sie sich von anderen abheben wollen. Finden Sie ein Bild, das aussagt wer Sie sind oder was Sie machen. Vielleicht ist es die Skyline Ihrer Stadt, Ihr College-Campus, ein Lieblingsmuster oder eine Darstellung dessen, was Sie tun – beispielsweise wie eine Tastatur für einen Schriftsteller oder ein Musikinstrument für einen Musiker.

Pro Tipp: Ergänzen Sie das Hintergrundbild, um zusätzliche Informationen durch einen Text!

3. Machen Sie sich Ihre Erfahrung sichtbar, aber übertreiben Sie nicht

Mirko Peters Fähigkeiten beschreiben
Beispiel für eine Beschreibung einer Jobtätigkeit

Sie wollen zeigen wie intelligent Sie sind und welche außergewöhnlichen Fähigkeiten Sie haben? Gut, aber halten Sie sich kurz und sachlich. Bedenken Sie, Übertreibungen vermitteln nicht den besten Eindruck. „Niemand glaubt Ihnen, dass Sie als Praktikantin eine Vereinbarung neu verhandelt haben, um dem Unternehmen Millionen zu sparen oder strategische Initiativen zur Gewinnung neuer Marktanteile geführt haben“, sagt Wendy Zang, Managing Consultant bei der Personalberatung Helbling & Associates. „Seien Sie ehrlich darüber, was Sie als Teil eines Teams geleistet haben.“

4. Verbinden, nicht sammeln

Sie sollten mit Personen auf LinkedIn in Verbindung treten – aber diese nicht wie Trophäen sammeln. Bevor Sie wahllos möglichst vielen Personen eine LinkedIn-Einladung schicken, nehmen Sie sich die Zeit, jeder Einladung eine persönliche Notiz beizufügen. Das hilft Ihnen bei Ihre Vernetzungsstrategie vorab genauestens zu überlegen, warum Sie eine Verbindung herstellen möchten.

5. Jeden Tag auf LinkedIn aktiv sein

Wenn Sie sich jeden Tag ein wenig auf LinkedIn engagieren, werden Sie im Handumdrehen ein LinkedIn-Star sein. Die meisten Menschen besuchen LinkedIn nur, wenn sie auf Arbeitssuche sind oder sie befürchten, entlassen zu werden. Das ist falsch. Halten Sie Ihr berufliches Profil auf dem neuesten Stand und teilen sie regelmäßig berufliche Aktivitäten oder teilen sie Fachartikel auf LinkedIn Pulse.

Nehmen Sie sich täglich eine kleine LinkedIn-Aufgabe vor. Aktualisieren Sie Ihren Erfahrungsabschnitt mit neuen Verantwortlichkeiten, die Sie bei der Arbeit erworben haben. Nehmen Sie sich viel Zeit, um einen Artikel oder einen Beitrag zu lesen und ihn zu „liken“, zu kommentieren oder weiterzugeben. Vielleicht verfügen Sie über Wissen und Erfahrung, das Sie teilen können – tun Sie es! Schreiben Sie beispielsweise einen LinkedIn-Artikel über das, was Sie in Ihrem letzten job gelernt haben oder was Sie aktuell inspiriert.

Download – kostenlose Checkliste für LinkedIn Profile

LinkedIn Basiswissen: HowTo mit Employee Advocacy in 4 Schritten zum Erfolg

Employee Advocacy bezieht sich auf das Engagement von Mitarbeitern als Botschafter Ihres eigenen Unternehmens, deren Marketing-Reichweite zu erweitern, neue Perspektiven zu erschließen und potenzielle Kunden zu gewinnen, ohne dabei viel für Werbung auszugeben.

Mit einfachen Worten: Wenn Sie ein Unternehmen mit zufriedenen und begeisterten Mitarbeitern führen, haben Sie sicher auch einen talentierten Mitarbeiterpool, die Ihre Produkte und Dienstleistungen vermarkten können. Ihre Mitarbeiter wissen besser als jeder andere über Ihr Unternehmen und Ihre Organisation Bescheid und sind daher für diese Aufgabe bestens geeignet. Die Förderung und dadurch erzielte Steigerung des Bekanntheitsgrades Ihres Unternehmens durch eigene Mitarbeiter wird als Employee Advocacy (deutsch: Mitarbeitervertretungsprogramm) bezeichnet.

Employee Advocacy ist am wirkungsvollsten, wenn eigene Mitarbeiter in ihren sozialen Medien/-kanälen wie LinkedIn dafür werben oder anderweitig Produkte oder Dienstleistungen (weiter-) empfehlen. Dies kann auf verschiedenen Social-Media-Plattformen beobachtet werden; auf der eignen Webseite oder einfach durch persönliche Empfehlungen im direkten Gespräch, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Jedes Mal, wenn eine Person etwas Positives über seine Arbeit veröffentlicht, engagiert sie sich im Grunde genommen für das Unternehmen mit seinen Produkten oder Dienstleistungen. Indem Ihr Mitarbeiter einen einfachen Facebook Post Ihrer Unternehmensseite teilt oder kommentiert, wirbt er für Ihr Unternehmen und steigert damit den Bekanntheitsgrad im Netz.

Employee Advocacy auf LinkedIn?

Nachdem wir die Definition von Employee Advocacy aus der Unternehmensperspektive betrachtet haben, wollen wir uns einen genauen Überblick über folgende vier Schritte verschaffen, die damit für Sie verbunden sind:

  1. Definieren Sie Ziele und Strategien für ein Employee-Advocacy-Programm für Ihre Mitarbeiter

Der erste Schritt, um mit Ihrem Employee Advocacy Programm zu beginnen, besteht darin, Ihre Ziele und Strategien festzulegen. Dazu gehört die Festlegung einiger Meilensteine und Kennzahlen, um den Fortschritt des Programms jederzeit beurteilen zu können. Diese Ziele können darin bestehen, die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens zu erhöhen, den Ruf des Unternehmens zu verbessern oder den Umsatz des Unternehmens zu steigern.

Wenn Sie Ihre Ziele definiert haben, werden Sie das Team für das Employee Advocacy Programm und die passende Zielgruppe innerhalb Ihres Unternehmens auswählen, an der Sie das Programm ausrichten. Wenn Ihr Ziel beispielsweise darin besteht, den Umsatz des Unternehmens zu steigern, dann sind die Vertriebsmitarbeiter aufgrund ihrer vorhandenen Netzwerke und ihrer Verbindungen Ihre offensichtlich richtige Wahl. Wenn Sie neue Mitarbeiter gewinnen wollen, wählen Sie am besten das HR-Team und die Fachabteilungen aus, um neue Talente durch das Employee Advocacy Programm zu gewinnen.

Für eine bessere Analyse während des Advocacy Programms können Sie Dienste wie LinkedIn Elevate nutzen. Darüber können Sie beispielsweise die Reichweite und den Erfolg von Mitarbeitern auswerten, um diejenigen zu finden, die „soziale Stars“ bereits sind. Außerdem können Sie LinkedIn Elevate verwenden, um die Abteilungen mit dem größten Interesse an den gemeinsamen Zielen zu ermitteln. Wenn Sie die Ihre sozialen Stars in Ihr Employee Advocacy Programm aufnehmen, wird es schon in der Anfangsphase an Dynamik gewinnen.

Es ist auch notwendig, Ihre Zielgruppe bei der Vorbereitung Ihrer Content-Strategie im Blick zu behalten. Wenn Ihre Employee Advocacy Inhalte lediglich Salesmaterialien umfassen, wird das Programm höchstwahrscheinlich scheitern. Versuchen Sie, Kunden zu gewinnen, indem Sie ein Gleichgewicht zwischen unternehmensbezogenen, branchenbezogenen und allgemeinen Informationen liefern.

  1. Erklären Sie die Vorteile des Employee Advocacy Ihren Mitarbeitern

Nachdem Sie nun Ihre Programmstrategie vorbereitet haben, besteht der nächste Schritt darin, Ihre Mitarbeiter darüber aufzuklären, was das Employee Advocacy-Programm ist und wie sie selbst davon profitieren können. Sie sollten Ihren Mitarbeitern erklären, wie die gemeinsame Nutzung von qualitativ hochwertigen Inhalten ihre Reichweite auf LinkedIn verbessern kann. In ähnlicher Weise können Sie Ihre Mitarbeiter durch mögliche Beteiligungen am Umsatz (Affiliate) für das Programm motivieren, die Ihr Unternehmen aufgrund des Employee Advocacy Programmes erzielt.

Sie werden feststellen, dass es einige Mitarbeiter gibt, die nicht gut darin sind, LinkedIn zu nutzen. Um sicherzustellen, dass alle auf dem gleichen Level sind, können Sie eine Schulung abhalten und darin erläutern, wie man ein erstklassiges LinkedIn-Profil und eine Taktik zum Austausch von Inhalten aufbaut. Da nicht jeder Mitarbeiter daran gewöhnt sein mag, unternehmensbezogene Inhalte zu teilen, ist es auch hilfreich, klare Richtlinien für soziale Medien vorzugeben, um ihnen ihre Bedenken zu nehmen (Social Media Guidlines).

  1. Starten des Employee Advocacy Programms auf LinkedIn

Mit den von Ihnen definierten Zielen und gut ausgebildeten Mitarbeitern sind Sie nun bereit, das Employee Advocacy- Programm Ihres Unternehmens auf LinkedIn zu starten. Dazu können Sie die internen Kommunikationssysteme (Email, Intranet…) Ihres Unternehmens nutzen.

Während sich Ihr Programm in der laufenden Phase befindet, sollten Sie die Mitarbeiter regelmäßig mit neuen Inhalten versorgen, die sie auf LinkedIn teilen oder kommentieren können. Diese Handhabung ist noch lange nicht das Ende Ihres Employee Advocacy Programmes, sondern erst der Anfang. Sie sollten die Mitarbeiter durch regelmäßige Erinnerungen an das Programm und dessen Erfolgsaussichten auf dem Laufenden halten.

  1. Analysieren Sie regelmäßig die Ergebnisse Ihres Employee Advocacy Programmes

Während der Laufzeit des Programmes ist es wichtig, dass Sie den Fortschritt und die Qualität Ihres Employee Advocacy Programms verfolgen. Prüfen Sie regelmäßig, wie es dazu beiträgt die Ziele zu erreichen, die Sie in der Anfangsphase festgelegt haben. Sie können analysieren, wie das Engagement bei LinkedIn zugenommen hat und diese Daten mit Ihrer Organisation teilen, um die Motivation der Mitarbeiter zu steigern.

LinkedIn Elevate kann auch hier erneut eingesetzt werden, um die gemeinsame Nutzung Ihrer Inhalte eingehend zu analysieren. Es ermöglicht Ihnen, die demographische Zusammensetzung der potentiellen Kunden zu überprüfen, die durch das Employee Advocacy Programm erreicht werden. Erkennen Sie außerdem, welche Auswirkungen das Programm in der Außenwahrnehmung Ihres Unternehmens erzielt.

Vorteile für Ihr Unternehmen durch das Employee Advocacy Programm

employee advocacy linkedin

https://business.linkedin.com/marketing-solutions/blog/linkedin-elevate/2017/linkedin-data-shows-the-content-types-your-employees-should-be-s

Im Hinblick auf den Prozess des Employee Advocacy-Programms wollen wir einige Gründe aufführen, warum Sie gerade LinkedIn nutzen sollten:

  1. Verkäufe steigern

Laut LinkedIn steigt die Popularität eines Unternehmens um etwa 45 Prozent, wenn es regelmäßig Beiträge veröffentlicht. Da die Mitarbeiter Verkäufer und Sprecher Ihrer eigenen Marke sind, kann die Begleitung mit täglichem On-Brand und aktualisierten Inhalten der Unternehmensseite das Ergebnis ihrer Verkäufe in hohem Maße verbessern. Eine weitere LinkedIn-Statistik zeigt auf, dass aktive Unternehmen fast 58 Prozent mehr Leads über LinkedIn generieren !

Ebenso haben laut Statistik die von Mitarbeitern geteilten Stellenausschreibungen – im Vergleich zu denen der Unternehmen – eine doppelt so hohe CTR. Daher ist es viel wahrscheinlicher, dass die geteilten Stellen durch Mitarbeiter die selektiven Algorithmen von LinkedIn besser bewertet werden, als die des Unternehmens selbst. Dies erhöht letztendlich die Bewerberquote durch sozialen Medien. Woher kommt der Unterschied ? Follower Ihres Unternehmens sind vorrangig an Ihren Produkten und Dienstleistungen interessiert; ein geringerer Teil an Karrieremöglichkeiten. Ihr Mitarbeiter hat in seinem Netzwerk ähnliche Kontakte aus selbigen Fachbereich. Angenommen dieser Mitarbeiter teilt nun eine interessante Stelle seines Fachbereiches, ist die Chance höher, dass dadurch mehr potentielle Bewerber darauf aufmerksam werden.

  1. Employer Branding verbessern

Eine der größten Herausforderungen beim Aufbau einer Arbeitgebermarke besteht darin, die Reichweite der Inhalte Ihres Employer Branding Programmes zu erhöhen. Allein die Veröffentlichung dieser Inhalte auf Ihrer LinkedIn-Unternehmensseite und anderen Medien garantiert noch keinen Erfolg. Sie können die Reichweite Ihrer Unternehmensinhalte um ein Vielfaches steigern, wenn Sie Ihre Mitarbeiter dazu bringen, diese Inhalte zu teilen. Diese Aussage wird durch LinkedIn-Forschungsdaten untermauert, die aufzeigen, dass die Mitarbeiter im Durchschnitt ein zehnmal so großes Netzwerk haben als Ihre Unternehmensseite.

Abhängig von der Mitarbeiteranzahl eines Unternehmens kann angenommen werden, dass jeder einzelne Mitarbeiter zumindest mehrere hundert oder gar über tausend Kontaktpersonen in seinem Netzwerk hat. Für Unternehmen mit hoher Mitarbeiteranzahl erweist sich diese Reichweite als ein weiterer Vorteil.

Die von den Mitarbeitern geteilten Inhalte verdoppeln das Engagement Ihres Unternehmens, da Menschen den direkten Kontakt mit anderen Menschen bevorzugen. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter zum Gesicht Ihres Unternehmens machen, tragen sie in hohem Maße zum Online-Bewusstsein Ihrer Marke bei. Woher kommt das? Angenommen Sie als Unternehmen bewerben Ihre eigene Leistung. Selbstverständlich erkennt der Konsument direkt auf Anhieb, dass es sich dabei um Eigenwerbung handelt. Spricht dahingegen einer Ihrer Mitarbeiter sich in seinem Netzwerk für eine Leistungsempfehlung aus, so erscheint dies wesentlich authentischer.

Wenn Sie in der Lage sind, einen erheblichen Teil Ihrer Belegschaft für die Teilnahme an Ihrem Employee Advocacy Programms zu begeistern, dann haben Sie mit weit mehr Kontaktpersonen zu tun, als Ihr Unternehmen über traditionellen Marketingkampagnen jemals erreichen könnte.

  1. Vielfalt in der Belegschaft sinnvoll nutzen

Heutzutage hat die Mehrheit eines Unternehmens multikulturelle Belegschaften und soziokulturelle Hintergründe. Dies zeigt sich damit auch automatisch im Bekannten-, Freundes-  oder Familienkreis Ihrer Mitarbeiter. Wenn Sie nun diese Mitarbeiter in ein Advocacy Programm einbinden, können Sie die Aufmerksamkeit eines viel breiteren Publikums auf LinkedIn erregen und viele dieser neuen Follower Ihrer Marke könnten zu potenziellen Kunden werden. Mit LinkedIn Elevate können Sie darüberhinaus anhand der Auswertung demographischer Daten für jede Zielgruppe passende Werbebotschaften senden.

  1.  Die Arbeitgebermarke steigern

Wenn Sie neue Talente für Ihr Unternehmen gewinnen möchten, besteht eine der bewährten Möglichkeiten, um erfolgreich zu sein darin, dass Ihre bestehenden Mitarbeiter die Vorteile der Arbeit in Ihrem Unternehmen kundtun. Dies trägt dazu bei, Talente in Ihrer Branche zu gewinnen. Laut LinkedIn haben Unternehmen, die sich auf LinkedIn engagieren, eine um 58 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, Top-Talente anzuziehen. Mit einer 20 prozentig höhere Wahrscheinlichkeit können diese auch gehalten werden. Eine weitere Statistik belegt, dass für jede Stellenausschreibung, die Ihre Mitarbeiter auf LinkedIn veröffentlichen, sechs weitere Personen diese Stellenausschreibung danach auf Ihrer Webseite oder Stellenbörse anklicken.

Ein Unternehmen kann beispielsweise mit marktkonformen Gehältern oder anderen spannenden Incentives wie kostenloses Sportangebote, Obstkörbe etc. in seiner Stellenausschreibung werben, aber dies allein überzeugt Bewerber häufig nicht, sich für das Unternehmen zu begeistern. Authentizität ist viel bedeutsamer für potentielle Bewerber. Mitarbeiter, die positiv über Ihre Arbeit und Ihr Unternehmen berichten, tragen hierzu wesentlich bei. Dies erklärt auch gut besuchte Arbeitgeberbewertungsseiten wie Glassdoor  oder Kununu, die häufig besucht werden. Mitarbeiter, die sich wertgeschätzt fühlen und mit Ihrem Unternehmen zufrieden sind, werden ihre positiven Ansichten im Internet teilen. In solchen Fällen werden Ihre Mitarbeiter zur Stimme Ihres Unternehmens und stärken so die Arbeitgebermarke.

FAZIT: Mitarbeiter als Marke für Ihr Unternehmen gewinnen

Employee Advocacy ist eine Win-Win-Situation für Mitarbeiter und Unternehmen gleichermaßen. Für Mitarbeiter besteht der Vorteil, ihre Fachkenntnisse online präsentieren zu können. Unternehmen können dadurch Kontakte zu einzigartigen, also anderen potentiellen Kunden erhöhen. Laut LinkedIn berichteten 86 Prozent der Mitarbeiter, die an einem offiziell vom Unternehmen initiierten Employee Advocacy Programm teilnahmen, dass es sich positiv auf ihre eigene Karriereentwicklung ausgewirkt hat.

Beim Employee Advocacy befähigen Unternehmen ihre Mitarbeiter, nützliche Inhalte zu teilen. Die dabei von Unternehmen zur Verfügung gestellten Artikeln und Beiträge helfen den Mitarbeitern wiederum, ihr berufliches Netzwerk weiter auszubauen und zu einem Experten in ihrem Fachgebiet zu werden.

LinkedIn Basiswissen: 7 Tipps für den Erfolg Ihrer LinkedIn Showcase Seite

Eine zentrale Aufgabe eines jeden Unternehmens besteht darin, Ihre Buyer Personas (Zielgruppen) zu beschreiben. Wenn sich diese Personas voneinander unterscheiden sollten, ergibt sich für Unternehmen die Herausforderung, diese individuell anzusprechen. Es ist zudem schwer alle Buyer Personas  auf einer Social-Media-Seite gleichermaßen für das Unternehmen zu begeistern.

LinkedIn Showcase Seiten als digitaler Showroom

Einige Unternehmen wie, Adobe, Cisco oder Intel haben hierfür bereits einen Lösungsweg gefunden. Sie haben sogenannte Showcase Seiten erstellt. Nun hat auch LinkedIn diese Funktion übernommen, die es den Unternehmen erleichtert, für jede ihrer Dienstleistungen und Produkte eine eigene Showcase Seite zu erstellen. Das Problem bestand bisher darin, dass es mehrere nicht miteinander verbundene Company-Seiten in LinkedIn gab. Showcase Seiten heisst auch hier die Lösung.

LinkedIn ging sogar soweit, dass sie die alten Produkt- und Serviceregisterkarten durch Showcase-Seiten ersetzt haben. Warum dies auch meiner Ansicht nach die bessere Option ist und es Ihnen bei der Bewältigung vieler Herausforderungen im Zusammenhang mit Ihrem LinkedIn-Marketing helfen kann, werde ich in diesem Artikel näher beleuchten. Ich möchte Ihnen erklären, was eine LinkedIn Showcase Seite ist und wie Sie damit mehr Engagement für Ihre Marke schaffen. Zuvor beschreibe ich Ihnen, wie Sie ein LinkedIn-Company Seite erstellen.

u003cstrongu003eWas ist eine LinkedIn Showcase Seite?u003c/strongu003e

Die u003cstrongu003eLinkedIn Showcase Seite ist eine kontextuale u003c/strongu003eu003ca href=u0022https://digital-magazin.de/eigene-marke-entwickeln-und-etablieren/u0022u003eu003cstrongu003eMarkenseiteu003c/strongu003eu003c/au003e, die sich von der LinkedIn-Company-Seite grundlegend unterscheidet. Die Showcase Seiten (auf Deutsch: u003ca href=u0022https://business.linkedin.com/de-de/marketing-solutions/linkedin-pages/showcase-pagesu0022u003eFokusseitenu003c/au003e) von LinkedIn sollen es einem Unternehmen leichter machen, ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung bei einer bestimmten Buyer Persona zu bewerben.

LinkedIn Nutzer können sich entscheiden, einer bestimmten Showcase Seite zu folgen, ohne der Company Seite oder einer anderen ihrer Showcase Seite folgen zu müssen. Mit dieser Funktion ist es für ein Unternehmen einfach, für ein bestimmtes Produkt/ Dienstleistung individuell zu werben und auf eine bestimmte Zielgruppe auszurichten.

Wenn Sie zum Beispiel ein Dienstleister für Weiterbildungen sind werden Ihre Kunden aus dem Bereich Kaufmännische Weiterbildung nicht gezwungen sein, einen anderen Fachbeitrag z.B. über Pflegeberufe zu lesen, sofern Sie separate Showcase Seiten für beide Bereiche aufsetzen. Das bedeutet, die Erstellung von passenden Inhalten, ausgerichtet auf ein bestimmtes Publikum, kann mit Hilfe der LinkedIn Showcase Seite problemlos durchgeführt werden.

Die Funktionen der Showcase Seiten können Unternehmen dabei helfen, passend zur Zielgruppe die Inhalte zu platzieren. Es können demnach zielgruppenspezifisch und passgenaue zugeschnitten Inhalte aufbereitet werden. Sobald ein relevanter Inhalt auf einer Showcase Seite veröffentlicht wird, bietet LinkedIn Unternehmen individuelle Statistiken und Werbemöglichkeiten für Showcase Seiten an.

Um die Showcase Seite auf Ihrer LinkedIn-Firmenseite zu finden, sollten Sie auf das Verwaltungstool klicken und das Pulldown-Menü dargestellt durchsehen.

Die Seiten erscheinen als separates Ergebnis, wenn die Suche auf LinkedIn ausgeführt wird. Je nach Bedarf Ihres Unternehmens haben Sie die Möglichkeit bis zu zehn Showcase Seiten hinzuzufügen.

[easy-tweet tweet=“Jede Ihrer Showcase Seiten kann individuell gestaltet werden und erhält individuelle Analysen.“ user=“MirkoPeters8″ url=“https://bit.ly/3deaSoB“ template=“user“]

Sie sollten dabei beachten, dass die Showcase Seiten von Ihren Besuchern auf die gleiche Weise wie die Unternehmensseiten abonniert werden können, allerdings nicht als Follower zu Ihren Unternehmen zählen. Darüber hinaus ist es notwendig diese Seiten individuell nach den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe zu gestalten, um einen maximalen Erfolg zu erzielen. Einziger Nachteil derzeit: Hat Ihr Unternehmen bereits mehrere Unternehmensseiten? Leider können Sie diese nicht zusammenfügen oder zu Showcase Seite umwandeln.

Laut LinkedIn arbeitet das Unternehmen jedoch daran, eine Funktion bereitzustellen, mit der ein einfacher Wechsel möglich wird. Weiterhin ist wichtig zu wissen, dass die Showcase Seite vorerst nur als Link zurück zu einer einzigen zentralen Unternehmensseite verweisen kann.

Wie erstellen Sie eine Showcase Seite?

Glücklicherweise ist die Erstellung einer Showcase Seite über Ihre LinkedIn-Company-Seite nicht schwierig. Halten Sie sich an diese einfache Anweisung und Ihre LinkedIn-Showcase-Seite ist in wenigen Minuten erstellt:

Showcase seite erstellen
Eine LinkedIn Showcase Seite über Ihr Unternehmensprofil erstellen
  1. Bewegen Sie sich in die rechte Ecke Ihrer LinkedIn-Geschäftsseite und klicken Sie auf die Dropdown-Schaltfläche „Admin Tool„. Klicken Sie auf „Showcase Seite„.
Showcase Seite Name und URL
Auswahl des Names und der URL für Ihre Showcase Seite
  • Wählen Sie den Seitenadministrator und den Namen. Dieser Name darf nicht mit der Hauptseite identisch sein, da er zur Erstellung einer „benutzerdefinierten URL“ verwendet wird. Klicken Sie auf „Seite erstellen„.
  • Showcase Seite infos
    Eine neue LinkedIn Showcase Seite ohne Inhalte
  • Stellen Sie die gewünschten Informationen wie auf einer normalen Unternehmensseite zur Verfügung, z.B. Industrie, Website-Links und Bilder.
  • Auswahl an Informationen für Ihre Showcase Page
    LinkedIn leitet Sie durch die Informationen die vor der Veröffentlichung Ihr Showcase Seite benötig werden
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche „Veröffentlichen„.
  • Erstellen Sie Ihre gewünschten Inhalte für die Zielgruppe.
  • Erstellen Sie bis zu zehn Showcase Seiten.
  • Sie brauchen nur diese sechs Schritte, um Ihre Showcase Seite zu erstellen. Aber: Gibt es Unterschiede zwischen den Showcase Seiten und der regulären Unternehmensseite? Wenn Sie diese Frage stellen, lautet die Antwort anscheinend „JA“. Es gibt Unterschiede zwischen beiden Seiten, obwohl sie zum gleichen Zweck erstellt wurden.

    Worin bestehen die Unterschiede zwischen LinkedIn Unternehmensseiten und Showcase-Seiten?

    Wesentliche Faktoren, um die LinkedIn-Seite von der Showcase Seite zu unterscheiden, sind wie folgt:

    • Showcase Seiten erlauben große Bildgrößen
    • LinkedIn Showcase Seiten werden mit einem 2-Spalten-Layout erstellt, wie wir es zum Beispiel aus Zeitungen kennen.
    • Die Unternehmensseiten haben meist oben auf der Seite eine Registerkarte für Produkte, Dienstleistungen oder karriere. Die Showcase Seite hat keine Registerkarte für Produkte, Karrieren oder Dienstleistungen.
    • Die Profile der Mitarbeiter können mit den LinkedIn-Firmenseiten verknüpft werden, aber nicht in den Showcase Seiten.
    • Die gesamten Showcase Seites, unabhängig von ihrer Anzahl, müssen mit einer zentralen Unternehmensseite verknüpft werden.

    Vorteile der LinkedIn Showcase Seite für Unternehmen:

    Der Grund, Ihr Unternehmen zu LinkedIn zu bringen, besteht darin, Engagement zu schaffen und ein starkes Netzwerk mit Menschen aufzubauen, die sich für Ihr Unternehmen, Ihre Produkte oder Ihre Dienstleistung interessieren. Um dieses Ziel leichter und segmentierter erreichbar zu machen, werden Showcase Seiten erstellt. Sie werden mit individuellen Inhalten erstellt, was das Markenerlebnis Ihrer Marketingbemühungen verbessern kann. Folgende Vorteile sind zu beachten:

    • Schaffen Sie einen besonderen Platz für jedes Ihrer Produkte, Dienstleistungen oder für Ihr Employeer Branding: Einer der Hauptvorteile, die Sie als Geschäftsinhaber durch die Nutzung dieser Showcase Seite haben, ist die Schaffung eines bestimmten Platzes für Ihr bestimmtes Produkt /Produktsegement bzw. Ihre Dienstleistung. Damit wird die personalisierte Ansprache Ihrer Zielgruppe viel einfacher und individueller.
    • Machen Sie es Ihrem Unternehmen leicht, mit einer bestimmten Zielgruppe zu interagieren: Wenn Sie ein Unternehmen haben, das Produkte und Dienstleistungen anbietet, wissen Sie, dass nicht alle Kunden an allen Ihren Dienstleistungen oder Produkten interessiert ist. Die meisten Kunden werden nur an einem bestimmten Produkt interessiert sein und sich möglicherweise irritiert fühlen, wenn Sie ein Produkt vermarkten, das sie nicht wollen. Die Showcase Seiten helfen Ihnen dabei, mit jedem einzelnen Ihrer Zielgruppen, die sich für die unterschiedlichsten Produkte interessieren, zu interagieren. Die Zielgruppe, die an dem Erwerb eines bestimmten Produkt interessiert ist, wird nur mit jenen Inhalten versorgt, die ihren Bedürfnissen entsprechen und nicht durch weitere Informationen, die sie von ihrem eigentlichen Ziel ablenken würde.
    • Schaffen Sie eine definierte Nische für Ihr LinkedIn-Marketing: Die Definition der Nische auf der Grundlage des Produktes oder der Dienstleistung wird mit Hilfe der Showcase Seiten wesentlich erleichtert. Sie können Ihre Nische nach der Dienstleistung oder dem Produkt definieren, die sich von der des gesamten Unternehmens oder der Marke unterscheidet.

    Zusammenfassend kann festgehalten werden: Die Möglichkeiten, die Sie mit Hilfe der Showcase Seites auf LinkedIn nutzen können, sind nahezu unbegrenzt. Wenn Sie sich eine personalisierte Kundenansprache wüschen, die Ihr Marketing-Ergebnis verbessert, dann sollten Sie damit bald loslegen.

    Welche Möglichkeiten mit Showcase Seites sollten Sie kennen?

    Nach der Einführung zu LinkedIn Showcase Seiten ist es weiterführend spannend zu erfahren, welche Möglichkeiten Ihnen Showcase Seites darüber hinaus noch bieten. Einige Unternehmen auf LinkedIn, die erstmals von Showcase Seites hören, wissen vermutlich nicht, welche Möglichkeiten sie damit erlangen.

    Da die Präsentation der Inhalte für die Einbeziehung des Publikums notwendig ist, werden die Showcase Seiten mit einer Funktion geliefert, die die Einbindung eines großen Bildes, auch bekannt als Heroimage, ermöglicht. Fügen Sie das Bild oben auf Ihrer Seite zusammen mit Ihren Unternehmensinformationen und mit Links zu anderen Showcase Seiten ein.

    Im unteren Teil des Bildes wird der Inhalt mit einer zweispaltigen Layout-Formatierung versehen. Ihr Feed wird in der Mitte und auf der Vorderseite bereitgestellt, wobei die Aktualisierungen immer über dem Above-the-Fold (digitale Falz) angezeigt werden.

    Follower können zum Beispiel mit Hilfe des Newsfeeds über Ihre LinkedIn Showcase Seiten wie folgt informiert werden:

    • Informationen über bevorstehende Webinare
    • Produktankündigungen
    • entsprechende Branchen- und Unternehmensnachrichten
    • Links zu passenden Blog-Posts

    Wie erkennen Sie die Leistung Ihrer Showcase-Seite mittels Analysen?

    Showcase Seite analytics
    LinkedIn Showcase Analytics

    Ein kritischer Aspekt jeder Content-Marketingstrategie ist die Auswertung der Performance. Sie sollten daher die Analysedaten regelmäßig überwachen und auswerten, um einen tieferen Einblick in die Performance Ihrer aktuellen Marketingstrategie zu bekommen.

    Mit Hilfe von Analysen der Showcase Seiten können Sie Kennzahlen zum Engagements jedes Ihrer Beiträge einsehen. So können Sie leicht feststellen, welcher Beitrag besser als andere abgeschnitten hat; welche Beiträge neu eingestellt, geändert oder vollständig von Ihrer Seite entfernt werden sollten. Analysen erleichtern es Ihnen zudem, einen tieferen Einblick in die Trends zu erhalten. Sie werden in der Lage sein, Trendmuster anhand von Hauptmetriken zu erkennen.

    Mit Hilfe der Showcase Seitenanalyse können Sie einen genauen Einblick in demo-, geo- und soziographische Daten werfen und diese leichter nachvollziehen. Dadurch können Sie die Reichweite Ihrer Inhalte mit Hilfe der LinkedIn Showcase Seite optimieren – ohne dass dies Ihre LinkedIn- Company-Seite beeinflusst.

    7 Tipps, wie Sie Ihre LinkedIn Showcase Seiten optimieren

    Um Ihre Seite leistungsstark und ereignisorientiert zu gestalten, sollten Sie folgende Optimierungen berücksichtigen:

    Tipp 1: Wählen Sie einen einfachen Show-Case-Namen

    Sie sollten nicht den Fehler machen, einen mehrdeutigen Namen für Ihre Showcase Seite zu verwenden, da dies Ihr Publikum verwirren kann (don’t make me think). Bei der Wahl eines Namens sollte man spezifisch sein, da die Showcase Seite für spezifisches Marketing gemacht ist.

    Die Showcase Seite wie Google Sie verwendet, sind ein gutes Beispiel für einfache und leicht verständliche Namen. Sie heißen u.a. Google Ads, Google Partner, Google Cloud und Google Analytics. Obwohl die starke Markenbekanntheit von Google ein zusätzlicher Vorteil für den Erfolg bei der Verwendung der Showcase Seite ist, sollten sich kleinere Unternehmen bei der Erstellung vieler Showcase Seiten stärker auf das Publikum konzentrieren. Als Weiterbildungsunternehmen beispielsweise könnten dies die Fachbereiche sein, als Teehandelsunternehmen die verschiedenen Teesorten oder entstammenden Teeregionen.

    Das Geheimnis besteht darin, immer den Namen Ihres Unternehmens vorne anzufügen und mit einer kurzen Beschreibung des Dienstes fortzufahren.

    Tipp 2: Erklären Sie Ihrem Publikum, worum es auf Ihrer Seite geht

    Weiterhin sollten Sie einen Slogan hinzufügen, in dem Sie erklären, was Ihre Besucher auf der jeweiligen LinkedIn Showcase Seite erwarten dürfen. Wenn Sie kurze 120-Zeichen-Beschreibung auf Ihrer Seite verwenden, können Besucher leicht erkennen, worum es geht. Übrigens haben Studien ergeben, dass viele Nutzer den Inhalt teilen, wenn Sie der Teaser anspricht.

    Tipp 3: Füllen Sie alle Informationen aus

    Wenn Sie möchten, dass Ihre Showcase Seite Engagement schafft und Leads anzieht, müssen Sie einige Dinge tun. Diese scheinen zwar sehr offensichtlich, aber nicht selbstverständlich. Eines dieser wesentlichen Dinge, ist das Ausfüllen aller möglichen Informationen. Auch wenn Sie diese Informationen bereits auf der Company LinkedIn Showcase Seiten angegeben haben. Dies führt nachweislich zu einer besseren Auffindbarkeit Ihrer Showcase Seite!

    „Die Optimierung Ihrer LinkedIn Showcase Seite beginnt mit dem Ausfüllen der erforderlichen Basisinformationen. Laut LinkedIn-Bericht haben Seiten, die die erforderlichen Felder ausgefüllt haben, eine Chance, wöchentlich 30 % mehr Aufrufe zu erhalten, als die Seiten, die das Feld ausgefüllt haben.“

    Tipp 4: Wählen Sie ein fesselndes und relevantes Hero-Image für Ihre Showcase-Seite

    Es ist erschreckend, wie viele Schaufensterseiten kein Hero-Image haben. Sie sind mit dem LinkedIn-Standardbild zufrieden, hier verlieren Sie eine wesentliche Chance, um ihrer Zielgruppe den Mehrwert Ihrer Showcase Seite zu verdeutlichen. Weiterhin sollten Sie überlegen wie Sie Ihre Kunden schätzen, wenn Sie nicht mal Zeit haben, ein vernünftiges Bild zu wählen! Als Kunde fühle ich mich da nicht wirklich wertgeschätzt.

    Um Ihre Showcase-Seite zu optimieren, müssen Sie ein starkes Hero-Image verwenden, das Ihrem Unternehmen auch eine herausragende Präsenz im Internet verleiht. Beschränken Sie die Bildauflösung auf 536 x768 Pixel, um eine maximale Qualität der Darstellung zu erreichen.

    Ein helles, für Ihre Seite relevantes Bild kann Ihre Seite wirklich zu etwas Besonderem machen und das Publikum ansprechen, da es dazu beitragen kann, die Markenbotschaft klar und verständlich zu vermitteln. Pro Tipp: Schreiben Sie in das Bild was den Nutzer auf Ihrer Showcase Seite erwartet!

    Tipp 5: Seien Sie konsistent bei der Veröffentlichung auf der Showcase-Seite

    Eine Content-Strategie ist erforderlich, um Ihre Showcase Seite zu optimieren. Die Seiten sind so konzipiert, dass jedes Ihrer Produkte oder Dienstleistungen einem bestimmten Publikum auf personalisierte Weise präsentiert wird. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass Ihr Beiträge auf der Seite konsistent bleiben.

    [easy-tweet tweet=“Ein Beitrag auf dem LinkedIn-Blog besagt, dass Seiten, die konsistente Postings beibehalten, die Chance haben, ihr Engagement durch Inhalte regelmäßig zu erhöhen.“ user=“MirkoPeters8″ url=“https://bit.ly/3deaSoB“ template=“user“]Pro Tipp: Untertitel kurz halten maximal 150 Zeichen!

    Sollten Sie selbige Inhalte auf Showcase- wie auch auf Company-Seiten veröffentlichen, ist es zu beachten, dass das Veröffentlichen derselben Inhalte als Spam angesehen werden kann. Um Spam zu vermeiden, können Sie eine Showcase Seitenanalyse ausführen, welche die Anzahl der sich überschneidenden Zielgruppen ermittelt. So können Sie die jeweils bessere Option zur Veröffentlichung wählen. Pro Tipp: Schreiben Sie Ihre Texte so um, dass Sie zur jeweiligen Zielgruppe passt. So umgehen Sie nicht nur das Spamproblem, stattdessen begeistern Sie Ihre Follower der jeweiligen Seiten mit zielgruppengerechten Inhalten.

    Tipp 6: User-Videos zur Förderung des Engagements auf Ihrer Showcase-Seite

    Die visuelle Attraktivität von Inhalten ist überall wichtig, vor allem im Bereich des Social Media Marketings. Der Erfolg einer Showcase Seite, welche Videos enthalten, ist im Vergleich zu anderen Arten von LinkedIn-Inhalten fünfmal höher.

    Die Verwendung von LinkedIn nativen Videos kann hier ein zusätzlicher Vorteil sein. Das Video kann auf der LinkedIn-Plattform direkt hochgeladen werden. Native Videos auf LinkedIn werden bekanntermaßen mit einer besseren Reichweite im Vergleich zu nicht nativen Videos etwa von YouTube oder Vimeo belohnt.

    Neben Videos bietet sich auch ein Podcast an, dieser kann leider noch nicht nativ in LinkedIn Showcase Seiten eingebunden werden. Hier empfiehlt sich die Nutzung von LinkedIn Pulse Beiträgen die Sie auf Ihrer Showcase Seite dann weider einstellen können.

    Tipp 7: Schaffen Sie eine starke Gemeinschaft

    LinkedIn Showcase Seiten werden erstellt, um ein Netzwerk von Personen mit gleichen Interessen an Ihrem Produkt oder Dienstleistung aufzubauen. Konversation auf Ihrer Seite zu fördern, kann Ihnen zu einer starken Gemeinschaft verhelfen. Geben Sie Tipps, stellen Sie Fragen oder teilen sie relevante Nachrichten, die Ihre Zielgruppe inspiriert. Schauen Sie regelmäßig, was bei Ihrer Zielgruppe zu hohen Engagement führt und veröffentlichen Sie ähnliche oder ergänzende Beiträge!

    Fazit

    LinkedIn Showcase Seiten bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Ihr Unternehmen darin zu unterstützen, Ihre Zielgruppen direkt einzubinden. Es ist ein weiteres speziell entwickeltes Social-Media-Marketinginstrument, das für Unternehmen eine große Hilfe sein kann, wenn Sie es richtig einsetzen. Genau wie bei anderen Social-Media-Management-Tools müssen Sie Ihre Zeit, Energie, Ressourcen und Ihr Engagement einsetzen, um mit der Showcase Seite erfolgreich zu sein. Eine gut optimierte Showcase Seite zielt auf ein spezielles Kundensegment ab, um diesem relevante Informationen zu liefern.

    Da die gesamte Showcase Seite mit der zentralen Hauptseite des Unternehmens verlinkt ist, unterscheidet sich die Showcase Seite bekanntlich von der regulären LinkedIn-Firmenseite. Deshalb kann Ihre Unternehmensseite durch das Erstellen von Showcase Seiten profitieren, wenn Sie es schaffen die Zielgruppe von Ihrem Unternehmen zu überzeugen.

    Stellen Sie doch gerne Ihre Showcase Seiten in den Kommentaren kurz vor und berichten Sie von Ihren Erfahrungen!

    Wie das Corona-Virus der Virtual Reality zum Durchbruch verhelfen kann

    Die Welt befindet sich im Ausnahmezustand. Seit Wochen gibt es kaum ein anderes Thema neben Covid-19. Das Virus macht unserem alltäglichen Leben zu schaffen. In Italien und Spanien beispielsweise ist die Situation noch weiter vorangeschritten und auch hier wird das soziale Leben immer weiter eingeschränkt. Maßnahmen, die sein müssen und mit denen wir jetzt vor neuen Herausforderungen stehen. Es geht nicht darum, dass eine Ausnahmesituation herrscht, sondern wie wir mit dieser umgehen. Ablenken, nicht den Kopf hängen lassen und nach vorne blicken. Wie bei dem Corona-Virus die Virtual Reality eine Rolle spielen kann und was es damit auf sich hat, lesen Sie in diesem Artikel.

    Die Entwicklung von Virtual Reality

    Der Begriff der  Virtual Reality wurde bereits Mitte der 60er erstmals geprägt. Damals wurde dieser allerdings nicht annähernd so verstanden wie heutzutage. In den 90er-Jahren wurde die Technik von Firmen wie Nintendo weiterentwickelt. Zu geringe Rechnerkapazitäten und leistungsschwache Grafikkarten ergaben eine unzureichende Bildqualität und eine überaus schlechte Auflösung. Aus diesen Gründen scheiterten die Projekte.

    2012 dann der Durchbruch. Das Startup Oculus VR, welches später von Social Media-Gigant Facebook aufgekauft wurde, brachte den Oculus Rift auf den Markt. Dies war der Startschuss für sogenannte Virtual Reality Headsets. Aus unterschiedlichen Bildperspektiven, die zusammengesetzt werden, wird hierbei ein räumlicher Eindruck geschaffen. Mittlerweile ist die Technik noch weiter ausgereift und bietet viele Möglichkeiten in den unterschiedlichsten Branchen. Doch was hat das ganze jetzt nochmal mit dem Corona-Virus zu tun?

    Virtual Reality erschließt neue Möglichkeiten der Unterhaltungs-Branche

    Viele Reisende verzweifeln dieser Tage. Flüge werden gestrichen, Urlaube müssen storniert werden. Hier müssen kreative Lösungen her. Wie wär’s mit Virtual Reality? Auf dem Unterhaltungsmarkt ist VR längst angekommen. Dieser ist der umsatzstärkste Markt und bietet schier unendliche Möglichkeiten für Video- und Computerspiele. 2019 zeigten Statistiken, dass bereits 32% der Bevölkerung in Deutschland VR zumindest ausprobiert hätten. Diese Zahl stieg exponentiell in den vergangenen Jahren, was nicht zuletzt an der immer häufigeren Verwendung im Entertainment liegt. Ein wunderbares Beispiel ist hierbei die US-Amerikanische Basketball-Liga NBA. Seit der Saison 2016/2017 ist es möglich Live-Spiele in Virtual Reality zu schauen. Hautnah dabei sein geht jetzt auch von Zuhause aus.

    Ebenso ist dies denkbar für Konzerte und Live-Veranstaltungen. 2016 wurde eine Werbung für das Samsung Gear 360 ausgestrahlt nach dem Motto „Ganz weit weg und doch mittendrin“. Dort wird ein Familienvater gezeigt, der auf ein Konzert geht, bei dem eher die jüngere Zielgruppe vertreten ist. Mit einer Kamera nimmt er das Konzert auf. Kurz darauf zeigt sich: er macht das für seine Tochter, die noch zu jung ist, um auf das Konzert zu gehen. Über die VR Brille Gear 360 kann sie nämlich das Konzert mitverfolgen und hat ein Live-Feeling, ohne vor Ort zu sein. Hier können Sie den Spot noch einmal anschauen:

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    Corona-Virus und die Virtual Reality – Urlaub von Zuhause aus?

    Vor Ort sein, ohne tatsächlich dort zu sein? Das Startup vr-easy.com war bei den Heilstätten in Grabowsee, die mittlerweile geschlossen sind und für Touristen schwer zugänglich. Das Jungunternehmen fotografierte die Szenerie aus allen Perspektiven und setzte alle Aufnahmen so zusammen, dass man mithilfe der Virtual Reality durch die Heilstätten „spazieren“ kann. Das hat den Vorteil, dass Besucher keine Andenken kaputt machen können und alles erhalten bleibt.

    Wie wäre es also jetzt mit einem Urlaub? Ach so, stimmt ja! Das Corona-Virus… Genau hier setzt jedoch die VR an. Es gibt Unternehmen, die genau das anbieten. Durch die virtuelle Realität an andere Orte gelangen. Kann das tatsächlich funktionieren? Immer mehr wird sich an dieses Thema herangetraut. Die Grundvoraussetzungen werden schließlich stetig besser. Durch sogenannte omnidirektionale Laufbänder kann in der VR gelaufen werden und das gänzlich ohne eigentliche Bewegung im Raum. Darüber hinaus wird auch immer weiter an Geräten mit einer Kraftrückkopplung getüftelt. Das große Problem bei der Virtual Reality: es werden nicht alle Sinne beansprucht.

    Besonders im Urlaub ist dies essenziell. Man will nicht nur herumlaufen, sich erkunden und beobachten. Als Reisender möchte man erleben, die neue Umgebung einatmen, sie förmlich einsaugen. Man möchte die Temperatur spüren, die Luft riechen und das exotische Essen schmecken. Hier stößt VR an ihre Grenzen. Sicherlich ist es eine fantastische Möglichkeit neue Orte zu erkunden, die man vorher nie in Anbetracht gezogen hätte. Es kann sich ein Bild gemacht werden, ja sogar herumgelaufen werden. Dies erfordert selbstverständlich viel Aufwand seitens des Anbieters, aber könnte definitiv ein Schritt Richtung Reisebüro der Zukunft sein. Wer guckt sich schließlich nicht vorher Bilder und Videos an, bevor er eine Reise bucht? Warum dann nicht so naturgetreu wie möglich?

    In den aktuellen, doch sehr eingeschränkten Zeiten, ist solch ein Gedankenspiel überaus interessant. Auch für Museen, Ausstellungen und Messen kann VR die Zukunft sein. Stellen Sie sich doch nur einmal vor im ägyptischen Museum plötzlich im alten Ägypten vor Tutanchamun höchstpersönlich zu stehen. Zeitreisen sind dann kein Problem mehr und das ist nicht mehr Science-Fiction, sondern Realität.

    Ernüchternd bleibt aber, dass Virtual Reality keinen Urlaub ersetzen kann. Das wäre auch zu schön, um wahr zu sein. Nichtsdestotrotz bietet es viele Möglichkeiten, gerade jetzt, in andere Welten zu verschwinden. Sie wollen VR noch intensiver? Wie wäre es dann unter Wasser? Einfach das VR-Headset aufsetzen, eintauchen und schon sind Sie auf den Malediven. Exotische Fische, farbenfrohe Korallenriffe und klares Wasser. Doch eigentlich befinden Sie sich noch in Deutschland.

    Das corona Virus wird durch Virtual Reality leider nicht besser, aber der Alltag Eventuell etwas erträglicher. Jetzt ist die Zeit neues auszuprobieren, mal die Seele baumeln lassen. Auch wenn es nur virtuell ist.

    Die Markenbewertung deines Podcasts

    Ein Schritt im Prozess hin zu deinem Podcast ist die eigentliche Bewertung des Marktes. Die Bewertung des Marktes bedeutet, dass du prüfen solltest, ob es weitere Podcasts gibt, die deiner Idee, insbesondere deinem Thema, ähnlich oder vielleicht gleich sind. Gibt es vielleicht schon einen Podcast für passionierte Mountainbike-Fahrer, der über Tipps und Tricks rund um das Fahrrad berichtet? Worin liegt der Unterschied zu deinem Podcast? Wo liegt der Mehrwert bei deinem Podcast? Wenn du einen Wettbewerb prüfen willst, kannst du deinen Podcast so entwickeln, dass er einzigartig ist und deinem Zielpublikum etwas Besonderes zu bieten hat. Außerdem hilft dir die Prüfung eines Wettbewerbs, interessante Inhalte zu liefern, und kann sogar neue Ideen für dich auslösen.

    Wenn es Podcasts gibt, die demjenigen ähneln, den du erstellen möchtest, solltest du sicherstellen, dass du deinen Podcast so entwickelst, dass er sich von ähnlichen Podcasts abhebt. Wenn es andererseits keine Podcasts um deine Idee herum gibt, solltest du überlegen, ob das vielleicht daran liegt, dass die Idee bei anderen, die einen Podcast wie den deinen erstellen wollten, gescheitert ist, oder ob es einfach daran liegt, dass niemand an die Idee gedacht hat. Auch wenn du die Antwort auf diese Frage nicht konkret herausfinden kannst, ist es eine gute Idee, über den Grund nachzudenken, warum es keinen Podcast zu deiner Idee gibt. Auf diese Weise kannst du sicherstellen, dass du alle deine Grundlagen abdecken konntest und darauf vorbereitet bist, alle Herausforderungen, die deine Idee aufwerfen könnte, durchzuarbeiten.

    Hier kannst du nun anfangen, über das Format des Podcasts nachzudenken, den du erstellen möchtest. Wenn es andere Podcasts zu deiner Idee gibt, kannst du deinen Podcast anhand der Formatierung unterscheiden. Einige Formate umfassen Monologe, Kommentare, Interviews, Geschichten (Belletristik oder Sachbücher), Scherze, Freestyle, Konversation, Bildung sowie Fragen und Antworten. Du kannst dich an ein einziges Format halten oder eine Mischung daraus machen. Du kannst auch einzigartige Segmente für deinen Podcast erstellen oder deinen eigenen Stil in Bezug auf das Format entwickeln, um deinen Podcast zu differenzieren.

    Podcasting: vom Anfänger zum Profi
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    Abgesehen davon, dass du dir Podcasts ansehen solltest, die dem Podcast, den du erstellen möchtest, ähnlich sind, möchtest du vielleicht auch den Blog-Bereich rund um deine Idee erkunden und dich über alle Unternehmen informieren, die Produkte oder Dienstleistungen im Zusammenhang mit deiner Idee anbieten. Dies kann dir sowohl bei der Kreativität als auch bei zukünftigen geschäftlichen Bemühungen helfen, z.B. bei der Suche nach Sponsoren und anderen Monetarisierungsmaßnahmen.

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